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Große Aufregung vor mitarbeitergespräch, wie damit umgehen?

günni

Mitglied
Hallo zusammen

meine Situation ist die, dass ich schon länger als Nebenerwerb in einem grösseren Gastrobetrieb arbeite. Ich habe da damals schon neben der Schule angefangen und das bsi jetzt durch Studium (bin immer noch studierend) durchgezogen.
Und bisher hatt ich eigentlich das Gefühl, dass dort alles gut läuft. Bis auf Kleinigkeiten habe ich jeweils von der direkten Vorgesetzten keine Kritik erhalten. Ich hatte Probleme mit einer Kollegin, welche schlecht gearbeitet hat und dies auf mich abgeschoben hat, das wurde aber zum Glück aufgedeckt und besagte Kollegin hat von sich aus gekündigt.

Das Problem: Vor einigen Tagen bekam ich einen Anruf von meinem obersten Chef. Mit ihm direkt habe ich selten zu tun, da er mehrere Filialen betreut. Er hat mir telefonisch mitgeteilt, dass von meinen Vorgesetzten sich die Beschwerden häuften, dass ich schlecht und unselbständig arbeiten würde und zunehmends unflexibel wäre. Er hat mir einige Punkte aufgezählt, welche ich gleich noch unten erläutern werde. Er hat mich nun vor einigen Tagen zu einem Gespräch nächsten Freitag eingeladen, wo, Zitat, "der weitere Verlauf des Arbeitsverhältnisses von mir bei der Firma besprochen werden müsse", da er sich "keine Miatrbeiten leisten könne, die nicht nach den Qualitätsstandarts entsprechend arbeiten können bzw. wollen".
Mich hat das erst Mal geschockt, weil wie gesagt, bis auf Kleinigkeiten habe ich bisher nie negatives Feedback von Vorgesetzten erhalten. Mein Chef wollte sogleich die Punkte schon am Telefon besprechen, aber ich fand das nicht gut, da das für mich gerade zu unerwartet war und ich aufgebracht war. Also haben wir uns geeinigt, dass er mir seine Kritikpunkte schon per Mail zuschickt, damit ich mich auf das Gespräch vorbereiten kann. Das waren dann folgende:

-Auch nach einem halben Jahr beherrsche ich noch nicht alle von den neuen Küchengeräten korrekt und selbstständig.
Ich wurde niein diese neuen Küchengeräte eingearbeitet. Andere Kollgen/innen haben jeweils eine Trainingswoche erhalten, ich habe diese auch auf mehrfache Nachfrage hin nie erhalten. Der zuständige Vorgesetzte hat mich immer nur au die Betriebshandbücher zu den Geräten verwiesen. Aber wenn ich arbeite, habe ich halt einfach keine Zeit, in einem Buch zu suchen, wie man z.B. Eiswürfel in einer ganz bestimmetn grösse hackt, da muss ich jeweils entweder Nachfragen oder improviesieren. Oft ist es auch so, wenn ich etwas nicht verstehe und nachrfrage, ob es mir jemand zeigen könne, als Antwort kommt: "Lass das Mal stehen, die P. hat das schon oft gemacht und ist geübt darin, wir zeigen es dir ein ander Mal." Damit verbessere ich mich natürlich auch nicht, wie denn auch? Wenn wenig zeit da ist verstehe ich das ja, aber solche Antowrten kommen auch oft wenn eigentlich Zeit da wäre...
-Oftmals hätte von mir produzierte Ware Qualitätsmängel.
Hier liegt das Problem meiner Meinung nach am gleichen Ort. Wir haben regelmässig neue Produkte und meist ist niemand da um mir zu zeigen, wie ich diese korrekt herstellen muss. Ich muss also jeweils nach der gedruckten Produktionsanleitung gehen. Quasi nie hat jemand Zeit, eine Qualitätskontrolle, d.h. zu kontrollieren, ob ich etwas richtig gemacht habe.

-Meine Produktion dauere zu lange, ich sei langsamer geworden als früher.
Hier genau das selbe. Wenn ich alles nachlesen gehen muss weil niemand zum erklären da ist, dauer das bei mir jetzt halt länger.

-> Diese Punkte habe ich bereits vor einiger Zeit selbst mit einer Vorgesetzten angesprochen. Sie meinte damals, dass es stimme, dass bei mir das Training zu kurz komme, jedoch erwartet werde, dass ich das aufgrund meiner schon längeren erfahrung bei ihnen selbsständig ausgleichen können sollte. Daraus habe ich gedeutet, dass meine Arbeit grundsätzlich gut ist, so wie ich es mache.

-Ich wirke oft verwirrt, überfordert und unorganisiert. Sie brauchen Mitarbeiter, die kühlen Kopf bewahren können.
Das ist ein bisschen ein Problem von mir, das ist mir selber bewusst. Jedoch ist es wie gesagt: Ich wirke nur so, oftmals trifft das absolut nicht zu. Das ist bei mir in vielen lebensbereichen so und Mitmenschen meinen oft, ich sei total überfordert und hilflos wenn ich eine Aufgabe eigentlich locker im Griff habe. das war bereits in der Schule so und ist auch beim Studium so, dort kennt man mich so und nimmt das gelassen. Ich habe darüber auch schon mit Vorgesetzten gesprochen und sie meinten, sie nähmen das so zur Kenntnis und würden das in Zukunft nicht mehr beantstanden.

-Ich sei zeitlich unflexibel, würde nicht einspringen wenn Not am Mann ist und würde stets auf die Arbeitszeiten auf dem Plan bestehen. (Welche nicht wirklch zuverlässig sind, da es halt zum Job im Catering gehört, dass die Schicht dann beendet ist, wenn die Arbeit getan ist.)
Diesen Punkt kann ich am wenigsten verstehen, da ich immer wenn es irgendiw egeht auch an freien Tage bei Bedarf einspringe (gerade letzte Woche war das an zwei Tagen der Fall). Dieses Jahr bin ich sogar an meinem Geburtstag, welchen ich schon Monate zuvor als freien tag eingegeben hatte eingesprungen, da die anwesenden kolleginnen mit einem Grossauftrag am Limit waren...

Wie kann ich am besten meine Sicht der Dinge darlegen, ohne extrem defensiv und verneinend zu klingen?Das ist im Moment meine grösste Sorge, dass ich den Eindruck machen würde, alles von mir zu schieben, im sinne von "nur die anderen sind böse und ich bin unschuldig!!". Weils das ist nicht was ich fühle. Mir st bewusst, dass ich z.B. punkto Training hartnäckiger sein müsste, also wenn ich in etwas nicht eingeführt wurde dran bleiben bis es mir jemand zeigt und mich nicht mit "schau mal ins benutzerhandbuch" zufrieden geben.
 

Berdine

Aktives Mitglied
Das meiste ingt bei dir nach Ausreden. Das Gespräch entscheidet, ob du da noch länger arbeitest. Möchtest du das überhaupt oder ist es dir dort zu stressig?
 

miasma

Aktives Mitglied
Du solltest einfach ganz ehrlich alles so beantworten... wie du es jetzt hier tust.
Bereite dich darauf vor sachlich zu bleiben und freundlich.

Versuche vielleicht raus zu bekommen ob sie nur dich kritisieren!?
Wollen sie dich los werden ... oder ist so ein klärendes Gespräch einfach mal nötig!? ( kann ja sein deine direkte Vorgesetze verbockt das mit dem einarbeiten der Leute und schiebt es dann auf andere...)
 
W

Weiß nix

Gast
@TE

In Deinem anderen Thread schreibst Du, dass Du einen festen Job in der Produktion hast und eine Wohnung kaufen wllst. Was stimmt denn jetzt eigentlich?
 

_cloudy_

Urgestein
@TE

In Deinem anderen Thread schreibst Du, dass Du einen festen Job in der Produktion hast und eine Wohnung kaufen wllst. Was stimmt denn jetzt eigentlich?
Habe das jetzt mal gegoogelt. Was erzählst du für Stories die nicht zusammenpassen?

 

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