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Gestern, Heute, Morgen - Quantenphysik, Religion und Liebe

Okay, klingt gut für mich.

Aber hier

Und dein Gehirn ist natürlich ein winziger Teil des Universums.

Ansonsten ist das dem Universum aber ziemlich egal, was du denkst.

muss ich doch mal nachfragen.

Wenn ich dem Universum egal bin, dann sind es alle anderen Menschen dem Universum auch, oder?

---

Sind gegenüber dem Universum nicht auch menschliche Zivilisationen, Staaten bzw. Regierungssysteme völlig egal?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Gläubige, der Agnostiker, der Atheist und der Lehrling

So ungefähr würde ich einen großen bzw. bedeutenden Teil meines Lebens beschreiben. Oh ja, ich habe so gerne zugehört und geschmökert. Alle drei mit wissenschaftlichem Wissen, Kompetenz, Empathie und Symphatie ausgestattet, dass es die Balken biegt und bricht. Und ich der Lehrling, der ich immer sein werde.

Oh ja, das waren verdammt gute Zeiten.
 
Moin

diese Beiträge erinnern mich an 2 uralte Physikerwitze.

1) Es ist Nacht. Ein besoffener Physiker kriecht unter einen leuchtenden Laterne auf dem Boden rum und sucht etwas.
Ein Passant:" Was machen Sie denn da?"---"Ich suche meinen Schlüssel"---"Wo haben Sie den denn verloren?"---"Dahinten im Dunkeln"---"Warum suchen Sie dann hier?"---"Dahinten sehe ich doch nichts"!!!!

2) 2 Physiker, sagt der eine: Gestern ist mir was tolles passiert. Eine tolle Frau hält mit dem Rad vor mir, reisst sich die Klamotten vom Leib und sagt "Nimm was Du willst!"----"Und, was haste gemacht?"----Das Fahrrad genommen----Kluge Entscheidung, die Klamotten hätten dir eh nicht gepasst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin

diese Beiträge erinnern mich an einen uralten Physikerwitz.

Es ist Nacht. Ein besoffener Physiker kriecht unter einen leuchtenden Laterne auf dem Boden rum und sucht etwas.

Ein Passant:" Was machen Sie denn da?"---"Ich suche meinen Schlüssel"---"Wo haben Sie den denn verloren?"---"Dahinten im Dunkeln"---"Warum suchen Sie dann hier?"---"Dahinten sehe ich doch nichts"!!!!

Na klar. Da suchen, wo man nichts sieht, ist bekanntlich das Schwierigste. Gilt nicht nur für Physiker, sondern ganz allgemein in allen Lebenslagen. Es hilft wohl nur, seinen Horizont zu erweitern oder sich eine bessere Taschenlampe zu besorgen.
 
Logisch sollte lediglich bedeuten, dass es sich um reine Schlussfolgerungen handelt und nicht in irgendeiner Weise durch physikalisches Know-How untermauert wird.

Ich weiß selber, dass es dem alltäglichen Verständnis widerspricht. Jede Wirkung hat ihre Ursache, soweit so gut. Aber wenn ich immer weiter zurück denke (zum Anfang von allem) und die auslösende Ursache suche, kann ich immernoch fragen, was vor dieser Ursache war. Eine unendlich lange Kette an Fragen nach einem "davor".

Bleibt für mich nur, dass es eine Wirkung ohne Ursache gab. Etwas entstand aus dem Nichts. Wenn sämtliche physikalischen Gesetze erst mit dem Universum "entstehen", kann auch etwas aus dem Nichts entstehen, ohne einem Gesetz zu widersprechen. Einem nicht vorhandenen Gesetz kann man schlicht nicht widersprechen.

Und da bist du schnell, sehr schnell beim "unbewegten Beweger" der christlichen Religion, wobei das lateinische 'religio' nichts anderes als 'Rückbindung' bedeutet.

Eine Alternative ist, dass schon immer etwas vorhanden war und gar keinen Anfangspunkt brauchte. Da sehe ich aber einen Grund, warum das auf keinen Fall so sein kann. Nehmen wir an, das Universum hat keinen Anfangspunkt und ist unendlich alt. Dann könnten wir jetzt gar nicht leben, weil der Tag heute nie erreicht werden konnte.

Wenn das nicht nachvollziehbar ist, versuche ich es zu erläutern: Wir tun einfach mal so, als gebe es einen Anfangspunkt. Dieser würde dann unendlich weit in der Vergangenheit liegen. Andersrum ausgedrückt, musste unendlich viel Zeit vergehen, bis der Tag heute erreicht werden konnte, an dem ich diesen Beitrag schreibe. Unendlich viel Zeit kann nicht vergehen. Die Tatsache, dass ich hier gerade schreibe, beweist, dass es einen zeitlich bestimmbaren Anfang geben muss.

Was du schreibst, ist nicht zwingend logisch.

Vielleicht missachtest du evolutive Aspekte wie Mutationen und Morphologie.

Wenn ich in der Straßenbahn sitze, denke ich über solche Dinge nach. Gerne soll mir jemand seine Gedanken darüber mitteilein. Aber wer nur schreiben will, dass nichts aus dem Nichts entstehen kann, soll es lassen.
Als ob ich an sowas nicht selbst denken würde...

Bei mir ist es nicht die Straßenbahn, sondern die U-Bahn, aber ja, da geht einem so Einiges durch den Kopf...

Früher oder später kommt immer jemand und beginnt seinen Satz mit "Einige Wissenschaftler sind der Meinung..." und wirft einfach irgendwas in den Raum. Der zweite Satz widerspricht sich übrigens selbst. Entweder können wir das Davor nicht verstehen, was bedeutet, dass es ein Davor gibt, oder es gibt kein Davor. Gibt es kein Davor, gibt es auch nichts, das man verstehen/ nicht verstehen könnte.

Ich denke, dass man alles, wirklich alles verstehen kann. Wobei ich denke, dass Physik und Mathematik alleine dafür nicht ausreichen.
 
Und da bist du schnell, sehr schnell beim "unbewegten Beweger" der christlichen Religion, wobei das lateinische 'religio' nichts anderes als 'Rückbindung' bedeutet.

Allgemein stört mich bei einem Schöpfer (egal, wie man ihn nennt), dass er als Erklärung dienen soll, weil ja nichts aus dem Nichts entstehen kann. Aber gleichzeitig ist es kein Problem, dass dieser Schöpfer einfach da ist und nicht erschaffen werden musste? Man verschiebt einfach das nicht Erklärbare auf einen ominösen Schöpfer und ignoriert dort einfach, was man vorher schon nicht erklären konnte. Für mich nicht nachvollziehbar.


Was du schreibst, ist nicht zwingend logisch.

Vielleicht missachtest du evolutive Aspekte wie Mutationen und Morphologie.

Warum nicht? Wenn zwischen Zeitpunkt A und Zeitpunkt B eine unendlich lange Zeitspanne liegt, wird Zeitpunkt B niemals erreicht werden. Man kann sich einen beliebigen Zeitpunkt denken, er würde nicht erreicht werden.

Vielleicht auf Anhieb schwer nachzuvollziehen, daher Folgendes: Du kannst ja mal versuchen, von 0 bis 10 zu zählen und dabei alle Zahlen zu berücksichtigen. Bis du zur 1 kommst, müsstest du erstmal 0 bis 0.9 durchgehen. Aber bevor du die 0.1 erreichst, musstest du von 0 bis 0.09 zählen. Und so weiter. Egal welche Zahl du dir rausnimmst, du müsstest vorher schon unendlich viele Zahlen berücksichtigen, also erreichst du deine Zahl nie.

Deinen zweiten Satz verstehe ich nicht, was der mir sagen soll.
 
Wenn man sich das Leben so betrachtet, gibt es meines Erachtens nur zwei Möglichkeiten, jede mit ihren jeweiligen Implikationen:

1) Quanten sind Teil von Emotionen

2) Emotionen sind Teil von Quanten
 
Wenn man sich das Leben so betrachtet, gibt es meines Erachtens nur zwei Möglichkeiten, jede mit ihren jeweiligen Implikationen:

1) Quanten sind Teil von Emotionen

2) Emotionen sind Teil von Quanten

logisch... so logisch wie die Tatsache, dass es nur die folgenden beiden Möglichkeiten gibt:

Forderungen sind Teile von Dreiecken

oder

Dreiecke sind Teile von Forderungen.


Aber wollten wir nicht erst klären, ob gegrillte Sehnsucht grün oder blau schmeckt?


Sinnvoller aber wäre vielleicht, wenn du uns einfach mal erklärst, was du unter dem Begriff "Quanten" verstehst. Mit dem, was die Physiker darunter verstehen, scheint das nämlich nicht viel zu tun zu haben.

Sind Elektronen, Protonen, Neutronen und ganze Atomkerne für dich "Quanten"?
 

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