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Gesundes Essen für Kinder (fit für den Schulalltag)

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Marcel91

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Liebe Mütter, Liebe Väter, liebe Eltern

Eure Meinung ist mir wichtig. Thema ist das gesunde Essen an Schulen, welches flächendeckend noch zu wünschen übrig lässt. Gesundes Essen, besondern ein gesundes Frühstück ist essentiell für Kinder, damit diese gestärkt in den Tag starten können und dabei zu geistigen Höchstleistungen auffahren können.

Was habt Ihr für Erfahrungen zum Thema gesundes Frühstück?

Gerne möchte ich mit einem Freund das gesunde Frühstück an Schulen revolutionieren. Was würdet Ihr davon halten, wenn Ihr die Möglichket hättet, gemeinsam mit euren Kindern von Zuhause aus das tägliche, wirklich gesunde Frühstück (hochwertig belegte Brötchen, Gemüse, Obst, Salate, Smoothies, Säfte usw.) zusammenzustellen. Dieses Frühstück würde dann unproblematisch an die Schule direkt zu euren Kindern gelangen.

Dabei hättet Ihr die Kontrolle darüber, was eure Kinder frühstücken, ihr würdet genau nachvollziehen können, wo das Geld für den Nahrungsmittelerwerb hinläuft. (Nicht nur das Geld euren Kindern mitgeben und darauf hoffen, dass es sinnvoll ausgegeben wird), kein Aufwand in der morgentlichen Vorbereitung eines Frühstücks für eure Kinder.

Was sind eure Erfahrungen und Meinungen?

Liebe Grüße
 
Ich verschiebe das mal in en Gesellschaftsbereich, denn hier geht es ja um eine eher allgemeine Diskussion und nicht unbedingt um ein persönliches Problem.

Es riecht auch ein bisschen nach Marktforschung 😉
 
Ich muss gestehen: ich versteh es nicht 😕

Du möchtest das Frühstück an Schulen revolutionieren. Und das neue ist, dass ich morgens das Frühstück zu Hause zubereite? Oder was meinst du mit zusammenstellen? Wie gelangt das Frühstück unproblematisch an die Schule?
Bei uns gibt es kein Frühstück in der Schule, die Kinder bringen sich alle selber etwas mit. Das kann ich so gesund halten wie ich will. Bitte erkläre es mir noch einmal, danke.
 
Vielen lieben Dank zunächst für die richtige Plazierung des Themas, da bin ich wohl in die falsche Sparte gerutscht.

Der Gedanken der im Raum steht ist, dass Eltern zusammen mit Ihren Kindern auf einer für Kinder ansprechenden Plattform im Internet aus verschiedenen gesunden Produkten (und der Augenmerk soll wirklich auf gesunden Produkten liegen; Schnittobst, Gemüsesticks, Smoothies, hochwertig belegte Brötchen, Müsli) das Frühstück für die Woche, bzw. für die einzelnen Tage zusammenstellen. Hier soll auch darauf geachtet werden, dass für jede Kaufkraft etwas dabei ist. Das Essen würde dann an die Schule direkt zu den Kindern, handlich und namentlich verpackt, gebracht werden, damit diese dann täglich munter in den Tag starten können.

Klar streite ich nicht ab, dass ich mir eure Meinungen einhole, nur so kann man auch vielleicht auf neue oder bessere Ideen gebracht werden.

Der Vorteil wäre, dass das Frühstück gemeinsam mit dem Kind gestaltet werden kann, d.h man kann auf die wünsche der Kinder eingehen und die Eltern wissen bescheid, was das Kind auch wirklich ist. Zumindest kenne ich es aus meiner Schulzeit noch so, dass Eltern den Kindern oft Geld mitgeben, welches dann aber in der Stadt für Döner und Pizza ausgegeben wird.

Zudem fällt die Zeit für das morgentliche zubereiten für das Frühstück weg.

viele Grüße
 
Hallo Marcel91,

das klingt grundsätzlich nach einer guten Idee, aber hast Du das schon ganz konkret durchgerechnet? Du müsstest eine Internetplattform bauen, die mit einem Bezahlsystem kurzfristig Bestellungen ermöglicht. An unserer Schule gibt es so etwas für das Mittagessen schon. Die Erfahrung zeigt, dass viele ihr Essen erst einen oder zwei Tage vorher bestellen und immer wieder auch abbestellen wollen. D.h. dass Du mit Deinen Einkäufen zumindest zu Beginn sehr schlecht planen kannst und viel Ausschuss vorhanden sein wird, denn wenn Du Bestellungen annimmst, aber nicht liefern kannst, bist Du schnell aus dem Rennen.

Die Personal-, Verpackungs- und Transportkosten sind nicht unwesentlich. Fährst Du auch für 5 Brötchen zu einer Schule? Wann lieferst Du aus? Kurz vor der Pause ist es für mehrere Schulen nicht rentabel, weil zu wenig Schulen angefahren werden können. Am Tag vorher kommt auch nicht infrage. Wer macht den Verkauf? Das Kantinenpersonal? Wer "entsorgt" nicht verkaufte, aber verpackte Waren? Auch das kostet.

Kooperierst Du evtl. mit der Schulkantine oder einem Caterer? Wie schnell "klaut" der Deine Idee? Was wäre, wenn Du lediglich die Logistik übernimmst und z.B. mit einer Großbäckerei oder einer Sandwich-Kette zusammenarbeitest? Die übernehmen die Herstellung und Du die Auslieferung? Für die Lebensmittelherstellung musst Du viele Vorschriften befolgen und eine prof. Küche haben. Das sind keine geringen Investitionen.

Wie sieht Deine Erlös- und Kostenkalkulation aus? Der Frischeaspekt ist durchaus "zündend", aber wenn ein Frühstück mit Getränk 2,50€ kostet, sind das für die Eltern ca. 50,-€ im Monat und das dürfte für viele Eltern zu viel und für Dich zu wenig sein. Mit wie vielen Kunden pro Schule rechnest Du?

Hast Du daran gedacht, vielleicht für eine Schule mit Schulküche das Catering zu übernehmen? Dann hättest Du eine prof. Küche und könntest von dort aus andere Schulen beliefern.

Wie sieht Dein Konzept aus?
 
Danke für die Erklärung.

Grundsätzlich klingt das super und würde ich erfahren, dass es sowas an der Schule meines Sohnes gibt, so würde ich mir das im Internet sicherlich mal ansehen. Und wahrscheinlich wäre ich dann geschockt wieviel das kostet😀

Jetzt gebe ich meinem Sohn ein belegtes Brot und 1-4 Arten von Obst oder Gemüse mit. Das kostet mich wenig. Aber wieviel würde ich dann bei dir bezahlen? Und bietest du auch halbe Sachen an, also ein halber Apfel, eine Viertel Paprika und so? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das für dich lohnt und ich es mir leisten kann.
 
Sowas würde wohl nur klappen, wenn zB eine Firma die GANZE Schule beliefert: Es also zB statt einer Kantine (oder innerhalb einer Kantine) einen Bestellservice geben würde. Sowas gibt es ja schon in manchen Firmen: Da kommt dann mittags der Pausenbortmann vorbei und liefert das, was die Leute am Tag vorher auf einer Liste angekreuzt haben.
Das wäre sicher auch in der Schule machbar: Also zB dass man immer für die kommende Woche einen Zettel ausgibt oder eine Liste ins Netz stellt, auf der die Eltern dann die Bestellung für die kommende Woche ausfüllen und das Kind dann sein Pausenbrot an den jeweiligen Tagen bekommt.
Aber wie gesagt: das müsste dann natürlich zentral über die Schule laufen und könnte nicht von einem externen Anbieter kommen.
Dann könnte es schon klappen. Und vermutlich würde eine Schule das auch NUR in dieser Form zulassen. (Also mit ziemlicher Sicherheit würde keine Schule einem privaten Lieferservice erlauben, einzelne Kinder zu beliefern, deren Eltern das privat organisiert haben)

Ganz schlecht finde ich ehrlich gesagt die Idee, eine "kindgerechte" Plattform zu machen, auf der die Kinder dann ihr Zeug bestellen sollen.
Erstens bin ich der Meinung, dass der Alltag mit schulpflichtigen Kindern schon komplziert genug ist und kaum einer hat genug Zeit und Muße, mit den Kindern noch lange eine Plattform zu durchforsten, was das Kind die nächsten Tage essen soll (Streit ist da vorprogrammiert und die Zeit lässt sich sinnvoller nützen) Eine schlichte Liste tuts da auch.
Zweitens bin ich der Meinung, dass das Bestellen im Internet und das "einfach nur geliefert bekommen" nicht gerade dazu beiträgt, dass Kinder ein Gefühl für das Essen bekommen. (Essen entsteht nicht durch "Klicken", sondern es besteht aus Einzelteilen und es kostet auch etwas)
Drittens klingt das für mich schon sehr nach: Erziehng zum Konsumverhalten. (Es ist ja so einfach, etwas anzuklicken, anstatt es selber zu kaufen und zuzubereiten)

OK, da mag man anderer Meinung sein, aber ich würde, wenn ich Kinder hätte sowas nicht machen. Da würde ich lieber morgens selbst das Brot schmieren und mit meinem Kind beim Wocheneinkauf die nötigen Lebensmittel zusammensuchen. Da lernt es viel eher, wie gesundes Essen aussieht und aus welchen Einzelteilen es besteht und was es kostet.
 
Inzwischen haben doch die meisten Leute Erfahrungen mit Lieferdiensten aller Art.

Mein drittes Kind entwächst so langsam dem Schulalter, also habe ich in meinem Leben viele Morgende lang eine Menge Brote geschmiert, Obst und Gemüse geschnitten und Tee gekocht.

Es gab sogar die kuriose Erfahrung, dass die Mitschüler meiner Großen immer mit ihnen tauschen wollten, weil sie selbst immer nur Schoki und diverse Kindersnacks wie Milchschnitte, Knoppers und Kram dabei hatten. Da haben meine natürlich zugegriffen, sowas gabs bei usn nicht. Es war eine internationale Schule, daran muss es gelegen haben. Auf der "normalen" Schule meines Sohnes gab es das Phänomen nicht, die hatten alle Stullen dabei. Ich halte es auch für ein Märchen, es gäbe so viele Kinder ohne Pausenbrot.

Geld mitgeben nur dann, wenn das Brot alle, verschimmelt ist. Kommt sehr selten vor. Und wenn er sich dann Süßkram oder Döner kauft, überlebt er es auch.

Ich glaube nicht, dass das funktioniert, ehrlich gesagt. Zu teuer. Zu wenig Auswahl. Und die Logistik stelle ich mir schwierig, aufwändig und teuer vor.

Ich würde das nicht nutzen.
 
Ich verstehe es auch nicht.
Es gibt doch gar kein Frühstück an Schulen. Redest du hier nicht eher von Kindergärtern?
Oder sollen die Schulkinder dann künftig bis halbzehn, zur ersten großen Pause, warten müssen, bevor sie irgendwas in den Magen bekommen? Das finde ich unverantwortlich und gefährlich.
 
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