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Glaubt ihr an Karma?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 133109
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Für weitere Antworten geschlossen.
Da haben ja viele ein massives Problem mit, die Teilchenverschränkung.
Bewiesen ist der Informationsaustausch zwischen zwei Protonen !!!

Übersetzt bedeutet das das mit dem Urknall ist so nicht gewesen - da die anderen das auch mittlerweile mitbekommen haben, gibt's jetzt schon die Theorie mehrerer kleiner Urknällchen, sozusagen....
Also wie das alles so entstanden ist , ob es entstanden ist , ob es gesteuert wird von einem oder keinem oder vielen oder Allem ....da tappt der Mensch doch noch völlig im Dunkel.

Ich finde das gut das man als Diskussionskonsens über den Glauben diskutieren kann, das war nicht immer so.
Oft wurden die Menschen für den Glauben getötet oder verfolgt .

Glaubensvertreter die im Grunde dem Satan folgen, weil sie Kindesmißbrauch betreiben und das nicht abstellen, sind natürlich in einer derart beschaffenen Welt gut beschützt, das sieht man daran, dass auch die Behörden, da nicht wirklich das tun , was sie könnten.

Ich denke aber immer noch, was der eine für Karma hält, ist für den anderen beweisbare Schwerkraft.
Karma ist doch keine indische Erfindung - ich dachte die Afrikaner haben schon viel früher .....

Aber auch da tanzen sie ums Feuer in der Hoffnung sie erfahren dadurch Stärke.

Oder so andere Rituale haben doch auch was von Karma ...das Blut der Feinde trinken oder sie essen, damit der tote kraftlos wird.
Denn der zu unrecht getötete könnte als böser Ahn ...das ist doch sowas wie dafür sorgen das es einem besser geht, das Karma Ding , deshalb rennen die auf der ganzen Welt in irgendwelche Tempel und bezahlen und hier rennen die in die Kirchen und Sekten ....

hat schon was krankes , denke ich , das Karmazeugs.

Eine ganze Sportindustrie auf dem Schwarmverhalten intelligenzverminderter "Mitmacher" aufzubauen, hat aber auch was von einer modernen Kirche ....
ob die da mit den Kids besser umgehen, ich denke nicht, das einzige was ich beobachte, was der Mensch weltweit hat ist seine Fähigkeit großen Mist zu bauen , da wird das Karma herausgefordert....
Ich denke du verstehst es falsch oder vermischt Dinge, die gar nicht zusammen gehören.
Diese indischen Traditionen und Praktiken stellen nur einen weiteren Versuch dar, wie der Mensch am besten mit seinem irdischen Dasein klar kommt.
Weißt du um was es bei Meditation geht, oder bei Yoga?
Daß, was wir in der westlichen Welt darunter verstehen ist seines Kerns, seiner spirituellen Wesens beraubt.
Wir denken, Meditation sei zur Entspannung und Yoga nur für körperliche Fitness. Falsch gedacht.

Du kannst in vielen verschiedenen Bereichen oder Religionen Übereinstimmung entdecken.
Für mich zeigt sich darin die Wahrheit.
Ich hoffe natürlich dass es sich dabei nicht nur um einen Bestätigungsfehler handelt. 🙃
 
A

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Re: Glaubt ihr an Karma?
Hallo Gelöscht 133109,

schau mal hier:
Glaubt ihr an Karma?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Mittlerweile ist es mir völlig egal, warum jemand etwas getan hat... Oft gibt es darauf ja eh keine ehrliche Antwort. Da bleibt dann nur, die Taten selbst zu werten.
Damit hast du Recht.
Aber kann man es nicht so sehen, das derjenige mit schlechter Absicht eben noch in seinem Lernprozess steckt? Bzw vielleicht auch seit davon entfernt.

Ich habe derzeit eine Situation bei der mich etwas stark triggert.
Worin liegt jetzt die Ursache für das entstandene Leid?
Bei der Handlung der Person, meiner Erinnerung oder ist eine Strafe für ein voran vergangenes Fehlverhalten?
Was ist denn die Ursache?
Können wir alles abwenden oder ist es evtl sinnvollere zu lernen es als eine weitere Kleinigkeit anzusehen?
 
Hm, ich finde, das hat beim Thema Karma nicht gerade viel verloren.

Aber hier gerne meine Top 3 der Nackenhaar-Sträuber:
Du sollst Vater und Mutter ehren.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.
Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
Warum ausgerechnet die? ... nicht begehren deines Nächsten Frau (weiter geht es mit: Sklaven und anderem Hab und Gut) ist klar, denn schon in der Bronzezeit gab es um Frauen und anderen Besitz Mord und Totschlag, auch unter Verwandten, was man nicht haben wollte.
Keine Ahnung warum sich da bei Dir die Nackenhaare sträuben?

Keine anderen Götter ist klar in einer damals winzigen monotheistischen Enklave, umgeben von viel mächtigeren Nationen wie Babylon und Ägypten, in denen Vielgötterei und eine Vielzahl verlockende Kulte (z. B. mit Tempelprostitution und Orgien) zur Tagesordnung gehörten, eine von den jüdischen Religionsführern zu Recht gefürchtete Konkurrenz, die ihnen die Anhänger abspenstig zu machen drohte. Wer läßt sich schon gern von einem eifersüchtigen, prüden und gewalttätigen Einzelgott unterdrücken, wenn es nebendran in der WG der vielen Götter ganz lockerflockig, sexuell freizügig und tolerant zugeht?

Vater und Mutter ehren ist aus heutiger Sicht besonders mißverständlich, das entstand nämlich aus der Veränderung der israelitischen Gesellschaft von vorherigen nomadisierenden Viehhirten zum seßhaften Volk, denn bei den Nomaden war es Sitte, Alte und Schwache die bei den Wanderungen nicht mithalten konnten, in der Wildnis zurückzulassen.
Kamele als Schwerlastträger gab es damals nämlich noch nicht, die sind relativ spät aus Innerasien eingeführt worden (ca. 1200 vor Christus) und brauchten dann noch ziemlich lange bis sich ihre Nutzung verbreitete, weil die Viecher ziemlich groß und auch widerspenstig und gefährlich sind, der Umgang mit ihnen muß erst mal gelernt werden. Und die Esel und Ochsen die man hatte, wurden für den Transport des Hausstandes benötigt, denen konnte man nicht auch noch ein ganzes Altenheim auflasten. Pferde waren damals im Nahen Osten noch ein rares Luxusgut von Reichen und Militärführern, die schnell beweglich sein mußten, auch die daher bei armen Nomaden eher nicht zu finden.
Sobald das "Volk Israel" im "gelobten Land" aber dauerhaft ansässig wurde, war nix mehr mit billigem Aussetzen der Alten. Es kam damals immer wieder zu Vorfällen, daß die Jüngeren die hilflos gewordenen Alten auf die Straße warfen und zu Bettlern und dem Gespött der Allgemeinheit machten, so daß die Anführer des Volkes ihnen schwer ins Gewissen reden mußten, daß dieses Schicksal auch mal ihnen blühen würde wenn sie eines Tages ins gleiche Alter kommen. Daher wurde das als eines der wichtigsten Gebote des sozialen Zusammenlebens fixiert.
"Eltern ehren" heißt ganz praktisch, sie versorgen sobald sie Versorgung benötigen, als Dank für die Arbeit die sie einst in die Versorgung ihrer Kinder gesteckt haben. In einer Gesellschaft die keine Altersrente kennt, eine Notwendigkeit.
 
Richtig, kein Gut ohne Böse, kein Licht ohne Schatten. Was aber hat das jetzt mit Karma zutun? Alles, was wir in diese Welt tragen hat auf positive oder negative Weise Auswirkungen auf diese. Welche Tat richtig oder falsch, gut oder böse war, entscheidet sich erst am Ende. Will man es religiös ausdrücken, dann werden am Ende die Waagschalen darüber richten. Jeder wird das bekommen, was er verdient. Und wenn es auf dem Sterbebett erst geschieht.

Ein... sagen wir mal... Bekannter von mir war kein besonders guter Mensch. Weder zu anderen Menschen, noch zu sich selbst. Er bekam mit 60 Jahren Krebs und ist nun mit 62 Jahren daran gestorben. In den Wochen vor seinem Tod war er sowas von verbittert. Unfair fand er es und gemein, dass so wenige sich überhaupt dafür interessierten. Ach und was hätte er alles noch machen wollen... Sich aussprechen mit Menschen, denen er wirklich Leid zu fügte... Woher nur der plötzliche Sinneswandel?

Ich hingegen finde es nur fair.
Karma.

In dem Film Caspar irren drei Geister durch die Welt, weil sie noch "unerledigte" Dinge auf dieser zu erledigen haben. Ich finde das trifft es ganz gut. Einsicht und Weisheit für schlimme Taten, vielleicht auch Reue, kommen ja oft erst ganz am Ende auf. Eine Art Katharsis, bevor es in die Kiste geht...

Meist für die noch Lebenden allerdings zu spät.
 
Ich habe derzeit eine Situation bei der mich etwas stark triggert.
Worin liegt jetzt die Ursache für das entstandene Leid?
Bei der Handlung der Person, meiner Erinnerung oder ist eine Strafe für ein voran vergangenes Fehlverhalten?
Wahrscheinlich werden wir die Ursache (oder Ursachen) nie so richtig herausfinden können, da wir nicht wissen, wie das Karma arbeitet und wann es zur Reife kommt. Man darf sich aber sagen, dass dieses Karma, das nun dies spezielle Leiden hervorgerufen hat, nicht wiederkommt, da es abbezahlt ist. Sieht man sich ferner sein Leiden an und versteht, dass man so etwas nie wieder erleben möchte, dann spornt das sicher die Achtsamkeit an, um für die Zukunft weitere kommende Fehltaten zu vermeiden.
 
Ich habe KARMA immer so für mich interpretiert, dass z.B. "böse" Menschen, die anderen Menschen schaden, irgendwann die Retoure-Kutsche, in welcher Form auch immer, bekommen. Oder das Menschen, die anderen helfen und für andere immer da sind, irgendwann für ihre guten Taten belohnt werden.

Beides habe ich bisher nicht erleben dürfen und glaube daher nicht an Karma.
 
Karma über viele Leben hinweg ist eigentlich eine ziemlich doofe Einrichtung, denn wie will man Fehler vermeiden die man früher schon mal gemacht hat, wenn man sich nicht an frühere Leben erinnert? Denn auch Traumata früherer Leben werden mitgeschleift, etwa wenn jemand in früheren Leben auf grausame Weise zu Tode kam oder schwer litt, dann hat dieser Mensch im jetzigen Leben alle möglichen Baustellen und keine Ahnung wo die herkommen. Darum geht es bei sogenannten Rückführungen unter Hypnose meistens, zu schauen wo heutige Probleme ihre Wurzel haben. Erst sobald eine Erkenntnis eintritt, warum und wieso, löst sich der Knoten.
Beispiele anhand von Einzelfällen findet man in der Literatur zum Thema, es gab im Lauf der Jahre einige Leute, auch Psychiater die mit Erklärungen der Schulmedizin (bzw. derem regelmäßigen Versagen in bestimmten Fällen) nicht zufrieden waren, die sich damit befaßt und Bücher dazu veröffentlicht haben, z. B. https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Wickland , der allerdings, seiner Zeit und Umgebung verschuldet, stark christlich gefärbt geschrieben hat.
 
Ich habe KARMA immer so für mich interpretiert, dass z.B. "böse" Menschen, die anderen Menschen schaden, irgendwann die Retoure-Kutsche, in welcher Form auch immer, bekommen. Oder das Menschen, die anderen helfen und für andere immer da sind, irgendwann für ihre guten Taten belohnt werden.

Beides habe ich bisher nicht erleben dürfen und glaube daher nicht an Karma.
Da sagst du genau, was ich auch denke.
 
Hm, ich finde, das hat beim Thema Karma nicht gerade viel verloren.

Aber hier gerne meine Top 3 der Nackenhaar-Sträuber:
Du sollst Vater und Mutter ehren.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.
Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
Naja, die Eltern "ehren" bedeutet nunmal nicht, daß man sie lieben muss, oder ihnen in allem gehorchen zu müssen. Sondern einfach nur, sie zu respektieren.
Und ich finde, das kann man auch tun, wenn sie vieles falsch gemacht haben...
Ausnahmen sind natürlich Väter und Mütter, die sich überhaupt nie als solche verhalten haben, sondern ihren Kindern bewusst oder aus Eigennutz schwer geschadet haben.
Aber das sind dann für mich sowieso keine Eltern, sondern allenfalls Asis, die leider Kinder in die Welt gesetzt haben...

Und das mit dem Begehren vom Besitz anderer Leute, also ganz ehrlich, Neid führt doch wohl selten zu was Gutem.
Auch wenn er manchmal wirklich verständlich ist, wenn man sieht wie sich Menschen mit Besitz und Vermögen aufplustern, und andere niedermachen...

Aber dein drittes Beispiel-Gebot finde ich auch widerwärtig, denn genau durch dieses Gebot wurde der Grundstein für späteren religiösen Hass und Intoleranz gelegt.
Dieser Gott wird sich insgeheim wohl ziemlich schwach und minderwertig fühlen, wenn er sowas nötig hat...😉🤣

Es hat schon gute Gründe, daß ich Polytheistin bin.
 
Naja, die Eltern "ehren" bedeutet nunmal nicht, daß man sie lieben muss, oder ihnen in allem gehorchen zu müssen. Sondern einfach nur, sie zu respektieren.
Und ich finde, das kann man auch tun, wenn sie vieles falsch gemacht haben...
Ausnahmen sind natürlich Väter und Mütter, die sich überhaupt nie als solche verhalten haben, sondern ihren Kindern bewusst oder aus Eigennutz schwer geschadet haben.
Aber das sind dann für mich sowieso keine Eltern, sondern allenfalls Asis, die leider Kinder in die Welt gesetzt haben...
Solche Asis kann es heute geben, weil die gesellschaftlichen Strukturen viel lockerer geworden sind, weil die Sozialämter des Staates vieles auffangen und die Menschen daher auch im negativen Sinne viel mehr Freiheiten haben, Verantwortung abzulehnen.
Damals zählten noch Familienklans und Stämme und waren die Bindungen viel enger, zwangsweise, denn wer keine Familie, keinen Klan, keinen Stamm hinter sich hatte war rechtlos und machtlos und mußte sich überall allein durchkämpfen so gut er konnte.

Aber dein drittes Beispiel-Gebot finde ich auch widerwärtig, denn genau durch dieses Gebot wurde der Grundstein für späteren religiösen Hass und Intoleranz gelegt.
Dieser Gott wird sich insgeheim wohl ziemlich schwach und minderwertig fühlen, wenn er sowas nötig hat...😉🤣
Ein Gott ist immer so mächtig wie seine Anhänger, und Israel war zu allen Zeiten eine kleine Klitsche, eingezwängt zwischen Großmächten wie Ägypten, Babylon, Assyrien etc. und später dann gegen seinen Willen dem Römischen Imperium unterworfen. Zivilisation fand immer irgendwo anders statt, was den Israeliten schon früh einen massiven Minderwertigkeitskomplex beschert hat, der sich auch in ihrer Religion manifestierte. Wenn man schon selber keine Macht hatte, wollte man sich wenigstens einbilden können, einen garantiert allmächtigen Gott auf seiner Seite zu haben.

Ich habe KARMA immer so für mich interpretiert, dass z.B. "böse" Menschen, die anderen Menschen schaden, irgendwann die Retoure-Kutsche, in welcher Form auch immer, bekommen. Oder das Menschen, die anderen helfen und für andere immer da sind, irgendwann für ihre guten Taten belohnt werden.

Beides habe ich bisher nicht erleben dürfen und glaube daher nicht an Karma.
Eben, der Karma-Glauben setzt einen Glauben an viele Leben, in denen sich irgendwann alles ausgleicht, voraus. In einem einzigen Leben kann er nicht funktionieren.
 
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