🙂Hier ist ja was los - als ich vorgestern das letzte mal geguckt hab, warens noch weniger als 1000 Beiträge...
Hi Sori,
hab übrigens letztens einen Link auf der Seite von Dittmar gefunden, der die Evolutionstheorie zwar nicht widerlegt, der Wahrscheinlichkeit aber gen 0 errrechnet.
Ganz interessant. Steckt zwar sicher der ein oder andere Fehler drin, aber da sieht man sehr deutlich dran, wie unwissend wir eigentlich sind und wie einfach man sich auf Dinge verlässt, von denen man nichts weiß...
Das würd mich interessieren - bin aber mathematischer Fußgänger.
😱 Hast du Lust das zu erklären?
Ausbeuteberechnung der Zucker-Synthese für DNS. Mathematischer Beweis der Unmöglichkeit der Biogenese
Ich will nur die Inkompetenz des Einzelnen darstellen, dass man uns eigentlich viel erzählen kann und wir wenig wissen.
Aber vielleicht bin ich auch nur so unwissend und jemand klärt mich auf
😉
Ich hab zwar nicht viel Ahnung von Chemie, aber da stehen schon seltsame Sachen:
Die Biogenese ist also das wissenschaftliche Gebiet, das erklären soll, wie die Biochemie, resp. organische und biochemische Substanzen aus reiner anorganischen Chemie entstanden ist. Zu dieser Erklärung dürfen keine biochemischen Substanzen eingesetzt werden. Sonst entsteht ein paradoxer, unlogischer Zirkelschluss nach Art des Baron von Münchhausen, der sich am eigenen Haar aus einem Sumpf herauszog.
Da ist irgendwas durcheinander. Es wird zwar geforscht, wie aus einfachen organischen Molekülen mit der Zeit immer größere und komplexere organische Verbindungen entstanden sind - aber es macht sich niemand Gedanken, wie aus "reiner anorganischen Chemie" irgendwie "organische Substanzen" entstanden sein sollten. Sowas geht überhaupt nicht.
"Organische" und "anorganische Chemie" sind nicht chemische Vorgänge in der Natur, die irgendwie aufeinander aufbauen - sondern eigentlich nur zwei verschiedene Fachrichtungen der Chemie an den Unis. Bei der Ersten gehts um Kohlenstoffverbindungen und bei der Zweiten meist um Verbindungen mit Silizium. Zu sagen, dass jemand überlegen würde, wie in der Natur das Eine aus dem Anderen entstehen sollte, ist schon sehr seltsam.
Nach Abkühlung der heissen Erde war kein H2, sondern H2O vorhanden. Und kein CH4, sondern CO2 resp. Karbonat (z.B. Juragestein) und NH2 als NO2 resp. Nitraten. Dass dem so ist und so war kann an den Gesteinsschichten der Gebirge ersehen werden und an der Tatsache, dass oxidierbare Metalle und Nichtmetalle in ihrer Oxidationsform als Erze in und auf der Erde vorhanden sind. (z.B. Sand: Siliziumoxid)
Das zu schreiben ist auch ein Ding. Zu Einen gibts die Gesteine, die durch Abkühlung der heissen Erde entstanden sind, heutzutage auf der Erde nicht mehr - die sind alle lange wieder erodiert und neu aufgeschmolzen. Und zum Anderen ist das "Juragestein", von dem geschrieben wird, höchstens 200 Millionen Jahre alt - die Erde selbst ist aber so 4.600 Millionen Jahre alt und erste Spuren von Leben sind 3.800 Millionen Jahre alt. Im Zeitalter des Jura wimmelte es darum auch schon von Leben auf der Erde. Das war die Zeit der Dinosaurier - mit der der Entstehung des Lebens hatte das nix mehr zu tun.
Es ist auch schräg zu schreiben, es müsse in der Urathmosphäre freien Sauerstoff gegeben haben, weil Gesteine aus dieser Zeit oxidiert sind. Zum einen werden Gesteine in der Erdkruste nicht durch Sauerstoff aus der Athmosphäre oxidiert, sondern die Schmelze selbst besteht zum Teil aus gebundenem Sauerstoff. Und zum Anderen könnten Gesteine, die nahe an die Erdathmosphäre gelangrn natürlich auch irgendwann in den letzten vier Milliarden Jahren durch den atmosphärischen Sauerstoff oxidiert worden sein. Also, wenn man einen Nagel draussen liegen lässt, rostet der ja auch - wie kann man dann denn sagen, der Nagel wäre darum schon bei der Herstellung verrostet gewesen?
Davon mal abgesehen, ist es auch nicht so, dass alle Gesteine nur als Oxide vorhanden wären.
Also - ist irgendwie ein komischer Text. Die Fehler, die du bei den Berechnungen gefunden hast, sind jedenfalls nicht die einzigen.