Bumblebee, ich akzeptiere deine Aussagen als die für dich gefühlt richtigen. Dennoch mag ich sie nicht ohne meine Gedanken stehen lassen. In meinen Augen warst du nicht dumm als du ihm nicht vertrautest. Du warst nur in Folge der von einem anderen begangenen schweren Straftat zutiefst in deiner Persönlichkeit erschûttert.
Durch die Tat war in dir eine Sehnsucht nach Kontrolle , was nichts anderes bedeutet, dass du dich nie wieder so fremdbestimmt fühlen möchtest. Diese Sehnsucht nach Kontrolle ließ dich agieren, wie du es zu der Zeit brauchtest.
Vertrauen ist gegeben, wenn 2 Dinge als Vorausetzung gültig sind: 1. dem anderen muss man vertrauen können und 2. auch sich selbst muss man dabei vertrauen können . Ich glaube, dass dein Vertrauen in ihn nicht nur durch die von einem anderen begangenen Straftat erschüttert wurde, ich glaube vielmehr, dass er seinen Teil dazu beitrug. Du hattest früher das Gefühl, du konntest mit ihm durch dick und dünn gehen. Das Gefühl ging bei dir verloren, so manche Reaktion von ihm konntest du dir nicht erklären, weswegen du hier nach Rat fragtest. Somit glaube ich, dass auch durch sein Agieren ein beträchtlicher Teil deines Vertrauens verloren ging. Das sollte er sich wieder erarbeiten. Und: wie kann man von einem Menschen uneingeschränktes Vertrauen erwarten, der in seinem Vertrauen sich selbst gegenüber zutiefst erschüttert ist, sollte er sich zusätzlich fragen? Somit sollte er dein Nicht- Vertrauen als keinen Angriff gegen ihn verstehen. Ich glaube aber, dass er dies so versteht. In meinen Augen ist also kein dummes Verhalten von dir ursächlich für eure veränderte Umgangsweise, sondern seine Unerfahrenheit gegenüber den Problemen traumatisierter Menschen, was ich nicht wertend meine.
Du schreibst, dass die Schuld bei dir lag, weil du dich oft angegriffen fühltest. Dich kann aber in meinen Augen keine Schuld treffen, denn du bist seit der Tat in einer unsäglichen Lage mit viel Selbstzweifel und mit viel verlorenen Vertrauen in andere, so dass die von dir empfundenen Angriffe nur verständlich sind.
Ich hoffe, dass du irgendwann sehen und fühlen kannst, dass dich keine Schuld trifft...denn nur einer hat Schuld auf sich geladen, der Täter.
Dein ehemals bester Freund und du müssen nun mit den Folgen der Tat umgehen. Dies ist für euch schwierig, aber keinen von euch trifft eine Schuld dabei. Ich hoffe, dass ihr euren Kontakt wieder zu etwas Schönem und Wertvollen werden lassen könnt.
Durch die Tat war in dir eine Sehnsucht nach Kontrolle , was nichts anderes bedeutet, dass du dich nie wieder so fremdbestimmt fühlen möchtest. Diese Sehnsucht nach Kontrolle ließ dich agieren, wie du es zu der Zeit brauchtest.
Vertrauen ist gegeben, wenn 2 Dinge als Vorausetzung gültig sind: 1. dem anderen muss man vertrauen können und 2. auch sich selbst muss man dabei vertrauen können . Ich glaube, dass dein Vertrauen in ihn nicht nur durch die von einem anderen begangenen Straftat erschüttert wurde, ich glaube vielmehr, dass er seinen Teil dazu beitrug. Du hattest früher das Gefühl, du konntest mit ihm durch dick und dünn gehen. Das Gefühl ging bei dir verloren, so manche Reaktion von ihm konntest du dir nicht erklären, weswegen du hier nach Rat fragtest. Somit glaube ich, dass auch durch sein Agieren ein beträchtlicher Teil deines Vertrauens verloren ging. Das sollte er sich wieder erarbeiten. Und: wie kann man von einem Menschen uneingeschränktes Vertrauen erwarten, der in seinem Vertrauen sich selbst gegenüber zutiefst erschüttert ist, sollte er sich zusätzlich fragen? Somit sollte er dein Nicht- Vertrauen als keinen Angriff gegen ihn verstehen. Ich glaube aber, dass er dies so versteht. In meinen Augen ist also kein dummes Verhalten von dir ursächlich für eure veränderte Umgangsweise, sondern seine Unerfahrenheit gegenüber den Problemen traumatisierter Menschen, was ich nicht wertend meine.
Du schreibst, dass die Schuld bei dir lag, weil du dich oft angegriffen fühltest. Dich kann aber in meinen Augen keine Schuld treffen, denn du bist seit der Tat in einer unsäglichen Lage mit viel Selbstzweifel und mit viel verlorenen Vertrauen in andere, so dass die von dir empfundenen Angriffe nur verständlich sind.
Ich hoffe, dass du irgendwann sehen und fühlen kannst, dass dich keine Schuld trifft...denn nur einer hat Schuld auf sich geladen, der Täter.
Dein ehemals bester Freund und du müssen nun mit den Folgen der Tat umgehen. Dies ist für euch schwierig, aber keinen von euch trifft eine Schuld dabei. Ich hoffe, dass ihr euren Kontakt wieder zu etwas Schönem und Wertvollen werden lassen könnt.