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Interessante Antwort. Jedoch stellt sich dann die Frage: Notwendigkeit wird durch Bewusstsein erkannt. Woher kommt das Bewusstsein?
Wenn wir durch zufällige chemische Vorgänge entstanden sind, hätten wir (die Menschen) mangels Bewusstsein Notwendigkeiten nicht erkannt und wären schon längst wieder von der Erde verschwunden. Sind wir aber nicht. Also haben sich chemische Elemente entschieden, den Menschen Bewusstsein zwecks Erkennung von Notwendigkeiten mit auf den Weg zu geben?

Wieso gibt es nicht unzählige Lebewesen die älter sind, als die Menschen?

Wenn Du Deine Arbeit organisieren willst, wirst Du denken müssen. Organisation ist planvolles Vorgehen. Woher kommt der Plan? Haben chemische Elemente einen Plan bzw. erkennen Elemente, dass für uns Menschen ein Plan vorhanden sein muß?

Handeln Tiere nicht planvoll?
Hast du mal Wölfe jagen sehen?

Oder eine andere Frage, die sich mir stellt: Haben chemische Elemente dafür gesorgt, dass das Gehirn Bewusstsein kreiert, weil so Notwendigkeiten, z.B. für planvolles Vorgehen, erkannt werden?

Das wirst du schon genauer formulieren müssen, ein Bewusstsein hat jedes Lebewesen...

Natürlich gibt es auch körperliche Notwendigkeiten, die uns nicht bewusst sind – die aber vom Gehirn bzw. den Organen „erkannt“ und sinnvoll verarbeitet werden. Klingt alles sehr kompliziert. Es funktioniert alles sehr sinn- bzw. planvoll. Und das soll alles planlos entstanden sein?
Deine Ideen klingen nach einem „Computer“ – der sich selbst bauen kann.

Nein, nach Evolution! 🙂

LG, Nordrheiner

Du willst die Evolution kritisieren, schaffst dir als Hilfskonstrukt einer Gottesfamilie und verstehst die Evolution gar nicht? 😉

Nichts ist planlos entstanden... außer der Glaube vielleicht... 🙂

Der Vorgänger-Mensch war erst einmal sehr bedeutungslos. Daher musste er, um zu überleben, sich anpassen...
Sich durch Versuche so entwickeln, wie er heute ist.
Dabei hat er sich beinahe durch Glauben zugrunde gerichtet, - wachset und mehret euch - wenn es nicht doch genügend Vernünftige gegeben hätte, die das Vermehrungsgebot missachtet hätten.
 
Hier kann wohl niemand die Evolution vollständig beweisen, weil das einfach zu komplex ist. Und hier auch wahrscheinlich niemand das vollständige Wissen dazu hat. Und weil die Erde auch noch viel zu viele Beweise dafür in ihrer Erde hat, die noch nicht gefunden wurden. Wenn man heute einen Vogel der Gegenwart hat, müßte man die ganzen Vor-Formen über hunderte von Millionen Jahren hinweg finden - was ziemlich unmöglich ist. Da die Erde auf natürliche Weise ziemlich viel vernichtet. Die Kreationisten reiten auf sowas übrigens auch immer herum. Aber es heißt ja, wenn man z.B. Saurierknochen und Fußspuren von Menschen zusammen finden würde, wäre die Evolution hinfällig. Ich glaube, auch Darwin hat das so ähnlich ausgedrückt. Aber bis jetzt ist die Abfolge schlüssig - und daher ist die Evolution auch eine Tatsache.
 
Hier kann wohl niemand die Evolution vollständig beweisen, weil das einfach zu komplex ist. Und hier auch wahrscheinlich niemand das vollständige Wissen dazu hat. Und weil die Erde auch noch viel zu viele Beweise dafür in ihrer Erde hat, die noch nicht gefunden wurden. Wenn man heute einen Vogel der Gegenwart hat, müßte man die ganzen Vor-Formen über hunderte von Millionen Jahren hinweg finden - was ziemlich unmöglich ist. Da die Erde auf natürliche Weise ziemlich viel vernichtet. Die Kreationisten reiten auf sowas übrigens auch immer herum. Aber es heißt ja, wenn man z.B. Saurierknochen und Fußspuren von Menschen zusammen finden würde, wäre die Evolution hinfällig. Ich glaube, auch Darwin hat das so ähnlich ausgedrückt. Aber bis jetzt ist die Abfolge schlüssig - und daher ist die Evolution auch eine Tatsache.

Mike,

er versteht ja nicht einmal die einfachsten Zusammenhänge, weil für ihn der Mensch fertig erschaffen wurde... 🙄
Dabei würde er keinen Pubs machen können wenn nicht Kiloweise Bakterien in seinem Körper ihn versorgen und ernähren würden... 🙂
 
Das ist weder in der Wissenschaft, noch in den Kirchen umstritten. Man kann lediglich nicht ausschließen, daß sich im Internet ein paar Kreationisten tummeln, die an einen Schöpfer glauben. Du wirst sicher ein paar finden. Nur - Du wirst im selben Augenblick auch schon stolpern. Und zwar richtig. Weil ein so umfassender Schöpfer, ja selbst wieder einen Schöpfer voraussetzt, und so weiter. Und da Du dann auch nicht weiter weißt, wirst Du sagen: Der ( Schöpfer ) war einfach schon immer da. Dein Problem - das Problem aller Kreationisten - besteht einfach darin, daß für Euch die Evolution zu langsam abläuft. Zu langsam um sie zu bemerkenAber - es handelt sich eben nicht um sekundenlange Menschenleben, sondern um erdgeschichtliche Zeitabläufe.
 
Du willst die Evolution kritisieren, schaffst dir als Hilfskonstrukt einer Gottesfamilie und verstehst die Evolution gar nicht? 😉
Wenn Du Evolution als einen Prozess verstehst, der beim Ursprung allen Lebens als Zufallsprodukt toter Materie anfängt und bis zum heutigen Tag planlos z.B. den Menschen hervorgebracht haben soll, dann verstehe ich Evolution nicht. Da sehe ich doch zuviele offene Fragen, die mir das Verständnis erschweren. Wenn wir jedoch einen Plan bzw. Planer unterstellen – wie Du es unten getan hast – nehmen die offenen Fragen ab.

Nichts ist planlos entstanden... außer der Glaube vielleicht... 🙂
Genau das meine ich auch. Und hinter einem Plan steckt immer ein Planer. 🙂


Der Vorgänger-Mensch war erst einmal sehr bedeutungslos. Daher musste er, um zu überleben, sich anpassen...
Sich durch Versuche so entwickeln, wie er heute ist.
Das ist z.B. auch so eine Frage, für die ich keine schlüssige Antwort habe. Wenn es z.B. Vorgängermenschen (ursprünglich Affen?) gegeben hat, warum gibt es nicht heute noch alle möglichen Entwicklungsstufen, also z.B. ein Halbmensch-Halbaffen, Dreiviertel-Mensch-Viertel-Affen etc. ? Wenn es so war – warum hat dieser Entwicklungsprozess „plötzlich“ geendet?


Dabei hat er sich beinahe durch Glauben zugrunde gerichtet, - wachset und mehret euch - wenn es nicht doch genügend Vernünftige gegeben hätte, die das Vermehrungsgebot missachtet hätten.
Meinst Du, dass an dem Problem der Überbevölkerung die Gläubigen aller Religionen (oder spezieller Religionen?) schuld sind – und die Atheisten die Menschheit von dem Problem befreit haben?



LG, Nordrheiner
 
Begreif ich wirklich nicht, wie man das nicht verstehen kann. Evolution ist nicht zufällig oder planlos. Sie ist natürliche Auslese. Und hat mit Zufall überhaupt nichts zu tun. Der "Halbaffe" ist gut......Es sind eben nicht gerade Linien an deren Ende ein Wesen steht, sondern es teilt sich auch manchmal einfach auf und die "Teile" entwickeln sich in verschiedene Richtungen. Wobei wenn man z.B. Halbaffe oder Dreiviertelaffe sagt, dies Bezeichnungen sind die der Mensch gegeben hat. In Wirklichkeit ist eine strikte Trennung gar nicht möglich, weil die Evolution ohne jegliche Unterbrechung abläuft. ( ich hatte das schon mal bei den "Seelen" angesprochen )
 
Das ist weder in der Wissenschaft, noch in den Kirchen umstritten.
Selektion soll unumstritten sein? Ich bin da anders informiert.
Nehmen wir das Beispiel der genetischen Gesamtfitness.
Der US-amerikanische Insektenkundler und Soziobiologe Edward O. Wilson, der die Bezeichnung Soziobiologie einführte, ist zwischenzeitlich von der Gesamtfitness-Theorie und der Verwandtenselektion als Grundlage der Soziobiologie abgerückt, 2012 kritisiert er diesen Ansatz sogar als unwissenschaftlich. Er vertritt die Meinung: Als Gegenstand einer allgemeinen Theorie ist die Gesamtfitness ein trügerisches mathematisches Konstrukt; unter keinen Umständen lässt es sich so fassen, dass es wirkliche biologische Bedeutung erhält. Auch für den Nachvollzug der Evolutionsdynamik genetisch bedingter sozialer Systeme ist es unbrauchbar.“
Edward O. Wilson (2012)


Man kann lediglich nicht ausschließen, daß sich im Internet ein paar Kreationisten tummeln, die an einen Schöpfer glauben. Du wirst sicher ein paar finden. Nur - Du wirst im selben Augenblick auch schon stolpern. Und zwar richtig. Weil ein so umfassender Schöpfer, ja selbst wieder einen Schöpfer voraussetzt, und so weiter. Und da Du dann auch nicht weiter weißt, wirst Du sagen: Der ( Schöpfer ) war einfach schon immer da. Dein Problem - das Problem aller Kreationisten - besteht einfach darin, daß für Euch die Evolution zu langsam abläuft. Zu langsam um sie zu bemerkenAber - es handelt sich eben nicht um sekundenlange Menschenleben, sondern um erdgeschichtliche Zeitabläufe.



Dass ein Schöpfer einen weiteren Schöpfer voraussetzt, ist logisch. Diese Logik entspricht der menschlichen Erfahrung, dass „alles“ – soweit ersichtlich – einen Anfang hat. Etwas anderes können wir uns nicht vorstellen. Jedoch können wir uns vieles nicht vorstellen, weil wir nur über wenige Dimensionen verfügen. Dass Gott keinen Schöpfer hat, ist ausserhalb unserer Vorstellungskraft. Was ausserhalb unserer Vorstellungsfähigkeit liegt – muss deshalb nicht nicht-existent sein. Ob Gott nun einen Schöpfer hatte – oder nicht – ist müßig zu diskutieren. Es ist aber kein Problem der Kreationisten. Diese müßige Frage bleibt bis auf weiteres offen – und damit kann ich ganz gut leben.

LG, Nordrheiner

 

Zitat von Rhenus Du willst die Evolution kritisieren, schaffst dir als Hilfskonstrukt einer Gottesfamilie und verstehst die Evolution gar nicht? 😉

Wenn Du Evolution als einen Prozess verstehst, der beim Ursprung allen Lebens als Zufallsprodukt toter Materie anfängt und bis zum heutigen Tag planlos z.B. den Menschen hervorgebracht haben soll, dann verstehe ich Evolution nicht. Da sehe ich doch
zuviele offene Fragen, die mir das Verständnis erschweren. Wenn wir jedoch einen Plan bzw. Planer unterstellen – wie Du es unten getan hast – nehmen die offenen Fragen ab.


Aha, weil du etwas nicht verstehst, es nicht verstehen möchtest, weil du eine Gott einbauen möchtest, ist das alles falsch?
Dann erkläre mir doch wie man aus einem Klumpen Lehm einen Mann macht und aus einer Rippe eine Frau.
Und warum es überhaupt die geschlechtliche Vermehrung gibt.

Nichts ist planlos entstanden... außer der Glaube vielleicht... 🙂

Genau das meine ich auch. Und hinter einem Plan steckt immer ein Planer. 🙂


Die Naturgesetze und die Evolution!
Das Leben auf der Erde wäre auch ohne Mensch denkbar. Darum auch ohne Gott.

Der Vorgänger-Mensch war erst einmal sehr bedeutungslos. Daher musste er, um zu überleben, sich anpassen...
Sich durch Versuche so entwickeln, wie er heute ist.

Das ist z.B. auch so eine Frage, für die ich keine schlüssige Antwort habe. Wenn es z.B. Vorgängermenschen (ursprünglich Affen?) gegeben hat, warum gibt es nicht heute noch alle möglichen Entwicklungsstufen, also z.B. ein Halbmensch-Halbaffen, Dreiviertel-Mensch-Viertel-Affen etc. ? Wenn es so war – warum hat dieser Entwicklungsprozess „plötzlich“ geendet?


Weil der heutige Mensch ein Anpassungsprodukt ist, andere Vorgänger, bzw. Parallelentwicklungen konnten bei sich ändernden Gegebenheiten nicht überleben. Klimaveränderungen, Naturkatastrophen, Fressfeinde, haben sich totgeschlagen, sind erfroren oder verhungert oder konnten keine sozialen Strukturen entwickeln, die den Nachwuchs schützte. Der aufrechte Gang wurde auch zum Verhängnis nicht mehr auf alte Strategien zurückgreifen zu können.
Sie waren eben nicht angepasst genug.

Dabei hat er sich beinahe durch Glauben zugrunde gerichtet, - wachset und mehret euch - wenn es nicht doch genügend Vernünftige gegeben hätte, die das Vermehrungsgebot missachtet hätten.

Meinst Du, dass an dem Problem der Überbevölkerung die Gläubigen aller Religionen (oder spezieller Religionen?) schuld sind – und die Atheisten die Menschheit von dem Problem befreit haben?

Die Christliche Religion ist diesbezüglich die radikalste.
Sie verfolgt sowohl den Geburtenzuwachs bis zur Selbstzerstörung wie auch die Aggression andersdenkende zu vernichten.

Aber grundsätzlich verhalten sich alle totalitären Ideologien und Religionen so. Daher konnte der Nationalsozialismus u.a. so erfolgreich werden. Er hatte die Unterstützung der Kirchen.

Und nun stelle ich mir vor alle PG's (Parteigenossen) werden wiedergeboren... 🙄 Was sagst du dazu?
 
Begreif ich wirklich nicht, wie man das nicht verstehen kann. Evolution ist nicht zufällig oder planlos.
Genau. Das Entstehen von Leben ist alles andere als zufällig, planlos erfolgt.

Sie ist natürliche Auslese.Was ist natürliche Auslese? Auslese der Natur? Du setzt Natur anstelle von Gott ein. Das scheint mir der Unterschied zu unserem Denken zu sein. Gott geht planvoll vor, denkt und handelt strategisch. Einem Wesen diese Handlungen zuzuschreiben, entspricht meiner Erfahrung. Aber die Natur ist für mich kein Wesen. Für Dich etwa?

Und hat mit Zufall überhaupt nichts zu tun. Eben!


Der "Halbaffe" ist gut......Es sind eben nicht gerade Linien an deren Ende ein Wesen steht, sondern es teilt sich auch manchmal einfach auf und die "Teile" entwickeln sich in verschiedene Richtungen. Wobei wenn man z.B. Halbaffe oder Dreiviertelaffe sagt, dies Bezeichnungen sind die der Mensch gegeben hat. In Wirklichkeit ist eine strikte Trennung gar nicht möglich, weil die Evolution ohne jegliche Unterbrechung abläuft. ( ich hatte das schon mal bei den "Seelen" angesprochen )
Ja, das denke ich auch, dass eine Aufteilung in Halb
 
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