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Gibt es lebenslange Treue oder ist das ein Traumkonzept?

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Hallo, Du erfragst hier eine lebenslange Treue ? Ein Traumkonzept? Leben ist rückwärts gelesen aber auch Nebel oder umgekehrt.....! Ich mag jetzt ganz fürchterlich "klugscheissen" aber Leben, vor allem gemeinsames Leben heißt auch viel ARBEIT und VERSTÄNDNIS und GESPRÄCHE auch mal "sich selbst zurück nehmen" können. Ich lebe mit meiner Partnerin nun seit 20 Jahre ( in Worten zwanzig ) zusammen. Alles auch noch ohne verheiratet zu sein. Probleme aller Kolleur haben wir stets gemeinsam gemeistert. So etwas schweisst zusammen. Niemand wird doch jünger. Und überdenkt man tatsächlich objektiv alle bisher verlaufenen eigenen Lebensstationen so würde man erkennen können das sich vieles immer wieder an einer neuen Suche, möglicherweise an Unzufriedenheit ausrichtet. Muss nicht sein.....Was hast Du vor mit Deinem Leben zu erreichen ? Leider gibt es nur einmal im Leben ein Leben! Mach das Beste daraus mit der oder dem RICHTIGEN.
 
Heute sehe ich die Sache folgendermaßen: Keine Frau kann sich das Recht herausnehmen, irgendwelche partnerschaftlichen Besitzansprüche an mich zu stellen. Ich gehöre ihr nicht. Es ist mein Leben. Wenn wir uns verstehen, freue ich mich, sie an meinem Leben teilhaben zu lassen. Meine Freiheit ist jedoch mein höchstes Gut und es gibt keine Frau in diesem Universum, die es Wert ist, diese Freiheit aufzugeben.

Was genau ist diese Freiheit?
Die Freiheit zu flirten?
Die Freiheit mit anderen Frauen Sex zu haben?
Ist man tatsächlich unfrei, wenn man sich mit vollster Konsequenz auf einen anderen Menschen einlässt?

Hat für mich ein bisschen was von Wackelpudding. Gleitet immer durch die Finger.
Heißt nicht, dass man sich am Partner festkrallen muss, ist aber dennoch nichts Halbes und nichts Ganzes.

Ich habe mich für Treue entschieden und fühle mich freier denn je. Ich kann hingehen wo ich möchte, kann treffen wen ich möchte, ich kann reden mit wem ich möchte, ich kann tun was ich möchte (und mit anderen Männern intim werden gehört nicht dazu).

Mein Mann und ich sagen immer:
"Du gehörst zu mir, aber du gehörst mir nicht."

Man tut sich Gutes, weil man es von Herzen möchte und sich bewusst dafür entscheidet und nicht, weil man sich als Partner dazu verpflichtet fühlt.

Also wer sich treu ist (worin ich persönlich keine Pflicht sehe, sondern als etwas, das ich gern tue) ist nicht in der Lage dem Partner von Herzen etwas Gutes zu tun? 😕

Dieser Druck, der in einer Beziehung immer irgendwie vorhanden und je nach Beziehung mal stärker, mal schwächer ist, existiert schlicht nicht.

Ich glaube Druck herrscht nur in Partnerschaften, in denen Partner nicht miteinander harmonieren.

Ich vermute aber, dieses Modell funktioniert nur bei Menschen, die mit sich selbst im Reinen sind.

Ich denke nicht, dass Menschen, die immer wieder nach links und rechts schauen müssen um zufrieden sein zu können, mehr mit sich im Reinen sind.

Ich sage immer:
"Liebe ist wie ein Furz, wenn du es erzwingen musst, ist es schon scheiße" 😀

Anstatt Liebe, könnte man auch Treue einsetzen. 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Was genau ist diese Freiheit?
Die Freiheit zu flirten?
Die Freiheit mit anderen Frauen Sex zu haben?
Ist man tatsächlich unfrei, wenn man sich mit vollster Konsequenz auf einen anderen Menschen einlässt?

Mit anderen Frauen zu flirten und Sex zu haben ist nur ein kleiner Teil.

Freiheit ist für mich zum Beispiel:
Verreisen zu können, wann ich will, wohin ich will, mit wem ich will, so lange ich will.
In eine andere Stadt oder ein anderes Land zu ziehen, wenn ich das möchte.
Nebenberufe auszuüben, in denen ich unweigerlich mit anderen Frauen in Kontakt komme, wie z. B. Barkeeper in einem Club.
Mich im Umgang mit (anderen) Frauen nicht einschränken zu müssen.
Heute, morgen, übermorgen und am Wochenende tun, was ich möchte.
usw.

Kurz gesagt: Freiheit ist für mich, all meine Ziele und Wünsche umsetzen zu können, ohne sie aus Rücksicht und Kompromissbereitschaft gegenüber einer Frau im Keim ersticken zu müssen.
Es ist nicht richtig, wenn ich mich einschränken muss, um einer Frau zu geben, was sie sich selbst nicht geben kann. Sicherheit. Eifersucht.
Eine andere Geschichte wäre es, wenn einer Frau all das zu geben genau das ist, was ich will.
Ist es momentan aber nicht. Ich habe in meinem Leben noch andere Dinge auf meiner To-Do Liste.

Wenn ich eines Tages im Sterbebett liege und auf mein Leben zurückblicke, möchte ich nicht zu denjenigen gehören, die es bereuen, gewisse Ziele und Wünsche nicht in die Tat umgesetzt zu haben.



Also wer sich treu ist (worin ich persönlich keine Pflicht sehe, sondern als etwas, das ich gern tue) ist nicht in der Lage dem Partner von Herzen etwas Gutes zu tun? 😕

Solange man positive Gefühle füreinander empfindet und einen die Gemeinsamkeit erfüllt, kann man sich selbstverständlich etwas Gutes tun und auch treu sein.
Dass dieser Zustand aber in den allermeisten Beziehungen aus verschiedensten Gründen nicht von Dauer ist und Treue neben anderen Dingen früher oder später zur Pflicht wird, zeigt eindrucksvoll die Realität.


Ich denke nicht, dass Menschen, die immer wieder nach links und rechts schauen müssen um zufrieden sein zu können, mehr mit sich im Reinen sind.

Das sage ich auch nicht.
Man ist mit sich im Reinen, wenn man weiß, wer man ist und was man wirklich will. (Das schließt eine Beziehung übrigens nicht aus)
Um diesen Zustand zu erreichen braucht es entweder eine Kindheit mit grandiosen Eltern oder eine lang anhaltende, intensive Auseinandersetzung mit sich selbst im Erwachsenenalter.
Das trifft in meinen Augen aber nur auf die allerwenigsten Menschen zu.
 
Dann ist es gut für alle, wenn Du keine Beziehung eingehst.

Dann bist Du halt nicht für eine Beziehung geschaffen. Sind nicht alle Menschen dafür gemacht.
 

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