Vielleicht traut sie dir,
@Minimaus1990, ja auch einfach nicht zu, die Interessen ihres Sohnes bestmöglich zu vertreten. Tatsächlich hast du ja auch das eine oder andere Mal nicht richtig verstanden, was die Ärzte vor hatten oder wie es sich um den Zustand deines Mannes verhält.
Ihre Sorge wird auch völlig unabhängig davon sein, wie sie zu dir als Mensch steht.
Tatsächlich finde ich sogar, dass es dir nicht zusteht, ihr die als Mutter abzusprechen und zu verlangen, dass sie sich deinen Forderungen beugt.
Wenn Ärzte mit ihr nicht sprechen wollen, werden sie ihr das schon sagen - da sie Angehörige in direkter Linie ist tun sie das aber i. d. R. nicht. Übrigens ist das auch völlig unabhängig von der Patientenverfügung, da es hier nicht um eine Entscheidung geht und es ist auch gang und gäbe.
Wenn sie dann eine Ärztin anspricht, die deinen Mann nicht behandelt hat und nicht auskunftsfähig ist, dann müsste die das deiner Schwiegermutter sagen. Deine Schwiegermutter macht da keinen Fehler.
Gefallen muss dir das alles nicht; ich finde aber viel unangebrachter, dass du die Frau ständig zu maßregeln versuchst und jetzt auch noch deinen Mann da mit hineinziehst, der Ruhe braucht.
Sie bleibt nun einmal ihr Lebenlang die Mutter deines Mannes - übrigens selbst dann noch, wenn ihr euch mal scheiden lassen solltet.
Wäre ich an ihrer Stelle, würde ich mir von dir auch keine Vorschriften machen lassen. Lass sie doch einfach ihre Fragen stellen. Das tut doch nicht weh.