Alle Eventualitäten mit einbeziehen, das ist die Devise. Es könnte ja sein dass...
... wir morgen mit einer neuen Sintflut bestraft werden, also... ran, ein jeder statte sich mit einer Arche aus, dann ist für den Ernstfall gesorgt.
Nee also, was ich nicht verstehen kann, ist dieses Zwangsmissionieren. Das ist schon seit ein paar Jahrhunderten nicht mehr up to date. Wenn jemand nicht an dieses oder jenes glauben will, was nutzt dann das permanete Fingerheben und die Drohung, was ihm dann in der "Hölle" blüht? Das wird ihm auch sicher sehr viel Respekt einflößen. Hallooo..., derjenige glaubt eh nicht daran.
Und ehrlich gesagt, mich fordert es regelrecht zum Widerspruch heraus, da ich das Empfinden habe, es soll der Glaube an den Christengott quasi aufgezwungen werden.
Ich habe meinen eigenen Glauben und bei dem spielt der totalitäre, eifersüchtige, patriarchische, rachsüchtige Gott aus der Bibel nicht die geringste Rolle. Für meinen Glauben brauche ich keinen Vorturner, der gegen Zahlung von Kirchensteuer den Vermittler spielt. Für das praktizieren meines Glaubens bin allein ich zuständig und verantwortlich. Niemand der sich einmischt, niemand der mir vorschreibt, wie ich meinen Glauben leben muss. Das liegt allein in meinem Ermessen.
Vor allem verlangt mein Glaube nicht, dass ich andere Menschen rekrutieren muss. Weil nach meinem Glauben ein jeder, unabhängig von seinem Glauben, seiner Hautfarbe, seiner Herkunft, Rasse etc. angenommen wird. Weil nach meinem Glauben nur und ausschliesslich Taten zählen, nicht Worte.