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Problematisch finde ich immer nur, dass es da zwar eine Bibel gibt, aber kein Mensch so genau weiß, was die Ansammlung von Versen, Gleichnissen und Geschichten eigentlich soll?

Ich meine, ich kann mir das schon recht gut vorstellen. Da hatte einer eine Idee, dann der andere, usw. Es ging gewissermaßen "viral", wie man heute auf Youtube sagen würden. Ist alles okay für mich, aber so wie auf Youtube auch die größten Geschichten zu Schall und Rauch werden, so ist es bereits mit der Bibel.

Die Bibel hat einfach keine fortschrittliche und zukünftige Grundlage, die Menschen vor ihrer XBOX, Playstation oder Slum-Hütte in der dritten Welt hervorlocken könnte. Natürlich werden einige Institutionen das gar nicht gerne sehen, wenn ihnen alle Felle davon schwimmen. Schließlich geht es nicht nur um Glauben, sondern auch um eine Menge Geld.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist wohl nicht ganz richtig!
Man bedenke den 30 Jährigen Krieg!

Mit stabilisierend meinte ich, dass sich das jeweilige herrschende politische System durch den christlichen Glauben legitimiert hat, sich der christlichen Moral bedient hat und davon profitiert hat, dass Christen den Mächtigen nicht ins Handwerk pfuschen. Im dreißigjährigen Krieg wurden Macht- und Gebietsansprüche kriegerisch ausgetragen unter dem Deckmantel des Glaubens, in Missbrauch Gottes Namens. Die Mächtigen haben damals Unheil angerichtet. Der Glauben und die Kirche haben stabilisierend auf diese kriegerische Auseinandersetzung gewirkt, so vielleicht.
 
Das ist natürlich richtig, aber sozusagen eine Randerscheinung, die auch durch das politisch motivierte Wirken der Päpste in den letzten Jahrzehnten wieder an Bedeutung verloren hat.

Politisch betrachtet hat das Christentum seit Jesus immer eine politisch stabilisierende Rolle gehabt. Besonders die Kirche, aber auch vom Inhalt her.

Weitere Beispiele von diesseitigem Christentum im Hier und Jetzt ist die Seelsorge von Pfarrern, die sicher mehrmals wöchentlich stattfindet, Kindergärten, Frauenhilfe. Auch Jugendtreffs laufen nicht selten unter kirchlicher Trägerschaft.

Wem hilft eine pauschale Verurteilung des Christentums? Allein eine Verurteilung aus systemischen Gründen hätte eine gewisse Berechtigung.
 
Mit stabilisierend meinte ich, dass sich das jeweilige herrschende politische System durch den christlichen Glauben legitimiert hat, sich der christlichen Moral bedient hat und davon profitiert hat, dass Christen den Mächtigen nicht ins Handwerk pfuschen. Im dreißigjährigen Krieg wurden Macht- und Gebietsansprüche kriegerisch ausgetragen unter dem Deckmantel des Glaubens, in Missbrauch Gottes Namens. Die Mächtigen haben damals Unheil angerichtet. Der Glauben und die Kirche haben stabilisierend auf diese kriegerische Auseinandersetzung gewirkt, so vielleicht.

Eigentlich ist es ja so, dass eine gute Religion aus moralischen Gründen dem Staat auch widerspricht (siehe die Kirche der sterbenden DDR).
 
Weitere Beispiele von diesseitigem Christentum im Hier und Jetzt ist die Seelsorge von Pfarrern, die sicher mehrmals wöchentlich stattfindet, Kindergärten, Frauenhilfe. Auch Jugendtreffs laufen nicht selten unter kirchlicher Trägerschaft.

Wem hilft eine pauschale Verurteilung des Christentums? Allein eine Verurteilung aus systemischen Gründen hätte eine gewisse Berechtigung.

Bemängelst du eine mangelnde "Seelsorgschaft" der Menschen und willst damit die Notwendigkeit und Produktivität von Pfarrern begründen?

Okay, ich gebe dir recht. Systemisch - es ist auch eine Kosten-/Nutzen-Frage, eine Frage der Gegebenheiten und der (besseren) Möglichkeiten.
 
Ich meine bei den ganzen sozialen Einrichtungen die Kirchen betreiben, zahlt der Staat schon 90%. Was heißt "systematisch"? Man muß doch Religion nicht verbieten. Vielleicht irre ich mich, aber ich habe den Eindruck das sich Religion selbst totläuft. ( Und die Kirchen ja auch selbst sehr viel dafür tun ) Und dies eben an der Aufklärung liegt. Nichts wächst so schnell wie der Atheismus.
 
Ich meine bei den ganzen sozialen Einrichtungen die Kirchen betreiben, zahlt der Staat schon 90%. Was heißt "systematisch"? Man muß doch Religion nicht verbieten. Vielleicht irre ich mich, aber ich habe den Eindruck das sich Religion selbst totläuft. ( Und die Kirchen ja auch selbst sehr viel dafür tun ) Und dies eben an der Aufklärung liegt. Nichts wächst so schnell wie der Atheismus.

Das klingt jetzt zwar hart, aber ich glaube, dass sehr viele Menschen zwar Angst vor Veränderung haben, aber noch mehr, keine trotteligen Schafe mehr sein zu wollen. Und insbesondere, so denke ich, wollen die Leute sich nicht mehr verarschen lassen - von nichts und niemandem.
 
Eigentlich ist es ja so, dass eine gute Religion aus moralischen Gründen dem Staat auch widerspricht (siehe die Kirche der sterbenden DDR).

Na ja, das war ja mehr deshalb, weil die Kirche sich gerne von Staat hofiert sieht, mit Macht und staatlich eingezogener Kirchensteuer und sonstigen Steuergeldern ausgestattet werden will.
 
Hallo Tsunami,
Dein konstruiertes Gespräch in Deinem Beitrag 339 ist ganz witzig. Aber offensichtlich hast Du Null Bibelkenntnisse, sonst wüsstest Du, wie unrealistisch Du von Gott und Jesus denkst. Die Kenntnisse musst Du auch nicht haben, wenn Du nicht willst.

Du musst auch kein schlechtes Gewissen haben – wenn Du das nicht möchtest. Wenn mir jemand etwas erzählt, dann liegt es an mir, wie ich damit umgehe. Es gibt aber Dinge, die uns mehr berühren als andere, ob wir es wollen oder nicht. Das hat aber etwas mit Dir, Deinem Herzen und ggf. auch mit Deinem Gewissen zu tun. Meine Absicht ist es nicht, jemandem ein schlechtes Gewissen zu machen. Es ist bereits in Dir, was Dein Gewissen in Bewegung setzt.

Ich empfinde es auch nicht als Leid, eine feste Meinung zu haben. Mich wundert nur, dass Du daraus schliesst, dass meine Lernfähigkeit begrenzt sein soll. Sicher ist meine Lernfähigkeit begrenzt, so wie bei jedem Menschen. Nur hat das nichts damit zu tun, dass ich mir zu verschiedenen Themen eine Meinung gebildet habe. Und da wir uns hier in einem öffentlichen Forum befinden und diskutieren, nehme ich zu Punkten Stellung, zu denen ich konstruktiv beitragen kann. Ich empfinde eine begründete Meinung hilfreicher als Fatalismus. Und durch das Erarbeiten einer Begründung lernt man sogar meistens hinzu. Probier’s doch mal aus.🙂


LG Nordrheiner
 
Ich bin zwar gläubige Christin, teile aber dennoch Deinen Glauben nicht in allen Einzelheiten - dennoch bewundere ich Dich, lieber Nordrheiner, wie Du Dich tapfer gegen Unterstellungen, Lächerlichmachen etc. wehrst und dabei noch sachlich bleibst!
 
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