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glauben?!

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Heutzutage besitzt eine Gruppenbildung allerdings nicht mehr das gleiche Gewicht wie einst.

Ach nee? Eigentlich spezialisieren wir uns immer mehr, also nimmt die Gruppennotwendigkeit zu. Stell dir mal vor du müsstest all deine Alltagsgegenstände selbst entwickeln und herstellen? Gute Nacht sag ich da nur.

Die Liebe ist damit überflüssig geworden.

Ach wirklich? Überlass mal ein Baby sich selbst nach der Geburt. Oder schau mal auf die alleinerziehenden Mütter. Das ist genau das Klientel das am stärksten auf Sozialleistungen, auf die Gruppe, angewiesen ist.
 

Hallo Blackjack,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

da bist du aber einer von wenigen menschen die das tröstender finden! ich persönlich kann nichts tröstendes daran finden jdn für immer zu verlieren und seinen tod als einen schlichten zufall oder willkür der natur zu betrachten!

Zu diesen "wenigen" gehöre auch ich. Findest du es tröstetender dass (d)ein Gott, den du verehrst und anbetest, dir willkürlich deinen geliebten Menschen genommen hat? 😕

ich kann den grund akzeptieren, das ist ok! aber mich tröstet der gedanke dass man sich wieder sieht!

Auf welche Fakten und Erfahrungen basiert deine Überzeugung, man würde sich wiedersehen?

im übrigen geht es nicht um einen gott der den daumen nach oben oder unten hält! sondern um einen der die welt erschaffen hat, den dingen ihren lauf läßt und zu dem man irgendwann wieder zurückkehrt!

Dann wäre Gott aber ein ziemliches A******* wenn er allmächtig und allwissend ist, seiner wertvollen Schöpfung trotz seiner überragenden Fähigkeiten aber trotzdem nicht hilfreich beisteht und sie im Stich lässt.

manchmal glaube ich atheisten halten gott für mächtiger bzw, in die geschehnisse eingreifender als gläubige das tun....

Wozu dient dem Gläubigen dann überhaupt sein Gott, wenn er ihn und seine Funktion derart reduziert? Ist eben doch nur ein Lückenbüßer bzw. ein Placebo.
 
Zuletzt bearbeitet:
Immerhin ist der Glaube interessant genug, dass hier zig angeblich Ungläubige kräftig über ihn ablästern und sich dafür sogar ihre kostbare Zeit nehmen. Gläubige dagegen sollen sich hier rechtfertigen und dann ins Lächerliche ziehen lassen. Den Gefallen tue ich euch nicht, sondern empfehle einfach das Buch von Peter Schallenberg "Wer ist Gott und was machen wir, wenn es ihn gibt?". Der Autor, den ich vor vielen Jahren mal kennen lernen durfte, ist eine echte Persönlichkeit, hochintelligent und kein Dummschwätzer.
 
Dreimal darfst du raten was die Katze dann nicht tut.
Eine Katze würde in diesem Fall genau null Reaktion zeigen.
Viele Tierarten können sich zumindest akustisch warnen, und einer Wildsau würde ich auch nicht an die Frischlinge gehen, da greift der Mutterinstinkt. Das war es dann mit tierischem Sozialverhalten. Der Hase benötigt zwar Artgenossen, ob ich diese dann aber nach drei Tagen oder Jahren umbringe, hat für ihn keinerlei weitere Relevanz. Es geht nur um die Gruppe.
Ich verstehe nicht diese zwanghafte Vermenschlichung von Tieren. Kannst du ihnen denn ansonsten kein Respekt zukommen lassen?

Übrigens würde der Mensch sein Fleisch essen wenn er nicht durch ein Film erst mitbekommt das für sein Fleisch ein Lebewesen stirbt.
Habe ich je etwas anderes behauptet? Und: worin liegt das Problem, diese von mir geschilderte Freiheit überhaupt zu verstehen? In den letzten bestimmt 10 Beiträgen kam nicht einmal vor, das ich das Prinzip Gehirn = Ich anzweifeln würde und auch das unser Verhalten auf einem ständigen Lernprozess ruht, stellt für mich keine Einschränkung dieser Freiheit dar.

Deswegen ist Fliegen totschlagen relativ untraurig.
Ja, selbst der Dalai Lama soll scheinbar keine Probleme damit haben...
 
Zu diesen "wenigen" gehöre auch ich. Findest du es tröstetender dass (d)ein Gott, den du verehrst und anbetest, dir willkürlich deinen geliebten Menschen genommen hat? 😕

ich glaube nicht an willkür! ich glaube dass der mensch für sich zum einen selbstverantwortlich ist! d.h wenn er entsprechende dinge macht, wie betrunken auto fahren dann kann es passieren dass er dabei draufgeht! das hat nichts mit gott zutun und ist in sich schlüßig, wenn man davon ausgeht dass gott uns einen freien willen gegeben hat, in den er auch nicht eingreift....damit wir besser lernen können! wie in der schule, wenn ich faul bin bleib ich halt sitzen...!
und zum anderen glaube ich daran dass mancher leute schicksal eben einfach erfüllt ist...sie alles gelernt haben was in diesem leben für sie notwendig war! auch wenn man das als aussenstehender nicht sehen kann!

Auf welche Fakten und Erfahrungen basiert deine Überzeugung, man würde sich wiedersehen?

das bassiert auf einem gefühl und eben auf dem glauben ansich!
fakten habe ich keine, weil ich noch nicht gestorben bin! die hat ein atheist aber auch nicht!
über das leben nachdem tod und die existenz einer seele wissen wir alle gleich viel! d,h der atheist kann auch nur glauben...



Dann wäre Gott aber ein ziemliches A******* wenn er allmächtig und allwissend ist, seiner wertvollen Schöpfung trotz seiner überragenden Fähigkeiten aber trotzdem nicht hilfreich beisteht und sie im Stich lässt.

meiner meinung nach steht er uns bei...indem er uns kraft gibt,in schweren zeiten liebe menschen schickt oder die sogenannten positiven zufälle und manchmal greift er ja auch ein! das sind dann die sogenannten unerklärten phänomene....!
aber hauptsächlich ist der mensch ja für sich selbst verantwortlich, da wäre permanentes eingreifen ja unsinn!
man lernt eben aus erfahrung und muß dann auch die folgen seiner eigenen entscheidungen tragen!



Wozu dient dem Gläubigen dann überhaupt sein Gott, wenn er ihn und seine Funktion derart reduziert? Ist eben doch nur ein Lückenbüßer bzw. ein Placebo.

wenn ich alleine bin und keine menschenseele mehr habe, habe ich immernoch meinen gott, mit dem ich reden kann, zudem ich beten kann, wie auch immer!
ich spare mir ne menge fragen nach dem "warum" und "weshalb"!
weil ich darauf vertraue dass es einen sinn hat und versuche das bestmöglichste aus der erfahrung zulernen!
mein glaubenskonzept habe ich ja bereits erklärt...alles aufzuschreiben, würde den rahmen sprengen!
und der glaube verleiht mir einfach kraft....!

im endeeffekt gibt es viele synonyme zu gott: "unendliche intelligenz, höheres bewußtsein, höhere macht, etc...."

ich nenne es eben gott, weil das der name ist, der es mir ermöglicht mit dieser kraft in verbindung zukommen!

so kann man mit ihr reden wie mit einem guten freund!

im übrigen glauben die gläubigen ebenfalls an ein gehirn, an die physik und die ganzen prozesse und naturwissenschaftlichen erkenntnisse...nur eben darüber hinaus dass hinter alldem ein gott steht!

es ist ein schönes gefühl! und ich kann gleich prophezeihen dass es völlig egal ist, wieviele logische gründe für die existenz des menschen und die nichtexistenz eines gottes hier gebracht werden, es wird am glaube der leute nichts ändern!

zumal ich die logischen gründe genauso vertrete...nur habe ich darüber hinaus noch einen gott!

und ich stimme primavera zu in allem was sie gesagt hat!

auf einen grünen zweig zukommen ist hier völlig unmöglich!
glaube ist ein gefühl, entweder man hat es oder nicht...
genauso wie nicht jeder der gern malt oder sich mit farben auskennt ein picasso werden kann!

hier stoßen zwei völlig verschiedene welten aufeinander!

lg, kena
 
Doch. Es ändert schon etwas, wenn man sich mit dem Glauben auseinandersetzt. Mir z.B. helfen bestimmte "Begründungen", nicht an einen der vielen Götter zu glauben.
Der Glaube an Götter nimmt deshalb ab, weil die Jugend von heute nicht mehr unbedingt in einen bestimmten Glauben quasi hineingeboren wird ( das hängt mit der abnehmenden Macht der Kirchen zusammen ) sonder oftmals ( nicht immer ) selbst entscheiden kann, ob sie glaubt und an was. In meiner Jugendzeit war das nicht so. Da wurde man einfach in eine Kirche geschickt mitsamt Religionsunterricht.
Dazu kann ich aber heute sagen: Ich wäre dahin und hätte alles geglaubt ( eben Kind ) ob es nun katholisch, evangelich, moslemisch oder das grüne Känghuru gewesen wäre.
 
Doch. Es ändert schon etwas, wenn man sich mit dem Glauben auseinandersetzt. Mir z.B. helfen bestimmte "Begründungen", nicht an einen der vielen Götter zu glauben.
Der Glaube an Götter nimmt deshalb ab, weil die Jugend von heute nicht mehr unbedingt in einen bestimmten Glauben quasi hineingeboren wird ( das hängt mit der abnehmenden Macht der Kirchen zusammen ) sonder oftmals ( nicht immer ) selbst entscheiden kann, ob sie glaubt und an was.

ja, glaube kann oder muß in gewisser weise auch übermittelt werden, genauso wie wissen!

ich habe mich sehr viel mit meinem glauben auseinander gesetzt, verschiedene bücher gelesen auch über verschiedene religionen, etc...und bin überdies zu meinem eigenen glauben gekommen!

sprich ich habe das übernommen was mich in meinem inneren gefühl bestätigt!

ob du mir das glaubst oder nicht ist mir egal!

inzwischen ist aus meinem glauben eine überzeugung geworden!
und er hat mir schon oft und in sehr vielen situationen geholfen!

es verliert nicht jeder seinen glauben nur weil du den deinen verloren hast!
 
Warum gleich so aggresiv?
Ich will weder Dich noch sonstwen überzeugen. Es ist mir auch wurscht, was und warum Du glaubst.

Ich würds auch nicht komplett als "verloren" bezeichnen.
Ich habe mich logischerweise dagegen entschieden, als ich denken
gelernt habe. Ich habe weder hier noch irgendwann sonst im Leben einen Grund gehört, der für einen Glauben an Götter sprechen würde. Außer irgendwelchen persönlichen "Gefühlen", die ich eben nicht mehr aufbringen will.
 
das ist ja auch in ordnung!
mir kommt es halt nur so vor als wenn man sich hier immer für seinen glauben rechtfertigen müßte...!

beweisen kann ich nichts, aber das muß ich auch nicht, da ich für den glauben keine beweise brauche...
bei mir ist das auch nur eine gefühlssache!

nur in meinem fall fühlt es sich, anders als bei dir, eben richtig und gut an!
 
Ja, das bilden sich Gläubige immer ein. Hier geht es aber um einen Austausch über pro und contra.

Ich zitiere dazu gerne noch etwas aus Dittmars Webseite, der ausdrücklich erlaubt, daß seine Zitate verwendet werden dürfen:

Zitat:

Der Glauben tut mir gut und deswegen ist es richtig, zu glauben

Die Wirkung Ihres Glaubens hat nichts, aber auch überhaupt nichts, mit der Wahrheit des Glaubens zu tun. Man kann an die Wirkung von Amuletten glauben, daraus Selbstvertrauen gewinnen und deswegen Probleme leichter lösen. Aber das "Amulett" lässt sich durch etwas Beliebiges ersetzen, solange wir nur glauben.

Als Argument ist das Wohlfühl-Argument deswegen ungültig, weil es auch für alle anderen, widersprechenden Glaubensrichtungen angeführt wird. Z. B. für den Islam. Menschen fühlen sich meist wohl in ihrem Glauben, wenn dies auf die Wahrheit des Glaubens deuten sollte, dann deutet das Argument im Islam darauf, dass es nur einen Gott gibt, im Hindusismus darauf, dass es mehrere Götter gibt, im Christentum darauf, dass es einen trinitarischen Gott gibt, im Buddhismus darauf, dass wir Gott nicht erkennen können, im Jainismus darauf, dass es keine Götter gibt. Wenn ein Argument für die "Wahrheit" von zwei oder mehr sich widersprechenden Dingen spricht, dann ist es ungültig.

Das wird meist übersehen - der Glaube tut mir gut, daher ist er auch richtig. Das ist das, was den Menschen eingeredet wird, und weswegen sie anfangen, zu glauben. Sie glauben zunächst, der Glaube sei wahr. Dann, wenn sie genügend Verstand beisammen haben, um sich ernsthaft mit der Wahrheit zu beschäftigen, wird diese Brücke hinter ihrem Rücken abgebrannt: Jetzt braucht man keine Beweise mehr, keine Gründe, keine Rationalität, jetzt ist es die Wirkung, die als Krücke dienen soll, den Glauben aufrecht zu erhalten.

Aber können Sie an etwas glauben, von dessen Wahrheit Sie nicht überzeugt sind? Nein. Sie können nicht an den Osterhasen glauben, denn Sie sind überzeugt, dass es den nicht gibt. Sie glauben nicht an Zeus, weil Sie überzeugt sind, dass es den nicht gibt. Sie glauben nicht an den Weihnachtsmann, weil Sie überzeugt sind, dass es den nicht gibt.

Nur beim Glauben an Gott machen Sie eine Ausnahme - warum nicht beim Weihnachtsmann?
 
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