R
Rübe
Gast
Es gibt unzählige Theorien über die Seele:
- Einige Pythagoreer sahen in den "Sonnenstäubchen oder das sie Bewegende" die Seele. Heraklit sah in der Seele "feinste unkörperliche Materie, einen Teil des Urfeuers". Hier wird Seele weitgehend dem heutigen Begriff "Energie" gleichgesetzt.
- Nicht wenige Denker hielten die Seele gar nicht für eine Erscheinung, sondern deren zwei. Nach Numenios habe der Mensch zwei Seelen: eine vernünftige und eine vernunftlose. Die Manichäer unterschieden zwischen einer "Lichtseele" und einer "Leibesseele"' (so auch der frühe Augustinus)
- Kant erklärte, die "Seele" sei nur "das Subjekt der Bewußtseinsprozesse", sie sei kein "Ding an sich". Gemeint ist damit, daß unser Gehirn, an das Zusammenfassen von Erscheinungen in "Begriffe" gewöhnt, schließlich daran glaubt, daß diese Begriffe - das Ergebnis seiner eigenen Tätigkeit - etwas Reales sind.
- Laut Schopenhauer und Nietzsche ist das Wort Seele ist bloß ein Wort: ein Sammelbegriff für unser Innenerleben. Hume sprach von einer Vielheit der Wahrnehmungen in ständiger Veränderung und Bewegung ohne eigentlichen Träger. Die meisten heutigen Naturwissenschaftler teilen diese Auffassung. Das Wort "Seele" oder "seelisch" baut sich aus den im Organismus ablaufenden Funktionen auf. Es ist, wie R. Eisler es im "Wörterbuch der philosophischen Begriffe" definiert, "die von innen erfaßte, sich unmittelbar in ihrer Eigenqualität erlebende Organisation, von welcher die einzelnen Bewußtseinszustände abhängig sind, durch deren Zusammenwirken sie selbst konstruiert und charakterisiert ist".
usw.usw.
- Einige Pythagoreer sahen in den "Sonnenstäubchen oder das sie Bewegende" die Seele. Heraklit sah in der Seele "feinste unkörperliche Materie, einen Teil des Urfeuers". Hier wird Seele weitgehend dem heutigen Begriff "Energie" gleichgesetzt.
- Nicht wenige Denker hielten die Seele gar nicht für eine Erscheinung, sondern deren zwei. Nach Numenios habe der Mensch zwei Seelen: eine vernünftige und eine vernunftlose. Die Manichäer unterschieden zwischen einer "Lichtseele" und einer "Leibesseele"' (so auch der frühe Augustinus)
- Kant erklärte, die "Seele" sei nur "das Subjekt der Bewußtseinsprozesse", sie sei kein "Ding an sich". Gemeint ist damit, daß unser Gehirn, an das Zusammenfassen von Erscheinungen in "Begriffe" gewöhnt, schließlich daran glaubt, daß diese Begriffe - das Ergebnis seiner eigenen Tätigkeit - etwas Reales sind.
- Laut Schopenhauer und Nietzsche ist das Wort Seele ist bloß ein Wort: ein Sammelbegriff für unser Innenerleben. Hume sprach von einer Vielheit der Wahrnehmungen in ständiger Veränderung und Bewegung ohne eigentlichen Träger. Die meisten heutigen Naturwissenschaftler teilen diese Auffassung. Das Wort "Seele" oder "seelisch" baut sich aus den im Organismus ablaufenden Funktionen auf. Es ist, wie R. Eisler es im "Wörterbuch der philosophischen Begriffe" definiert, "die von innen erfaßte, sich unmittelbar in ihrer Eigenqualität erlebende Organisation, von welcher die einzelnen Bewußtseinszustände abhängig sind, durch deren Zusammenwirken sie selbst konstruiert und charakterisiert ist".
usw.usw.