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Glaubt ihr an Gott ?

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Glaubt ihr an Gott?


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Also ganz erlich Alex interessiert mich der Buddhismus nur in soweit, das ich mich gefragt habe, was gibt er den Menschen?
Welchen Trost kann er bieten?

Muss Glaube denn "trösten"? Das erweckt wieder mal den Anschein, den Sick Freak vor einigen Seiten schon mal sinngemäß äußerte:

Wem´s richtig scheiße geht, der braucht den Glauben.

Wenn du Tyras Ausführungen über den Buddhismus gelesen hast, musst du eigentlich begriffen haben, dass diejenigen, die Buddhismus praktizieren nicht getröstet werden müssen, weil sie nämlich gar nicht traurig sind über ihr Leben, ihr Schicksal... wie denn auch, sind sind teil vom Ganzen, oder vielmehr sie sind das Ganze. Wer das verinnerlicht hat, muss nicht einem Jesus seine Sünden aufbürden, sondern kommt allein mit sich und seiner Verantwortung klar.

Für mich selber kommt das aber mit Sicherheit nicht in Frage.
Ich habe in meinem Glauben an Jesus alles was ich brauche.

Weil du jemanden brauchst, der deine Last mit dir teilt? Weshalb schliesst dein Glaube an Gott und Jesus den Buddhismus aus, der dir durchaus bei so manchem helfen könnte? Tyra hat es geschrieben, es gibt Christen, die Buddismus praktizieren. Niemand verlangt, dass man dann zu Buddha beten muss.
Konnten Jesus und Gott dir bisher bei deinen körperlichen Problemen helfen?
 
ich bezeuge an sich nix Lena, sondern erkläre nur....und da ich heute nix Besseres zu tun habe halt ein wenig wortreich....😀 kleine Tippübungen.

Also Shaolin wäre glaube ich auch nix für mich. Grundsätzlich ist es ggf aber wichtig für einige Menschen...Training zur Selbstüberwindung und Überwindung des Schmerzes...gucken wo die Grenzen liegen, sich ausprobieren.

Da du es erneut ansprichst: das mit dem Ich/Christin = besserer Mensch ist übrigens keine Unterstellung, du selber hast es mal in einigen Posts so formuliert, ich hatte die entsprechenden Passagen aus deinen Posts entsprechend zitiert und du anschließend auch zugegeben, das da was dran ist, wenn du dich erinnerst..ich jedenfalls kann mich noch sehr gut erinnern. 😀

Was die Unlogik angeht: klar wenn man dualistisch denkt wirkt es unlogisch dass man sich in den Kosmos und sich selber versenkt..aber buddhistisch-systemisch (zirkulär) gedacht nicht.
Wenn man denkt: hier bin ICH und dort der Kosmos..also sich getrennt betrachtet wirkt es paradox beides in einem zu betrachten...da aus buddhistischer Sicht jedoch keine Trennung real da ist (die nur in deinem Kopf sitzt um dich und die Welt verstehen zu können) löst sich die logische Paradoxie, der logische Widerspruch auf.
Buddhistische, systemische Denkweise verwirrt zunächst..wirbelt einen den Kopp durcheinander..viele Menschen mögen dieses Gefühl nicht sehr und lassen es dann lieber...ich für meinen Teil sehe das jedoch als Bewusstseinserweiterung an, mir macht es nix wenn manche Paradoxien mal Karussell in meiner Birne fahren...solange man das Denkrezept (selber in Gedanken mitdrehen....😉)zum Anhalten des Karussels parat hat macht das nix!

Zu deinen Fragen: wenn du meine vorigen Posts gelesen hättest, hättest du bereits einige Antworten..was wir in uns haben: Buddha-Natur. Wer hats gegeben: das Nichts, der Kosmos...ist einfach so entstanden....peng da peng wieder weg..aus kosmischer Sicht ...wir leben nach menschlichen Zeitmaßstäben..nach kosmischen Zeitmaßstäben existieren wir und die Welt nur für den Bruchteil einer Sekunde....😀 ein kurzes Aufflackern in der Unendlichkeit der Zeit....

Es wird aus buddhistischer Sicht nix Heiliges aus dir heraus erwartet...gar nix wird von dir erwartet (was natürlich für autoritätshörige Menschen schwer ist zu verstehen?) Du selber erwartest ggf. von dir deine Buddhanatur auszubilden...oder eben nicht, damit aber dann karmabelastet in den Tod zu gehen und das Nirvana nicht erreicht zu haben, also wiedergeboren zu werden und zwar so oft bis du es auf die Reihe gekriegt hast deine Buddhanatur zu finden und zu leben....

Aus dem Kosmos kannst du nix erwarten...du hast bereits das wertvolle Geschenk erhalten zu leben. Es liegt an dir was draus zu machen oder nicht.

Es braucht nix Höheres um den Kosmos zu schaffen...er existiert aus sich selbst heraus...das reicht...immer was Höheres zu erwarten was etwas erschafft ist typisch menschlich gedacht...in solch engen Dimensionen funktioniert der Kosmos jedoch nicht.

Meditation unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von Gebeten...Stille zu üben ist was anders als mit einer (imaginierten) höheren Instanz reden zu wollen....das Ziel der Verbindung ist ggf. das gleiche.
Austausch (insbesondere durch Worte, die der Kosmos eh nicht versteht) ist aus buddhistischer Sicht nicht notwendig, da er bereits auch ohne Worte da ist...es gibt ja keine Trennung..du bist Teil des Kosmos....und um diese Verbindung, die oft durch Ego und zu viel Intellekt etc. verdeckt ist wieder fühlen zu können übt man Stille, Meditation.

Die körperliche Haltung ist dabei alles andere als egal...eine schlechte Körperhaltung blockiert die inneren Energiepunkte als Verbindungspunkte zum Kosmos...eine gestreckte Wirbelsäule und ein unblockierter Körperenergiefluss führt zu einem anderen Bewusstsein, einer anderen Wahrnehmung. Eine gekrümmte und energieblockierte Wirbelsäule ist verklemmpt und pendelt nicht...vgl. die Beschreibung Suzukis, dass das Ich ne Pendeltür zum Kosmos ist, die entweder schwingt oder halt rattert..und blockiert. Blockaden können übrigens geistig und auch körperlich krank machen. Und um dann wieder gesund zu werden werden oft therapeutisch auch Meditation oder Zentechniken wie Bauchatemtechnik empfohlen..von Kirchenbankdrücken und Beten zur Verbesserung der Gesundheit habe ich noch nicht gehört...
Das Gebet landet ggf im Herzen aber ich denke kaum dass es so ganzheitlich körperlich-geistig wirkt wie Meditation.

Tyra

ansonsten stimmt was Missis schrieb: ein Buddhist braucht keinen Trost da er sein Schicksal ohne Traurigkeit annimmt und versucht das Beste draus zu machen. Ich erhebe nicht den Anspruch für Selbstverständlichkeiten (wie z.B das ich sterben muss oder auch mal leide etc.) getröstet zu werden. Damit kann ich alleine zurecht kommen.

Gottvertrauen gut und schön..solange man dabei seine Eigenverantwortung für seine körperliche Gesundheit z.B nicht vergisst oder vernachlässigt..manchmal sind anstatt eines Gebets ne gesunde Ernährung oder Sport. Therapien etc. heilsamer...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tyra!

...
Buddha-Natur vereint bereits ein Ethikkonzept, die menschliche Intuition sich selber gut zu behandeln und da man untrennbar von seinem GGü ist automatisch auch sein GGü gut zu behandeln...also sowas wie der Kantsche kategorische Imperativ liegt im Buddhismus mit drin...
Was ist GGü?

...Ich denke ein dualistisch denkender Mensch fühlt sich ständig getrennt von der welt und sucht krampfhaft nach Kittmaterial um sich im Kosmos einigermaßen geborgen und nicht verloren zu fühlen...Kittmaterial wie Ethik oder Gottglaube...alles Dinge die an sich unnötig sind, da die Trennung nur in unserem Kopf, nicht wirklich existiert...
Komisch: erst sagst Du, dass doch viel Ethik im Buddhismus vorhanden ist, und nun ist die Ethik für Dich nur "Kittmaterial", das an sich unnötig sei. Ist Dir Ethik nun wichtig oder nur unnötiges "Kittmaterial"?
 
Zuletzt bearbeitet:
Abkürzung für Gegenüber....also sein Gegenüber...

Ethik ist wichtig + Kittmaterial ..beides! kein entweder -oder..sondern mal wieder sowohl als auch!
Es kommt immer auf den Standpunkt an..aus kosmischer Sicht ist Ethik scheissegal...aus unserer menschlichen Sicht für uns und unser soziales Zusammenleben wichtig.
Für mich persönlich ist Moral und Ethik schon wichtig...ich bin ja ein Mensch und trage die Strukturen dazu auch in mir und komme eh nicht drumherum. 😉

Ich habe das sprachlich unglücklich ausgedrückt...was ich meine ist dass wir grundsätzlich von Natur aus moralfähig veranlagt sind. Und Gottglaube ist eher Kittmaterial um Verbundenheit mit dem Kosmos herzustellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo derAlex!

Ich verstehe das mit dem Dualismus Tyra. Das ist Schade.
Mir jedoch gleich. Man muss von selbst auf das Problem kommen.

Und Budhismus zu leben bedeutet eben nicht nur Mönch zu sein!
Das gesamte Christentum ist das beste gegenwärtige Beispiel dafür...das man eine Religion in tausenden guten oder schlechten oder irrsinnigen Facetten leben und erleben kann!
Warum darf man dann nicht den Buddhismus auch anders als es die verschiedenen Mönchsrichtungen vorschreiben leben? Das macht keinen Sinn. Zumal es viele machen. Schlichtweg die meisten Buddhisten bringen es eben nicht dazu ein Mönch zu werden und auch nur geringfügig aufzusteigen- na und?
Sie sind doch trotzdem buddhistisch!...
Vielleicht bin ich jetzt etwas provokativ: Man kann vieles machen und es Buddhismus nennen.

...man kann ja auch erst seine persönliche Ethik haben und dann seinen Glauben finden! Warum sollte sich das ausschließen?...
Möglicherweise meinte ich etwas ähnliches, als ich sagte:
EuFrank meinte:
...Der Gott in meinem Weltbild kommt erst nach der Ethik. Weil ich ethisch handle, gefalle ich auch Gott. Ich handle nicht ethisch, um Gott zu gefallen. Die Reihenfolge ist ganz wichtig. Ethisches Handeln basiert auf eigenständiger Vernunft und ist nicht fremdbestimmt...
 
das mit der Reihenfolge kannste aber an sich knicken....denn es gibt ja dieses Belohnungs-Strafsystem...wenn du dich gut und moralisch verhältst kommste in den Himmel wenn nicht dann in die Hölle..also wird alles was du tust automatisch immer aufs Zuckerle oder die Peitsche ausgerichtet oder?

Zur Moral aus reiner Vernunft entschließe ich mich eher indem ich nicht an einen Gott glaube und gar nix erwarte...also als atheistische Buddhistin z.B.?😀😀
 
Hallo Missis!

...
Wenn du Tyras Ausführungen über den Buddhismus gelesen hast, musst du eigentlich begriffen haben, dass diejenigen, die Buddhismus praktizieren nicht getröstet werden müssen, weil sie nämlich gar nicht traurig sind über ihr Leben...
Den Buddhisten treibt vor allem die Angst vor dem Leiden. Im Buddhismus findet er insofern Trost, weil dieser ihm (vermutlich ganz zu unrecht) die Erlösung vom Leiden verspricht.

Mit der Aussicht auf Erleuchtung und Leidfreiheit sind schon viele dem Buddhismus gefolgt.
 
Den Buddhisten treibt vor allem die Angst vor dem Leiden. Im Buddhismus findet er insofern Trost, weil dieser ihm (vermutlich ganz zu unrecht) die Erlösung vom Leiden verspricht.


Das legst DU so aus. Ich verstehe, wie Tyra es gemeint hat, daher sehe ich das anders. Die Erlösung vom Leiden kommt ja aus der Einstellung des Buddhisten. Er selbst arbeitet daran, befreit sich selbst. Er sucht keinen Trost, sondern (mal ganz lax gesagt) amputiert sich die Leidensfähigkeit. Wer nicht leidet, braucht keinen Trost und keine Erlösung. Das macht er aus sich selbst heraus. Das ist irgendwie... ein Kreislauf. Ich kann´s schwer erklären. 😱
 
Danke an euch alle mal seit langem wieder ne schönes Diskussion meine Ich ernst...und hauptsache der TE nimmt es uns nicht übel😉(warst du das Lena?)
___
@Lena...ja Ich habe auch von der gestrigen Dokumentation gehört...ist nicht so weit weg von mir das Shaolin Kloster...ob die mich jemals aufnehmen weiss Ich nicht...viell. hast du vergesen zu erwähnen das man dort "sogar" fernsehen und Zeitung lesen darf im weitesten Sinne.
Das würde Ich schon garnicht benutzen. Genug Papier am besten eingebunden und Stift reichen mir.
Ich verlange keinesfalls von dir dich jemals zu einem anderen Glauben zu bekehren...jedoch finde Ich als sehr neutraler Mensch viele Aussagen deiner selbst etwas überzogen und unglaubwürdig.
(Was nichts mit deiner netten Person als solches zu tun hat!)
(Du magst viele Aussagen meinerseits auch unreif finden-das ist vollkommen ok und gewiss auch mal gerechtfertigt!)
Jedoch...sagtest du etwas wie "Ich bin etwas besseres...im Vergleich zu irgendeinem Massenmörder vielleicht oder was weiss Ich"
Aber das ist nur die eine Sicht der Dinge.
Es gibt soviele Sichtweisen.
Keine hat Absolution! Und keine wird ewig bestehen.

Ich meine auch nur das du VIELLEICHT in deinem Leben einmal versuchen solltest die völlige Unabhängigkeit zu leben...Kraft aus dir zu schöpfen...ohne glauben und ohne Jesus , Moses ,Petrus , Jesaja, Paulus, Mattheus, die Korinther...und Gott ohne die Bibel.
(Verwunderlich das mir soviele Namen einfallen hab nich viel Ahnung 😉 )
Ich möchte einmal so leben...und bin schon auf einem guten Weg.
Ich bin kein wirklicher Buddhist...Ich bin Ich und das ganz für mich...natürlich auch für andere...aber nicht für etwas was mir hier SO nicht begegnet...Wenn du aber wirklich dein Leben lang glücklich und gesund durch deinen Glauben bist und deine eigene Kraft.
Dann ist das doch schön.
___


@Tyra du wirst mir ja echt symphatisch...
(wärst a mal in fast meinem Alter...uiui😀😱)

Aber Ich denke wohl auch im Moment noch sehr gut von dem teil des Buddhismus der mich interessiert...Ich mag ganz bestimmt nicht der strengste und schweigsamste Mönch werden und mich meinem sonstigen Leben gewiss immer widmen...es macht mich schließlich aus...
Sonst bleibt der Staub noch liegen...wenn der Besen nicht agiert.
Ich denke mir steht noch sehr sehr viel offen...vielleicht finde Ich auch irgendwie zum Christentum...aber dann müsste mir schon jemand bekanntes in den Geist funken!
Ich werde mich langsam an die Meditation rantasten...sowie Ich auch mit passendem Kampfsport anfange...und Yoga ohnehin🙂
(Man darf den Körper doch nicht vergessen...)
Gerade weil es im Buddhismus wie Ich finde eine Grundlogik zum Körperbedürfniss gibt spricht es mich wohl auch sehr an.
Natürlich sind das nur anfängliche Empfindungen.
___

@Eu Frank...Ich denke auch und da gebe Ich dir vollkommen recht das sich die meisten zuwenig mit dem Buddhismus beschäftigen...Sie erwarten zuviel...ohne die kleinste Leistung erbracht zu haben.
Das kann doch garnicht funktionieren😀
Und wann treffe Ich Leute in meinem Alter egal ob vom Gymnasium oder Hauptschule...mit dennen Ich mich gar so ernst über die persönlichen Komplikationen zum Glauben an Gott oder dem grundsätzlichen Glauben an etwas oder dem Glauben in den Buddhismus unterhalten kann...habe noch niemanden gefunden.
Die traurige Tatsache ist doch das bei den meisten das Leben aus viel einfacheren Dingen immer wieder verkompliziert wird.
Verschwendung finde Ich.
Und ja natürlich kann man vieles
machen und es Buddhismus nennen.
Keine Sorge du bist nicht "zu" provokativ.
Ich würde mich niemals in ein Kloster wagen ohne mich nicht vorher soviel mit dem ganzen beschäftigt zu haben das Ich entweder nicht mehr kann😀 oder bis Ich endlich ein winziges Stück dessen was der Buddhismus vermitteln will wirklich in mich aufgenommen habe...vorher würde Ich mich nicht in ein Kloster wagen.
Ich mache ja alles freiwillig aus meinem grundlegenden wohlwollenden Willen heraus.
Und befreiung von Leid einen aufstieg oder die "Erleuchtung" erwarte Ich nicht.
Erwarten würde Ich ein Gottes Zeichen...um an diesen als solches zu Glauben. Aber ausser ein paradoxes Buch welches auf Ihn den Gott im Christentum hinweisen soll wurde nichts über gelasssen.
Zu wenig um mich jemals zu überzeugen.
Bzw. "vorher war Ich wohl eher überzeugt von mir selbst."
__
Naja Schluss jetzt Ich erwünsche konstruktive Kritik vielleicht kannst du Lena mir auch noch etwas dazu sagen wie du denn nun einmal völlig rational über die komplette Bibel urteilst...?
Rational ohne an deinen Glauben zu denken.
Über die Gott eigenen Widersprüche.
Ich kann nicht verstehen wie sich etwas höheres jemals selbst widersprechen sollte! Oder Fehler begehen...dann ist es in meinen Augen nicht mehr dieses Höhere...höchstens mächtiger nicht höher.

MfG Alex
 
hihi....Schiss vor Leiden? Das haben ja wohl eher die Christen mit ihrem Erlösungskonzept.

Lass gut sein EUFrank...du kapierst es net da du es offenbar nicht kapieren willst..oder provozierst hier nur aus Langeweile absichtlich?

Als Zenbuddhist verfolge ich nicht das Ziel mich aus dem Leiden zu erlösen, sondern der Weg mich zu bemühen ist mein Ziel und wenn nebenher noch die Erlösung kommt..auch gut! Wenn nicht dann erkenne ich, dass meine Bemühungen noch nicht ausreichend waren und bemühe mich weiter.

Ziel ist auch nicht Erleuchtung...das hatte ich im Suzuki-Zitat ja bereits geschrieben..

nochmals für Leser mit partieller oder subjektiv intendierter serieller ADS:

Das Ergebnis ist nicht so sehr das Entscheidende; die Bemühung uns zu verbessern ist es, welche zählt. Diese Praxis hört nie auf


Also der Weg ist das Ziel.


Wenn ihr versucht Erleuchtung zu gewinnen, dann ist das Teil von Karma, dann erzeugt ihr Karma und werdet von Karma getrieben, und ihr verschwendet Zeit auf eurem schwarzen Kissen.[/I]

es geht ums Bemühen...einfach agieren ohne auf irgendwas zu spekulieren...weder auf ein Leben nach dem Tode noch auf Nirvana...das jedenfalls ist die Zenpraxis die ich vollziehe. So viel Bescheidenheit kann natürlich nicht jeder kapieren.

Was mir am Buddhismus gefällt ist die Konzentriertheit und die Weisheit den Kopf nicht vom Rest des Körpers zu trennen, sondern alles als Einheit zu sehen und zu behandeln..also die ganzheitliche Wahrnehmung des Menschen und nicht die abendländische Verknappung und Hochjubelei des Kopfes/Geistes/Intellekts..der getrennt vom Körper nur in der Dualismusfalle landet, einer intellektuellen Sackgasse...und natürlich auch universell ne Sackgasse.

Mag sein dass viele aufgrund einer imaginierten Aussicht auf Erleuchtung und Leidfreiheit dem Buddhismus gefolgt sind und genausoviele Menschen dem Christentum mit der Aussicht auf ein Leben nach dem Tod, unsterblicher Seele etc...na und? Da gibt es ja zwischen beiden Gruppen keinerlei Unterschied. Damit sind sie alle karmabeladen und landen wieder im Kreislauf des ewigen Stirb und Werde....

Jeder Buddhist ist anders..und ich als Buddhistin strebe nicht nach Erleuchtung oder Leidfreiheit..es reicht mir zu versuchen mich aufrecht zu bemühen Hier und Jetzt gut über den Tag zu kommen.
Bei den meisten Buddhisten ist die Befreiung aus dem Leid nicht Hauptziel sondern Nebenprodukt des Bemühens sein Leben eigenverantwortlich zu gestalten, aufrecht zu handeln und dem kostbaren Geschenk des Lebens genug Achtung entgegenzubringen.
 
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