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Gesundes Essen für Kinder (fit für den Schulalltag)

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Das fände ich ja furchtbar, wenn es heute "viele" Kinder geben würde, die ohne Frühstück aus dem Haus gehen.

Also ich bin da vielleicht ein Sonderfall, aber ich habe eh NIE gefrühstückt- tu ich nach wie vor nicht! Auch meine ganze Schulzeit bin ich immer ohne Frühstück aus dem Haus gegangen, In der Pause gabs dann auch nur eine Breze, die ich mir auf dem Schulweg beim Bäcker gekauft habe- mehr wollt ich nicht. Dafür wurde dann mittags und abends geschlemmt🙂. (das habe ich die komplette Grundschul und Gymnasiumszeit so durchgezogen.
Natürlich hätte ich was anderes bekommen, wenn ich gewollt hätte, bzw hätte ich mir später auch was anderes selber machen können, wollte ich aber nicht. Violetta war da schon immer stur😀.
Deswegen wurdere ich mich sowieso darüber, wie viel Aufhebens um ein Pausenbrot gemacht wird. Jedes Kind ist da doch anders: das kann man doch nicht so verallgemeinern. Und vor allem die, die zuhaue frühstücken und mittags heimkommen, brauchen doch kein abgefahrenes Pausenpaket. 8da reicht die Zeit doch garnicht, das alles zu futtern)
Vermutlich würden heutzutage Eltern gleich Ärger mit der Schule bekommen, wenn sie ihr Kind ohne Frühstück und nur mit ner Breze als Pausenbrot losschicken würden. Aber ich bin auch groß geworden und nicht vor Hunger vom Hocker gefallen.
OK, aber da ist wohl jeder anders: Umso schwerer, ein einheitliches Programm zu entwickeln.
 
Hallo liebe Leute,

zunächst vielen lieben Dank für eure zahlreichen Meinungen, dass hilft mir sehr. Sicherlich stehen viele Fragen im Raum und diese nehme ich mir gleich zum Anlass um weiter nachzudenken.

Was schonmal hervorgeht und was ich gleich einsehe ist, dass es weniger um ein Frühstück als um eine Pausenbox geht. Um die letzen Beiträge aufzugreifen, dass viele Kinder nur bis Mittag Schule haben und gar nicht alles essen können. Hier ist ja genau deshalb angedacht, die Menge individuell zusammen zu stellen. Wenn Kinder nur bis 13 uhr Schule haben, wird es eben nur das belegte Vollkornbrot und vorbereitetes Schnittobst. Sollte der Tag länger dauern, wäre es möglich die Box vielfältiger auszubauen. Angedacht ist schon, dass es eine gute Auswahl an verschiedenen Produkten gibt, weshalb für jeden etwas dabei sein soll.

Zu den Preisen, hier ist die Sache noch zu frisch, entnehme aber definitiv und würde das auch unterschreiben, dass nicht jeder bereit wäre viel Geld auszugeben. Hier soll sich auch der Preis im Rahmen halten und durch die Möglichkeit des individuellen Zusammenstellens der unterschiedlichen Produkte, würden sich auch unterschiedliche Preise ergeben.

Was ich durch meine Recherchen herausgefunden habe ist, dass es wohl sogar Unterstützung für finanziell Schwache Familien von Bund und Länder gibt. Zudem wurde bereits mit der Vernetzungsstelle für Schulverpflegung gesprochen die die Idee zumindest als eine sehr interessante ausgewiesen haben.

Um vielleicht noch den Beitrag aufzugreifen, dass Kinder nicht wertschätzen wo dann das Essen herkommt, wenn es einfach in die Schule geliefert wird. Hier denke ich zumindest persönlich, dass dies in einer Kantine doch auch nicht der Fall ist. Die Kinder sehen den Preis, suchen sich aus was sie gerne speisen möchten und kaufen die Produkte. Ich könnte mir vorstellen, aufgrund dessen, dass auf besonders gesunde Nahrung geachtet werden soll, dass Kinder unterbewusst zum verspeisen von gesunder Nahrung angehalten werden und merken, dass ein Müsli mit gesunden Zerialien und frischen Obst genau so gut schmeckt wie ein ungesundes Schokohörnchen

🙂
 
Violetta, das Frühstück ist für Kinder aber eine wichtige Mahlzeit.

Es gibt wohl schon viele Kinder, die nicht frühstücken, das aus ganz unterschiedlichen Gründen,

aber das beste für das Kind ist, wenn man es einfach von kleinauf daran gewöhnt, dass der Tag mit dem Frühstück zuhause beginnt.

Wer weiß, was deine heutigen Magenschmerzen mit deiner Ernährung früher zu tun haben..
 
Also ich bin da vielleicht ein Sonderfall, aber ich habe eh NIE gefrühstückt- tu ich nach wie vor nicht!

Ich bin auch kein Frühstücker, und als Kind habe ich mein Frühstücksbrot immer eher widerwillig runtergewürgt. Komischerweise ist mein Magen in den ersten Stunden nach dem Aufstehen noch nicht wirklich aufnahmebereit.

Bis heute ist es so, dass mir ein kleiner Happen zum Frühstück völlig ausreicht. Esse ich ein vollständiges Frühstück, dann bin ich hinterher erst einmal müde, und meine Leistung fällt in den Keller.
 
Es geht nicht nur ums Essen, auch, dass das Kind morgens noch 10 Minuten Zeit hat, wach zu werden, einen Kaba /Ovomaltine, frischen Saft oder Tee zu trinken und auch ein paar Bissen zu essen.

Klar, je älter die Kinder werden, schlafen sie lieber 5 Minuten länger als sich noch an den Frühstückstisch zu setzen.
Dann liegt das aber an den Müttern, wenn sie das so einreißen lassen.
 
???

Das hat doch nur bedingt was mit Frühstücken zu tun. Die Kids, die nicht frühstücken, steigen doch nicht von der Bettkante in die Jacke.

Da wird noch geduscht, noch was zusammengekramt, ein Schnack gehalten, Radio gehört, mit der Katze gekuschelt.... Ich halte nichts davon, Leute, die nicht essen mögen, dazu zu zwingen, damit da "nichts einreißt".
 
Man kann Kinder nicht zum Essen zwingen. Wir setzen uns jeden Morgen zum Frühstück hin. Ob und wieviel die Kinder essen entscheiden sie aber selber. Zwingend kann und will ich keinen. Meistens essen alle etwas.

Ansonsten ist es doch ausreichend, wenn sie ein gutes Pausenbrot dabei haben und das bei Hunger essen können. Nur weil Weidebirkes Kind nicht frühstückt heißt es doch nicht, dass es den ganzen Vormittag hungert. Es isst halt dann, wann es auch Hunger hat. Es ist wichtiger auf seinen Hunger und sein eigenes Körpergefühl zu hören als starre Vorgaben zu befolgen.
 
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