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Glaubt ihr an Karma?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 133109
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Kellerasseln haben ein glückliches Leben. Nicht viel Verstand, Futter ist leicht zu finden, die meiste Zeit schlafen sie in ihren Verstecken, nur vor Spinnen und anderen kleinen Raubtieren müssen sie sich hüten. Und vor Überschwemmungen, denn schwimmen können sie nicht, obwohl sie zu den Krebstieren zählen. Es gibt wohl schlimmeres als so zu leben.
100% Zustimmung!👍

Gerade weil Kellerasseln zu den Krebstieren gehören (übrigens so ziemlich die einzigen Krebstiere, die ihr gesamtes Leben auf trockenem Land verbringen) haben sie auch nicht viel Fressfeinde.
Denn die meisten Spinnen die sich in Kellern rumtreiben, haben einfach zu schwache Beißwerkzeuge, um die knacken zu können.
Deshalb sind es nur bestimmte Spinnenarten, die speziell auf Asseljagd gehen.
Der größte Feind der Kellerassel gehört zu den Unterarten der Spezies Mensch und wird allgemein Kammerjäger genannt...😊
 
A

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Re: Glaubt ihr an Karma?
Hallo Gelöscht 133109,

schau mal hier:
Glaubt ihr an Karma?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
"Umgekehrt, Du hast in diesem Leben so viel mitgemacht, daß Du jede Menge "Guthaben" für zukünftige Leben hast, wo alles total easy laufen darf."

Das ist vielleicht zu schnell so gesagt und sieht mir auch wieder mehr nach unserer christl. Kultur aus, wo nämlich der, der am meisten leidet, der Beste Christ ist.
Beim Gedanken des Karmas muss man selber schon aktiv werden und Gutes tun, um sich positive "Punkte" erwerben zu können. Denn die zählen, um ein leichteres Leben mit mehr Glücksfällen zu erfahren.
Wer in einen Keller eingesperrt ist wie damals Shorn, tut sich schwer mit dem aktiv werden. Auch Leid an sich ist passiv, das stimmt, wichtig ist was später daraus entsteht, wenn man nicht mehr gezwungen ist passiv zu sein.
 
Nee, nee, liebe Daoga, damit kommen wir nicht voran. Es geht ja darum, sich selber eine bessere Existenz zu schaffen, und das geht nur, indem man vermeindet, schlechtes Karma zu entwickeln. Von daher muss man eine Hygiene im Denken praktizieren, um eine Veränderung in seinen gewohnheitsmässigen Ansichten zu erreichen. Das nennt man dann gewaltlose Reaktion, wenn man mit Empathie reagiert. Natürlich geht das nicht von heut auf morgen, das soll geübt sein.
 
"Umgekehrt, Du hast in diesem Leben so viel mitgemacht, daß Du jede Menge "Guthaben" für zukünftige Leben hast, wo alles total easy laufen darf."

Das ist vielleicht zu schnell so gesagt und sieht mir auch wieder mehr nach unserer christl. Kultur aus, wo nämlich der, der am meisten leidet, der Beste Christ ist.
Beim Gedanken des Karmas muss man selber schon aktiv werden und Gutes tun, um sich positive "Punkte" erwerben zu können. Denn die zählen, um ein leichteres Leben mit mehr Glücksfällen zu erfahren.
Das mit dem "der beste Christ hat am meisten zu leiden" ist leider heute nicht mehr aktuell.
Das war eher das Credo der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen katholischen Kirche und deren Orden.
Deshalb gehörte natürlich auch die Krankenpflege und sonstige Hilfe für Bedürftige zu deren Hauptaufgaben.

So haben z.B. die Aussätzigen im Mittelalter hierzulande gar nicht so schlecht gelebt (davon abgesehen, daß sie von ihrer alten Welt abgeschnitten und für die Angehörigen quasi tot waren) in ihren speziellen Häusern und Siedlungen, wo sie von besonders frommen Ordensschwestern und -brüdern betreut wurden.
Zumindest hatten sie genug zu essen, und waren nicht nur sich selbst überlassen, bekamen geistlichen Trost, und das war ja mehr, als manche anderen Menschen selbst heutzutage haben.

Die christlichen evangelikalen Freikirchen aus den USA sehen das genau andersherum:
wenn jemand finanziell erfolgreich ist und Millionen oder sogar Milliarden scheffelt, ist das automatisch schon ein Zeichen, daß Gott es gut mit ihm meint.
Natürlich nur, wenn er auch gleichzeitig in die entsprechenden Kirchen geht, Organisationen wie pro Life unterstützt, und staatliche Hilfen für Bedürftige oder Schutz der Umwelt und der Meere für ein Werk des Teufels hält..🤯

Und wem es schlecht geht, der hat halt einfach zu wenig gebetet, oder war zu faul, verdient es nicht besser und kommt später mal in die Hölle.

Nee danke, da wünsche ich mir eher die Haltung der Kirche von vor über 1000 Jahren zurück.
Die waren seinerzeit wesentlich menschlicher, und die Fanatisierung der katholischen Kirche mit Hexen-und Ketzerverfolgung und Massenmord an nicht christlichen Völkern, die kam ja erst einige Jahrhunderte später.
Ich will natürlich nicht allen heutigen Kirchen diese Haltung unterstellen, aber gerade diese Evangelikalen predigen einen Religion des Egoismus, die dem.. ich nenne es mal modernen Schmalspur-Karmaglauben sehr ähnlich ist.
 
Nee, nee, liebe Daoga, damit kommen wir nicht voran. Es geht ja darum, sich selber eine bessere Existenz zu schaffen, und das geht nur, indem man vermeindet, schlechtes Karma zu entwickeln. Von daher muss man eine Hygiene im Denken praktizieren, um eine Veränderung in seinen gewohnheitsmässigen Ansichten zu erreichen. Das nennt man dann gewaltlose Reaktion, wenn man mit Empathie reagiert. Natürlich geht das nicht von heut auf morgen, das soll geübt sein.
Ganz ist schlechtes Karma nie zu vermeiden, weil man halt nicht in einer perfekten Welt lebt. Rosaroter Ponyhof ist nicht. Auch mal negative Gedanken haben gehört zur geistigen Hygiene dazu, Ballaststoffe der Seele die beim Ausputzen helfen, und wer viel unterwegs ist tritt auch mal versehentlich eine Ameise tot, selbst wenn er es vermeidet bewußt ein Tier zu schädigen.
Wer sich total auf eine rosarote Wolke zurückzieht und nur noch glücklichen Gedanken nachhängt, ist auch nicht mehr normal, weil er sich von der Realität abkoppelt.
Böse Dinge sind in der Realität. Nicht sie ignorieren ist der Weg, sondern damit leben und sie reduzieren wenn man Gelegenheit dazu bekommt.
Große Übel gegen kleinere eintauschen, damit allein ist schon viel gewonnen, wenn man die großen nicht ganz beseitigen kann.
Und auch beim Karma gilt der Spruch, man kriegt kein Omelette wenn man nicht bereit ist (oder den Mut hat) Eier zu zerschlagen. Das schließt sogar den "finalen Rettungsschuß" eines Polizisten gegen einen Amokläufer ein. Es gibt keinen "ultimativen Wert", dem alles andere untergeordnet wäre, auch ein Menschenleben nicht.

Das beste Bild das Karma darstellt, stammt aus dem alten Ägypten: die Waage der Maat, wo alle Taten eines Lebens aufgewogen werden mit einer Feder. Alle Taten, die guten wie die bösen, müssen sich gegenseitig ausgleichen, so daß wenigstens das Endergebnis im positiven Bereich landet. Die alten Ägypter waren pragmatisch und ihnen war klar, daß ein absolut sündenfreies Leben in der realen Welt unmöglich ist. Daher legten sie Wert auf das nächstbeste, den Ausgleich. Die Waage, das Yin/Yang der Asiaten, muß im Gleichgewicht sein.

Extreme im Sinn von alles oder gar nichts, Himmel oder Hölle sind westliche Konzepte. Verarmtes Gedankengut macht Gedankenkontrolle leichter. Andere Kulturen wie die Asiaten oder Ägypter haben da lieber auf eine Art Lebenszeitkonto gesetzt, mit Soll und Haben wie in der Buchhaltung. Wenn es sich am Ende so lala ausglich, war alles in trockenen Tüchern und man konnte dem Jenseits oder der Wiedergeburt in Ruhe entgegensehen, weil man keine großen Schulden mitnehmen mußte.
 
Mit manchen Menschen kann man nicht empathisch sein, die haben das nicht verdient. Schadenfreude ist durchaus erlaubt, denn Freude jeder Art ist ein positives Gefühl. Ihren Schaden haben sie sich ja selber zugefügt.

Jap sehe ich ähnlich manche Menschen, einige haben keine Empathie verdient ..
 
Jetzt geht das Thema in Richtung Gerechtigkeit. Und wir alle wissen die gibt es nicht.
 
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