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Gleitzeit wird zum Problem

günni

Mitglied
Bei meinem Job haben wir ein Gleitzeitsystem. Also von 7-9 Uhr Geltizeit. Kernzeit von 10-15 Uhr und dann von 16-18 Uhr Gleitzeit. Die geleisteten Überstunden werden auf ein Zeitkonto gebucht.
Ich mache immer im Laufe der Woche Überstunden und arbeite dann freitags nur die Kernzeit (sind weniger als 8h).
Mein Chef kam heute zu mir und meinte das ich das so nicht machen darf, da pro Tag mindestens 8 Stunden gearbeitet werden müssen und er es eine Frechheit findet, das ich dieses System so ausnutze, da dies sonst keiner so macht wie ich.
Jetzt meine Frage: Was für einen Sinn hat hier die Gleitzeit wenn man pro Tag mindestens 8 Stunden arbeiten muss? Dient die Gleitzeit nicht dazu die Arbeitszeit selbst einzuteilen?
Ich mache doch nichts falsch oder? Ich bin ja immer zur Kernarbeitszeit da? Nur steht auch im Vertrag das 8h pro Tag gearbeitet werden müssen, also ergibt das doch keinen Sinn?
 
A

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Re: Gleitzeit wird zum Problem
Hatten wir so ähnlich auch mal. "Gleiten" war de facto nur möglich was den Arbeitsbeginn betraf. Da du deine Zeiten aber nicht abfeiern kannst ( = früher gehen), würde ich es an deiner Stelle so machen, dass du künftig exakt 8 Stunden arbeitest.
Stell dir einen Wecker auf 8 Stunden und sobald er klingelt, stellst du die Arbeit ein, auch wenn du mit ner Stunde extra noch etwas Wichtiges bis zum morgigen Kundentermin hättest fertig machen können. Du arbeitest nur dann länger, wenn dein Chef dir die Überstunde (und seien es auch nur 10min) schriftlich anordnet und pochst darauf, dass dein Chef dir ebenso schriftlich gibt, wann du sie wieder abfeiern kannst.

Außerdem würde ich mal einen Anwalt kontaktieren der prüft, ob die 8h nur die durchschnittliche Arbeitszeit pro Tag sind (ist bei Gleitzeit meist so) oder ob er wirklich anordnen kann, dass du "mindestens" 8h arbeitest. Was in dem Fall exakt 8h wären, denn mehr darf man gesetzlich durchschnittlich nicht am Tag arbeiten. Innerhalb eines halben Jahres müssen die Überstunden nämlich abgefeiert werden können. Den Arbeitnehmer ohne Freizeitausgleich ständig Überstunden machen zu lassen, ist nicht erlaubt.

Zusätzlich würde ich mich nach einer besseren Stelle umsehen...
 
Hatten wir so ähnlich auch mal. "Gleiten" war de facto nur möglich was den Arbeitsbeginn betraf. Da du deine Zeiten aber nicht abfeiern kannst ( = früher gehen), würde ich es an deiner Stelle so machen, dass du künftig exakt 8 Stunden arbeitest.
Stell dir einen Wecker auf 8 Stunden und sobald er klingelt, stellst du die Arbeit ein, auch wenn du mit ner Stunde extra noch etwas Wichtiges bis zum morgigen Kundentermin hättest fertig machen können. Du arbeitest nur dann länger, wenn dein Chef dir die Überstunde (und seien es auch nur 10min) schriftlich anordnet und pochst darauf, dass dein Chef dir ebenso schriftlich gibt, wann du sie wieder abfeiern kannst.

Außerdem würde ich mal einen Anwalt kontaktieren der prüft, ob die 8h nur die durchschnittliche Arbeitszeit pro Tag sind (ist bei Gleitzeit meist so) oder ob er wirklich anordnen kann, dass du "mindestens" 8h arbeitest. Was in dem Fall exakt 8h wären, denn mehr darf man gesetzlich durchschnittlich nicht am Tag arbeiten. Innerhalb eines halben Jahres müssen die Überstunden nämlich abgefeiert werden können. Den Arbeitnehmer ohne Freizeitausgleich ständig Überstunden machen zu lassen, ist nicht erlaubt.

Zusätzlich würde ich mich nach einer besseren Stelle umsehen...
Was soll hier ein Anwalt bringen? Da wäre der Betriebsrat doch besser.
 
Also im Vertrag steht das man pro Woche 40h machen muss mindestens. Außerdem steht (nicht im Vertrag) das die Regelarbeitszeit 8h pro Tag ist. D.h. wenn man mehr als 8h arbeitet wird der Überschuss auf ein Zeitkonto gebucht, wenn weniger abgezogen.
 
Die Gleitzeiten sind für früher oder später zu beginnen und halt früher oder später wieder gehen. Gleitzeit für Überstunden zu benutzen gefällt deinem Chef halt nicht.
 

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