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Gewollt kinderlos = Einsam

Vor allem kleine Kinder nehmen bei Jungeltern emotional und affekiv so einen Raum ein, dass man das mit einbeziehen muss,wenn man dieFreundschaft aufrechterhalten will. Also kein Kaffee am Küchentisch, sondern Wanderung zum Spielplatz mit Thermoskanne.
Oder Kind mal mitnehmen, damit mama Wohnung aufräumen kann und hinterher alle am Boden liegend Lego spielen. Wenn ma ndas nicht möchte, wird es echt schwer.
Eltern von kleinen Kindern sind oft so müde, dass sie um 20 auf der Couch einschlafen, obwohl sie früher die Nacht durchmachen konnten.
 
Mein Mann hatte einen Kinderwunsch, er hatte auch schon welche mit seiner verstorbenen Frau,.
Ich hatte kienen Kinderwunsch, hatte auch nicht viel mit Kindern zu tun.
Aber mir war es eigentlich egal, ich habe es nicht aktiv abgelehnt, ich habe mich da a uch viel mit Leuten unterhalten, die Kinder hatten einfach, weil ich mir so gar nict vorstellen konnte, was da so passiert, mein Mann wusste ja schon, wie das so ist und nachdem er das trotzdem noch mal wollte, dachte ich mir, einmal ist keinmal und wir haben unser erstes Kind geplant. Also es hat sich dann schon sehr viel verändert, was ich so nicht gedacht hatte, auch die Beziehung zu meinen Eltern, die Freude, die sie empfunden haben, die Bewunderung und die Liebe, die sie unsere Kind ann entgegen gebracht haben, das war schon außergewöhnlich. Für mich war es auch sehr intensiv zusehen, dass in diesem Menschen mein Lieblingsmensch, mein Mann, durch mich auch weiter lebt, man sieht plötzlich die Ohren der Schwiegermutter, den Mund meiner Oma..... viel Einbildung, klar, aber es ist unglaublich verbindend.
unseren Alltag hatte es nicht so eingeschränkt, wir sind schon bald mit Baby wieder über das Wochenende nach Mallorca geflogen oder ähnliches, haben auch nie nen Stress gemacht mit riesen Windeltasche, hatten halt ne Flasche und Windeln dabei, wenn wir am Wochenende einen ausflug gemacht haben oder auf den Weihnachtsmarkt sind. Habe Baby auch in´s Auto gepackt und bei einer Freundin auf der Couch geschlafen, ohne viel Vorbereitung, Kinderwagen gab es gebraucht bei ebay etc..
Wir waren damals die einzigen unserer alten Freunde mit Kind, alles hat sich um unseren Zwerg gedreht, was gut war, denn als die Leute später selbst Kinder hatten, hatten sie für unserer nicht mehr sooo viele Interesse, was ja okay war.
Durch die Kinder haben wir aber sehr viele gute Freunde dazu gewonnen, die ich heute nicht missen möchte, auch, wenn die Kinder nun lange groß sind. Klar war die Basis zuerst die Krabbelgruppe etc.., aber das hat sich dann weiter entwickelt.
meine Mom meinte mal zu mir, auch, wenn ich keinen keinen ausgesprochenen Kinderwunsch hatte und es mehr von meinem Mann ausging - ich hätte es langfristig vermisst. Und ich glaube, sie hätte wohl recht gehabt.
Nun sind zwei meiner kids schon erwachsen, sie wohnen noch bei uns und das ist auch nicht schlecht, weil sich so der Freundeskreis irgendwie automatisch erweitert, ich war 27 beim ersten Kind, also noch "jung", das ist nun eher so wie Freundschaften, auch, wenn die zwei zufällig unsere Kinder sind.
Tatsächlich glaube ich, dass man das mit den kids, ob das für einen taugt oder nicht, erst beurteilen, wenn man es mal ausprobiert hat, auch, wenn das natürlich für Kinderbekommen kaum eine Option ist, weil zurück kann man ja nicht.
 
Die meisten Menschen finden Kinder toll... Solange sie nach ihren Willen funktionieren.

Sobald aber das Kind es wagt eine eigene Persönlichkeit zu haben und mit den Jahren eigenständiger werden, ist es ganz schnell vorbei mit "Kinder sind toll erfüllend".

Du siehst, du brauchst dich nicht verunsichern zu lassen. Wahrscheinlich sind genau die Leute, die sich über euch die Nase rümpfen, am Ende die Gleichen, die nach Auszug der Kinder plötzlich blöd dastehen, weil sie vergessen haben was neben Kinder ihre Hobbies und Freunde waren 😉
 
Hi,
ich bin ebenfalls eine Frau und kann deinen Standpunkt sehr gut nachvollziehen. Ich bin seit meiner Kindheit vollkommen überzeugte Antinatalistin, ohne, dass ich gewusst hätte, dass es für meine Einstellung diesen Begriff gibt. Unglaublich, mit welch verstaubten Ansichten du in deinem Umfeld (im Jahr 2020, wohlgemerkt!) konfrontiert wirst.

Zuallererst einmal meine Hochachtung davor, dass du so vernünftig, weitsichtig und einsichtig bist und keinen weiteren Menschen in die Welt setzt. Vor Menschen wie dir habe ich höchsten Respekt. Du beweist damit unglaublich viel Reife und Charakterstärke, von der viele Menschen in deiner Umgebung sich einmal eine extra fette Scheibe abschneiden könnten, nach dem, was du über diese schreibst.

Zu deinen Eltern: da sollte man am besten Nachsicht üben, denn diese sind einfach in einer anderen Zeit aufgewachsen und so festgefahren in ihren Ansichten, da anerzogen, da kommt man meist nicht gegen an. Einfach „Jaja“ sagen und sich seinen Teil dazu denken.

Deine Arbeitskolleginnen halten dich für egoistisch? Das ich nicht lache! Hochgradig egoistisch ist es ja wohl, sich gedankenlos und selbstverliebt wie man ist und aus rein emotionalen Bedürfnissen fortzupflanzen, auf Kosten der schon lebenden Menschen und diesem Planeten. Soviel erst mal dazu. Was ich dir raten kann?

Such dir neue Freunde.


Warum? Na, du bist ihnen offenbar so egal geworden, dass auf keine deiner Nachrichten und Anrufe reagiert wird, sie aber ganz offensichtlich noch die Zeit finden, Babyfotos zu posten und sich mit anderen auszutauschen. Weißt du, ich hatte auch einmal so eine Bekannte, die meinte nach der Geburt ihres Sohnes auf einer ganz anderen Ebene als ich zu schwingen und sich deshalb nicht mehr mit mir abgeben zu müssen. Als wäre sie durch die Mutterschaft nun ein besserer, erhabener Mensch. Ich habe mir dann gesagt, so jemanden brauche ich nicht in meinem Umfeld.

Suche dir Freunde, die zu dir passen und akzeptieren, dass du keine Kinder möchtest.

Ich wünsche dir alles Gute.
 
Wusste ich auch nicht, dass es ein Wort dafür gibt. Ich bin auch so eine, wollte nie Kinder.

So dogmatisch sehe ich das aber nicht. Man kann durchaus Freundschaften „trotz“ Kindern aufrechterhalten. Klar, ist halt nicht wie früher, und manche junge Mütter sind wirklich zu anstrengend und man will nicht mehr. Kann aber wieder anders aussehen, wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind.

Eine gute Freundschaft „überlebt“ auch Kinder. Dumme und übergriffige Sprüche würde ich mir aber verbitten.
 
Hallo Werwiewas,

dieser Begriff ist in jüngster Zeit sogar recht populär geworden, durch eine Lehrerin, die sich getraut hat, ihren Standpunkt öffentlich zu machen und ein Buch zu schreiben. Ich habe es allerdings nicht gelesen und weiß auch gerade weder, wie sie heißt, noch, welchen Namen ihr Buch trägt.

Meine Meinung war allein auf diese Freundschaft bezogen, nicht darauf, dass die entsprechenden Freundinnen Kinder haben. Natürlich können auch Freundschaften zwischen Eltern und Nicht-Eltern funktionieren, da habe ich mich in meinem Eifer vielleicht missverständlich ausgedrückt. Aber in diesem einen, speziellen Fall empfinde ich die Freundschaft als absolut gescheitert. Was möchte man noch mit Menschen, die offenbar keinen Kontakt mehr wünschen?

Da im Umfeld der TE scheinbar nur Intoleranz gegenüber kinderlosen Menschen herrscht, dachte ich mir, ebenfalls kinderlose Freunde wären hier eine Lösung.
 
Ich möchte eine Frage stellen... interessehalber....
Hast du vielleicht Angst, du könntest keine gute Mutter sein?
Empfindest du kein Glücksgefühl, wenn du ein kleines Kind auf dem Arm hast?
 
Ich kann es nicht ganz nachvollziehen, wenn man keine Kinder will. Und ich bin jetzt so froh, meine Tochter zu haben. Wenn ich sie nicht hätte, würde etwas in meinem Leben fehlen. Für mich war immer klar, Kinder zu haben. Aber dann wollte ich doch nur eines. Ich bin jetzt geschieden und viel alleine. Aber meine Tochter bring hier Leben in die Bude und ich bin nicht einsam. Wir haben jetzt ein super Verhältnis.
 
Ich möchte eine Frage stellen... interessehalber....
Hast du vielleicht Angst, du könntest keine gute Mutter sein?
Empfindest du kein Glücksgefühl, wenn du ein kleines Kind auf dem Arm hast?
Richtet sich diese Frage an mich oder die TE oder Werwiewas? Falls sie an mich gerichtet ist:

meine antinatalistische Lebenseinstellung beruht nicht auf einer Angst, eine schlechte Mutter zu sein, sondern auf persönlichen Überzeugungen, Werten und Standpunkten, die zugegebenermaßen auf manche Menschen recht radikal wirken können, was sie in mancher Hinsicht wohl auch sind. Ich möchte hier aber jetzt nicht weiter darauf eingehen, vielleicht mal in einem eigenen Thread, um jetzt hier das Thema der TE nicht zu kapern.
 
Richtet sich diese Frage an mich oder die TE oder Werwiewas? Falls sie an mich gerichtet ist:

meine antinatalistische Lebenseinstellung beruht nicht auf einer Angst, eine schlechte Mutter zu sein, sondern auf persönlichen Überzeugungen, Werten und Standpunkten, die zugegebenermaßen auf manche Menschen recht radikal wirken können, was sie in mancher Hinsicht wohl auch sind. Ich möchte hier aber jetzt nicht weiter darauf eingehen, vielleicht mal in einem eigenen Thread, um jetzt hier das Thema der TE nicht zu kapern.
Mich würde das tatsächlich interessieren, weil ich mir das überhaupt nicht vorstellen kann.
Gemeint war ursprünglich die TE, bin aber auch für Infos von anderer Seite offen.
 

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