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gläubiger Partner - wie damit umgehen?

G

Gast

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Wenn beide Partner Christen sind, so ist dies noch lange keine Gewähr dafür, dass eine Beziehung funktioniert. Diese bittere Erfahrung musste ich machen und so würde ich bei meiner künftigen Partnerin ihre Einstellung in Bezug auf Religion und Glauben auch nicht mehr so hoch hängen.
Als Katholik wäre ich auch offen dafür, eine atheistische Partnerin kennenzulernen. Allerdings würde ich schon noch vor dem Essen, allerdings leise, beten, ein Kreuz in wenigstens einem Raum aufhängen und den Gottesdienst besuchen. Ich toleriere den Atheismus, auch weil für mich die Glaubens- und Gewissensfreiheit ein wichtiges Grundrecht darstellt, von meiner Partnerin würde ich allerdings ebenfalls diese Toleranz erwarten. Es gehört zum gegenseitigen Respekt dazu, unterschiedliche Überzeugungen zu achten. Wesentlich ist es, dass es gemeinsame Grundlagen gibt, auf die eure Beziehung aufbaut. Dabei geht es um gemeinsame Werte, die man zusammen teilt und lebt und dabei ist es völlig nebensächlich, ob diese Werte religiös oder philosophisch oder wie auch immer begründet werden.

Stellt euch erst alleine und dann gemeinsam die Fragen: Was sind die gemeinsamen Grundlagen, auf die ihr eure Beziehung zurückführt? Wo gibt es bei euch weiteres Potenzial für gemeinsame Werte?
Mache deinem Partner deutlich, dass du daran interessiert bist, was ihn in Bezug auf seinen Glauben bewegt. Teile ihm aber auch mit, was deine Überzeugung für dich bedeutet. Verurteilt einander nicht, erspart euch gegenseitige Vorwürfe. Verdeutlicht euch gegenseitig, dass ihr die Überzeugung des anderen als legitim anseht.
 

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Sigi

Sehr aktives Mitglied
Wenn beide Partner Christen sind, so ist dies noch lange keine Gewähr dafür, dass eine Beziehung funktioniert. Diese bittere Erfahrung musste ich machen und so würde ich bei meiner künftigen Partnerin ihre Einstellung in Bezug auf Religion und Glauben auch nicht mehr so hoch hängen.
Als Katholik wäre ich auch offen dafür, eine atheistische Partnerin kennenzulernen. Allerdings würde ich schon noch vor dem Essen, allerdings leise, beten, ein Kreuz in wenigstens einem Raum aufhängen und den Gottesdienst besuchen. Ich toleriere den Atheismus, auch weil für mich die Glaubens- und Gewissensfreiheit ein wichtiges Grundrecht darstellt, von meiner Partnerin würde ich allerdings ebenfalls diese Toleranz erwarten. Es gehört zum gegenseitigen Respekt dazu, unterschiedliche Überzeugungen zu achten. Wesentlich ist es, dass es gemeinsame Grundlagen gibt, auf die eure Beziehung aufbaut. Dabei geht es um gemeinsame Werte, die man zusammen teilt und lebt und dabei ist es völlig nebensächlich, ob diese Werte religiös oder philosophisch oder wie auch immer begründet werden.

Stellt euch erst alleine und dann gemeinsam die Fragen: Was sind die gemeinsamen Grundlagen, auf die ihr eure Beziehung zurückführt? Wo gibt es bei euch weiteres Potenzial für gemeinsame Werte?
Mache deinem Partner deutlich, dass du daran interessiert bist, was ihn in Bezug auf seinen Glauben bewegt. Teile ihm aber auch mit, was deine Überzeugung für dich bedeutet. Verurteilt einander nicht, erspart euch gegenseitige Vorwürfe. Verdeutlicht euch gegenseitig, dass ihr die Überzeugung des anderen als legitim anseht.
Gefällt mir :)

Sigi
 

mikenull

Urgestein
Klar, man kann viel von Toleranz reden.
Tatsache ist aber eben, daß der Gläubige ( in diesem Fall ) Zeit und Material für seinen Glauben aufbringt. Nichtgläubige pflegen keine Kreuze aufzuhängen und auch nicht vor dem Essen zu beten.
 

sapphyr

Aktives Mitglied
Hallo,

ich glaube nicht, da0 der Glaube an sich das eigentliche Problem ist, sondern ein gewisser Mangel an Respekt - wahrscheinlich auf beiden Seiten.

Ein wenig ruhiges Beten und zwei bis dre Bibelsprüche tun niemand weh. Da gibt es doch viele Angewohnheiten, die störender sind. Genauso akzeptierbar ist die Lieblingmusik der TE. In einer funktionieren Beziehung wären beide Dinge kein Problem.

Zugegeben, wenn ein extrem gläubiger Partner mich und meine Lebenseinstellung mit "Segen von oben" ständig kritisierte und jede Kritik an ihm Gotteslästerung wäre: Damit hätte ich ein Problem, doch ich denke, daß so jemand auch auf anderen Gebieten nicht paßte.

Ein entpannter Gläubiger hingegen... Nun, fast alle Menschen teilen ihre Partner. Mit der Firma, einen aufwendigen Hobby (beispielsweise der Freiwilligen Feuerwehr) oder einem Fußballverein (also einer quasi-religiösen Vereinigung:D) und leben mit etwas Humor gut damit
 

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