Nicht ich beurteile, wie Glauben auszusehen hat - sondern Eure Kirchen!
Und wer sich "gläubig" nennt, der hat nun mal gewisse Regeln ( die sich zumindest an der Bibel orientieren, das ist richtig ) einzuhalten und seinen Gott nicht als Baukasten zu betrachten.
Und im Gegensatz zu allen Heuchlern bin ich konsequent: Gott ist von den Menschen erschaffen worden. Und deswegen glaube ich den ganzen Unsinn nicht. Aber: Ich stelle mich auch hier nicht als "Gläubigen" hin.
na schön...
Du stellst aber wieder Bibel= Kirche= Glauben. Die UNterhaltungen hatten wir ja schon. Ich glaube an einen Gott, ja, aber deswegen bin ich weder bibeltreu geschweige denn Kirchgänger oder Papstbefürworter. Für mich hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.
Und ich bin deswegen auch kein Heuchler. Was heuchel ich denn? Ich habe eine Überzeugung und zwar die, dass einen Gott gibt. Und daraus leite ich für mich gewisse Grundsätze ab, nach denen ich mich richte. Andere glauben, dass alles wissenschaftlich erklärbar ist und nach dem Tod alles vorbei ist und leiten daraus ihre Lebensphilosophie ab.
Deswegen ist man doch kein besserer Mensch. Ich stelle mich auch nicht als Gläubigen hin, ich bin gläubig. Ich glaube, dass es einen Gott gibt. Punkt aus.
Hier ist einiges an Dogmatik im Thread.
Sogar von Leuten, die sich aufgrund ihrer Funktion neutral verhalten sollten.😱
Was hat meine Moderatorenfunktion mit meinem Glauben zu tun? Den muss ich wohl kaum verleugnen... Ich versuche ja niemanden zu bekehren oder lösche Ansichten Andersdenkender... Man kann das schon trennen.
Ich will "Gläubigen" ( aus gutem Grund jetzt immer in Gänsefüsschen wie weiland die "DDR" ) weder vorschreiben was Sie zu tun haben, noch was Sie zu glauben haben. Ich will aber den "Gläubigen" die Maske wegnehmen und sie als das nehmen was sie am Ende auch sind: Heuchler. Denn wo ist z.B. der Unterschied zwischen dem braven Geschäftsmann, der sich aus vielerlei Gründen ( die aber alle mit Gott nichts zu tun haben ) am Sonntagvormittag auf die Kirchenbank begibt und "Gläubigen" die sich die nur die für sie angenehmsten Teile ihrer Religion zu eigen machen?
Beide dürfen sich, meiner Meinung nach, eben nicht "Gläubige" nennen.
Der Unterschied ist doch klar. Das eine hat was mit einer inneren Überzeugung zu tun, dass andere mit äußerem Handeln. Ich kann ja auch an Gott glauben und mich trotzdem "falsch" verhalten. Ebenso kann ich mich "richtig" verhalten und nicht gläubig sein.
Trenne doch bitte mal Kirche, Religion und den schlíchten Glauben daran, dass es einen Gott gibt.
Der Glaube allein sagt ja noch lange nix über eine vorgeschriebene Lebensweise aus.
Mag sein, dass ich Heuchler bin, weil ich noch Mitglied der Kirche bin, okay. Aber selbst wenn ich aus der Kirche austrete, kann ich doch trotzdem noch an einen Gott glauben.
Du kannst doch niemandem vorschreiben, an was er zu glauben hat. Warum muss ich denn mit der Kirche übereinstimmen??? Das macht für mich überhaupt keinen Sinn.
Im Übrigen suche ich mir auch nicht die angenehmsten Sachen aus dem Glauben heraus, sondern orientiere mich einfach an dem Grundgerüst. Weil ich eben weiß, dass die Bibel nicht wörtlich zu nehmen ist, da sie, wie gesagt, zum einen zig Jahre nach den Geschehnissen nach mündlicher Überlieferung verfasst wurde und zum anderen auch noch mehrfach (teilweise falsch) übersetzt wurde.... Was dadurch passiert, sieht man ja schon, wenn man mal die Zeitung aufschlägt-..