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Glaubt ihr an Karma?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 133109
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Naja wenn ich jemanden quäle hat das doch keine negative Auswirkung auf mich nur auf das Opfer oder nicht ??

Siehst du das anders ?

Ein kleines, süßes Mädchen wird entführt und gequält.... im nächsten Leben, im nächsten Erleben ist jener ein kleines, süßes Mädi- das genau das mitmacht, was jener mit dem Mädchen anstellte, mit der gleichen Dramatik im Umfeld, mit dem selben Entsetzen.

Jetzt weißt du, wie das ist....das ist keine Strafe, sondern faire Gerechtigkeit.

So betrachtet verstehe ich viel Leid- ich muss mal ein arger Täter gewesen sein, nachdem ich einiges ausgefasst habe, das echt weh tat und zugleich gabs Mitmenschen, die mir unerwartet viel Gutes zukommen ließen.

Ob im Großen, ob im Kleinen- wenn ich mein Kind anbrülle, dann wird es vielleicht später irgendwann meine Mutter und macht mit mir, was ich bei ihm gemacht habe. Karma... Aug um Aug, Zahn um Zahn.

Um Einfluss zu nehmen auf dieses Schicksal, gibts den Rat: wenn dich wer auf die linke Backe schlägt, dann halte auch die Rechte hin....du wirst nicht zufällig geohrfeigt.
 
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Re: Glaubt ihr an Karma?
Hallo Gelöscht 133109,

schau mal hier:
Glaubt ihr an Karma?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Korrekt. Dann müsste ich mit positiver Musik mein Wasser das ich trinke. Positiv beeinflussen. Den Körper und den Geist beschwingt es ja nun auch
Es gibt keine "positive" Musik für Wasser, nur Harmonien oder Dissonanzen, beim ersteren wirken die Frequenzen miteinander und ergänzen sich, beim zweiten bekämpfen sie sich, mit entsprechenden Folgen, was man etwa in gewachsenen Kristallen (Eis) sehen kann wenn man sie unterm Mikroskop betrachtet.
Ob eine Musik als positiv oder runterziehend empfunden wird, hängt von der menschlichen Neurophysiologie ab. Und von unbewußten Erwartungshaltungen, also per Lebenserfahrung einprogrammierten Schlüsselreizen, die bei "Trauermarsch" sofort etwas negatives assoziiert.

Ich würde nicht unbedingt sagen, dass ich an Karma glaube.
Aber ich würde sagen, ich wär nicht unglücklich.
Habe einige Leute erleiden dürfen, die gern im nächsten Leben als Kellerassel wiederkommen dürfen.
Kellerasseln haben ein glückliches Leben. Nicht viel Verstand, Futter ist leicht zu finden, die meiste Zeit schlafen sie in ihren Verstecken, nur vor Spinnen und anderen kleinen Raubtieren müssen sie sich hüten. Und vor Überschwemmungen, denn schwimmen können sie nicht, obwohl sie zu den Krebstieren zählen. Es gibt wohl schlimmeres als so zu leben.
 
Im Übrigen passieren diese von Zeba geschilderten Dinge auch in sehr christlichen Ländern.
Oder sogar gerade...

Wenn in den USA eine werdende Mutter kein Geld für einen Arzt und keine Versicherung hat, dann kann ihr ein ähnliches Schicksal blühen, wie in Afrika.
Und den meisten anderen Amis, und gerade den fundamentalistisch-christlichen geht das auch am Arxxx vorbei, weil Arme sind nach deren Meinung selber schuld, und zu faul.

Da gebe ich dir recht da braucht man gar nicht so weit weg schauen …
 
Karma über viele Leben hinweg ist eigentlich eine ziemlich doofe Einrichtung, denn wie will man Fehler vermeiden die man früher schon mal gemacht hat, wenn man sich nicht an frühere Leben erinnert?
Wenn die gemachten Fehler immer wiederholt werden, dann geschieht das sicher nach einem festen Muster. Folglich gilt es, dieses Muster zu unterbrechen, um andere Wege einschlagen zu können. Und wie geht das? Indem man Introspektion betreibt. Also ist das Verständnis seines ureigensten Karmas eine Lebensaufgabe. Man kümmert sich um seine eigenen Angelegenheiten, wenn man es mal so benennen will.
 
Um Einfluss zu nehmen auf dieses Schicksal, gibts den Rat: wenn dich wer auf die linke Backe schlägt, dann halte auch die Rechte hin....du wirst nicht zufällig geohrfeigt.
Stimmt nicht. Gegen Ungerechtigkeiten einzutreten, z. B. gegen einen Schläger der Leute ohrfeigt, bringt gute Karmapunkte. Einen Schläger stoppen ist gut, ihm beizubringen daß es generell ungut ist Leute zu schlagen ist besser. Das kann per Worten, aber auch durch adäquates Zurückschlagen passieren, manche Schläger schlagen nämlich wirklich nur so lange, bis sie sich selber mal eine deftige Abreibung einfangen und dann merken wie sich das anfühlt.
 
Ob im Großen, ob im Kleinen- wenn ich mein Kind anbrülle, dann wird es vielleicht später irgendwann meine Mutter und macht mit mir, was ich bei ihm gemacht habe. Karma... Aug um Aug, Zahn um Zahn.
Ist das nicht die Sichtweise unserer Kultur?
Tue nichts Unrechtes sonst kommst du in die Hölle.
Diese Drohungen sind doch nur dafür gedacht die Menschen erziehen zu können. 🤔
Was für eine Motivation soll daraus entstehen? Die Menschen handeln dann doch nur aus der Angst vor der Hölle oder davor im nächsten Leben für ihre Tat bestraft zu werden.
Ich kann dieser Annahme nichts abgewinnen. Genauso wie ich nicht an eine Hölle glaube.
Karma hat damit auch nichts zu tun nach meinem Verständnis.

Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit gibt es nur in unserem Kopf.
Das Universum interessiert sich nicht für Gerechtigkeit. Auch die Natur nicht. Sollte es eine höhere Macht geben, gibt es für diese auch keine Gerechtigkeit.
Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit ist nur ein Konstrukt in den Köpfen der Menschen.
Wenn wir nicht hinschauen und bewerten, passieren die Dinge einfach wie es ihrer Natur entspricht. Und das kann eben von gut bis schlecht sein, von Mitgefühl geprägt oder eben von Gleichgültigkeit, je nachdem wer und wie man es betrachtet. Es ist relativ.

Schon in unserer westlichen Religion wird der freie Wille als etwas wichtiges hervorgehoben.
Was ist das für eine Religion oder Glaube, der die Menschen unterjocht weil er mit Strafe im Jenseits oder nächsten Leben droht?
Wo bleibt da der freie Wille?

Früher wurden Menschen geopfert aus dem "Glauben" heraus es würde dem Stamm ansonsten ein Unheil widerfahren.
War das nicht ein Aberglaube?
Das eine höhere Macht Gerechtigkeit walten lässt ist doch genauso ein Aberglaube.
Es mag manchen Trost spenden, wenn sie daran glauben das andere für ihre Taten bestraft werden, wenn nicht in diesem Leben, dann halt im nächsten. Aber mal im ernst, ist das nicht lachhaft?
Es spiegelt nur unsere Erziehung wider und daher können wir es nicht anders sehen.

Anderen Menschen schlechtes zu wünschen belastet uns aber selbst, es führt zu einem nicht sonderlich gutem Karma. Es führt eher zu Verbitterung, Selbstgerechtigkeit und Arroganz, wenn jemand sich anmaßt zu wissen, was gerecht und ungerecht ist und das ein anderer Mensch dafür eine Strafe verdient.
Es ist wie Gott spielen, wie ein Richter, der unfehlbar ist und alles besser weiß.

Dafür kann sich natürlich jeder frei entscheiden. Das anderen Schlechtes widerfährt gibt ihnen Trost und Genugtuung. In meinen Augen vergiftet sich jemand damit innerlich nur selbst.
Jemand anderem Schlechtes zu wünschen ist Gift für einen selbst.
 
Stimmt nicht. Gegen Ungerechtigkeiten einzutreten, z. B. gegen einen Schläger der Leute ohrfeigt, bringt gute Karmapunkte. Einen Schläger stoppen ist gut, ihm beizubringen daß es generell ungut ist Leute zu schlagen ist besser. Das kann per Worten, aber auch durch adäquates Zurückschlagen passieren, manche Schläger schlagen nämlich wirklich nur so lange, bis sie sich selber mal eine deftige Abreibung einfangen und dann merken wie sich das anfühlt.

Signed 🙏

Diese Erfahrung durfte ich auch machen .. das kann man by the way auch verbal…
Das zurückgeben was ausgesendet wurde.
 
Dann habe ich wohl das schlechteste Karma ever denn meine Erinnerungen will keiner haben.
Umgekehrt, Du hast in diesem Leben so viel mitgemacht, daß Du jede Menge "Guthaben" für zukünftige Leben hast, wo alles total easy laufen darf. Dein Leben ist nicht nur auf die Leiden der Jugendzeit beschränkt, auch die Zeiten als Soldat und als Landwirt zählen, mit allem was Du dort gelernt hast. Der Soldat soll schützen, Böses bekämpfen - der Landwirt baut auf, erzeugt Nahrung. Leid, Schutz, Aufbau - fette Karmapunkte.
 
Dann habe ich wohl das schlechteste Karma ever denn meine Erinnerungen will keiner haben.
Das ist aber nun doch keine Fatalität. Ich denke auch nicht, dass man Karma mit persönlicher Erinnerung erklären kann.
Um leidensvolle Taten zu erleben, braucht man sich nicht zu erinnern, die kommen von selber. Es gilt, sie unter dem Gesichtspunkt des Karmas (der früheren Leiden, die man anderen in vielen vorherigen Existenzen zugefügt hat, wenn man keinen gegenwärtigen Zusammenhang sehen kann) zu erkennen und demnach seine Handlungsart zu verändern, um nicht weiter in diesen Teufelskreislauf zu verfallen. Das ist nur eine reine logische Konsequenz von dem, was man erkannt hat.
Karma zu verstehen, soll ja eher ein Weg sein, wie man sich selber vom Leiden erlösen kann. Denn diese Möglichkeit gibt es. Das verlangt allerdings Arbeit, sehr viel Arbeit an sich selbst.
 
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