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Glaubt Ihr an die Wiedergeburt?

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Da es wie so oft in der Bibel viele Interpretationen gibt. Ist dein Hinweis auf 1.Petrus 4,6 nicht eindeutig.

Nur ein Beispiel einer Interpretation:
"Ich habe 1. Petrus 4, 6 so verstanden, dass das Evangelium den Menschen, die jetzt tot sind zu Lebzeiten gepredigt wurde. Damit ist den (jetzt!!) Toten das Evangelium verkündet worden. Was den "Geistern im Gefängnis" gepredigt wurde ist, uns nicht gesagt. "

von Heidi

Hallo Heidi, hallo Bandit,

Du, Heidi, hast richtig gelesen. Man könnte nur vermuten, dass es mit den Toten, die im Leben nichts von Jesus hören konnten, ebenso sein wird, wie im Petrusbrief 4,6. Jedenfalls ist das meine Vermutung.


Zu dem Thema gibt es leider wenig Nahrung. Ein Hinweis, wie im NT Menschen „allgemein“ betrachtet werden, steht im Römerbrief, 1,19: „Denn was Menschen von Gott wissen können, ist ihnen bekannt. Gott selbst hat ihnen das Wissen zugänglich gemacht. Weil Gott die Welt erschaffen hat, können die Menschen sein unsichtbares Wesen, seine ewige Macht und göttliche Majestät mit ihrem Verstand an seinen Schöpfungswerken wahrnehmen.“

Aber zu der Frage, wie Gott mit den Menschen umgeht, die nie die Chance hatten, etwas von Jesus Christus zu hören oder zu lesen, muss ich, abgesehen von den beiden genannten Bibelstellen, im Moment leider passen. Nach meinem Verständnis wird niemand, der von Jesus Christus nichts wissen kann, trotzdem so behandelt wie die Menschen, die von Jesus Christus hörten.

Aber wichtiger, weil auch pragmatisch, ist doch, wie Du zu Gott bzw. Jesus Christus stehst.
Das Thema Wiedergeburt bzw. ein Leben nach dem Tod hängt gem. Bibel für Dich davon ab, mal kurz ausgedrückt, ob Du an Jesus Christus als Gottes Sohn und Mensch glaubst und seine Lehre (im NT) befolgen willst.

Ich weiss, meine Antwort hinsichtlich aller Menschen ist für Dich nicht 100%ig befriedigend. Ich hoffe trotzdem, dass sie wenigstens ein bisschen weiterhilft.

LG; Nordrheiner
 
Hallo Heidi, hallo Bandit,

Du, Heidi, hast richtig gelesen. Man könnte nur vermuten, dass es mit den Toten, die im Leben nichts von Jesus hören konnten, ebenso sein wird, wie im Petrusbrief 4,6. Jedenfalls ist das meine Vermutung.

Jow! 🙂

Zu dem Thema gibt es leider wenig Nahrung. Ein Hinweis, wie im NT Menschen „allgemein“ betrachtet werden, steht im Römerbrief, 1,19: „Denn was Menschen von Gott wissen können, ist ihnen bekannt. Gott selbst hat ihnen das Wissen zugänglich gemacht. Weil Gott die Welt erschaffen hat, können die Menschen sein unsichtbares Wesen, seine ewige Macht und göttliche Majestät mit ihrem Verstandan seinen Schöpfungswerken wahrnehmen.“

Das ist kein Beweis, das ist ein Zirkelbezug.
Ein Beweis, der vorgibt sich selbst zu beweisen, also Unsinn!
Zudem ein faktischer Beweis Wissen durch Glaube zu ersetzen... Zudem die Bankrotterklärung eines Unwissenden.
Tja, wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann muss es Gott gewesen sein...

Und was war das für eine Welt wo ein Menschenleben nichts war?

Aber zu der Frage, wie Gott mit den Menschen umgeht, die nie die Chance hatten, etwas von Jesus Christus zu hören oder zu lesen, muss ich, abgesehen von den beiden genannten Bibelstellen, im Moment leider passen. Nach meinem Verständnis wird niemand, der von Jesus Christus nichts wissen kann, trotzdem so behandelt wie die Menschen, die von Jesus Christus hörten.

Diese Einstellung ehrt dich! Damit wäre aber dein Vergleich zum weltlichen Gesetz aber schon platt...🙂

Aber wichtiger, weil auch pragmatisch, ist doch, wie Du zu Gott bzw. Jesus Christus stehst.
Das Thema Wiedergeburt bzw. ein Leben nach dem Tod hängt gem. Bibel für Dich davon ab, mal kurz ausgedrückt, ob Du an Jesus Christus als Gottes Sohn und Mensch glaubst und seine Lehre (im NT) befolgen willst.

Interessant, das AT nicht?

Ich weiss, meine Antwort hinsichtlich aller Menschen ist für Dich nicht 100%ig befriedigend. Ich hoffe trotzdem, dass sie wenigstens ein bisschen weiterhilft.

LG; Nordrheiner

Ach Nordrheiner...🙂

Selbstbewusstsein ist ja positiv, doch du übertreibst mit deiner selbst festgestellten Deutungshoheit.
Nun sind aber andere Theologen völlig anderer Meinung, dass es keine Totenrehabilitation gibt...
Die irren sicher auch, wie wir, "deine Kritiker..." Nicht wahr! 😉

Das erklärt auch, warum du eine Einmannkirche bist.
Ich nenne so etwas rhetorische Geisterfahrerei... 🙂 Alle irren nur du nicht?
 
Ganz allgemein:

Ja, es ist wohl immer einfacher, seine höchst eigene Lebensweise, Sichtweise und Einstellung über die anderer zu stellen. Wem sage ich das, halte ich mich doch selbst für Gott. Gut, ein ziemlich abgewrackter, aber Gott bleibt Gott.

Ernst beiseite.

Es passt zwar eigentlich nicht direkt zur Fadenfrage, aber wenn wir nicht von einer Wiedergeburt im strengen Sinne ausgehen, sondern von einem eventuellen "ewigen Leben", was bedeutet das? Ich denke, dass das ewige Leben gleich- oder ähnlichbedeutend sein soll, wie "ewige Liebe", also eine Art Dauerhigh. Man beachte das Wort ewig, denn alles, was ewig ist, ist ewig. Ob es nun Leben, Liebe, Hass oder Langeweile ist. Wenn etwas "ewig" wird, dann ist es wie ein unveränderlicher "Aggregatzustand", also nichts anderes, als auch der "ewige Tod" ist.

Ob man nach seinem Tod den ganzen Tag mit 65 Jungfrauen spielt oder unter paradiesischen Umständen leise mit seinen Glocken symphoniert und auf saftig grünen Wiesen weidet, halte ich auch mit größter Phantasie für mehr als fragwürdig.
 
Wenn ich Euch nun sagen würde, dass ich schon viele Mehrmals wiedergeboren wurde...

Ich möchte mir nicht vorstellen, was dann Hier losginge.

Na ja, ich kann ja nicht mal jemandem meine Ufosichtung erklären...hab auch den Anspruch gar nicht.😀

Um ganz ehrlich zu sein, ich hätte/habe kein Problem damit. Was für ein Problem solte ich damit haben?

---

An manchen Punken in meinem Leben, hatte ich das Gefühl, dass ich nicht das erste Mal auf dieser Welt bin. An UFOs kann ich mich jedoch nicht entsinnen.

---

Wie ich schon sagte. Soweit es mich selbst betrifft, lebe ich dieses Leben nach meinem besten Wissen und Gewissen. Ob oder was danach kommt, ist dann so, wie es ist.

Nordrheiner mag da anderer Meinung sein, aber er kann mir nicht mehr beweisen, als ich es kann. Und wenn Nordrheiner mir beweisen möchte, dass mein "Glaube" schlechter ist, als seiner, dann wird das auch schwierig.

Für mich sind tatsächlich alle Menschen gleich gut oder gleich schlecht, ganz unabhängig davon, ob sie eine Bibel in ihrer Hand tragen oder nicht.

---

Aus meiner Sicht qualifiziert sich Nordrheiner mit seiner Bibel nicht als besserer Mensch, nicht von der Gesinnung und den Handlungen her, als ein Mensch ohne Bibel, einer anderen Religion oder gar keiner Religion. Eine Bibel macht nicht den Unterschied.

---

Wenn die Bibel einem dabei hilft, Trost und Hilfe zu finden, Stärke und Sinn im Leben, dann ist das in Ordnung, aber nicht, wenn man mittels desselbigen versucht, seinen Mitmenschen die Gutheit, Gerechtigkeit und Sinn im Leben abzusprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tsunami,

mir gefällt der Begriff „ewiges Leben“ auch besser als „Wiedergeburt“. Wiedergeburt erinnert mich zu sehr an öfteres Wiedergeborenwerden auf der Erde in immer neuen bzw. anderen Körpern. Und das ist etwas, was ich mir nicht als Realität vorstellen kann.

Nur stelle ich mir unter „ewiges Leben“ nicht ein kontinuierliches Glücksgefühl vor. Nichts gegen schöne Gefühle, sie spielen für mich aber keine dominante Rolle.
Ich werde schon sehr froh sein, wenn es weder Terroristen noch Krankheiten oder Tod
oder andere Katastrophen gibt und man im „ewigen Leben“ friedlich leben kann, sorgenfrei.

Ich weiss garnicht, Tsunami, wie Du darauf kommst, überhaupt zu überlegen, ob ich mich als besserer Mensch qualifiziere oder nicht. Kein Mensch ist besser als der andere. Aus meiner Sicht zählen die Einstellung und auch die Handlungen des Menschen, durch die er sich mit anderen Menschen zu einem gemeinsamen Ziel zusammenschließt oder sich von anderen unterscheidet. Ich mache mir weniger Gedanken, wodurch ich mich von anderen durch menschliche Qualitätsmerkmale unterscheiden könnte, sondern eher, womit und wodurch positive Gemeinsamkeiten „für alle Seiten“ entstehen oder gefunden werden könnten. So frage ich mich oft, ob ich etwas tun kann, was einem Anderen zum Guten gereicht – und finde fast immer etwas, was ich bewegen könnte, auch wenn es nur „mal den Boden“ putzen ist, damit meine Frau das nicht machen muß.

Dein Drang, mich zu bewerten (Du nennst es „qualifizieren“) und dann als Bewertungskriterium die Bibel anzuführen, finde ich schon merkwürdig. Darüber kann man mal nachdenken.

Dein Satz „Ob oder was danach kommt, ist dann so, wie es ist.“ Klingt für mich nach Fatalismus.
Du stellst Dich als eine Person hin, die sich gerne über alles Mögliche Gedanken macht, aber egal welche alternativen Möglichkeiten ins Gespräch kommen, Du nimmst offensichtlich keine ernst und Dich hältst Du für so unwichtig, dass Du auch Deine Zukunft, egal aufgrund welchen Glaubens oder Philosophie diese gestaltet werden könnte, nicht für wichtig hältst. Na ja, Fatalismus eben.

LG, Nordrheiner

 
Nordrheiner

Kann das sein, dass du anderen Menschen gerne mal ein schlechtes Gewissen einreden möchstest, weil sie nicht an Gott glauben? Ist das nicht äußerst kontraproduktiv? Woher kommt das? Von Jesus?

---

Nun ja, du tust immer bzw. drückst dich immer so aus, als dass diese Welt ohne die Bibel und Christen auch nicht sehr gut auskommen könnte, sondern es das Größte auf dieser Welt sei.

---

Überlege doch mal:

Jesus war ein lieber Kerl, nicht?

Würde er jetzt nun losziehen, um beispielsweise alle Buddhisten, Hindus, Atheisten, etc., "umzuprogrammieren"?

Oder würde er eher sagen: "Hey, das sind alles Menschen wie du und ich. Lass' sie alle in Frieden leben. Nicht, wie sie es damals mit mir gemacht haben."

---

Waren sich Gott und Jesus eigentlich immer in allen Dingen einig? In welchen nicht?

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Wenn ich raten sollte, dann war einer der Dialoge wie folgt:

Gott: "Menschen sind einfach wie sie sind."

Jesus: "Nein, Vater. Sie sind besser als du denkst."
 
Zuletzt bearbeitet:
Nordrheiner

Mein "Leid" mag sein, dass ich mich niemals festgelegt habe und gerade großartige Dinge lerne. Dein "Leid" wiederum mag sein, dass du dich festgelegt hast und deine Lernfähigkeit begrenzt ist. Für mich macht das keinen Unterschied. Du wiederum magst das anders sehen.

Die Sache ist die, dass ich mich durch die Erkenntnisse und Entwicklungen dieser Welt nicht angegriffen fühle. Du scheinst dich aber regelmäßig in einer Verteidigungsposition zu sehen.

---

Glaube mir, alles geht seinen Gang.

---

Und du musst niemanden von deiner Existenz überzeugen und dich dafür verteidigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem besteht darin, dass der christliche Glaube an den realen Lebens- und Machtverhältnissen nichts ändern will und kann. Somit wird die echte Menschenfreundlichkeit im Sinne einer Erlösung und des Trostes nach außerhalb gelegt und kann damit auch seine vertröstende, politische und gesellschaftlich zementierende Rolle spielen. Ich will "Menschenfreundlichkeit" hier und jetzt, da unterscheiden wir uns.

Moderne Formen des Christentums leben aber durchaus im Hier und Jetzt. Ich sage als Beispiel mal nur "politische Theologie". Diese Richtung kann man schon als Widerstandsbewegung betrachten. Vor allem in Lateinamerika.

Man denke auch an die Rolle der Kirche während des Untergangs der DDR.
 
Moderne Formen des Christentums leben aber durchaus im Hier und Jetzt. Ich sage als Beispiel mal nur "politische Theologie". Diese Richtung kann man schon als Widerstandsbewegung betrachten. Vor allem in Lateinamerika.

Man denke auch an die Rolle der Kirche während des Untergangs der DDR.

Das ist natürlich richtig, aber sozusagen eine Randerscheinung, die auch durch das politisch motivierte Wirken der Päpste in den letzten Jahrzehnten wieder an Bedeutung verloren hat.

Politisch betrachtet hat das Christentum seit Jesus immer eine politisch stabilisierende Rolle gehabt. Besonders die Kirche, aber auch vom Inhalt her.
 
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