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Gestern, Heute, Morgen - Quantenphysik, Religion und Liebe

Die interessante und faszinierende Frage ist auch:

Wenn tatsächlich alles mit dem Urknall begann, also jegliche Zeit und jeglicher Ort, damit einhergehend auch jegliche Existenz und nachfolgend der Mensch und die menschliche Zivilisation, was war dann vorher?

Ein absolutes Nichts? Kann aus einem absoluten Nichts Etwas entstehen? Hmm...

Es gibt kein davor. Wenn mit dem Urknall Zeit und Raum erst entstehen, ist die Frage nach dem davor hinfällig. Ein "davor" bezieht sich immer auf eine Zeit, wenn es Zeit aber noch nicht gibt, macht der Begriff keinen Sinn.

Und nehmen wir einfach mal an, es gibt etwas davor, dann fragt man als nächstes, was gab es vor diesem "davor". Und immer so weiter, bis eigentlich nur noch die Antwort bleibt, dass irgendwann mal etwas aus dem Nichts entstanden sein muss. Das ist jedenfalls mein persönliches Ergebnis eigener Überlegungen, die rein logisch sind und nichts mit Physik zu tun haben.
 
Es gibt kein davor. Wenn mit dem Urknall Zeit und Raum erst entstehen, ist die Frage nach dem davor hinfällig. Ein "davor" bezieht sich immer auf eine Zeit, wenn es Zeit aber noch nicht gibt, macht der Begriff keinen Sinn.

Und nehmen wir einfach mal an, es gibt etwas davor, dann fragt man als nächstes, was gab es vor diesem "davor". Und immer so weiter, bis eigentlich nur noch die Antwort bleibt, dass irgendwann mal etwas aus dem Nichts entstanden sein muss. Das ist jedenfalls mein persönliches Ergebnis eigener Überlegungen, die rein logisch sind und nichts mit Physik zu tun haben.

Guter Punkt.

In gewisser Weise beschreiben das Geborenwerden und der Tod eines Menschen den Anfang und das Ende eines Universums.

Soll heißen, das Universum existiert exakt so, ganz egal, wie viele Menschen darin leben oder sterben. Ganz egal, wie viele Menschen es modellieren, beschreiben oder in Formeln oder Strings pressen können.

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Im Übrigen sieht der moderne String so aus. Lässt sich quantenmechanisch aber ganz einfach erklären. 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Macht ein Baum der im Wald umfällt ein Geräusch, wenn Niemand da ist, um ihn zu hören? Oder macht der Baum nur Krawall wenn man ihn beobachtet? Wäre er vielleicht nicht einmal umgefallen, wenn keiner da gewesen wäre um es zu beobachten? 🙂
 
dass irgendwann mal etwas aus dem Nichts entstanden sein muss. Das ist jedenfalls mein persönliches Ergebnis eigener Überlegungen, die rein logisch sind und nichts mit Physik zu tun haben.

Was soll denn daran logisch sein? Aus Nichts kann nichts entstehen, DAS wäre sehr viel eher logisch.

Tatsächlich sind einige Wissenschaftler heute der Meinung, dass Zeit nicht existiert, sondern ein Konstrukt unseres Gehirns ist. Demnach können wir auch nicht verstehen, was vor dem Urknall war, weil es kein Davor gibt.

Es ist also eine mühselige Debatte, solange keiner weiß, wer oder was das Universum überhaupt ist.

SW
 
Was soll denn daran logisch sein? Aus Nichts kann nichts entstehen, DAS wäre sehr viel eher logisch.

Logisch sollte lediglich bedeuten, dass es sich um reine Schlussfolgerungen handelt und nicht in irgendeiner Weise durch physikalisches Know-How untermauert wird.

Ich weiß selber, dass es dem alltäglichen Verständnis widerspricht. Jede Wirkung hat ihre Ursache, soweit so gut. Aber wenn ich immer weiter zurück denke (zum Anfang von allem) und die auslösende Ursache suche, kann ich immernoch fragen, was vor dieser Ursache war. Eine unendlich lange Kette an Fragen nach einem "davor".

Bleibt für mich nur, dass es eine Wirkung ohne Ursache gab. Etwas entstand aus dem Nichts. Wenn sämtliche physikalischen Gesetze erst mit dem Universum "entstehen", kann auch etwas aus dem Nichts entstehen, ohne einem Gesetz zu widersprechen. Einem nicht vorhandenen Gesetz kann man schlicht nicht widersprechen.

Eine Alternative ist, dass schon immer etwas vorhanden war und gar keinen Anfangspunkt brauchte. Da sehe ich aber einen Grund, warum das auf keinen Fall so sein kann. Nehmen wir an, das Universum hat keinen Anfangspunkt und ist unendlich alt. Dann könnten wir jetzt gar nicht leben, weil der Tag heute nie erreicht werden konnte.

Wenn das nicht nachvollziehbar ist, versuche ich es zu erläutern: Wir tun einfach mal so, als gebe es einen Anfangspunkt. Dieser würde dann unendlich weit in der Vergangenheit liegen. Andersrum ausgedrückt, musste unendlich viel Zeit vergehen, bis der Tag heute erreicht werden konnte, an dem ich diesen Beitrag schreibe. Unendlich viel Zeit kann nicht vergehen. Die Tatsache, dass ich hier gerade schreibe, beweist, dass es einen zeitlich bestimmbaren Anfang geben muss.

Wenn ich in der Straßenbahn sitze, denke ich über solche Dinge nach. Gerne soll mir jemand seine Gedanken darüber mitteilein. Aber wer nur schreiben will, dass nichts aus dem Nichts entstehen kann, soll es lassen.
Als ob ich an sowas nicht selbst denken würde...


Tatsächlich sind einige Wissenschaftler heute der Meinung, dass Zeit nicht existiert, sondern ein Konstrukt unseres Gehirns ist. Demnach können wir auch nicht verstehen, was vor dem Urknall war, weil es kein Davor gibt.

Früher oder später kommt immer jemand und beginnt seinen Satz mit "Einige Wissenschaftler sind der Meinung..." und wirft einfach irgendwas in den Raum. Der zweite Satz widerspricht sich übrigens selbst. Entweder können wir das Davor nicht verstehen, was bedeutet, dass es ein Davor gibt, oder es gibt kein Davor. Gibt es kein Davor, gibt es auch nichts, das man verstehen/ nicht verstehen könnte.
 
Ich habe bis heute nicht verstanden, was es mit Eurer Zeit auf sich hat.

Wenn ich will und entsprechend träume, dann bin ich innerhalb einer Sekunde auf einem anderen Planeten...

Sind Gedanken schnelle als das Licht?

Vielleicht solltest du dann auch in deinen Träumen diese Frage stellen..
 
Sind Gedanken schneller als das Licht?

Faszinierende Frage, wenn man mal drüber nachdenkt. 😉 Wenn ich es richtig verstanden habe, dann bestehen Gedanken genauso wie Licht aus Quanten (bzw. Strings), müssten von daher also genauso schnell "reisen" können bzw. eine durchaus vergleichbare (Höchst-) Geschwindigkeit haben.

Der Unterschied dürfte sein, dass Gedanken trainiert werden können, Licht nicht.

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Es bleibt immer ein vielleicht. Da wären wir dann beim Doppelspaltversuch. Vielleicht lässt sich Licht, bzw. ein Photon/Lichtquant, doch "trainieren". Einstein würde sagen "Impossible. Ein Mensch kann nur erkennen, nichts verändern." Sein Kollege John Wheeler würde jedoch sagen, dass der Mensch alleine durch Beobachtung und Gedanken das Universum auf sub-atomarer Ebene verändern kann.

Hmm.. schwierig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwie sinnlos, hier was zu schreiben. Hätte gleich auf Fe. und seppo hören sollen.

Natürlich.

Schon mal was von Pierre-Simon Laplace gehört, der aussagt, dass wir in einer vollkommen deterministischen Welt leben? Meinst du denn wirklich, dass der Mensch irgendeine Wahl über sein Verhalten, seine Gedanken, Gefühle und die weitere Entwicklung der Welt hat? Meinst du denn wirklich, dass es nicht so ist, dass der Mensch zu exakt vorhergesehenen Koordinaten und Dimensionen genau das Wissen, Fähigkeiten und Bewusstsein erhält, wie es vorherbestimmt ist?

Du selbst sagtest, dass Etwas aus dem Nichts entstanden ist. Du wagst aber nicht zu sagen, dass dieses Etwas Freiheit beinhaltet, oder? Wenn ja, dann lieferst du nämlich die Unmöglichkeit der Weltformel. Denn Freiheit lässt sich weder physikalisch noch mathematisch erfassen.
 
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann bestehen Gedanken genauso wie Licht aus Quanten (bzw. Strings), müssten von daher also genauso schnell "reisen" können bzw. eine durchaus vergleichbare (Höchst-) Geschwindigkeit haben.
Die Geschwindigkeit der Signalweiterleitung im Axon einer Nervenzelle ist bekannt, sie reicht bei myelinisierten Axonen z.B. die Skelettmuskulatur steuernder Nervenzellen bis zu etwa 100 m/s (das sind 360 km/h). Andere Nervenfasern sind aber teils deutlich langsamer, insbesondere bei nicht myelinisierten Axonen. Da kanns dann auch mal nur 1 m/s sein.

Licht ist mit 300 000 000 m/s deutlich schneller.

Die Signalweiterleitung in der Nervenzelle erfolgt zwar im Prinzip elektrisch, aber da müssen einige Na+ und K+ Ionen die Zellmembran passieren und das geht halt nicht ganz so schnell wie mit ner Batterie und einem Kupferdraht.

Der Unterschied dürfte sein, dass Gedanken trainiert werden können, Licht nicht.
Die Geschwindigkeit der Signalweiterleitung in der Nervenzelle dürftest du kaum trainiert bekommen. Was du allerdings trainieren kannst, ist die Verschaltung der Nervenzellen miteinander, da kannst du dafür sorgen, dass du schneller zu einer richtigen Entscheidung kommst.

Vielleicht lässt sich Licht, bzw. ein Photon/Lichtquant, doch "trainieren".
Quatsch.

Sein Kollege John Wheeler würde jedoch sagen, dass der Mensch alleine durch Beobachtung und Gedanken das Universum auf sub-atomarer Ebene verändern kann.
Durch deine Gedanken veränderst du natürlich etwas auf atomarer Ebene, und wenn man so will und die Elektronen betrachtet, auch auf subatomarer Ebene: in deinem Gehirn nämlich.

Und dein Gehirn ist natürlich ein winziger Teil des Universums.

Ansonsten ist das dem Universum aber ziemlich egal, was du denkst.
 

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