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Glaubt ihr an Gott ?

  • Starter*in Starter*in Firestormx34
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    gott

Glaubt ihr an Gott?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    65
Status
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Ah hab ich grad gesehen, sorry.. Hättest vielleicht die Zitatfunktion einfügen sollen. Das hat mich n bissl verwirrt...

Nicht für ungut...

Soul...
 
naja, der Grund war ja, dass hier angeführt wurde, weil ein Baby nicht sofort bei seiner Geburt an Gott glaubt, ist das ganze erfunden und nur Erziehungssache..

Genauso kann ich allerdings argumentieren, dass kein Kind auf die Welt kommt und an die Schwerkraft glaubt oder an den Wechsel der Jahreszeiten oder die Mondlandung. Da braucht es eben erstmal eine Zeit, um das alles wahrzunehmen, zu begreifen und das geht in der Regel nicht ohne jemanden, mit dem man darüber spricht.
 
naja, der Grund war ja, dass hier angeführt wurde, weil ein Baby nicht sofort bei seiner Geburt an Gott glaubt, ist das ganze erfunden und nur Erziehungssache..

Genauso kann ich allerdings argumentieren, dass kein Kind auf die Welt kommt und an die Schwerkraft glaubt oder an den Wechsel der Jahreszeiten oder die Mondlandung. Da braucht es eben erstmal eine Zeit, um das alles wahrzunehmen, zu begreifen und das geht in der Regel nicht ohne jemanden, mit dem man darüber spricht.

Das kann man aber nicht vergleichen.
Das eine ist Wissenschaft und jederzeit belegbar - werfe doch einfach mal einen Apfel in die Luft - und das andere ist Glaube. Eben nicht belegbar.

Und das versteh ich nicht. Wie kann man an etwas glauben, dass nicht belegbar ist. Rational gesehen müsste man Agnostiker sein, aber kein gläubiger Mensch.

Zur Sache mit dem Egoismus im Glauben: Man glaubt an Gott, weil man was davon hat. Du hast selbst schon Beispiele genannt.
Auf die Frage, ob das nun schlimm ist? Das kannst du nur dir selbst beantworten.

Ein wahrer Glaube wäre für mich, dass man nichts von Gott will: Keine Erklärungen, keinen Halt, kein gar nichts und dennoch an Gott glaubt.
Das wäre wahrer Glaube.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann man aber nicht vergleichen.
Das eine ist Wissenschaft und jederzeit belegbar - werfe doch einfach mal einen Apfel in die Luft - und das andere ist Glaube. Eben nicht belegbar.

Und das versteh ich nicht. Wie kann man an etwas glauben, dass nicht belegbar ist. Rational gesehen müsste man Agnostiker sein, aber kein gläubiger Mensch.

Zur Sache mit dem Egoismus im Glauben: Man glaubt an Gott, weil man was davon hat. Du hast selbst schon Beispiele genannt.
Auf die Frage, ob das nun schlimm ist? Das kannst du nur dir selbst beantworten.

Ein wahrer Glaube wäre für mich, dass man nichts von Gott will: Keine Erklärungen, keinen Halt, kein gar nichts und dennoch an Gott glaubt.
Das wäre wahrer Glaube.

wir drehen uns im Kreis.
Jetzt sind wir am Punkt der Belegbarkeit. Was ist belegbar? Muss ich das selbst gesehen haben? Muss es jeder erfahren haben? Reicht es aus, dass es mir jemand erzählt, dem ich vertraue?
Wenn du den Apfel auf den Boden fallen siehst, dann weißt du noch nix über Schwerkraft. Ein kleines Kind ohne Erfahrung würde einfach nur sagen "der Apfel fällt runter". Vielleicht wäre es noch nicht mal überrascht, wenn der Apfel plötzlich wieder hochfliegt. Wir schon.
Warum? Zum einen, weil wir inzwischen millionenmal gesehen haben, dass ein Gegenstand nach unten fällt und nicht nach oben.
Wir wissen dazu noch die wissenschaftliche Erklärung der Schwerkraft. Weil die uns jemand erklärt hat (wir sind wohl kaum von selbst drauf gekommen) und wir das logisch/einsichtig fanden.
Was war aber, bevor die Schwerkraft wissenschaftlich bewiesen wurde? Da hat man sich eine Erklärung dafür gesucht, warum Gegenstände nach unten fallen.
- die Erde ist magnetisch
- da sind kleine Wesen in der Luft, die den Gegenstand runterdrücken

Solange man nicht das Gegenteil beweist, sind solche Gedanken doch sehr plausibel.

Und das ist doch heute nicht anders. Es gibt eben Dinge, die auch die Wissenschaft noch nicht ausreichend erklären kann. Und da sucht man sich eben Erklärungen. Natürlich nur dann, wenn man sich solche Fragen überhaupt stellt.
Abgesehen davon ist ja auch die Wissenschaft nicht frei von Zweiflern. Wie war da die Sache mit Galileo? Gibt es nicht auch jetzt Wissenschaftler, die die Theorie der Klimaerwärmung anzweifeln? So unwiderlegbar und eindeutig ist die Wissenschaft auch nicht immer.

Für mich gibt es Belege, dass es einen Gott gibt - Wunder zum Beispiel. Kranke, die trotz gegenteiliger Diagnosen plötzlich wieder gesund werden. Und das Gefühl, wenn es mir richtig mies geht, dass da plötzlich jemand ist...
Die sind sicher nicht wissenschaftlich und ausreichend, um jeden davon zu überzeugen (wie von der Mondlandung). Aber mich überzeugen sie.

Und sag mir bitte nicht, was ich zu sein habe. Ich bin mit meinem christlichen Glauben ganz glücklich. Im Übrigen bin ich nicht nur rational, sondern eben auch emotional. Vielleicht ist das der Unterschied...

Ich beantworte die Frage mit dem Egoismus folgendermaßen. Wenn Du Egoismus dahingehend definierst, dass ich mir durch Gott Fragen beantworte, dann bin ich egoistisch und finde das nicht schlimm.

Ich rechtfertige mit Gott nicht mein Handeln, ich beziehe Gott nicht nur auf mich, ich nehme nicht nur das Positive aus Gott heraus, insofern finde ich die Sache mit dem Egoismus schwer.
Denn der Glaube an Gott (zumindest meiner) hat auch eine Verantwortung, die ich vielleicht nicht hätte, wenn ich nicht an Gott glauben würde.

Sag mir doch mal, wie das aussehen soll, an Gott zu glauben, damit es in Deinen Augen wahrer Glaube ist?
 
Wir duskutieren ja hier auch nicht unter "wahren" Gläubigen, sondern eher aus einer Mischung, die da sagt: Mir fällt nichts anderes ein, also glaube ich halt mal daran. Ich vermute aber, das dies wechselbar wäre. Ein wahrer Gläubiger ( Stichwort: Inge ) würde das hier alles nicht anfechten, sondern sagen: Es ist mir egal, ich glaube. Wobei das nicht mal falsch ist, denn niemand kann sich hinterher nochmal melden und berichten. Mir jedenfalls ist noch niemand untergekommen.
Ich verstehe auch - wahrscheinlich als Einzigster - das Dilemma der hier versammelten Gemeinde: Wenn man vorgehalten bekommt, das es für einen Gott keine Beweise gibt - und noch nicht mal das Oberhaupt der Kirche ist dazu imstande - dann verlegt man sich halt auf die seltsame Logik: Die "Ungläubigen" müssen beweisen das es keinen Gott gibt.
Aber deises nun wieder ist genauso absurd, wie ich beweisen müsste, daß ich es nicht war, der ein Kind in Erfurt verhungern ließ.
 
Wir duskutieren ja hier auch nicht unter "wahren" Gläubigen, sondern eher aus einer Mischung, die da sagt: Mir fällt nichts anderes ein, also glaube ich halt mal daran. Ich vermute aber, das dies wechselbar wäre. Ein wahrer Gläubiger ( Stichwort: Inge ) würde das hier alles nicht anfechten, sondern sagen: Es ist mir egal, ich glaube. Wobei das nicht mal falsch ist, denn niemand kann sich hinterher nochmal melden und berichten. Mir jedenfalls ist noch niemand untergekommen.
Ich verstehe auch - wahrscheinlich als Einzigster - das Dilemma der hier versammelten Gemeinde: Wenn man vorgehalten bekommt, das es für einen Gott keine Beweise gibt - und noch nicht mal das Oberhaupt der Kirche ist dazu imstande - dann verlegt man sich halt auf die seltsame Logik: Die "Ungläubigen" müssen beweisen das es keinen Gott gibt.
Aber deises nun wieder ist genauso absurd, wie ich beweisen müsste, daß ich es nicht war, der ein Kind in Erfurt verhungern ließ.

sorry, aber das finde ich jetzt total frech. Nur weil Euch nichts mehr einfällt und ihr nicht hinnehmen könnt, dass es einfach Menschen gibt, die an Gott glauben, geht ihr auf so ein Niveau runter.
Plötzlich sind alle Gläubigen Egoisten.

Und weil man diskussionfreudig ist, ist man dann auch schon gar nicht mehr gläubig, sondern nur jemand, der irgendwas sagt. Kann es vielleicht sein, dass es Euch nicht passt, dass Eurer Lästern und Verarschen über Gläubige nicht einfach so hingenommen wird?

Ich hab nie gesagt, dass du mir die Nichtexistenz beweisen sollst, ich hab nur gesagt, dass du sie genauso wenig beweisen kannst, wie ich die Existenz.
Warum soll ich dir meinen Glauben beweisen, wenn Du mir Deinen Nichtglauben auch nicht beweist? Vielleicht einfach deswegen, weil man Glauben nicht beweisen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir duskutieren ja hier auch nicht unter "wahren" Gläubigen, sondern eher aus einer Mischung, die da sagt: Mir fällt nichts anderes ein, also glaube ich halt mal daran.

Hi mikenull,

ich denke nicht, dass Du das beurteilen kannst. Nur weil Du eine starre Vorstellung vom wahren Glauben hast, muss das nicht unbedingt die einzige Wahrheit sein.
Ich bezeichne mich als entschiedener Christ, d.b., dass ich mich vor Jahren bewußt für ein Leben mit Christus entschieden habe. Das heisst aber nicht, dass ich nicht um Führung, Gaben oder Kraft bitte... Denn es steht in der Schrift "bittet, so wird Euch gegeben, klopfet an, so wird Euch aufgetan".
 
( erste Abschnitt an Sori )
Brauchst ja nur mal nachlesen, was hier alles so geschrieben wurde. Vielleicht nicht von Dir, aber ich habe Dich auch hier gar nicht persönlich angesprochen. Verstehe aber, daß es Dich trifft. Kann ich aber nix dafür.

Kein Mensch wird als Christ, Muslim, Jude oder Osho-Jünger geboren. Wir werden dazu gemacht. Wer das Pech hat, in eine strenggläubige Familie hineingeboren zu werden, hat gute Chancen ein Leben lang an die Süße des Märtyrertodes zu glauben, keine Knöpfe benutzen zu dürfen wie bei den Amish iin Pennssylvania oder psychisch an den Beichtstuhl gebunden zu sein.
( Zitat: Sam Harris )

Moonlight: Kann man hier nachlesen, wie weit jeder glaubt. Du selbst kannst das halten wie Du willst. Ich schreibe nicht für einzelne Personen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber deises nun wieder ist genauso absurd, wie ich beweisen müsste, daß ich es nicht war, der ein Kind in Erfurt verhungern ließ.
*rofl* 😀

Sag mir doch mal, wie das aussehen soll, an Gott zu glauben, damit es in Deinen Augen wahrer Glaube ist?

Ein Glaube, ohne irgendwas zu fordern.
Ich habe die ganze Zeit das Bild einer Liebesbeziehung vor meinen Augen.
Würdest du es als echte Liebe bezeichnen, wenn du nur mit deinem Partner zusammen bist, weil er für dich sorgt, weil du Vorteile davon hast?

Was war aber, bevor die Schwerkraft wissenschaftlich bewiesen wurde? Da hat man sich eine Erklärung dafür gesucht, warum Gegenstände nach unten fallen.
- die Erde ist magnetisch
- da sind kleine Wesen in der Luft, die den Gegenstand runterdrücken
Es ist auch gut so, dass man versucht, Erklärungen zu finden.
Ohne diese "Suche" wären wir heute noch im Mittelalter.

Das Problem an der Sache ist, dass "ihr" mystische Erklärungen benutzt.
Man könnte es auch Zauberei nennen.
Statt rationale Erklärungen zu suchen, greift ihr auf Zauberei zurück.

Gott hat das Universum erschaffen?
Und wer hat dann Gott erschaffen?

Die weitläufigste Antwort darauf: "Gott war einfach schon immer da."

Das kann nicht sein. Denn wenn wir diese Erklärung nehmen und sie mit unserem Wissen vergleichen, kommen wir zum Schluss, dass das nicht sein kann.

Wenn Gott tatsächlich das Universum erschaffen hat, dann muss er ein hoch-komplexes Lebewesen sein. Das komplexeste Lebewesen, was man sich überhaupt vorstellen kann.

Aber wenn uns die Natur eins lehrt, dann das komplexe Lebewesen immer erst am Ende eines Prozesses entstehen. Evolution.

Also: Woher kommt Gott?
 
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