wozu eine spirituelle größe? die wissenschaft bietet so viel sicherheit
Für deinen Verstand vielleicht. Du vergisst aber darüber, dass es mehr als den Verstand gibt. Und es gibt Menschen, die dieses "mehr" sehr deutlich wahrnehmen und denen die Wissenschaft damit nur sehr eingeschränkt Sicherheit geben kann.
ich behaupte jetzt ganz frech, dass es ein wesen gibt, das völlig würfelförmig ist und durch das universum kullert um viele kleine gummibärhcen zu hinterlassen und jedesmal an einer anderen ecke rosa wird. das kannst du mir auch nicht widerlegen und ich dir nicht beweisen. glauben da jetzt auch millionen dran?
Der Fehler an dieser Ausführung ist, dass du '"annehmen" mit "glauben" verwechselst.
Natürlich kann ich mir vorstellen, dass im Weltraum die berühmte Teekanne schwebt und über das Geschehen auf der Erde entscheidet. Aber zum Glauben wird diese Annahme erst dann, wenn sie mit meiner Seele in Korrespondenz tritt.
Gläubigkeit ist ein Gefühl und kein Wissen. Sie basiert nicht auf der Annahme, dass ...
wenn er hinter allem steht, steht er hinter sich selbst, hat sich also selbst erschaffen. d.h. als er nicht existierte, hat er sich erschaffen..nicht denkbar.
Wenn wir wüssten, wer oder was hinter Gott steht und ob da überhaupt etwas steht, hätten wir keinen Glauben mehr. Es wäre ein Beweis seiner Existenz und der Glauben würde somit zu Wissen werden.
Ehrlich gesagt, mich interessiert es auch nicht, ob Gott sich selbst erschaffen hat. Ich bin noch im Bereich des Glaubens, des Erspürens. Ich fühle, dass da etwas ist, das größer als der Mensch ist, ja sogar größer als das Universum.
Vor ein paar Tagen sah ich eine Doku über den Monarchfalter. Der überwintert in Mexiko, indem die Schmetterlinge sich nebeneinander und aufeinander setzen und eine dichte Decke über einen Baum bilden. Damit werden die Nadelbäume ihrerseits vor der Erfrierung geschützt.
Im Frühjahr fliegt er Richtung Amerika und lässt sich nach ein, zwei Monaten Flugzeit in einem ganz bestimmten Wiesengebiet nieder. Dort legt jeder Schmetterling ein Ei und klebt es an eine bestimmte, giftige Pflanze. Wenn die Rauben die Blätter fressen, nehmen sie dieses Gift auf und werden für Räuber ungenießbar. Diese zweite Generation macht sich nach dem Verpuppen auf und fliegt bis nach Kanada. Dort entsteht eine dritte Generation, die ihrerseits zurück nach Mexiko fliegt. Dabei nehmen sie eine andere Route und die Strecke, für die die anderen Schmetterlinge Monate brauchten, schaffen sie in Wochen. Man hat herausgefunden, dass sie mehr Energie haben und den Flug in einer Strecke schaffen, ohne dass eine neue Generation den Staffellauf übernehmen muss, weil sie keinen Sex haben. In Mexiko angekommen, überwintern sie dort.
Ist das nicht ein wahnsinniges Konstrukt? Überall wo dieser Falter hinkommt, hat er eine wichtige Aufgabe in der Natur. Und das entsteht aus einem Zufall heraus? Was soll das für ein Zufall gewesen sein? Hat sich ein Vorfahre des Monarchsfalters mal gedacht, och hier ist es voll öde, ich flieg nach Kanada und schau, was da so am Laufen ist!
Die Wissenschaft kann die Wanderung der Monarchfalter sicher untersuchen und festhalten, aber sie kann nicht erklären,
warum die Schmetterlinge überhaupt wandern. Was gab den ersten Impuls dafür?
Wo ist da die von dir gepriesene Sicherheit der Wissenschaft? Im Grunde kann sie nur beschreiben, was ist, aber nicht, warum etwas ist. Und wenn du dich mit dem Zustand des Seins zufriedengeben kannst, dann ist das deine Sache.
Ich sehe schon, dass die Natur ein intelligentes System ist mit vielen Rätseln für den Menschen.
Für mich persönlich ist genau diese Intelligenz das Göttliche. Das, was ist, ist Gott. Und wir sind ein Teil von Gott und dem göttlichen Prinzip. Wir sind die Schöper unserer eigenen Wirklichkeit.
Da gibt es schon Unterschiede. Wissenschaft beruht auf Tatsachen. Glauben kann ich natürlich was ich will. Ich find es aber schon gefährlich wenn Realität dem Glauben geopfert wird.
Nein, eben nicht. Ich kann nicht glauben, was ich will. Ich kann ANNEHMEN, was ich will, aber zum Glauben gehört immer das Gefühl der Wahrhaftigkeit, der Korrespondenz mit der Seele.
Konstant ca. 40% Kreationisten in Amiland die glauben die Erde sei 6000 Jahre alt ist schon ein Armutszeugnis. Wo die Amis im Vergleich bildungsmäßig stehen willst du sicherlich nicht wissen. Sagen wir mal so wenn man die Rangliste von hinten anfängt zulesen kommt man schneller zum Ziel.
Das Problem ist, dass die Kreationisten versuchen mit Logik und Erkärungen einem Gott auf den Grund zu gehen, der sich eben nur über das Herz erfahren lässt.
Nur mit dem Herzen sehen wir gut
🙂. Und das gilt vor allem und insbesondere für Gott.
Und darum möchte ich persönlich auch nicht mit diesen Leuten in einen Topf geworfen werden. Mein Glaube ist anders. Und ich kenne viele Menschen, die mit meiner Art des Glaubens korrespondieren.
Gott ist die Wahrheit in meinem Herzen und solange ich ihn außerhalb meiner selbst suche, werde ich immer nur ein Abbild von ihm finden.
Tuesday