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Glaubt ihr an Wunder?

  • Starter*in Starter*in Tommy1
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    wunder
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Das ist überhaupt nicht lächerlich, sondern tief traurig. Schau nur, welche Verbrechen im Namen des Glaubens verübt worden sind und verübt werden. Man kann auch nicht Gläubige und Extremisten trennen. ( "das sind Fehlgeleitete bla bla bla" ) Denn der Samen wird zumeist im Kleinkinderalter bereits gelegt. Nur mal nachdenken: Die Attentäter vom WTC waren aufgeklärte, junge Leute ( Studenten ) die im Westen ( hauptsächlich in der BRD ) gelebt haben und alles hatten, was hier Standard ist. Wie konnte es dann zur Katastrophe kommen? Richtig, weil sie genau das geglaubt haben, was ihnen vorgekaut wurde. Das nämlich die eigene Religion die bessere ist und es das Recht gibt, andere Menschen zu töten.Selbstverständlich war das Zitat mit den "Bomben" ein Satz der nicht von mir war. Sondern ich glaube von Voltaire. Ich sehe aber gerne nochmal nach. Setze aber gerne noch einenj drauf. Robert M. Pirsig sagte: Leidet ein Mensch an einer Wahnsvorstellung, so nennt man es Geisteskrankheit. Leiden viele Menschen an einer Wahnvorstellung, so nennt man es Religion.


Lach😀
Du redest vom nachplappern...machst aber genau das.
Nachplappern, was ein anderer "vorgedacht" hat.
Ob voltaire, ein robert m pirsig(wer auch immer das ist) oder mit vorliebe auch dawkins (ist ja deine bibel^^).
Uebrigens...warst es nicht du, der mal gesagt hat, er waere dafuer religionen zu verbieten...notfalls auch mit gewalt...
Also sehr viel besser als das, was du hier anprangerst...
 
wenn Du Recht hättest, dann wären alle Menschen, die an Gott und Jesus Christus glauben, unvernünftig, nicht-denkende Menschen. Dazu gehören dann z.B. auch alle die Wissenschaftler und hoch qualifizierten Menschen, die Christen sind. Mit Deiner Meinung stellst Du Christen als naive Dooflinge hin. Ist das nicht etwas sehr anmaßend und überheblich?

Zum einen hoffe ich zumindest dass ein vernunftbegabter, seriöser Wissenschaftler dazu imstande ist, seine private Überzeugung aus seiner Arbeit herauszuhalten, sprich, beides nicht miteinander zu vermischen. Denn das wäre dann doch wohl wirklich vernünftig.

Inwieweit es dann auch vernünftig ist, an etwas zu glauben wofür es nicht den geringsten ernstzunehmenden Hinweis gibt und somit eine auf Mutmaßungen und Phantasie basierende Weltanschauung als Wahrheit zu verkaufen, lasse ich einfach mal dahingestellt...ich hab beispielsweise tatsächlich mal im Urlaub einen netten Gläubigen kennengelernt, der war felsenfest davon überzeugt, der sagenumwobene Schöpfer von alles und Nichts namens "Gott" habe ihm den Bauplan für einen Musikverstärker ins Gehirn gepflanzt und ihm befohlen, das Ding zu bauen...

Zum anderen, wie anmaßend und - wie üblich stets hier nachlesbar auch überheblich - findest du denn die in diesen Themen immer wiederkehrenden Unterstellungen, ein Mensch der keinen unsichtbaren Freund hat, besäße damit automatisch keine Grundlage für Ethik / Moral und würde sich selbst etwas vormachen? Nicht dass ich dieses Geblubber noch ernst nehmen würde, jedoch... 🙂

Und obendrein...ein wenig Naivität ist sicher vorhanden; wie viele Gläubige sind denn bereit bzw. imstande, ihre Weltanschauung in Frage zu stellen und eine rationale Erklärung für "etwas" zu akzeptieren, so dass ein Gott als Antwort hinfällig ist? Ich befürchte, wenige...sonst verliert man ja den Auserwähltenbonus...

Dem Fortschritt vertrauen…. An die Liebe glauben…. das klingt so, als ob Du diesen immateriellen Begriffen ein eigenständiges Wesen und Leben unterstellst. So schön und wichtig Liebe auch sein mag, wie hilfreich der Fortschritt – oder wie schädlich – er sein mag, so vertraue ich doch lieber einer vertrauenswürdigen PERSON.

Und ich nehme an, eine vertrauenswürdige Person ist für dich nur dann vertrauenswürdig, wenn sie selbstverständlich eine gläubige Person ist? Na ja, irgendwie finde ich es schade, dass du anscheinend nicht an die Liebe glaubst...an einen unsichtbaren Freund glaubst du doch auch, wieso gelingt dir das nicht, an die Liebe zu glauben oder an den Fortschritt?

Gott sei Dank, Gott existiert nicht. Wenn aber, was Gott verhüten möge, Gott doch existiert?

Lieber Rainer, dieses Zitat postest du ca. alle 2 Tage, das macht es nicht besser...außerdem erinnert es mich irgendwie an die gute alte Wette von Blaise Pascal, die wohl ironisch bzw. als Witz gemeint war. 😉
 
Ich meine nicht kleine Wunder im alltäglichen Sinn. Auch nicht eine wundersame Heilung bei einer schweren Krankheit, die sich natürlich jeder Betroffene wünscht.

Ich meine Wunder aus einer schier ausweglosen Situation, wo ihr schon nicht mehr daran geglaubt habt, dass sich alles noch zum Guten wenden wird.

Nein.
 
Nein, also Religion verbieten wollte ich nich nie. Das ist ja bereist mehr oder weniger in Auflösung. Da muß man ncihts dazutun.Oh, ja, mit Zitaten zu antworten ist gut. Man sollte halt mehrere haben - nicht nur ein einziges russisches.Meine Bibel ist mein Verstand.
 
'...nennen sich Christen,und unter ihrem Schafspelzsind sie reißende Wölfe.(J. Wolfgang v. Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
 
Man kann auch nicht Gläubige und Extremisten trennen.

Sei doch bitte so fair und korrigiere: DU kannst Gläubige und Extremisten nicht voneinander trennen. Das finde ich sehr schade.

Glaube kann vieles bedeuten und er kann auf so unterschiedliche Art und Weise ausgelebt werden, wie es Menschen gibt.

Zu deinem Beispiel mit den WTC-Attentätern: Das waren ja eben Extremisten, das würde ich nicht mehr als "typisch" gläubig bezeichnen. Aber genau darin besteht eben ein Unterschied.

Dies hier als Beispiel anzubringen, um damit pauschal Religion und Gläubige in Misskredit zu bringen, ist genau so, wie wenn ich alle Atheisten verurteile und in Misskredit bringe, nur weil ein Teil davon kriminell ist und Verbrechen begeht. Das würde einem Atheisten auch nicht gefallen.

Pauschal sind in meinen Augen weder Gläubige noch Atheisten die "besseren" Menschen. Das wäre eine reine Kategorisierung. Es gibt ja auch nicht "den Gläubigen" an sich, siehe oben. Jeder gläubige Mensch kann seinen Glauben auf individuelle Art und Weise ausleben.
 
Sei doch bitte so fair und korrigiere: DU kannst Gläubige und Extremisten nicht voneinander trennen. Das finde ich sehr schade.

Glaube kann vieles bedeuten und er kann auf so unterschiedliche Art und Weise ausgelebt werden, wie es Menschen gibt.

Zu deinem Beispiel mit den WTC-Attentätern: Das waren ja eben Extremisten, das würde ich nicht mehr als "typisch" gläubig bezeichnen. Aber genau darin besteht eben ein Unterschied.

Dies hier als Beispiel anzubringen, um damit pauschal Religion und Gläubige in Misskredit zu bringen, ist genau so, wie wenn ich alle Atheisten verurteile und in Misskredit bringe, nur weil ein Teil davon kriminell ist und Verbrechen begeht. Das würde einem Atheisten auch nicht gefallen.

Pauschal sind in meinen Augen weder Gläubige noch Atheisten die "besseren" Menschen. Das wäre eine reine Kategorisierung. Es gibt ja auch nicht "den Gläubigen" an sich, siehe oben. Jeder gläubige Mensch kann seinen Glauben auf individuelle Art und Weise ausleben.

"Extremist" ist der vielleicht unglücklichste Ausdruck. Ich würde sogar behaupten, wer der Bibel oder den meisten anderen Religionsschriften "extrem" folgt ist eher ein guter Mensch als ein Attentäter.

Extremisten (so wie der Begriff verwendet wird) missinterpretieren einen Glauben und benutzen ihn als Vorwand um Böses zu tun. Es werden gezielt Sätze gesucht, die -aus dem Zusammenhang gerissen- zu Gewalt auffordern.

Deinen letzten Absatz finde ich besonders gut enso. Atheisten können ebenso gute Menschen sein wie Gläubige. Glaube ist nur ein Weg von mehrern ein guter Mensch zu sein. Wenn dich jemand liebt (und Gott wenn es ihn gibt liebt uns), dann will er nicht primär Anerkennung oder Dankbarkeit, sondern er will dass es dir gut geht. Christlich Handeln heißt für mich daher nicht primär beten und zur Kirche gehen, sondern generell versuchen ein guter Mensch zu sein.
 
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