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Gerade überfordert, könnte ein wenig Hilfe gebrauchen.

Ja, ich habemeine Arzt damals ganz klar gesagt, dass ich keinen Lebenswillen mehr habe, das ich nicht wüsste, wie ich die Arbeit und mein Leben bewältigen soll. Hatte damals auch extrem Probleme, mein Gewicht zu halten. Er meint nur, er könne mich ja nicht zwingen zu essen und hat mich für eine Zeit krankgeschrieben,

Hast du gesagt: Ich brauche eine Psychotherapie?

Ich frage so explizit, weil ich ebenso vor etlichen Jahren beim Hausarzt saß und gesagt habe, dass mir alles zu viel ist und ich es nicht mehr schaffe. Die Reaktion war gleich Null.

Weitere Jahre später, als ich mir selbst eine Psychotherapeutin gesucht hatte, musste ich zur Genehmigung mit einem Bogen zum Hausarzt. Natüüüüürlich fand er das prima und hat das Formular unterschrieben.

Weitere Idee: Gibt es bei euch Beratungsstellen, so wie hier Diakonie und Caritas? Die bieten Beratungen an, die könnten dich auch bei deiner finanziellen Situation beraten.

 
Hab ich, er hat mir auch einen Schein ausgestellt und ich habe dann nach längerer Suche eine gefunden, aber das hat nicht gepasst. Ich hatte einfach keine Energie mehr, um weiterzusuchen. Mir fällt es sowieso schwer, um Hilfe zu bitten, und ich konnte mich, glaube ich, auch nicht wirklich gut ausdrücken. Ich bin schon so nicht der gesprächigste Mensch und finanziell wäre eine Therapie für mich gerade nicht tragbar.
 
Lieb von dir, @Geißblatt67, für den Link, aber wo kein Geld ist, kann auch eine Schuldnerberatung nicht viel machen. Ich bin auch so schon ziemlich sparsam, würde ich sagen. Ich habe kein Problem mit dem Geld umzugehen, das ich zur Verfügung habe, aber für hohe Arztkosten reicht es halt nicht. Ich selbst habe ja zum Glück keine Schulden, außer die, die mein Ex-Mann angehäuft hat und ich ihm halt jeden Monat Geld überweisen muss. Ich bekomme das schon irgendwie bezahlt. Ich möchte von ihm einfach nichts mehr hören, ihn einfach vergessen.
 
Hab ich, er hat mir auch einen Schein ausgestellt und ich habe dann nach längerer Suche eine gefunden, aber das hat nicht gepasst. Ich hatte einfach keine Energie mehr, um weiterzusuchen. Mir fällt es sowieso schwer, um Hilfe zu bitten, und ich konnte mich, glaube ich, auch nicht wirklich gut ausdrücken. Ich bin schon so nicht der gesprächigste Mensch und finanziell wäre eine Therapie für mich gerade nicht tragbar.

Ich dachte, mit Anordnung vom Arzt wird die Psychotherapie dann von der Krankenkasse bezahlt? Gilt da auch der Selbstbehalt?

Oder habe ich dich völlig falsch verstanden?
 
Ich dachte, mit Anordnung vom Arzt wird die Psychotherapie dann von der Krankenkasse bezahlt? Gilt da auch der Selbstbehalt?

Oder habe ich dich völlig falsch verstanden?

Das System in der Schweiz ist ein anderes als in Deutschland, aber keineswegs schlechter, im Gegenteil.

Der Versichererungsnehmer zahlt Betrag x und muss einen vereinbarten Maximalbetrag bei Arztbesuchen als Selbstbehalt zahlen. Dieser Gesamtbetrag ist in der Regel niedriger, als der Betrag, den Arbeitnehmer in Deutschland entrichten. Es obliegt somit jedem Versicherungsnehmer, diesen Betrag jährlich fest einzuplanen und parat zu haben. So wie man ja auch Miete, etc. fest auf seine Fixkosten anrechnet.

Wenn man dann z. B. gesund war und nicht zum Arzt musste, hat man das Geld 'gespart' und kann es anderweitig ausgeben.

Viele Schweizer gehen jedoch von Gesundheit aus und planen das Geld nicht fest als Ausgabe ein.

Bei einem Vollzeitlohn in der Schweiz ist es in der Regel kein Problem, diesen Selbstbehalt zu bezahlen.

Ich gehe auch davon aus, dass im beschriebenen Fall, die Gesundheitskosten Vorrang vor der Schuldenabzahlung haben. Anders als z. B. eine Ferienreise.
 
Das System in der Schweiz ist ein anderes als in Deutschland, aber keineswegs schlechter, im Gegenteil.

Der Versichererungsnehmer zahlt Betrag x und muss einen vereinbarten Maximalbetrag bei Arztbesuchen als Selbstbehalt zahlen. Dieser Gesamtbetrag ist in der Regel niedriger, als der Betrag, den Arbeitnehmer in Deutschland entrichten. Es obliegt somit jedem Versicherungsnehmer, diesen Betrag jährlich fest einzuplanen und parat zu haben. So wie man ja auch Miete, etc. fest auf seine Fixkosten anrechnet.

Wenn man dann z. B. gesund war und nicht zum Arzt musste, hat man das Geld 'gespart' und kann es anderweitig ausgeben.

Viele Schweizer gehen jedoch von Gesundheit aus und planen das Geld nicht fest als Ausgabe ein.

Bei einem Vollzeitlohn in der Schweiz ist es in der Regel kein Problem, diesen Selbstbehalt zu bezahlen.

Ich gehe auch davon aus, dass im beschriebenen Fall, die Gesundheitskosten Vorrang vor der Schuldenabzahlung haben. Anders als z. B. eine Ferienreise.
Kommst du aus der Schweiz?
 
Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen gibt es doch sicherlich auch in der Schweiz?

Vielleicht magst du dich erstmal auf das konzentrieren, was "geht"?


Selbsthilfegruppen sind nicht so meins, ich bin zu schüchtern für so etwas.

Ich habe auch schon einmal eine Beratungsstelle kontaktiert, aber die konnten mir auch nicht wirklich weiterhelfen. Trotzdem danke für deinen Input.
 

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