HalliGalliSuperstar
Aktives Mitglied
Wenn ich es richtig mitbekommen habe, fiel die Entscheidung in der EU knapp aus, ohne die Stimme der Deutschen wäre es wohl nicht durchgegangen. Deshalb konnte man - angesichts der drohenden finanziellen Verluste für Bayer - natürlich keine Rücksicht auf den Willen des (aktuellen und gewünscht zukünftigen) Koalitionspartners SPD oder gar den Willen der Bevölkerung nehmen. Aber daran wird sich auch nichts ändern, solange die Menschen (vor allem die Bayern) immer wieder solche Politiker wählen. Das Problem in unserer Demokratie ist, dass die Wahl-Alternativen oft genauso unbefriedigend sind und dass man immer nur alle Themen zusammen wählen kann. Wenn man in der Umweltpolitik Grüne und in der Wirtschaftspolitik CDU wählen könnte (oder in der Wirtschaftspolitik Linkspartei und in der Ausländerpolitik AfD), würden viele Wahlen deutlicher ausgehen, und weniger Schweinereinen würden durchgehen.
Was mich freut, ist, dass offenbar so viele Leute hier im Forum kapiert haben, wie sehr die Politik und die Forschung/Medizin (teilweise) durch die Wirtschaft beeinflusst bzw. gekauft sind. Ich will mal noch ein Beispiel nennen, das vielleicht nicht jeder so kennt. Die Krankheit MCS (Multiple Chemical Sensitivity) wird durch Chemikalien verursacht. Man versucht aber, psychische Störungen als Ursache zu behaupten. Bestimmte (meist einschlägig bekannte) Forscher liefern die entsprechenden Studien. Es geht dabei nicht nur darum, dass die Produkte weiter genutzt werden dürfen (wie beim Glyphosat), sondern auch darum, dass den Erkrankten eine Entschädigung zustünde. Wenn es am Arbeitsplatz entstand, geht es dabei um Renten, die die Berufsgenossenschaften zu zahlen hätten. Ich kenne einen Betroffenen, der sehr schwer krank ist. Keine Chance, die Rente von der Berufsgenossenschaft zu kriegen. Allein schon die gesetzliche Erwerbsminderungsrente war ein langer Kampf. Man wird zu Gutachtern geschickt, für die von vornherein alles psychisch ist und durch Psychopharmaka oder Psychotherapie gebessert werden kann. Es werden getürkte Leitlinien zur Begutachtung und zur Behandlung verfasst. Oberflächlich betrachtet wirkt das alles schön wissenschaftlich, aber wer sich ein bisschen auskennt, sieht, wie alles verzerrt wird. Man weiß das eigentlich, dass die Krankheit körperlich ist und man allenfalls durch Stress etwas anfälliger dafür wird, aber trotzdem tut man immer so, als ob es auf die psychischen Anteile ankäme. (Mein Bekannter hat vorher ein ganz normales Leben gelebt, ohne psychische Probleme.) Man diskutiert in Deutschland Fragen, die international in der Forschung schon lange geklärt sind, man versucht, in der Debatte um Jahre zurückzugehen. Hauptsache, es wird nie als Berufskrankheit anerkannt. Die Betroffenen kriegen auch so gut wie keine Behandlung, werden von Ärzten oft nicht ernst genommen.
Dasselbe gilt für die Krankheit CFS (Chronic Fatigue Syndrome), die mit MCS verwandt ist. Dasselbe Spiel. Auch dort scheinen Toxine bei manchen Betroffenen die Ursache zu sein. Auch dort Lügen, Verzerrungen, Psychiatrisierung und Verweigerung von Rechten. Die Patientenorganisationen protestieren seit Jahren, es gibt offene Briefe, Petitionen, anklagende Bücher und Blogs usw., aber wen interessiert das schon? Die meisten Leute kriegen davon ja nicht mal was mit, und am Ende werden doch immer dieselben Gestalten gewählt. Und es betrifft ja nicht nur die Politik, sondern auch die Forscher bzw. führenden Mediziner (die die Leitlinien schreiben), die Richter, die Gutachter usw.
Gerade weil ich mitkriege, wie die Forschung hier verzerrt dargestellt wird, bin ich übrigens auch beim Impfen so kritisch. Denn genau die Ärzte, die die Patienten bei den genannten Krankheiten unterstützen (gegen das System sozusagen), sind oft auch kritisch gegenüber dem Impfen. Und nennen auch Gründe bzw. Studien dazu. Deshalb bin ich dem Impfen gegenüber weitaus skeptischer eingestellt als viele hier im Forum, für die der Fall klar zu sein scheint. Wenn man mal bei einer Sache erlebt hat, wie gelogen wird, kann man es sich auch bei der anderen gut vorstellen und kennt ein wenig die Tricks. Wer das nie erlebt oder mitbekommen hat, kann sich das gar nicht vorstellen, wie in Deutschland mit schwer kranken Menschen umgegangen wird.
Was mich freut, ist, dass offenbar so viele Leute hier im Forum kapiert haben, wie sehr die Politik und die Forschung/Medizin (teilweise) durch die Wirtschaft beeinflusst bzw. gekauft sind. Ich will mal noch ein Beispiel nennen, das vielleicht nicht jeder so kennt. Die Krankheit MCS (Multiple Chemical Sensitivity) wird durch Chemikalien verursacht. Man versucht aber, psychische Störungen als Ursache zu behaupten. Bestimmte (meist einschlägig bekannte) Forscher liefern die entsprechenden Studien. Es geht dabei nicht nur darum, dass die Produkte weiter genutzt werden dürfen (wie beim Glyphosat), sondern auch darum, dass den Erkrankten eine Entschädigung zustünde. Wenn es am Arbeitsplatz entstand, geht es dabei um Renten, die die Berufsgenossenschaften zu zahlen hätten. Ich kenne einen Betroffenen, der sehr schwer krank ist. Keine Chance, die Rente von der Berufsgenossenschaft zu kriegen. Allein schon die gesetzliche Erwerbsminderungsrente war ein langer Kampf. Man wird zu Gutachtern geschickt, für die von vornherein alles psychisch ist und durch Psychopharmaka oder Psychotherapie gebessert werden kann. Es werden getürkte Leitlinien zur Begutachtung und zur Behandlung verfasst. Oberflächlich betrachtet wirkt das alles schön wissenschaftlich, aber wer sich ein bisschen auskennt, sieht, wie alles verzerrt wird. Man weiß das eigentlich, dass die Krankheit körperlich ist und man allenfalls durch Stress etwas anfälliger dafür wird, aber trotzdem tut man immer so, als ob es auf die psychischen Anteile ankäme. (Mein Bekannter hat vorher ein ganz normales Leben gelebt, ohne psychische Probleme.) Man diskutiert in Deutschland Fragen, die international in der Forschung schon lange geklärt sind, man versucht, in der Debatte um Jahre zurückzugehen. Hauptsache, es wird nie als Berufskrankheit anerkannt. Die Betroffenen kriegen auch so gut wie keine Behandlung, werden von Ärzten oft nicht ernst genommen.
Dasselbe gilt für die Krankheit CFS (Chronic Fatigue Syndrome), die mit MCS verwandt ist. Dasselbe Spiel. Auch dort scheinen Toxine bei manchen Betroffenen die Ursache zu sein. Auch dort Lügen, Verzerrungen, Psychiatrisierung und Verweigerung von Rechten. Die Patientenorganisationen protestieren seit Jahren, es gibt offene Briefe, Petitionen, anklagende Bücher und Blogs usw., aber wen interessiert das schon? Die meisten Leute kriegen davon ja nicht mal was mit, und am Ende werden doch immer dieselben Gestalten gewählt. Und es betrifft ja nicht nur die Politik, sondern auch die Forscher bzw. führenden Mediziner (die die Leitlinien schreiben), die Richter, die Gutachter usw.
Gerade weil ich mitkriege, wie die Forschung hier verzerrt dargestellt wird, bin ich übrigens auch beim Impfen so kritisch. Denn genau die Ärzte, die die Patienten bei den genannten Krankheiten unterstützen (gegen das System sozusagen), sind oft auch kritisch gegenüber dem Impfen. Und nennen auch Gründe bzw. Studien dazu. Deshalb bin ich dem Impfen gegenüber weitaus skeptischer eingestellt als viele hier im Forum, für die der Fall klar zu sein scheint. Wenn man mal bei einer Sache erlebt hat, wie gelogen wird, kann man es sich auch bei der anderen gut vorstellen und kennt ein wenig die Tricks. Wer das nie erlebt oder mitbekommen hat, kann sich das gar nicht vorstellen, wie in Deutschland mit schwer kranken Menschen umgegangen wird.