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Hallo Soul,
schau mal hier: Glaubt ihr an Gott ?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
naja, der Grund war ja, dass hier angeführt wurde, weil ein Baby nicht sofort bei seiner Geburt an Gott glaubt, ist das ganze erfunden und nur Erziehungssache..
Genauso kann ich allerdings argumentieren, dass kein Kind auf die Welt kommt und an die Schwerkraft glaubt oder an den Wechsel der Jahreszeiten oder die Mondlandung. Da braucht es eben erstmal eine Zeit, um das alles wahrzunehmen, zu begreifen und das geht in der Regel nicht ohne jemanden, mit dem man darüber spricht.
Das kann man aber nicht vergleichen.
Das eine ist Wissenschaft und jederzeit belegbar - werfe doch einfach mal einen Apfel in die Luft - und das andere ist Glaube. Eben nicht belegbar.
Und das versteh ich nicht. Wie kann man an etwas glauben, dass nicht belegbar ist. Rational gesehen müsste man Agnostiker sein, aber kein gläubiger Mensch.
Zur Sache mit dem Egoismus im Glauben: Man glaubt an Gott, weil man was davon hat. Du hast selbst schon Beispiele genannt.
Auf die Frage, ob das nun schlimm ist? Das kannst du nur dir selbst beantworten.
Ein wahrer Glaube wäre für mich, dass man nichts von Gott will: Keine Erklärungen, keinen Halt, kein gar nichts und dennoch an Gott glaubt.
Das wäre wahrer Glaube.
Wir duskutieren ja hier auch nicht unter "wahren" Gläubigen, sondern eher aus einer Mischung, die da sagt: Mir fällt nichts anderes ein, also glaube ich halt mal daran. Ich vermute aber, das dies wechselbar wäre. Ein wahrer Gläubiger ( Stichwort: Inge ) würde das hier alles nicht anfechten, sondern sagen: Es ist mir egal, ich glaube. Wobei das nicht mal falsch ist, denn niemand kann sich hinterher nochmal melden und berichten. Mir jedenfalls ist noch niemand untergekommen.
Ich verstehe auch - wahrscheinlich als Einzigster - das Dilemma der hier versammelten Gemeinde: Wenn man vorgehalten bekommt, das es für einen Gott keine Beweise gibt - und noch nicht mal das Oberhaupt der Kirche ist dazu imstande - dann verlegt man sich halt auf die seltsame Logik: Die "Ungläubigen" müssen beweisen das es keinen Gott gibt.
Aber deises nun wieder ist genauso absurd, wie ich beweisen müsste, daß ich es nicht war, der ein Kind in Erfurt verhungern ließ.
Wir duskutieren ja hier auch nicht unter "wahren" Gläubigen, sondern eher aus einer Mischung, die da sagt: Mir fällt nichts anderes ein, also glaube ich halt mal daran.
*rofl* 😀Aber deises nun wieder ist genauso absurd, wie ich beweisen müsste, daß ich es nicht war, der ein Kind in Erfurt verhungern ließ.
Sag mir doch mal, wie das aussehen soll, an Gott zu glauben, damit es in Deinen Augen wahrer Glaube ist?
Es ist auch gut so, dass man versucht, Erklärungen zu finden.Was war aber, bevor die Schwerkraft wissenschaftlich bewiesen wurde? Da hat man sich eine Erklärung dafür gesucht, warum Gegenstände nach unten fallen.
- die Erde ist magnetisch
- da sind kleine Wesen in der Luft, die den Gegenstand runterdrücken
Moonlight: Kann man hier nachlesen, wie weit jeder glaubt. Du selbst kannst das halten wie Du willst. Ich schreibe nicht für einzelne Personen.
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