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Grenzenloses göttliches Bewusstsein

  • Starter*in Starter*in überm
  • Datum Start Datum Start
überm meinte:
Von seinem wahren, natürlichen Wesen her ist jeder Mensch genau dieses Bewussstein. Jedoch wird es ihm von Klein auf aberzogen in dem man es begrenzt und ihm immer mehr Grenzen setzt. Diese Grenzen werden ihm gesetzt in dem man es in Systeme zwingt die es ganz tief verletzten da es gegen seine wahre Natur Leben muss.

Das bedeutet, dass ein Mensch, der völlig isoliert von jeglicher Erfahrung aufwächst, ein göttliches Bewusstsein entwickeln würde? Wie ist das möglich? Entsteht Bewusstsein nicht dadurch, dass man verschiedene Erfahrungen miteinander in Beziehung setzt und bewertet? Das würde allerdings bedeuten, dass das menschliche Bewusstsein nur wachsen kann, wenn es immer wieder neue "Systeme" erkundet, was du als Einschränkung des Bewusstseins siehst.


Nun was ist dieses Grenzenlose, göttliche Bewusstsein?
Dieses Bewusstsein weiss das es nichts zu vergeben gibt denn es weiss das da nichts ist was zu vergeben ist da alles sein muss um zu genau diesem Bewusstein zu werden.
Dieses Bewusstsein bewertet also nichts - gleichzeitig verkörpert es die "ewige Liebe", was doch auch eine Bewertung ist. Und wenn es positiv ist, nicht zu bewerten, wie kann man dann das "göttliche" Bewusstsein einem anderen, niederen Bewusstsein vorziehen, was doch sicher eine Vorraussetzung dafür ist, seinen freien Willen auf das Erreichen des "göttlichen Bewusstseins" zu richten?


Es möchte auch nicht imponieren oder Gefallen und auch keine Wünsche und Erwartungen erfüllen denn da ist werder ein möchten noch der Wunsch dieses zu tun, noch will es gefallen. Denn das wäre zu leicht um es zu Lieben. Denn nur wenn man es nimmt wie es ist kann über das Bewusstein himausgewachsen werden das begrenzt ist in seinem Sein.Wenn es andere Menschen zu ihrer wahren Grösse führen kann in dem es ihnen zeigt wo ihre Grenzen sind um über diese Grenzen hinauszuwachsen dann erfüllt es sich in jedem Augenblick. Dieses grenzenlose Bewusstsein ist das was überall Gott genannt wird und es ist das allesumfassende und sich Selbsterfüllende universelle Bewussstein. In jedem Mensch ist es dabei sich zu Erkennen und zu erfüllen um zu Erkennen was Leben ist. So führt es Menschen immer wieder an ihre Grenzen, und damit sich Selbst, um zu dem zu werden was es in Wirklichkeit ist. Deswegen ist in jeden Menschen dieses Bewusstsein als Kern gepflanzt damit jeder Mensch, mit seinem ihm eigenen freien Willen, zu diesem grenzenlosen, göttlcihen Bewusstsein zu werden. Dieser Kern ist das was man auch Unterbewussstein oder das Unbewusste nennt. Oder eben auch Seele.

Das "göttliche Bewusstsein" beinhaltet also keine Emotion außer Liebe. Was macht die Liebe zu einer besseren Emotion als die anderen? Sind die anderen Emotionen nicht ebenfalls wichtig, um als Mensch zu überleben? Ist nicht gerade die Absage an alle anderen Emotionen auch eine Absage an die menschliche Natur, also wieder eins dieser Systeme, die den Menschen "beschränken"?
Und wie ist ein grenzenloses Bewusstsein in nur einem Schädel möglich? Wie kann nur ein Schädel das enthalten, was in 7 Milliarden Schädeln enthalten ist? Wie können die Vorgänge eines ganzen Universums in 3000 cm³ gebündelt werden?

Die Bedeutung und der Inhalt des grenzenlosen, göttlichen Bewussteins:
Dieses Bewusstein ist Stille und Fülle, doch auch gleichzeitig Leere. Eine Leere voller Fülle. Es ist frei von Konditionierungen und Programmierungen und angelerntem Wissen, da es sich von allem befreit hat. Das ist die Leere. Gefüllt wird es mit dem was nicht Konditionierungen sind und angelerntes Wissen ist sondern aus sich Selbst heraus in ihm ist. Bedingungslose Liebe, Friede, Vertrauen, Zufriedenheit, Glückseligkeit, Zeitlosigkeit , Neutralität, Angstlosigkeit, Annahme von allem was geschieht ohne zu bewerten. Es Verurteilt nicht und kennt damit auch keine Schuld.
Dieses Bewusstein ist schon immer existent und damit Zeitlos. In ihm ist alles Wissen was dieses Bewusstsein weiss und auch aus sich Selbst heraus erkannt hat. Auch was es in Wirklichkeit ist.

Ein göttliches Bewusstsein verlangt also absolute Dummheit und dümpelndes Schweben indiffusen Glücksgefühlen. Das ist für ein göttliches Wesen aber ein bisschen wenig. Und wieder, wie kann man gleichzeitig liebend, zufrieden und neutral sein? Neutralität ist Gefühllosigkeit und pure Logik. Liebe ist das Gegenteil.

Ein sich erfülltes Bewusstein gibt Hilfe in dem es sich Menschen als Spiegel zur Verfügung stellt um Menschen zu zeigen wo ihre Grenzen sind. Dies anzunehmen ist auch wiederum dem freien Willen unterworfen. Den freien Willen gibt es auch nur in diesem Zusammenhang. Alles andere geschieht aus den Programmierungen, Konditionierungen und dem angehäuften glaubendem Wissen.

Wie ist es möglich, einem völlig unfreien System aus Konditionierungen zu entkommen? Ist dieses göttliches Bewusstsein ein Zufallsprodukt? Aber wie kannst du dann sagen, es sei eine Entscheidung des freien Willens, sich diesem Bewusstsein anzunähern?

Und schließlich, da du das Bewusstsein eines Gottes hast, wie kommen diese Widersprüche in deinem Post zustande?


Zu fordern, alle menschlichen Emotionen außer denen, die dir gefallen, abzulegen ist einfach Widersinnig. Es sind doch gerade diese Emotionen wie Angst, die dafür gesorgt haben, dass es die Menschheit heute noch gibt. Ein angstfreier Mensch ist ein untauglicher Mensch, der zu Grunde gehen muss.
Ein Mensch, der sich aus jeglicher Konditionierung befreit hat, ist ein Mensch, der unfähig ist, mit anderen Menschen zusammenzuleben und zu kommunizieren. Er wäre unfähig, irgendetwas zu empfinden, er würde aufhören, sich zu ernähren und sterben.
Ein grenzenloses Bewusstsein kann nicht aus etwas begrenztem wie dem menschlichen Gehirn entstehen.

Ich kann nachvollziehen, warum du dir wünschst, keine negativen Emotionen mehr zu spüren. Wahrscheinlich wünscht sich das jeder Mensch in Situationen, in denen er nichts Positives empfindet. Tja, aber das ist unmöglich und also muss man versuchen, diese negativen Emotionen als Antrieb zur Veränderung zu nutzen, um seine Situation zu verbessern - bis man wieder in eine schlechte Lebenslage gerät und diese wiederum bewältigen muss.
 

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