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Glaubt ihr an Gott ?

  • Starter*in Starter*in Firestormx34
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    gott

Glaubt ihr an Gott?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    65
Status
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Ich glaube nicht, weil ich niemanden über mir dulde. Und weil ich mir lächerlich vorkommen würde an jemanden Gebete zu schicken.
Das kann ich gut verstehen. Würde mir auch lächerlich vorkommen.

Und ich könnte auch niemanden über mir dulden.
Wo würden wir denn da hinkommen....
 
Ich will damit sagen, daß Dein Glaube ( nicht Dein persönlicher - den kenne ich nicht ) auf Zufall beruht. Auf den Zufall wo und wann man geboren wird. Selbstverständlich gibt es Beispiele des Wechsels ( Frank Ribery ist ja in aller Munde ) - aber das mitten im Iran plötzlich Christen geboren würden ist nun wirklich nicht anzunehmen. Also stimmt die These, daß wir dazu gemacht werden. Durch meinetwegen viele Ursachen.

das hat aber doch niemand abgestritten...

Aber der Wunsch nach einer Erklärung, die Fragen nach dem "WARUM", die stellt nahezu jeder, egal ob in Deutschland 2007 oder in Afrika 1876. Nur die Erklärungen unterscheiden sich...

Und was man dann annimmt, ob man Christ wird, Atheist oder Agnostiker oder dem Islam übertritt, dass ist ja dann eine persönliche Entscheidung...
die natürlich auch von der Angst herrühren kann, dass es vielleicht jemanden gibt, der mich in der Hand hat....
 
Ich glaube nicht an eine freie Entscheidungsmöglichkeit - zwar zu heutigen Zeiten eher - aber früher sind die Menschen mit "falschem" Glauben oftmals einfach umgebracht worden. Und wir wissen ja, was für Schwierigkeiten Christen in moslemischen Ländern haben - und umgekehrt!
 
Ich glaube nicht an eine freie Entscheidungsmöglichkeit - zwar zu heutigen Zeiten eher - aber früher sind die Menschen mit "falschem" Glauben oftmals einfach umgebracht worden. Und wir wissen ja, was für Schwierigkeiten Christen in moslemischen Ländern haben - und umgekehrt!

Kann ja nicht sein, was Du sagst.

Wenn es keine freie Entscheidungsmöglichkeit gäbe, dann wäre jedes Kind von Christen ein Christ. Und es gäbe keine Mischehen.
Natürlich ist die freie Entscheidung, was die Art und Weise des Lebens angeht, eingeschränkt, vor allem dort, wo Staat und Kirche eng verbunden sind.

Und eigentlich widersprichst Du Dir selbst, denn wenn die Menschen umgebracht wurden, dann heißt das ja gerade, dass sie ihren eigenen Glauben entwickelt haben und nicht einfach das adaptiert, was ihnen die Umgebung vorgegaukelt hat.

Das was Du meinst, ist doch wie mit Andersgläubigen umgegangen wird. Tolerant oder nicht.

derzeit habe ich eher das Gefühl, dass Gläubigen nicht sehr tolerant entgegengekommen wird. Das merke ich teilweise an der Diskussion hier (wobei sie zu Beginn schlimmer war), aber auch im realen Leben hier...
 
derzeit habe ich eher das Gefühl, dass Gläubigen nicht sehr tolerant entgegengekommen wird. Das merke ich teilweise an der Diskussion hier (wobei sie zu Beginn schlimmer war), aber auch im realen Leben hier...

Woran das wohl liegen mag?

11. September, internationaler Terrorismus, Gläubige, die versuchen anderen ihre Vorstellungen aufzuzwingen: Abtreibung, Schwulenrechte, Forschung etc.

Ich finde es sehr verständlich, dass sich jetzt eine Gegenbewegung zum religiösen Wahn herausbildet.

Und wir können nicht immer Deutschland oder Europa als Beispiel dafür nehmen, wie harmlos der Glaube eigentlich ist.
Die meisten Europäer interessiert Religion überhaupt nicht mehr.
In anderen Teilen der Erde ist Religion immer noch sehr wichtig - und wir sehen ja, wohin das führt.
 
Ich glaube, die Religionsfreiheit besteht in der BRD erst ab dem Alter von 14 Jahren."Man wird dazu gemacht" heißt das - bis dahin - die Eltern bestimmen, was man ist. Habe aber noch nicht vernommen, daß christliche Eltern in Stuttgart-Canstatt ihren Frischgeborenen zum Islam-Unterricht angemeldet hätten. Unter Christen versteht man übrigens nicht einzelne Glaubensrichtungen - Christen sind evangelisch, katholisch, Zeugen etc.
Und wenn Du schon mal das Wort "Kreuzzüge" vernommen hast, dann ist es auch klar, daß Menschen wegen ihres Glaubens umgebracht wurden.
Das hat aber nichts mit der Entwicklung des Glaubens zu tun, wie Du schreibst.

Übrigens: Im Afrika des Jahres 1876 wäre es ohne weiteres möglich gewesen, daß kleine Negerkinder an die rot-silberne Coladose geglaubt haben.

Ich glaube, daß die Menschheit viel zu tolerant mit Gläubigen umgeht. Stichwort Mohammed Atta - ein Gläubiger bis zum Tod.
 
Woran das wohl liegen mag?

11. September, internationaler Terrorismus, Gläubige, die versuchen anderen ihre Vorstellungen aufzuzwingen: Abtreibung, Schwulenrechte, Forschung etc.

Ich finde es sehr verständlich, dass sich jetzt eine Gegenbewegung zum religiösen Wahn herausbildet.

Und wir können nicht immer Deutschland oder Europa als Beispiel dafür nehmen, wie harmlos der Glaube eigentlich ist.
Die meisten Europäer interessiert Religion überhaupt nicht mehr.
In anderen Teilen der Erde ist Religion immer noch sehr wichtig - und wir sehen ja, wohin das führt.

jetzt schmeißt Du aber wieder alles in einen Topf...
Nicht jeder, der an Gott glaubt, unterliegt einem religiösen Wahn...

Und du verwechselt im Übrigen Religion mit Fanatismus und Terrorismus. Es ist ein Bruchteil der Christen gewesen, die aus tatsächlichem Glauben die Kreuzzüge gemacht haben. Und es ist ein Bruchteil der Islamisten, die ihren Glauben in Terror umsetzen. Und die verfolgen in der Regel selten die gründe, die sie angeben. Meist hat das weniger mit Glaube, als mit Macht und Geld zu tun. Der Glaube wird vorgeschoben

Und ich meinte eigentlich mit der Nichttoleranz gar nicht diese großen Sachen, sondern einfach die Tatsache, dass man zu jemanden, der an Gott glaubt sagt: "Du spinnst ja, schalt doch mal den Verstand ein". Ich kenne viele Christen (und manchmal gehöre ich auch dazu), die sich nicht mehr trauen, zu sagen, dass sie an Gott glauben. Weil sie dafür ausgelacht und ausgegrenzt werden.
 
Ich glaube, die Religionsfreiheit besteht in der BRD erst ab dem Alter von 14 Jahren."Man wird dazu gemacht" heißt das - bis dahin - die Eltern bestimmen, was man ist.
Weiß ich nicht. Die Eltern können ihr Kind taufen, aber sie können es nicht zwingen an Gott zu glauben. Klar übernimmt ein Kind erstmal das, was ihm gesagt wird, aber was es dann tatsächlich glaubt, ist trotzdem seine Entscheidung. Wie gesagt, meine Eltern haben nicht an Gott geglaubt und ich tue es trotzdem.

Habe aber noch nicht vernommen, daß christliche Eltern in Stuttgart-Canstatt ihren Frischgeborenen zum Islam-Unterricht angemeldet hätten.
Warum sollten sie denn auch? Ist doch logisch, dass man seinem Kind erstmal das weiter gibt, was man selbst glaubt. Deutsche Eltern sprechen ja auch deutsch mit ihrem Kind und nicht schwedisch.

Unter Christen versteht man übrigens nicht einzelne Glaubensrichtungen - Christen sind evangelisch, katholisch, Zeugen etc.
Echt jetzt?

Und wenn Du schon mal das Wort "Kreuzzüge" vernommen hast, dann ist es auch klar, daß Menschen wegen ihres Glaubens umgebracht wurden.
Das hat aber nichts mit der Entwicklung des Glaubens zu tun, wie Du schreibst.
Danke, ich kenne das Wort Kreuzzüge. Aber um was ging es denn da? Anderen Menschen ihren Glauben aufzwingen. Das bedeutet aber doch, dass eben nicht alle dasselbe glauben.
Und ich denke nicht, dass man einen Menschen dazu zwingen kann, etwas zu glauben. Ich kann erreichen, dass er sich so verhält, als würde er glauben (schon oft geschehen- ich sag mal nur das Stichwort "HExen" und "Folter"), aber ob er deswegen wirklich etwas anderes glaubt, wage ich zu bezweifeln.
Dr. House kann mich sicher foltern und dazu bringen, dass ich offiziell dem Glauben an Gott abschwöre oder sterbe. Aber das wird meinen Glauben ja nicht ändern. Der kann sich doch nur dadurch ändern, dass man mich überzeugt...

Im Übrigen schmeißt auch du Fanatismus und Glaube in einen Topf.

Übrigens: Im Afrika des Jahres 1876 wäre es ohne weiteres möglich gewesen, daß kleine Negerkinder an die rot-silberne Coladose geglaubt haben.
natürlich

Ich glaube, daß die Menschheit viel zu tolerant mit Gläubigen umgeht. Stichwort Mohammed Atta - ein Gläubiger bis zum Tod.
auch hier. nicht jeder Gläubige ist ein fanatischer Terrorist. Und Fanatiker und Terroristen gibt es auch unter den Nichtgläubigen.
 
Das Problem ist der Glaube an sich.
Es ist die ultimative Rechtfertigung. Mit Gott an deiner Seite, ist alles andere irrelevant.
Kein Gesetz zählt, keine Vorschriften, keine Moral.

Wen ich glaube, dass Gott auf meiner Seite steht, dann ist alles andere egal.

Und aus diesem Grund, müssen wir die Unantastbarkeit vom Glauben, beenden.

Wenn du in dem Wahn lebst, dass du das Instrument Gottes bist und alle Ungläubigen töten oder Schwule verfolgen musst, dann zählt der Rest nichts.

Die Vorstufe für diesem Wahn wird damit gelegt, dass wir Kindern beibringen, den Glauben anderer Menschen zu respektieren - und so sei er noch so lächerlich.
Das wir ihnen beibringen - oder eher indoktrinieren - dass es ein allmächtiges Wesen gibt. Das dieses Lebewesen über Leben und Tod entscheiden darf, dass es unanfechtbar, unangreifbar und immer Recht hat. Das alles andere im Gegensatz zu ihm, unwichtig ist.

Hier wird der Grundstein für Radikalismus gelegt.
 
Hier wird der Grundstein für Radikalismus gelegt.

Hier sehe ich nur eine Hälfte, die gerade sehr Radikal agiert.
Ich sagte schon zu Beginn: "Seid tolerant, lasst jedem seinen glauben"

Hier wird aber mit jedem Mittel versucht den glauben eines Individuums zu unterbinden, dass nenne ich radikal und fanatisch liebe Leute...

Soul...
 
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