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Glaubt ihr an Wunder?

  • Starter*in Starter*in Tommy1
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    wunder
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Nein, Mikenull, es ist nicht verboten zu denken und die eigene Religion bzw. den eigenen Glauben zu hinterfragen. Woher nimmst Du diese Behauptung?

Man kann Niemanden hinterfragen, der per Definition keine Fehler machen kann.

Wusstest Du, dass viele, ggf. die meisten Christen, Ex-Atheisten sind?

Wo sind die Belege für diese Behauptung? Nach meiner Erfahrung hatten die meisten religiösen Menschen, religiöse Eltern. Außerdem ist Jemand nur weil er keiner Religion angehört nicht automatisch Atheist. Viele machen sich einfach keine Gedanken und haben keine Überzeugungen oder auch nur Meinungen dazu. Solche Leute sind natürlich leicht zu verunsichern bzw. zu überzeugen.
Zudem gibt es auch die Agnostiker, von denen aber irgendwie nie Jemand redet. Wahrscheinlich nicht polarisierend genug.🙄
 
Nein, Mikenull, es ist nicht verboten zu denken und die eigene Religion bzw. den eigenen Glauben zu hinterfragen. Woher nimmst Du diese Behauptung? Wusstest Du, dass viele, ggf. die meisten Christen, Ex-Atheisten sind? Sie haben den eigenen Glauben an die Nicht-Existenz Gottes hinterfragt und haben dazu eine Alternative gefunden. Das Hinterfragen ist vielen Christen geblieben. Auch Christen stehen oft vor Fragen, auf die sie keine Antwort haben. Und wenn Christen an ihrem „neuen“ Glauben festhalten, dann nicht, weil sie nichts mehr hinterfragen, sondern weil zu dem Hinterfragen auch Erfahrungen mit dem Glauben kommen. Auch ein Atheist macht seine Erfahrungen mit seinem Glauben. Der Ex-Atheist ist der Ansicht, dass seine „neuen“ Erfahrungen mit seinem „neuen“ Glauben besser sind als seine alten Erfahrungen als Atheist. Der Christ will nicht mehr tauschen. So geht es mir jedenfalls. Würdest Du Dich auf Gott einlassen wollen, könntest Du verstehen warum.

Wenn ich zur frühen Stunde für Mikenull kurz einspringen darf...gerade bei ihm ist es anders herum; ehemals gläubig, heute rational-ungläubig. Er hat also sozusagen den Absprung geschafft und sich vom Hirnwurm der Religion befreit, mehr kann ich dazu jetzt aber nicht schreiben, das wäre dann ebenfalls anmaßend.

Sag mal, schreibst du deine Beiträge in einem Schreibprogramm vor? Wenn ich deine Texte zitiere, stehen dort mehr Klammern; "FONT" und "COLOR" als alles andere, das macht es extrem unübersichtlich und konfus. 😕
 
Wenn ich zur frühen Stunde für Mikenull kurz einspringen darf...gerade bei ihm ist es anders herum; ehemals gläubig, heute rational-ungläubig. Er hat also sozusagen den Absprung geschafft und sich vom Hirnwurm der Religion befreit, mehr kann ich dazu jetzt aber nicht schreiben, das wäre dann ebenfalls anmaßend.

Sag mal, schreibst du deine Beiträge in einem Schreibprogramm vor? Wenn ich deine Texte zitiere, stehen dort mehr Klammern; "FONT" und "COLOR" als alles andere, das macht es extrem unübersichtlich und konfus. 😕

Hirnwurm? 😀

In meinem sehr freien Glaubensverständnis ist Glaube nichts was uns behindert oder unter Kontrolle hat.

Glaube ist toll für den einsamen oder unglücklichen, der einfach mal in die Kirche kann oder sich am Bett Gott zuwendet und mit ihm spricht. Selbst wenn es Gott nicht gibt, sind Gespräche mit ihm unter Umständen einen Wohltat.

Glaube ist toll für eine Kirchengemeinde, die sich sozial begeistert, Treffen veranstaltet, Spenden sammelt, Gemeinschaft und Verbundenheit schafft.

Glauben ist toll für jeden, der darin eine Orientierung im Leben findet und als Ergebnis gutes tut oder glücklicher ist. Letztlich ist es egal, ob jemand Erfüllung im Job, in der Ehe, in einem Hobby oder im Glauben findet. Wenn Glauben alleine glücklich macht, muss es dafür keinen Gott geben.

Meine Großeltern, die ich sehr geliebt habe, waren gläubig. Für mich war es selbstverständlich sie christlich zu beerdigen und in ihrem Namen zu Gott zu beten. Unser gemeinsamer Glaube hat uns nähergebracht und damit hat Glaube, unabhängig der Existenz Gottes, mir bereits geholfen.

Man muss Gott nicht verstehen, seine Taten und Nicht-Taten begreifen oder seine Existenz beweisen. Manche sagen "es gibt eh keinen Gott", ich sage "warum das Glas halb leer sehen?".
 
Zunächst mal ist JEDER Mensch ein Atheist von Geburt aus. Erst die Eltern oder ein wenig Wasser "machen aus dem Ungläubigen einen Gläubigen". ( schon wer das glaubt wird selig ) Und natürlich sind auch alle Gläubigen in Wahrheit Atheisten - gegenüber Allah, Baal, Donner und den anderen 500 Göttern. Insofern bin ich einfach schon einen Gott weiter. Ich weiß sehr gut, wie schwer es ist vom Anerzogenen ( später ) wieder loszukommen. Das war bei mir ein langer Prozess und ich ertappe mich auch heute noch manchmal einen ironischen Satz "nach oben" zu schicken. Selbstverständlich - um auf den letzten Beitrag einzugehen - gibt der Glaube an Götter einigen Menschen Trost. Was nun aber über den Wahrheitsgehalt einer Religion gar nichts aussagt. Denn normalerweise stolpern ( oder müssten zumindest ) Skeptiker schon über die erste Treppenstufe. Hier werden den Göttern ja ausschließlich menschliche Attribute ( von EU-Frank und Rainer ) angehängt: Lieb, gerecht, hat alles erschaffen, am Ende besser wie Liebling Kreuzberg, Gott ist die Liebe, erhört Gebete, heilt manchmal Krebs, läßt eine Kugel am Herz vorbeigehen, ( um mal an den Papst zu erinnern ) usw. usw. etc. etc. Wenn aber ein "Wesen" so komplex ist - wer hat es dann erschaffen? Ein "Übergott", der noch mehr draufhat? Und wer hat diesen erschaffen?
 

Man kann Niemanden hinterfragen, der per Definition keine Fehler machen kann.



Wo sind die Belege für diese Behauptung? Nach meiner Erfahrung hatten die meisten religiösen Menschen, religiöse Eltern. Außerdem ist Jemand nur weil er keiner Religion angehört nicht automatisch Atheist. Viele machen sich einfach keine Gedanken und haben keine Überzeugungen oder auch nur Meinungen dazu. Solche Leute sind natürlich leicht zu verunsichern bzw. zu überzeugen.
Zudem gibt es auch die Agnostiker, von denen aber irgendwie nie Jemand redet. Wahrscheinlich nicht polarisierend genug.🙄



*Mich als Agnostiker meld*


Wir haben schlicht und ergreifend kein Interesse an Glaubensdiskussionen 🙂

Für mich wärs ja schon ein großes Wunder, wenn ein so interessantes Thema nicht in eine Glaubensdiskussion ausarten würde 🙂
 
Für mich wärs ja schon ein großes Wunder, wenn ein so interessantes Thema nicht in eine Glaubensdiskussion ausarten würde 🙂

Ist es doch schon längst





P.S.

Glauben Atheisten auch nicht an Wunder?
(wie dumm das wäre, es gibt ja auch Wunder, die von Zeugen bestätigt wurden)
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich wärs ja schon ein großes Wunder, wenn ein so interessantes Thema nicht in eine Glaubensdiskussion ausarten würde 🙂

War ein wenig meine Schuld. Weil ja der Wunderglaube auch mit dem Glauben ganz allgemein zusammenhängt.

Vielleicht kann jemand von dem einen oder anderen Ereigniss aus seinem Leben erzählen, das er als Wunder einstufen würde.
 
An Wunder im chistlichen Sinne sowieso nicht. ( das tut die Kirche auch nicht ) Und an Wunder im herkömmlichen Sinne auch nicht.Es gibt Dinge, die wir uns ( noch ) nicht erklären können. Und Zeugen? Tja, die Million Dollar, die Herr Randi für solche Dinge ausgesetzt hat, liegt seit Jahrzehnten bereit - aber noch niemand konnte ein Wunder beweisen. Die Wahrscheinlichkeit das es solche gibt, tendiert gegen Null.
 
Da fällt mir gerade ein, mein Bruder wohnt gegenüber einem Kornfeld, wo jetzt schon zum 3. Mal so ein Kornkreis ist und tausende Esoteriker aus ganz Deutschland reisen an um die Energie des Universums zu fühlen usw.

Was soll man davon halten?


(meine persönliche Meinung ist, dass da Künstler am Werk waren, und der Bauer glaubt auch an Studenten hab ich gersde ergoogelt)
 
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