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Gerichtstermin - die Uhren stehen still

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Da ich alleine, ohne Begleitung, dort sein werde, fällt es mir schwer, da etwas Gutes zu finden.

Ich schätze mal, Du wohnst weiter weg von mir, sonst wäre ich sofort zur Stelle 😕

Vielleicht gibt es hier Menschen, die auch schon einmal bei Gericht waren. Was habt ihr danach gemacht?

Ehrlich gesagt, habe ich mich in meinem inneren Tunnel verkrochen, da ich nicht noch mehr Gefühle aushalten konnte....habe an den Tagen sehr viele Spaziergänge gemacht und mir vorher schon Musik zusammen gestellt, welche mich nicht runter ziehen, sondern einfach die Gedanken wegblasen...
habe versucht, mich total zu verausgaben...gehen, kurz rennen, gehen, etc, bis ich müde wurde

Wäre eventuell an dem Tag ein Termin (nach der Verhandlung) bei Deiner Therapeutin möglich?
Könntest Du Dir vorstellen für die darauffolgenden Nächte, ein Klinikaufenthalt in Betracht zu ziehen (natürlich nach Absprache mit Deiner Station dort)? Dort kennt Dich das Personal und Du wärst nicht allein...
 
Hol dir doch Begleitung für danach.

Sieht jetzt vielleicht schwierig aus.

Aber wahrscheinlich ist es leichter-

So leicht ist es nicht, sonst wäre ich jetzt davor auch nicht auf mich alleine gestellt.

Ich habe damals den Fehler gemacht und nahezu zu fast allen den Kontakt abgebrochen. Meine beste Freundin wird zu dieser Zeit gerade Mutter werden, da wird sie Wichtigeres zu tun haben und meinem damals besten Freund möchte ich auch nicht nerven - wie peinlich wäre dies auch, wenn ich dann trotz Kontaktabbruch wieder bei ihm angekrochen käme. Das würde nur sein ohnehin schon komisches Bild von mir bestätigen. Er hat ausserdem tatsächlich selbst sehr wichtiges zur Zeit um die Ohren, auch das geht definitiv vor. Beide werden mich in Form eines Bildes, das ich in meiner Tasche dabei haben werde, begleiten. Es ist im Grunde schon okay, dass ich dann alleine sein werde. Schlimmer ist die Zeit jetzt davor.

Meine Therapeutin wird natürlich da sein, ebenso die Prozessbegleitung. Aber die ersetzen natürlich keine vertrauten Freunde.

Das mit der Klinik ist eine Idee, aber nach der letzten Rückmeldung traue ich mich offen gestanden gar nicht, dort nochmal anzufragen. Es ist auch keine Akutklinik.

Die gute Seele von der Frauenberatung wird dann aber auch noch da sein, zu ihr kann ich einen Tag später. Auch anrufen wäre möglich. Obwohl meine Stunden dort ausgelaufen waren, wird sie mich noch etwas begleiten. Das ist viel Wert - wenn auch sie eine freundschaftliche Unterstützung nicht ersetzt.

@hase
Für was soll mir dieser Faden hier vor Gericht nützlich sein? Mein allererster liegt vor, das reicht aus. Wie es mir geht, das steht in den Klinik Berichten und Gutachten und ist aussagekräftiger als mein Gejammer in einem Forum. 🙂
 
Vielleicht bewegt/verändert sich ja bis zum Termin irgendwas in Richtung Unterstützung.
Man weiss ja nie 🙂
😉
 
Hallo,
ich berichtete ja nun schon mehrfach über die Situation mit meinem ehemals besten Freund und dass unsere Verbindung momentan pausiert.

Diese Tage aber nahm ich Kontakt zu ihm auf, weil er eine Art kleine Turnhalle besitzt und ich ihn fragen wollte, ob ich diese eine gewisse Zeit bis zum Prozess nutzen könnte, da corona bedingt ja sonst alles zu hat.
Er antwortete mir auch. Er brachte mir großes Vertrauen entgegen, in dem er mir für den Zutritt sogar einen Schlüssel anbot - und das, obwohl unsere Freundschaft doch einiges an Vertrauen verlor.
In einer zweiten Nachricht bat er mich darum, dies doch aber mit meiner Therapeutin vorab zu besprechen. Sprich Örtlichkeit, ob mir das schadet, etc.
Diese Nachricht verunsichert mich erneut ein wenig. Warum ist das wichtig für ihn, dies mit meiner Therapeutin zu besprechen?

Ich schrieb dann noch eine letzte Nachricht hinterher, dass er sich keine Sorgen machen muss, dass ich etwas böses im Sinn habe, sondern einfach nur ungestört meinen Sport machen möchte. Diese Nachricht löschte ich kurze Zeit dann aber doch wieder, weil ich mir denke, dass er mir das oben genannte Angebot nicht gemacht hätte, wenn er glauben würde, ich wolle ihm etwas böses. Oder wie seht ihr das? Von meiner aktuellen körperlichen Verfassung weiß er nichts, das kann er nicht gemeint haben.

Mir kamen dann auch Gedanken wie:

- glaubt er, es könnte mich verletzten, wenn ich mich in seinen Örtlichkeiten aufhalte?

- möchte er das therapeutisch abgesegnet haben, um sich selbst zu schützen?

- stimmt er dem überhaupt nur zu, weil er eben sehr nett ist und es im Grunde aber gar nicht gut findet?

- hat er den Plan unsere Freundschaft langfristig doch abzusägen und macht sich Sorgen, dass mir dann diese Räumlichkeit zu schaffen macht?

Zu viele Gedanken, ich weiß. Aus diesem Grund hatte ich dann auch die letzte Nachricht wieder zurück genommen. Wahrscheinlich spielt mir da wieder nur einmal meine Unsicherheit einen Streich. Grundsätzlich möchte ich es nämlich so verstehen, dass er mir da einfach nur helfen möchte, es gerne abgesegnet weiss, damit es mir nicht schadet und er mir da trotz allem grosses Vertrauen entgegen bringt - womit ich gar nicht gerechnet hätte.

Glaubt ihr, damit fahre ich gut?

Ich bin schon komisch, ich weiss. 🤪🤪🤪

Jedenfalls freue ich mich sehr, dass ich so die Möglichkeit habe wieder meinen Sport machen zu können, sobald ich natürlich gesundheitlich wieder fitter bin. 🙂
 
Frag ihn doch warum er meint, dass du das mit der Therapeutin absprechen solltest.
Ganz einfach diese Frage stellen ohne Weiteres.
Keine Interpetationen.
Dann wird er Dir ja wohl konkret darauf antworten,
und Du musst nicht mehr grübeln.
Viel Erfolg.
 
Hallo Hase,
grundsätzlich hast du recht. Da ich aber davon ausgehe, dass dies mein persönliches Problem ist, ich mir nur schon wieder zu viele Gedanken mache, möchte ich ihn nicht unnötig damit aufhalten. Er hat wie gesagt gerade selbst ziemlich viel um die Ohren. Da ich das ja eh mit meiner Therapeutin besprechen soll, ergibt sich vielleicht auch dort noch etwas. Ich gehe stark davon aus, dass dahinter mal wieder meine Angst steht, einen Menschen völlig falsch einzuschätzen und dann verletzt zu werden. Also etwas, das absolut nichts mit ihm zu tun hat.
Ich bin ja auch wahnsinnig froh darüber, dass ich die Chance bekomme dort meinen Sport machen zu dürfen, da ich dringend einen Ausgleich brauche. Vielleicht wird das ewige Grübeln dann auch besser, wer weiß. 🙂
 
Hab das jetzt mit meiner Therapeutin durchgesprochen.
Jau, ich muss einfach von dieser Autobahn im Kopf runter, immer das schlechte und negative anzunehmen oder vorwegzunehmen.
Den ersten Schritt habe ich laut meiner Therapeutin ja schon getan, indem ich mich trotz meiner inneren Überzeugung, dass er meine Anfrage negativ auffassen und das am Ende blöd für mich ausgeht, getraut habe zu fragen. Dafür hatte sie mich gelobt.
Um diese Autobahn in meinem Kopf verlassen zu können, soll ich auf mein Bauchgefühl hören, in mich gehen, wenn ich merke, dass ich wieder auf diesem Weg bin und die Situationen dann mit ihr besprechen, damit ich langfristig ein Gespür dafür bekomme, was mich auf dieser Autobahn hält und wo ich abzweigen kann. Das ist natürlich mit enorm viel Risiko verbunden. Zumindest gefühlt. Aber ich versuche mein bestes. 🙂
 
Also ich finde es richtig nett von ihm, dass er dir soviel Vertrauen schenkt und sagt "o.k., du kannst die Räumlichkeiten nutzen, nur zu". Und auch, dass er sich Gedanken über deinen seelischen Zustand macht. Er scheint mir jemand zu sein, der möchte, dass es dir gut geht.

Finde ich richtig toll.
 
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