Wenn ich zur frühen Stunde für Mikenull kurz einspringen darf...gerade bei ihm ist es anders herum; ehemals gläubig, heute rational-ungläubig. Er hat also sozusagen den Absprung geschafft und sich vom Hirnwurm der Religion befreit, mehr kann ich dazu jetzt aber nicht schreiben, das wäre dann ebenfalls anmaßend.
Sag mal, schreibst du deine Beiträge in einem Schreibprogramm vor? Wenn ich deine Texte zitiere, stehen dort mehr Klammern; "FONT" und "COLOR" als alles andere, das macht es extrem unübersichtlich und konfus. 😕
Hirnwurm?
😀
In meinem sehr freien Glaubensverständnis ist Glaube nichts was uns behindert oder unter Kontrolle hat.
Glaube ist toll für den einsamen oder unglücklichen, der einfach mal in die Kirche kann oder sich am Bett Gott zuwendet und mit ihm spricht. Selbst wenn es Gott nicht gibt, sind Gespräche mit ihm unter Umständen einen Wohltat.
Glaube ist toll für eine Kirchengemeinde, die sich sozial begeistert, Treffen veranstaltet, Spenden sammelt, Gemeinschaft und Verbundenheit schafft.
Glauben ist toll für jeden, der darin eine Orientierung im Leben findet und als Ergebnis gutes tut oder glücklicher ist. Letztlich ist es egal, ob jemand Erfüllung im Job, in der Ehe, in einem Hobby oder im Glauben findet. Wenn Glauben alleine glücklich macht, muss es dafür keinen Gott geben.
Meine Großeltern, die ich sehr geliebt habe, waren gläubig. Für mich war es selbstverständlich sie christlich zu beerdigen und in ihrem Namen zu Gott zu beten. Unser gemeinsamer Glaube hat uns nähergebracht und damit hat Glaube, unabhängig der Existenz Gottes, mir bereits geholfen.
Man muss Gott nicht verstehen, seine Taten und Nicht-Taten begreifen oder seine Existenz beweisen. Manche sagen "es gibt eh keinen Gott", ich sage "warum das Glas halb leer sehen?".