Aha.... 😉
Darf ich mal erfahren, von welchem Gott - der real sein kann - du sprichst?
Mit eurem Glauben definiert ihr Gott. Und da jeder seinen persönlichen Glauben hat, muss es so viele verschiedene Versionen von Gott geben, wie es Glauben auf der Erde gibt.
Wenn ihr jetzt meint, dass ihr Gott nicht definiert und dass es einen wahren Gott gibt, dann sitzt ihr aber genauso in der Tinte. Denn der Glaube beschreibt doch den Weg zu Gott, oder nicht?
Aber nicht jeder kann mit seinem Weg/Glauben richtig liegen.....
Nein, das beansprucht hier auch niemand für sich.
Es schließt aber dennoch nicht aus, dass es ein höheres Wesen (welcher Art auch immer gibt) und es schließt auch nicht aus, dass es nach dem Tod irgendwie weiter geht.
Und sooo unterschiedlich sind die Vorstellungen nun auch wieder nicht. In einzelnenTeilen sicher, aber die Grundvorstellung ist bei Christen/Muslimen/Juden zumindest sehr, sehr ähnlich.
Aber das ist doch normal. Lass dir mal von 10 verschiedenenen Menschen dieselbe Situation beschreiben. Du wirst 10 verschiedene Beschreibungen bekommen. Hat die Situation deswegen nicht stattgefunden?
Du unterstellst hier, dass ich das, an was ich glaube, für absolut halte. Aber ich kann auch flexibel glauben (jetzt kommt Mike wieder mit dem Heucheln).
Warum soll ein Nichtgläubiger - oder auch ein Andersgläubiger eine "entscheidende Komponente" ( was immer das sein mag ) verdrängen? Ich zum Beispiel verdränge nichts - ich sehe was den Glauben und die Religionen betrifft nur die Realität. Das habe ich ja hier beschrieben. Ich verdränge nichts und ich bin mindestens so lustig wie, na ja.......
Allerdings setze ich meine ganze Kraft für das Leben ein und nicht für eine Zeit die in manchen Vorstellungen herumspuckt. Ja ja, ich weiß, das tut Ihr alle auch, nicht wahr? Aber es gibt sehr viele Menschen, die sich auf dieses "spätere Leben" verlassen und hier nichts tun. ( auch täglich hier zu lesen übrigens )
Ach so, hatte ich nicht gesehen. Da reicht aber ein Sätzchen dazu: Wenn ein Atheist tatsächlich Angst vor dem Tod ( und dem danach ) hätte - ja, Sori, dann wäre er schon wieder ein Gläubiger. Das ist eigentlich einfach zu begreifen.
Das ist schon wieder totaler Blödsinn, weil Du total einseitig denkst. Du begründest Glauben auf einer Angst.
Kannst Du Dir vorstellen, dass das nicht so ist? Dass Gläubige tatsächlich auch lustig im Hier und Jetzt leben?
Wen meinste denn mit deinem Spruch (auch täglich hier zu lesen?) Wieder eine nebulöse Andeutung, bei der du hinter sagst, du meinst ja eigentlich niemanden.
Warum wäre er ein Gläubiger?
Tatsache ist, dass
kein Lebender weiß, ob eine Seele (oder wie auch immer man das bezeichnen möge) nach dem Verwesen/Verbrennen des Körpers weiter existiert und was dann damit passiert.
Man kann verschiedene Hypothesen aufstellen:
- man wird neugeboren
- es verschwindet alles
- man kommt in andere Welt (Jenseits, Himmel, Hölle, bunte Blumenwiese)
Da bisher niemand zurückgekommen ist und uns erzählen kann, wie es war und die Nahtoderlebnisse nur ansatzweise helfen, sind alle diese Möglichkeiten offen.
Ich sehe da keinen Anlass, zu werten.
Dass das eine anmaßender ist als das andere. Oder das eine die Version für Lustige oder Ängstliche oder Feiglinge oder irgendwas dieser Art ist.
Du kannst aus jeder dieser drei Möglichkeiten positive und negative Aspekte ableiten. Also zieht Dein Argument irgendwie nicht (mein Kommentar dazu war Ironie - wurde wohl nicht verstanden)
Ich weiß nicht, was Du für Gläubige kennst (ich finde die Beweisführung "also ich kenn da ganz viele" auch nicht sehr sauber), ich kenne andere.
Ich will nicht bestreiten, dass die Vorstellung für jemanden, der sein Leben recht ordentlich gelebt hat, im Angesicht des Todes sehr beruhigend sein kann, dass man dann erlöst wird. Joa, aber die Vorstellung, es ist einfach bei kann ebenso beruhigend sein. Die Vorstellung, als Katze wiederzukommen, vielleicht auch.
Das kann man einfach nicht werten.