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Glaubt Ihr an die Wiedergeburt?

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Hallo Rhenus,

Deine Meinung liest sich so, als ob Du zu diesem Punkt über wissenschaftliche Fakten verfügen würdest. Informativer wäre Deine Meinung – aus meiner Sicht – dass Dir lediglich bekannt ist, dass es neuronale Zellen gibt, chemische und elektromagnetische Prozesse – und dass Du daher annimmst,dass Seele und Geist ein Konstrukt dieser sind.
Könntest Du nachweisen, wie Seele und Geist, Bewusstsein entstehen, hättest Du sicher schon lange den Nobelpreis verdient.


LG, Nordrheiner

Ja da hast du Recht... man sollte Gläubigen kein Jota entgegen kommen...🙂
Jetzt wollte ich euch zuliebe von meiner Meinung Abstand nehmen, dass es doch eine Seele gibt, und nun ist das auch nicht gut... 🙁

Ansonsten ist das längst wissenschaftlicher Stand.
Ansonsten müssen wir, wenn du das näher beleuchten möchtest, uns auf eine gemeinsame Sprache einigen.
Was ist Geist?
Was ist Seele?
Was ist Bewusstsein?
 
Sorry, TomTurbo, Beweise gibt es nur in der Mathematik. Alles andere sind logische Schlussfolgerungen auf Grund von erforschten Fakten. Die Fakten sind Realität - keine Frage. Die Schlussfolgerungen jedoch sind keine Beweise.
D i e Evolutionstheorie gibt es nicht... es sind - nach meinem Kenntnisstand - drei Theorien.
Wenn Du Theorie A für richtig hältst, sind B und C falsch. Hältst Du B für richtig, sind Theorie A und C falsch. Hältst Du C für richtig, sind A und B falsch. Ich denke, alle drei sind falsch.

LG, Nordrheiner

Von was sprichst du?
Zudem ist das doch Wurscht, die Evolution gibt es und Gott nicht...

Ich kann nur sagen... gut, dass ich deinen Part nicht übernommen habe... 🙂
Ich würde deinen Kontrahenten die Sache schon um einiges schwerer machen.

Du beißt dich da an Dinge fest, worum es nicht mehr zu streiten lohnt...
Da sind die Theologen weiter. 😀

Warum beantwortest du meine Frage nicht?
Glaubst du an Leben außerhalb der Erde?
 
Hallo Nordrheiner

Das ist schwierig, denn Bewusstsein und Seele sind etwas unterschiedliches.
Ja, schon klar.

Bewusstsein wird auch nicht transportiert, es ist eine Funktion des menschlichen Gehirns. Aus der Lebenstätigkeit des Menschen heraus wurde Sprache, Planung, Arbeit notwendig und hat sich entwickelt. Bewusstsein ist eine systemische Funktion, die daraus entstanden ist. Bewusstsein hat somit auch keinen ganz genau bestimmten Ort im Gehirn, Bewusstsein entsteht aus vielen Fähigkeiten, Erfahrungen und Funktionen heraus.

Bewusstsein ist aus der sozialen Notwendigkeit und der planvollen (bewussten) Notwendigkeit des Überlebens der Menschen heraus entstanden. Oder anders herum, Werkzeuggebrauch und planvolles Zusammenarbeiten erfordert ein Mindestmaß an Sprache und Bewusstsein.

Das ist mir unverständlich. Wenn es soziale Situationen notwendig machen, dass der Mensch ein Bewusstsein hat – dann haben sich in grauer Vorzeit die Neuronen im Gehirn zu einem Arbeitsgespräch zusammengesetzt und entschieden, ein Bewusstsein zu schaffen?

Ich habe meine Frage mal etwas ironisch-lustig formulieren wollen – bitte das auch so verstehen.

Ich denke, dass Bewusstsein existiert – woher es kommt – können wir uns wieder streiten.
Bewusstsein führt dazu, dass wir in unserem Interesse bestimmte Funktionen in Gang setzen. Aber woher es kommt, wie es entsteht, falls es entsteht, ist nach meiner Meinung unbekannt. Klar ist lediglich, dass sich die Gattung Homo sapiens vor allem durch ihr hoch entwickeltes Ich-Bewusstsein auszeichnet. Auch stimmen Natur- und Geisteswissenschaftler darin überein, dass wir alle über einen höchst subjektiven Blick auf die Welt verfügen – eine "Erste-Person-Perspektive", wie Philosophen das nennen. Doch damit enden die Gemeinsamkeiten meist schon.

Wie dieses Ich im Laufe der Menschheitsgeschichte entstanden ist, ob es entstanden ist, ob es eine Art unzerstörbaren Kern darstellt oder nur eine flüchtige Illusion und ob es sich jemals gänzlich wird entschlüsseln lassen – über all diese Fragen streiten die Gelehrten nach meinem Informationsstand auch heute noch, trotz (oder gerade wegen) der rasanten Fortschritte der Neurowissenschaft. Die Konfliktlinie verläuft zwischen Naturwissenschaft und Philosophie, geht aber mitunter auch quer durch die Disziplinen. So ist jedenfalls mein Kenntnisstand.


LG, Nordrheiner
 
Die Neuronen haben sich vernetzt. Bei Kindern geschieht das, in hohem Maß, zum Beispiel wenn sie sprechen lernen, am nächsten Tag, über Nacht im Schlaf, haben sie was gelernt, sprechen anders oder haben gehörtes im Wortschatz. Das kann man richtig mitkriegen wie sich die Neuronen neu vernetzen, verbinden.

Dieses Vernetzen, geschieht nach Notwendigkeit, Erfolg und Misserfolg, bis die Kinder sich im Spiegel selber erkennen können.

Warum das so ist? Kurz gesagt: "Erst kommt das Fressen und dann die Moral".

Die Neuronen vernetzen sich nach Notwendigkeit, nicht nach irgendeinem Plan. Das Gehirn organisiert sich selber. Es braucht keinen Organisator, keinen Programmierer. Selbstorganisation, jedem Computer und jedem Gott haushoch überlegen.
 
Also woher sollen Bewusstsein bzw. Wertesysteme kommen?
Du wirst nicht müde, deinen Glauben in jedem passenden und unpassenden Thread zu verbreiten ?
So langsam nervt mich das.
Jeder kann ja glauben was er will und jeder kann auch gern über seinen Glauben schreiben. Was mich aber richtig ärgert, sind Menschen, die im 21. Jahrhundert grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse ignorieren.

Zu deiner Frage:

Wertesysteme entstehen durch Evolution, das ist sehr gut erforscht. Es ist einfach eine sinnvolle Strategie, den anderen auch leben zu lassen.
Soziales Verhalten ist in der Natur weit verbreitet:

* Makaken wissen z.B. was gerecht ist und was ungerecht. Das kann man im Experiment zeigen.
* Pinguine wärmen sich gegenseitig in einer großen Gruppe. Dabei gehen immer wieder Pinguine von innen nach außen, damit sich die äußeren innen wärmen können.
* Sogar Pflanzen zeigen soziales Verhalten, zumindest nahen Verwandten gegenüber.
* Auch die Bakterien in deinem Zahnbelag !!!!!, den du jeden Abend achtlos wegputzt, zeigen soziales Verhalten: Die, die oben sind, lassen Lücken frei und bilden Kanäle, damit die unteren auch etwas vom Zucker abbekommen. Sie leben also nach einem "Wertesystem": Selber fressen, aber auch die anderen fressen lassen.
Das ganze nennt sich dann "Biofilm" und das ist ein relativ neuer Forschungsgegenstand.

Wenn also schon die Bakterien in deinem Zahnbelag wissen, dass man auch auf die Anderen ein bisschen schauen muss, warum brauchst du dann einen Gott, der es dir sagt ??!?
 
Die Neuronen haben sich vernetzt. Bei Kindern geschieht das, in hohem Maß, zum Beispiel wenn sie sprechen lernen, am nächsten Tag, über Nacht im Schlaf, haben sie was gelernt, sprechen anders oder haben gehörtes im Wortschatz. Das kann man richtig mitkriegen wie sich die Neuronen neu vernetzen, verbinden.

Dieses Vernetzen, geschieht nach Notwendigkeit, Erfolg und Misserfolg, bis die Kinder sich im Spiegel selber erkennen können.

Warum das so ist? Kurz gesagt: "Erst kommt das Fressen und dann die Moral".

Die Neuronen vernetzen sich nach Notwendigkeit, nicht nach irgendeinem Plan. Das Gehirn organisiert sich selber. Es braucht keinen Organisator, keinen Programmierer. Selbstorganisation, jedem Computer und jedem Gott haushoch überlegen.

Interessante Antwort. Jedoch stellt sich dann die Frage: Notwendigkeit wird durch Bewusstsein erkannt. Woher kommt das Bewusstsein?
Wenn wir durch zufällige chemische Vorgänge entstanden sind, hätten wir (die Menschen) mangels Bewusstsein Notwendigkeiten nicht erkannt und wären schon längst wieder von der Erde verschwunden. Sind wir aber nicht. Also haben sich chemische Elemente entschieden, den Menschen Bewusstsein zwecks Erkennung von Notwendigkeiten mit auf den Weg zu geben?


Wenn Du Deine Arbeit organisieren willst, wirst Du denken müssen. Organisation ist planvolles Vorgehen. Woher kommt der Plan? Haben chemische Elemente einen Plan bzw. erkennen Elemente, dass für uns Menschen ein Plan vorhanden sein muß?

Oder eine andere Frage, die sich mir stellt: Haben chemische Elemente dafür gesorgt, dass das Gehirn Bewusstsein kreiert, weil so Notwendigkeiten, z.B. für planvolles Vorgehen, erkannt werden?


Natürlich gibt es auch körperliche Notwendigkeiten, die uns nicht bewusst sind – die aber vom Gehirn bzw. den Organen „erkannt“ und sinnvoll verarbeitet werden. Klingt alles sehr kompliziert. Es funktioniert alles sehr sinn- bzw. planvoll. Und das soll alles planlos entstanden sein?
Deine Ideen klingen nach einem „Computer“ – der sich selbst bauen kann.

LG, Nordrheiner
 
Du wirst nicht müde, deinen Glauben in jedem passenden und unpassenden Thread zu verbreiten ?
So langsam nervt mich das.
Wir sind hier im Faden „Wiedergeburt“. Das ist zum geringen Teil ein wissenschaftliches Thema und zum großen Teil ein Thema für „Gläubige aller Art“. Ich erlaube mir, meine Meinung dazu zu schreiben.

Jeder kann ja glauben was er will und jeder kann auch gern über seinen Glauben schreiben. Was mich aber richtig ärgert, sind Menschen, die im 21. Jahrhundert grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse ignorieren.
Von welchen grundlegenden Erkenntnissen schreibst Du? Quellenangaben? Dann kann ich Dir konkret mitteilen, wie ich dazu stehe.

Zu deiner Frage:

Wertesysteme entstehen durch Evolution, das ist sehr gut erforscht. Es ist einfach eine sinnvolle Strategie, den anderen auch leben zu lassen.
Hinter allem Leben steckt eine Strategie. Da stimme ich Dir zu. Ist denn Evolution ein strategisch denkendes Wesen? Oder kann Materie denken?

Soziales Verhalten ist in der Natur weit verbreitet:

* Makaken wissen z.B. was gerecht ist und was ungerecht. Das kann man im Experiment zeigen.
* Pinguine wärmen sich gegenseitig in einer großen Gruppe. Dabei gehen immer wieder Pinguine von innen nach außen, damit sich die äußeren innen wärmen können.
* Sogar Pflanzen zeigen soziales Verhalten, zumindest nahen Verwandten gegenüber.
* Auch die Bakterien in deinem Zahnbelag !!!!!, den du jeden Abend achtlos wegputzt, zeigen soziales Verhalten: Die, die oben sind, lassen Lücken frei und bilden Kanäle, damit die unteren auch etwas vom Zucker abbekommen. Sie leben also nach einem "Wertesystem": Selber fressen, aber auch die anderen fressen lassen.
Das ganze nennt sich dann "Biofilm" und das ist ein relativ neuer Forschungsgegenstand.

Wenn also schon die Bakterien in deinem Zahnbelag wissen, dass man auch auf die Anderen ein bisschen schauen muss, warum brauchst du dann einen Gott, der es dir sagt ??!?

Wenn Wertesysteme durch Evolution entstehen, wenn alles so gut erforscht ist, wie Du behauptest, dann teile mir doch bitte mit, wie die Evolution das gemacht hat? Es muss ja irgendwo, irgendwann einen Ursprung für strategisches Denken und Vorgehen gegeben haben. Oder siehst Du das anders?
Es wäre hilfreich, wenn Du Quellen nennen würdest.

LG; Nordrheiner
 
Hallo Tom,

habe fast Deine letzte Frage übersehen.
Hier meine Antwort:

Ich brauche auch Gott nicht, um zu erkennen, dass „auf den Anderen Rücksicht nehmen“ eine wichtige und gute Sache ist. Jedoch was dazu alles gehört, ist schon erläuterungsbedürftig. Jeder Mensch hat da seine eigenen Vorstellungen. Wenn man an Menschen denkt, die andere um des Geldes willen umbringen oder Soldaten sinnlos in den Tod schicken, so brauchen diese Menschen schon Gott, da sie selbst offensichtlich nicht erkannt haben, wie wertvoll das Leben von Menschen ist.

Wenn die Evolution „alles“ gemacht hat – sind dann Menschen, die amoralisch leben, ein von der Natur nicht gewollter Unfall? Gibt es auch amoralische Bakterien?


Die Evolutionstheorie, also die Idee, alles Leben wäre zufällig und ohne planvolles Vorgehen Gottes entstanden, wirft bei mir einfach mehr Fragen auf als beantwortet werden.


Wir Menschen reden davon, dass wir Menschen Entscheidungsfreiheit haben, wir können uns z.B. entscheiden, un-natürlich zu leben. Gibt es das auch bei Bakterien? Ich stell mir das so vor: Sagt die eine Bakterie zur anderen: „Mach mal den Weg frei, die unteren Bakterien wollen auch etwas Zucker haben.“ Antwortet die angesprochene Bakterie: „Nö, die da unten sollen sehen wo sie bleiben.“

Wenn nur wir Menschen Entscheidungsfreiheit haben, wieso dann nicht auch Bakterien?




LG; Nordrheiner
 
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