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Glaubt ihr an Gott ?

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Glaubt ihr an Gott?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    65
Status
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Seit diesem Tag hat sie nie wieder Fleisch angerührt - und arbeitet jetzt auch woanders.
Ich glaube, das diese Grenzen viel höher gelegt wären, wenn sich die Menschen informieren würden.
Da sind aber doch zwei Sachen im Spiel. Zum Einen hat sie am Beispiel von dem Kalb gesehen, was wirklich passiert - und darum ihre Konsequenzen gezoben.
Zum Anderen musste sie aber schon vorher einen Maßstab gehabt haben, der ihr in dem Moment gesagt hat, was gerecht ist und was nicht. Sonst hätte sie diese Begegnung ja nicht beeindruckt.
(Das man sich eigentlich denken kann, dass sowas in einer Schlachterei passieren kann, ist wieder eine andere Sache.)


Ich denke mal das kommt daher,
weil wir uns in andere Menschen hineinversetzen können.
Nja - aber mal provokant gefragt: Wenns in einem selbst und in anderen keinerlei Gerechtigkeitsgefühl oder Mitleid gäbe - würd dann auch was passieren, wenn man sich in Andere hineinversetzt ? Es hätte ihr ja auch reichen können, dass es nicht ihre eigenen Ohren waren.
 
Nja - aber mal provokant gefragt: Wenns in einem selbst und in anderen keinerlei Gerechtigkeitsgefühl oder Mitleid gäbe - würd dann auch was passieren, wenn man sich in Andere hineinversetzt ? Es hätte ihr ja auch reichen können, dass es nicht ihre eigenen Ohren waren.
Tut mir leid, aber ich stehe grad wohl auf dem Schlauch und weiß nicht, was du meinst. 😕
 
Ich denke nicht das es eine bestimmte Grenze gibt, die für jeden gleich ist.
Siehst Du ja im Moment grade an den Schlägern, die auf einen alten Mann eindreschen, der schon längst am Boden liegt.
Oder stell Dir mal jemand vor, der seinen Sohn auf einem Holzstoß festbindet und mit einem großen Messer herumfuchtelt.
"Eine innere Stimme hat mir gesagt, daß ich meinen Sohn opfern muß".
So einer hat gar keine Grenze und sollte eigentlich sofort in die Klapsmühle.....
 
Dr. House: Ich mein -oder besser gesagt, ich mein, dass du meinst🙂- dass, Mitleid entsteht, wenn man sich in Andere hineinversetzen kann.
Also, sie wusste, dass abgeschnittene Ohren schmerzen und weil sie sich in das Kalb hineinversetzen konnte, hatte sie Mitleid.

Nur dazu, dass sie den Job geweschselt hat, gehört ja auch das Bewusstsein, dass es ungerecht ist, was dem Kalb passiert ist. Sonst hätte sich die Tatsache auch einfach hinnehmen können - sie selbst war ja nicht betroffen.

Darum mein ich, dass Gerechtigkeitsempfinden nicht allein dadurch entstehen kann, dass man mit ungerechten Dingen konfrontiert wird.

Ich denke nicht das es eine bestimmte Grenze gibt, die für jeden gleich ist.
Glaub ich auch nicht - aber vom Prinzip her kann es schon gleich sein.
 
Da springst Du aber viel zu kurz, Benjamin. Bei meinen Bekannten handelt es sich nicht um Dünnbrettbohrer. Normalerweise dürfte das in einer Massenschlachterei nicht passieren. Ergo, war es ein Spaß den sich die Metzger erlaubt haben. Und das hat sie natürlich sofort realisiert. Ich würde unter und mit solchem Pack auch nicht mehr arbeiten können.
 
Dr. House: Ich mein -oder besser gesagt, ich mein, dass du meinst🙂- dass, Mitleid entsteht, wenn man sich in Andere hineinversetzen kann.
Also, sie wusste, dass abgeschnittene Ohren schmerzen und weil sie sich in das Kalb hineinversetzen konnte, hatte sie Mitleid.

Nur dazu, dass sie den Job geweschselt hat, gehört ja auch das Bewusstsein, dass es ungerecht ist, was dem Kalb passiert ist. Sonst hätte sich die Tatsache auch einfach hinnehmen können - sie selbst war ja nicht betroffen.

Darum mein ich, dass Gerechtigkeitsempfinden nicht allein dadurch entstehen kann, dass man mit ungerechten Dingen konfrontiert wird.
Nicht konfrontiert, sondern sich in andere hineinversetzen zu können.
Im konkreten Fall tat ihr das Kalb leid, weil sie sich wohl die Schmerzen des Tieres vorgestellt hat.

Also mit "in andere hineinversetzen" meine ich auch das Vorstellungsvermögen. Mögliche Empfindungen nachempfinden zu können.
 
Bei meinen Bekannten handelt es sich nicht um Dünnbrettbohrer. Normalerweise dürfte das in einer Massenschlachterei nicht passieren. Ergo, war es ein Spaß den sich die Metzger erlaubt haben. Und das hat sie natürlich sofort realisiert. Ich würde unter und mit solchem Pack auch nicht mehr arbeiten können.
Stimmt, da hab ich mich falsch ausgedrückt. Das in Klammern geschriebene soll nicht auf deine Bekannte zielen, sondern ist grundsätzlich gemeint.

Also mit "in andere hineinversetzen" meine ich auch das Vorstellungsvermögen. Mögliche Empfindungen nachempfinden zu können.
Dacor. Allerdings: Nur weil ich etwas nachempfinden kann, heisst das noch nicht, dass ich es auch als ungerecht empfinde. Da gehört auch ein Maßstab dazu, an dem ich mich orientieren kann. Zum Beispiel so etwas wie: Was du nicht willst, das man dir tu...

Du meinst, diese Maßstäbe haben sich durch Evolution entwickelt, sind also zufällig entstanden.
Was meinen die Andern dazu ?
 
Auf meine vielen Gespräche mit Gläubigen. Nicht nur hier und nicht nur im Netz.
Mit Gläubigen aller Art: Christen, Muslims, Gläubige, die die Baukastenreligion betreiben usw.

Wenn ich sie mit meinen Argumenten so in die Ecke getrieben habe, wenn ich ihnen gezeigt habe, dass alle ihre Theorien unlogisch sind und ihr Glaube jedweder rationalen Grundlage entbehrt, dann kommt der Satz:
"Aber du kannst auch nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt." 😀

Der Tonfall ist dann immer am besten. Dann tun sie mir fast leid, wenn sie sich wie kleine Kinder anhören,
die unbedingt noch an den Weihnachtsmann glauben wollen. 😎

Das scheint dann der letzte Funke Hoffnung zu sein, den sie noch haben.


So ein Blödsinn.
Was soll man denn sonst noch sagen, wenn man nur solche Antworten kriegt. Das Gespräch kann ich mir vorstellen:

Ich glaube an Gott.
Warum? Das ist blöd.

Egal, wie man jetzt argumentiert, mit seinen Gefühlen, seiner Intuition, persönlicher Erfahrung, der Gemeinschaft, der Bibel, religiöse Geschichten, die Antwort wird sein:

- "beweis das"

darauf kommt natürlich die Antwort (weil sie eben der Wahrheit entspricht)

- ich kann es nicht beweisen


- siehst Du, Du bist blöd. Du glaubst an was, was du nicht beweisen kannst.

- und dann erst kommt Deine Antwort: Du kannst auch nicht das Gegenteil beweisen.

Meine Güte, Dr. House. Du bist doch sonst nicht auf den Kopf gefallen. Aber das geht völlig an dir vorbei, oder? Dass fast jeder Gläubige sagt, dass man Gott nicht beweisen kann, ist doch klar- das ist eine Sache der Vernunft.
Aber das ist doch nicht der Grund, warum man an ihn glaubt.
Aber den Grund kann eben für Nichtglaubende nicht sichtbar machen, weil sie eben was Handfestes wollen. Die interessiert und überzeugt es nicht, wenn man sagt, man hat Gott gespürt - die wollen dann das CT sehen, dass diese Emotionen beweist.

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Glaube ist nicht logisch, ist nicht rational.
Also kannst Du ihn auch nicht logisch, rational widerlegen.
Der Mensch besteht eben aus zwei Teilen: Emotion und Rationalität oder eben Herz und Kopf.
Das ist das Unlogische an Deiner Denkweise. Das kann so nicht funktionieren.



Der Verstand, die Vernunft, die Realität, die Erfahrung.

Ich sag´s mal ganz provokant: Der Himmel ist der Raum für die Looser.
Eine Erfindung der Religionen um auch dem letzten armen Teufel noch eine Perspektive geben zu können. ( damit er nicht ausrastet ) Und dankbar klammern sich die Verlierer an diesem Modell fest. Die Grundlage aller Religionen übrigens.

Wahrscheinlich wird jetzt Kritik von Dr.House kommen, der dies anders sieht, aber

wie kann ein Mensch so vermessen sein, sich selbst auch noch eine Fortsetzung nach diesem irdischen Leben zuzubilligen - nachdem er ( als Masse! ) diese Schöpfung zumindest nachhaltig gestört und zerstört hat? Im Prinzip ist jedes Tier besser und hätte - wenn überhaupt - einen Nachschlag im Himmel verdient.

Um mich mal auf Dein Niveau zu begeben:
Der Atheismus ist was für Feiglinge. Die Angst haben, sich am Ende ihres Lebens mit ihren Taten auseinandersetzen zu müssen und dafür grade stehen zu müssen.
Dankbar klammern sich diese Feiglinge an dem Hoffnungsanker fest, dass einfach alles vorbei ist, wenn sie unter die Erde kommen.

Die Vorstellung eines Lebens nach dem Tod hat für die meisten überhaupt keine beruhigende Vorstellung. Was meinst, warum die Ablassbriefe so ein Renner waren? Warum die Katholiken ständig zur Beichte rennen, um sich wieder sündenfrei zu machen?
 
mikenull meinte:
Der Himmel ist der Raum für die Looser.
Eine Erfindung der Religionen um auch dem letzten armen Teufel noch eine Perspektive geben zu können. ( damit er nicht ausrastet ) Und dankbar klammern sich die Verlierer an diesem Modell fest. Die Grundlage aller Religionen übrigens.
Ich glaube der Buddhismus gehört da nicht dazu...

Sori meinte:
Der Atheismus ist was für Feiglinge. Die Angst haben, sich am Ende ihres Lebens mit ihren Taten auseinandersetzen zu müssen und dafür grade stehen zu müssen.
Dankbar klammern sich diese Feiglinge an dem Hoffnungsanker fest, dass einfach alles vorbei ist, wenn sie unter die Erde kommen.
Diese Aussage setzt natürlich vorraus, dass Atheisten grundsätzlich schlechtere Menschen sind als Christen/Muslime/etc. die an ein Leben nach dem Tod glauben. Ist das der Fall? 😕 ich glaube nicht.
(Denn anders rum müssten sie das ja nicht fürchten, wenn die "Ungläubigen" bessere Menschen sind als die "Gläubigen")

mfg Troi
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal würde ich Gläubigen nie offen sagen, dass sie blöd sind.
Und manche sind es sogar wirklich nicht.

Kurze Frage an euch:
Ist der Glaube real?
 
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