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glauben?!

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Mich ärgert es ja nur, wenn hier ein User fröhlich weiter behaupten kann, daß Atheisten eben nicht so vernunftbegabt wären wie Gläubige. Denn dann kommt, sollte auf Religionskriege und Hexenzüge hingewiesen werden, die reflexartige Antwort, daß diese Christen eben gar nicht dem vernunftbegabten Glauben zuzurechnen wären.
Ja, da sag ich doch für mich, wir Atheisten lassen uns die unvernunftbegabten Atheisten eben auch nicht zurechnen....

Wie ich aber eben erfahre, soll der nette Mensch der das ganze Dioxin unters Futter gemischt hat, ein Katholik sein, der jeden Sonntag brav in die Kirche geht. Na? Scheint ein ganz besonders Vernunftbegabter zu sein....
 

Hallo mikenull,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Na ja, und mit dieser Begründung läuft es ja auch.
Damit war sicherlich nicht gemeint, das wir seinen Garten abholzen.
Nimm es mir nicht böse... aber von manchen dieser Argumente ist man inzwischen einfach so müde. Das erinnert mich dann zu sehr an die Atheisten, die jeden (amerikanischen) Film nach religiöser Werbung zerpflücken. 🙄

Mich würde mal interessieren welches System?
Als unser Degu, der seit seiner Geburt unter vier anderen lebte, verstarb, hat es die anderen genau null tangiert. Sie hielten keine Trauerfeier, begruben ihn auch nicht, machten sich keine (erkennbaren) Gedanken um das Jenseits, nicht einmal Trauer war bemerkbar. Stattdessen schliefen und fraßen sie wie immer.
 
Als unser Degu, der seit seiner Geburt unter vier anderen lebte, verstarb, hat es die anderen genau null tangiert. Sie hielten keine Trauerfeier, begruben ihn auch nicht, machten sich keine (erkennbaren) Gedanken um das Jenseits, nicht einmal Trauer war bemerkbar. Stattdessen schliefen und fraßen sie wie immer.

Und was hat das mit der Spitze eines Systems zutun?
 
Und was hat das mit der Spitze eines Systems zutun?
Das der Mensch aufgrund seiner sozialen und geistigen Fähigkeiten auf einer anderen Ebene steht. Das bezieht sich nicht auf den Wert den Lebens, für mich ist selbst ein Embryo noch lebenswert, aber doch die Art, wie man das Tier sieht. Ich käme nie auf die Idee sie zu vermenschlichen.
 
Welche Wertigkeit? Aus menschlicher subjektiver Sicht oder aus objektiver Sicht eines Gottes.

Aus menschlich subjektiver Sicht ist meine Familie mir sogar mehr Wert als fremde Menschen.

Man kann subjektiv und objektiv auch überspannen. Jedenfalls hat die Wertigkeit des Menschen zunächst mal mit der Sicht eines Gottes wenig zu tun. Mit oder ohne Gott hat der Mensch seine Wertigkeit, die allen anderen Lebewesen vorangeht.

Dass einem die eigene Familie näher steht als fremde Menschen - no na net, würde man bei uns sagen 🙂


PS: Du solltest was gegen deine Stimmung machen. 😉



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Mit oder ohne Gott hat der Mensch seine Wertigkeit, die allen anderen Lebewesen vorangeht.

Das der Mensch aufgrund seiner sozialen und geistigen Fähigkeiten auf einer anderen Ebene steht. Das bezieht sich nicht auf den Wert den Lebens, für mich ist selbst ein Embryo noch lebenswert, aber doch die Art, wie man das Tier sieht. Ich käme nie auf die Idee sie zu vermenschlichen.

Das der Mensch sich selbst am nächsten ist, gilt auch für alle anderen Spezies. Jede Art würde sich am höchsten bewerten.

Ich geb dir vollkommen recht Seth. Aus menschlicher Sicht geh ich da mit, aber wir reden ja von Gott. Ich möchte nochmal daran erinnern das wir über Gerechtigkeit im Sinne einer absoluten Moral gesprochen haben.

Meine Lösung sieht nach wie vor so aus das mit dem Tod alles vorbei ist und damit alles an Bedeutung verliert, auch Gerechtigkeit.
Leidende werden von ihrem Leid erlöst, Glücklichen wird das Glück genommen und weder Leidende noch Glückliche werden davon in den Tod was mitnehmen, weil Leid und Glück dann unbedeutend sind. Es wird alles so sein wie es vor der Geburt war. Bedeutungslose Gerechtigkeit ist für mich echte Gerechtigkeit und die benötigt nichtmal einen Maßstab absoluter Moral.

PS: Du solltest was gegen deine Stimmung machen. 😉

PS: Ich hab wenigstens ne Stimmung.😛 Tut mir leid den konnte ich mir nicht verkneifen😀

Aber darum geht es einigen Schreiberlingen hier ja auch gar nicht. Sondern nur darum, Gründe an den Haaren herbeizuziehen, um Gläubige lächerlich zu machen oder sie als abgrundtief schlechte Menschen darzustellen.

Ertappt. Ja genau, das isses. 😱😀 Ich geb es zu. Über Gläubige lustig machen lässt einen die Sorgen ein bisschen vergessen🙄😛
 
Zuletzt bearbeitet:
PS: Ich hab wenigstens ne Stimmung.😛 Tut mir leid den konnte ich mir nicht verkneifen😀

Ich weiß zwar nicht was da so witzig daran ist. Aber Hauptsache es lacht wenigsten einer 🙄

Eine gute Nacht wünsch ich dir. Oder hast du heute Nacht Journaldienst hier 🙂




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Zuletzt bearbeitet:
Meine Lösung sieht nach wie vor so aus das mit dem Tod alles vorbei ist und damit alles an Bedeutung verliert, auch Gerechtigkeit.
Es fällt mir schwer bei diesem Thema objektiv zu bleiben, da es in meinem Umfeld doch ein paar Subjekte gab, denen ich eine endgültige Gerechtigkeit wünschen würde. Leider gibt es dafür allerdings wirklich keinen vernünftigen Grund.
Der Gedanke daran kann sehr frustrierend sein.
 
"Zitat von primavera7
Aber darum geht es einigen Schreiberlingen hier ja auch gar nicht. Sondern nur darum, Gründe an den Haaren herbeizuziehen, um Gläubige lächerlich zu machen oder sie als abgrundtief schlechte Menschen darzustellen."

Nein, darum geht es keinesfalls. Bestätigung findet allerdings die Tatsache, daß sich religiöse Denkweisen und Atheismus unvereinbar entgegenstehen.
Die Unvereinbarkeit von Idealismus und Materialismus kommt zum tragen, Kompromisse kann es nicht geben.

Dies wiederum bedeutet nicht, daß Gläubige und Atheisten, ich schreibe bewußt nicht Ungläubige, nicht auch gemeinsame Ziele verfolgen können; sich als Mensch zu sehen und gemeinsam als solche handeln.

Sich über Teilbereiche auszutauschen, evtl.gar ernsthaft über z.B. über ein Leben nach dem Tod, die Schöpfungsgeschichte o.a. diesbezüglich diskutieren zu wollen hat keinen Sinn, die Ansätze sind zu verschieden.
Nicht zu leugnende wissenschaftliche Erkenntnisse sprechen gegen Glauben und wir erleben es täglich, daß selbst Gläubige sehr rational unter Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse ihr Leben gestalten.
Unser tägliches Leben,ich beziehe mich auf das persönliche wie auch auf die gesellschaftliche Ebene wird durch unser Denken und Handeln bestimmt. Wir allein sind verantwortlich für unser Sein und Werden.
... uns aus dem Elend zu erlösen hilft uns kein Gott, kein Kaiser noch Tribun.

MfG.
 
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