Ich teilte dies heute auch meinem ehemals besten Freund mit. Es war sein Wunsch, trotz Kontaktabbruch, in die Dinge mit einbezogen zu werden.
Diesem Wunsch kam ich damit nach.
Zurück kam ein: "das ist doch gut!"
Ich teilte ihm daraufhin mit, dass ich (und ich blieb sehr bewusst bei mir, sodass er nicht das Gefühl bekommt, ich werfe ihm etwas vor) den Eindruck habe, dass er sich nicht wirklich für mich freuen könne. (So ist zumindest mein Eindruck nach dieser doch sehr nüchternen Rückmeldung.) Schließlich weiß er, wie wichtig mir dies schon immer gewesen ist, dass mein Fall nicht durch die Presse geht.
Als weitere Rückmeldung kam dann, was an seiner Nachricht denn bitte nicht seine Freude darüber ausdrücken würde?
Mal Butter bei die Fische: lest ihr aus dieser Nachricht ehrliche Mitfreude heraus?
So langsam habe ich das Gefühl, dass mit mir und meinen Gefühlen gespielt wird. Dass Dinge absichtlich so ausgedrückt werden, dass man mir am Ende sagen kann "Du mal wieder" und ich schlussendlich diejenige bin, die angeblich alles falsch versteht.
Ich meine, er begleitete mich von Anfang an, ging mit mir durch alle Höhen und Tiefen, und seine Freude über meinen Erfolg drückt sich so aus? Kein "ich freu mich für dich", "schön, dass das geklappt hat"... Wer trägt hier welches Shirt?
Hatte ich zu viel erwartet, oder trampelt da jemand einfach nur auf meinen Gefühlen herum? Es war ursprünglich sein Wunsch, einbezogen zu werden. Wir waren ursprünglich ja auch mal beste Freunde. :/
Ich will offen sein, irgendwie hätte ich mir mehr als ein "das ist doch gut" gewünscht. Aber vielleicht ist nur meine Freude so groß, weil nur ich selbst verstehe, wie groß diese Nachricht ist.
Wie würdet ihr euch fühlen?
Freuen tue ich mich natürlich trotzdem. Sehr sogar. Auch wenn sie nicht geteilt wird.