Auf meine vielen Gespräche mit Gläubigen. Nicht nur hier und nicht nur im Netz.
Mit Gläubigen aller Art: Christen, Muslims, Gläubige, die die Baukastenreligion betreiben usw.
Wenn ich sie mit meinen Argumenten so in die Ecke getrieben habe, wenn ich ihnen gezeigt habe, dass alle ihre Theorien unlogisch sind und ihr Glaube jedweder rationalen Grundlage entbehrt, dann kommt der Satz:
"Aber du kannst auch nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt." 😀
Der Tonfall ist dann immer am besten. Dann tun sie mir fast leid, wenn sie sich wie kleine Kinder anhören,
die unbedingt noch an den Weihnachtsmann glauben wollen. 😎
Das scheint dann der letzte Funke Hoffnung zu sein, den sie noch haben.
So ein Blödsinn.
Was soll man denn sonst noch sagen, wenn man nur solche Antworten kriegt. Das Gespräch kann ich mir vorstellen:
Ich glaube an Gott.
Warum? Das ist blöd.
Egal, wie man jetzt argumentiert, mit seinen Gefühlen, seiner Intuition, persönlicher Erfahrung, der Gemeinschaft, der Bibel, religiöse Geschichten, die Antwort wird sein:
- "beweis das"
darauf kommt natürlich die Antwort (weil sie eben der Wahrheit entspricht)
- ich kann es nicht beweisen
-
siehst Du, Du bist blöd. Du glaubst an was, was du nicht beweisen kannst.
-
und dann erst kommt Deine Antwort: Du kannst auch nicht das Gegenteil beweisen.
Meine Güte, Dr. House. Du bist doch sonst nicht auf den Kopf gefallen. Aber das geht völlig an dir vorbei, oder? Dass fast jeder Gläubige sagt, dass man Gott nicht beweisen kann, ist doch klar- das ist eine Sache der Vernunft.
Aber das ist doch nicht der Grund, warum man an ihn glaubt.
Aber den Grund kann eben für Nichtglaubende nicht sichtbar machen, weil sie eben was Handfestes wollen. Die interessiert und überzeugt es nicht, wenn man sagt, man hat Gott gespürt - die wollen dann das CT sehen, dass diese Emotionen beweist.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Glaube ist nicht logisch, ist nicht rational.
Also kannst Du ihn auch nicht logisch, rational widerlegen.
Der Mensch besteht eben aus zwei Teilen: Emotion und Rationalität oder eben Herz und Kopf.
Das ist das Unlogische an Deiner Denkweise. Das kann so nicht funktionieren.
Der Verstand, die Vernunft, die Realität, die Erfahrung.
Ich sag´s mal ganz provokant: Der Himmel ist der Raum für die Looser.
Eine Erfindung der Religionen um auch dem letzten armen Teufel noch eine Perspektive geben zu können. ( damit er nicht ausrastet ) Und dankbar klammern sich die Verlierer an diesem Modell fest. Die Grundlage aller Religionen übrigens.
Wahrscheinlich wird jetzt Kritik von Dr.House kommen, der dies anders sieht, aber
wie kann ein Mensch so vermessen sein, sich selbst auch noch eine Fortsetzung nach diesem irdischen Leben zuzubilligen - nachdem er ( als Masse! ) diese Schöpfung zumindest nachhaltig gestört und zerstört hat? Im Prinzip ist jedes Tier besser und hätte - wenn überhaupt - einen Nachschlag im Himmel verdient.
Um mich mal auf Dein Niveau zu begeben:
Der Atheismus ist was für Feiglinge. Die Angst haben, sich am Ende ihres Lebens mit ihren Taten auseinandersetzen zu müssen und dafür grade stehen zu müssen.
Dankbar klammern sich diese Feiglinge an dem Hoffnungsanker fest, dass einfach alles vorbei ist, wenn sie unter die Erde kommen.
Die Vorstellung eines Lebens nach dem Tod hat für die meisten überhaupt keine beruhigende Vorstellung. Was meinst, warum die Ablassbriefe so ein Renner waren? Warum die Katholiken ständig zur Beichte rennen, um sich wieder sündenfrei zu machen?