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glauben?!

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an blackjack und andere "Wissende"

Du musst zugeben, das der Gedanke des nicht vorhandenen Nichts und dem "alles war schon immer da" für einen Normalsterblichen entsprechend schwer nachvollziehbar ist. Immerhin lassen sich solche Vorgänge doch auch nur mathematisch, nicht aber faktisch greifbar darstellen. Alle Vorgänge ab dem Urknall liegen, mehr oder weniger, auf einer chronologischen Linie. Darüber hinaus versagen solche Modelle.


Ich bitte ausdrücklich die Verfechter dessen, was Seth hier andeutet oder auch Menschen, die das verstehen, diese Sache nochmal aufzugreifen.

Ich habe zwar gestern die Logik von 2 Leuten hier aufzugreifen versucht, aber nur die Logik, weniger ihr Wissen über Obiges.

Bitte erklärt, warum, wieso und was die Grundlage eures Glaubens ist. Auch Links sind willkommen, wenn verständlich, sonst aber eher ne mündliche Erklärung für den Nichtwissenschaftler und da vermute ich hier viele.


Danke.

Sigi
 

Hallo Sigi,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

ja, das ist aber ein anderes gefühl als der glaube an eine höhere macht oder einen gott...!

und das läßt sich verdammt schwer erklären!
und eigl ist es auch recht unnötig! der atheist oder agnostiker ist glücklich mit seinem glauben, genauso wie der christ, der buddhist oder jdn der an was ganz eigenes glaubt!

ich habe eher das gefühl dass es der wunsch mancher atheisten ist, den gläubigen den glauben madig zumachen oder sie irgendwie blöd aussehen zulassen!

und das finde ich nicht richtig, davon abgesehen kann man einem gläubigen den glauben ja auch garnicht ausreden!

wenn man versucht sich zu erklären (der gläubige) heißt es: "das sind alte floskeln!"
vielleicht ist es aber für den gläubigen etwas mehr als das!
und genau dass ist es was der atheist nicht versteht oder verstehen will!

Kena, die Atheisten stört m. E. die Macht, die Gläubige aus ihrem Glauben, den sie nicht nachvollziehen können ziehen, Macht, mit der sie ganze Völker im Bann hatten oder Menschen zu dirigiern suchen. Auch die Vorrechte der großen Relgionen stören viele Atheisten. Und in vielem haben sie Recht, organisierte Religion und das worüber wir hier diskutieren, sind leider zwei unterschiedliche Dinge gewesen in der Geschichte.

Sigi
 
Kena, die Atheisten stört m. E. die Macht, die Gläubige aus ihrem Glauben, den sie nicht nachvollziehen können ziehen, Macht, mit der sie ganze Völker im Bann hatten oder Menschen zu dirigiern suchen. Auch die Vorrechte der großen Relgionen stören viele Atheisten. Und in vielem haben sie Recht, organisierte Religion und das worüber wir hier diskutieren, sind leider zwei unterschiedliche Dinge gewesen in der Geschichte.

Sigi

dann reden wir tatsächlich über unterschiedliche dinge!
aber wenn die atheisten nicht alle über einen haufen gekehr werden wollen, dann sollten sie dies auch nicht mit den gläubigen tun!

nicht jeder der einen glauben hat gehört einer religion an und missbraucht diese!

und glaubenskriege sind meißt auf menschliche machtgier zurückzuführen und "nicht" auf einen gottesglauben!

ich bin auch keine praktizierende christin! aber ich habe meinen persönlichen glauben und der hat bisher noch keinem geschadet!
ich verlange auch nicht dass man ihn übernimmt!

nur anerkennen können sollte man ihn!
so wie die großzahl der gläubigen es auch anerkennen wenn man gott ablehnt oder nicht an ihn glaubt!
 
Zitat:

ich habe eher das gefühl dass es der wunsch mancher atheisten ist, den gläubigen den glauben madig zumachen oder sie irgendwie blöd aussehen zulassen!

und das finde ich nicht richtig, davon abgesehen kann man einem gläubigen den glauben ja auch garnicht ausreden!
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Zu ersterem: Nein, überhaupt nicht! ich schätze leute wie Sigi oder Lena7 sehr.

Man will niemand den Glauben ausreden! Zumindest ich nicht, weil mir das egal ist, solange Gläubige nicht Kriege wegen ihres Glaubens anzetteln.

Ich habe meine Glauben schon laneg verloren - aber seit ich ihn verloren habe, verstehe ich ihn. Denn jetzt sehe ich beide Seiten. Früher war ich in Scheuklappen unterwegs.
 
@mikenull:

wenn dir dein glaube nichts gebracht hat, dann ist es ja auch besser ihn abzulegen!

es gibt aber auch leute bei denen es genau umgekehrt ist!
die sagen wo ich noch nicht gläubig war, war ich blind!

und es gibt leute deren glaube für sie von anfang an funktioniert hat...!
 
Zitat:

Ich bitte ausdrücklich die Verfechter dessen, was Seth hier andeutet oder auch Menschen, die das verstehen, diese Sache nochmal aufzugreifen.

Ich habe zwar gestern die Logik von 2 Leuten hier aufzugreifen versucht, aber nur die Logik, weniger ihr Wissen über Obiges.


Bitte erklärt, warum, wieso und was die Grundlage eures Glaubens ist. Auch Links sind willkommen, wenn verständlich, sonst aber eher ne mündliche Erklärung für den Nichtwissenschaftler und da vermute ich hier viel....

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Ich weiß nicht ganz genau was Du ansprichst.
Ich las heute irgendwo: Wenn man Energie nicht vernichten kann, sondern nur umwandeln - dann war die Energie des Universums schon immer da.
 
Zitat von Sigi:
Ich bitte ausdrücklich die Verfechter dessen, was Seth hier andeutet oder auch Menschen, die das verstehen, diese Sache nochmal aufzugreifen.

Ich habe zwar gestern die Logik von 2 Leuten hier aufzugreifen versucht, aber nur die Logik, weniger ihr Wissen über Obiges.

Bitte erklärt, warum, wieso und was die Grundlage eures Glaubens ist. Auch Links sind willkommen, wenn verständlich, sonst aber eher ne mündliche Erklärung für den Nichtwissenschaftler und da vermute ich hier viel....

--------------------------------------------------------------dies hier von Mikenull:
Ich weiß nicht ganz genau was Du ansprichst.
Ich las heute irgendwo: Wenn man Energie nicht vernichten kann, sondern nur umwandeln - dann war die Energie des Universums schon immer da.[/QUOTE]


Wieder Sigi

Na ja, so in die Richtung, aber ich glaube black jack war da der Experte und er sagte ja auch im Lauf der letzten Aussagen hier, dass eine frühere auf Kausalität gestützte Weltsicht (sorry, wenn ich was falasch ausdrücke) Vergangenheit ist.
Klingt alles sehr wissenschaftlich, aber wenn es etwas ist, was er gegen den Gottesglauben stellt, müsste ich mich damit beschäftigen, auf was seine Sicht beruht (wissenschaftliche Darstellung) und wie man das einem Normalbürger, der das nicht studiert hat, klar machen kann, wenn es die Wucht an Glaubwürdigkeit bekommen soll, die ihn offenbar isnpieriert.

Sigi
 
wozu eine spirituelle größe? die wissenschaft bietet so viel sicherheit

Für deinen Verstand vielleicht. Du vergisst aber darüber, dass es mehr als den Verstand gibt. Und es gibt Menschen, die dieses "mehr" sehr deutlich wahrnehmen und denen die Wissenschaft damit nur sehr eingeschränkt Sicherheit geben kann.



ich behaupte jetzt ganz frech, dass es ein wesen gibt, das völlig würfelförmig ist und durch das universum kullert um viele kleine gummibärhcen zu hinterlassen und jedesmal an einer anderen ecke rosa wird. das kannst du mir auch nicht widerlegen und ich dir nicht beweisen. glauben da jetzt auch millionen dran?

Der Fehler an dieser Ausführung ist, dass du '"annehmen" mit "glauben" verwechselst.

Natürlich kann ich mir vorstellen, dass im Weltraum die berühmte Teekanne schwebt und über das Geschehen auf der Erde entscheidet. Aber zum Glauben wird diese Annahme erst dann, wenn sie mit meiner Seele in Korrespondenz tritt.

Gläubigkeit ist ein Gefühl und kein Wissen. Sie basiert nicht auf der Annahme, dass ...



wenn er hinter allem steht, steht er hinter sich selbst, hat sich also selbst erschaffen. d.h. als er nicht existierte, hat er sich erschaffen..nicht denkbar.

Wenn wir wüssten, wer oder was hinter Gott steht und ob da überhaupt etwas steht, hätten wir keinen Glauben mehr. Es wäre ein Beweis seiner Existenz und der Glauben würde somit zu Wissen werden.

Ehrlich gesagt, mich interessiert es auch nicht, ob Gott sich selbst erschaffen hat. Ich bin noch im Bereich des Glaubens, des Erspürens. Ich fühle, dass da etwas ist, das größer als der Mensch ist, ja sogar größer als das Universum.


Vor ein paar Tagen sah ich eine Doku über den Monarchfalter. Der überwintert in Mexiko, indem die Schmetterlinge sich nebeneinander und aufeinander setzen und eine dichte Decke über einen Baum bilden. Damit werden die Nadelbäume ihrerseits vor der Erfrierung geschützt.

Im Frühjahr fliegt er Richtung Amerika und lässt sich nach ein, zwei Monaten Flugzeit in einem ganz bestimmten Wiesengebiet nieder. Dort legt jeder Schmetterling ein Ei und klebt es an eine bestimmte, giftige Pflanze. Wenn die Rauben die Blätter fressen, nehmen sie dieses Gift auf und werden für Räuber ungenießbar. Diese zweite Generation macht sich nach dem Verpuppen auf und fliegt bis nach Kanada. Dort entsteht eine dritte Generation, die ihrerseits zurück nach Mexiko fliegt. Dabei nehmen sie eine andere Route und die Strecke, für die die anderen Schmetterlinge Monate brauchten, schaffen sie in Wochen. Man hat herausgefunden, dass sie mehr Energie haben und den Flug in einer Strecke schaffen, ohne dass eine neue Generation den Staffellauf übernehmen muss, weil sie keinen Sex haben. In Mexiko angekommen, überwintern sie dort.

Ist das nicht ein wahnsinniges Konstrukt? Überall wo dieser Falter hinkommt, hat er eine wichtige Aufgabe in der Natur. Und das entsteht aus einem Zufall heraus? Was soll das für ein Zufall gewesen sein? Hat sich ein Vorfahre des Monarchsfalters mal gedacht, och hier ist es voll öde, ich flieg nach Kanada und schau, was da so am Laufen ist!

Die Wissenschaft kann die Wanderung der Monarchfalter sicher untersuchen und festhalten, aber sie kann nicht erklären, warum die Schmetterlinge überhaupt wandern. Was gab den ersten Impuls dafür?


Wo ist da die von dir gepriesene Sicherheit der Wissenschaft? Im Grunde kann sie nur beschreiben, was ist, aber nicht, warum etwas ist. Und wenn du dich mit dem Zustand des Seins zufriedengeben kannst, dann ist das deine Sache.

Ich sehe schon, dass die Natur ein intelligentes System ist mit vielen Rätseln für den Menschen.

Für mich persönlich ist genau diese Intelligenz das Göttliche. Das, was ist, ist Gott. Und wir sind ein Teil von Gott und dem göttlichen Prinzip. Wir sind die Schöper unserer eigenen Wirklichkeit.



Da gibt es schon Unterschiede. Wissenschaft beruht auf Tatsachen. Glauben kann ich natürlich was ich will. Ich find es aber schon gefährlich wenn Realität dem Glauben geopfert wird.

Nein, eben nicht. Ich kann nicht glauben, was ich will. Ich kann ANNEHMEN, was ich will, aber zum Glauben gehört immer das Gefühl der Wahrhaftigkeit, der Korrespondenz mit der Seele.



Konstant ca. 40% Kreationisten in Amiland die glauben die Erde sei 6000 Jahre alt ist schon ein Armutszeugnis. Wo die Amis im Vergleich bildungsmäßig stehen willst du sicherlich nicht wissen. Sagen wir mal so wenn man die Rangliste von hinten anfängt zulesen kommt man schneller zum Ziel.

Das Problem ist, dass die Kreationisten versuchen mit Logik und Erkärungen einem Gott auf den Grund zu gehen, der sich eben nur über das Herz erfahren lässt.

Nur mit dem Herzen sehen wir gut 🙂. Und das gilt vor allem und insbesondere für Gott.

Und darum möchte ich persönlich auch nicht mit diesen Leuten in einen Topf geworfen werden. Mein Glaube ist anders. Und ich kenne viele Menschen, die mit meiner Art des Glaubens korrespondieren.

Gott ist die Wahrheit in meinem Herzen und solange ich ihn außerhalb meiner selbst suche, werde ich immer nur ein Abbild von ihm finden.


Tuesday
 
@tuesday,

das ist total gut beschrieben!
wir kennen uns nicht und dennoch fühlen wir dasselbe bzw. begründet sich der glaube bei mir genauso! und das ist für mich zumindest ein beweis dafür dass es nicht "so" falsch sein kann!

lg, kena
 
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