Die Schwiegermutter wird nicht ausgeschlossen - sondern sie manövriert sich selbst ins Aus.
Wenn jetzt sogar der eigene Sohn "Probleme" mit dem Verhalten der eigenen Mutter hat - ist das doch sehr bezeichnend.
Wie schon vermutet, scheint das Verhältnis Schwiegermutter -Schwiegertochter doch schon länger/immer(?) einen Knacks zu haben.
Als Mutter steht man nun mal nicht rechtlich mehr an 1.Stelle. Das ist nun die Ehefrau.
Die ja auch versucht hat - die Schwiegermutter so gut wie möglich einzubinden. Was zwar nicht immer so einfach war und evtl. auch nicht perfekt - aber es wurde versucht. Was - so denke ich - auch der Schocksituation zu Beginn geschuldet war.
Das Verhalten der Schwiegermutter fand ich teilweise als übergriffig. Und eben nicht helfend bzw. die Schwiegertochter unterstützend..
Vorwürfe zu machen - dass sie dran Schuld sei, das es ihrem Mann so schlecht geht bzw. das er nach der Herzgeschichte zu früh entlassen wurde, ... Die TE ist keine Person mit medizinischen Kenntnissen, und vertraut natürlich dem, was die da entlassenden Ärzte gesagt haben.
Aber jemanden in einer Situation wie der, in der die TE nach der Notfallgeschichte war, noch mit Schuldzuweisungen bzw. Beschuldigungen zu kommen - ist ein No-Go.
Und wenn man jetzt die Reaktion des Ehemannes auf die Aktion sieht. Da kann man auch sehen, dass die Wahrnehmung der TE bezüglich des Verhaltens der Schwiegermutter doch nicht so falsch war.
Nicht umsonst möchte er seine Mutter nicht in die Patientenverfügung haben.