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Genervt von meiner Schwiegermutter

Bei allem Verständnis dafür, dass sich die Mutter um ihren Sohn sorgt, gab es die Konflikte aber auch schon vor dem Notfall.

Warum setzt du dich in Konkurrenz zu ihr?
So gesehen darf man diese Frage auch umgekehrt stellen:
Warum setzt sie sich in Konkurrenz zur Schwieto?

Sie könnte sich doch auch ihrem Sohn zuliebe zurückhalten, bis er wieder gesund ist.
 
Vielleicht traut sie dir, @Minimaus1990, ja auch einfach nicht zu, die Interessen ihres Sohnes bestmöglich zu vertreten. Tatsächlich hast du ja auch das eine oder andere Mal nicht richtig verstanden, was die Ärzte vor hatten oder wie es sich um den Zustand deines Mannes verhält.

Ihre Sorge wird auch völlig unabhängig davon sein, wie sie zu dir als Mensch steht.
Tatsächlich finde ich sogar, dass es dir nicht zusteht, ihr die als Mutter abzusprechen und zu verlangen, dass sie sich deinen Forderungen beugt.

Wenn Ärzte mit ihr nicht sprechen wollen, werden sie ihr das schon sagen - da sie Angehörige in direkter Linie ist tun sie das aber i. d. R. nicht. Übrigens ist das auch völlig unabhängig von der Patientenverfügung, da es hier nicht um eine Entscheidung geht und es ist auch gang und gäbe.

Wenn sie dann eine Ärztin anspricht, die deinen Mann nicht behandelt hat und nicht auskunftsfähig ist, dann müsste die das deiner Schwiegermutter sagen. Deine Schwiegermutter macht da keinen Fehler.

Gefallen muss dir das alles nicht; ich finde aber viel unangebrachter, dass du die Frau ständig zu maßregeln versuchst und jetzt auch noch deinen Mann da mit hineinziehst, der Ruhe braucht.

Sie bleibt nun einmal ihr Lebenlang die Mutter deines Mannes - übrigens selbst dann noch, wenn ihr euch mal scheiden lassen solltet.

Wäre ich an ihrer Stelle, würde ich mir von dir auch keine Vorschriften machen lassen. Lass sie doch einfach ihre Fragen stellen. Das tut doch nicht weh.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gefallen muss dir das alles nicht; ich finde aber viel unangebrachter, dass du die Frau ständig zu maßregeln versuchst und jetzt auch noch deinen Mann da mit hineinziehst, der Ruhe braucht.
Ich habe meinen Mann in gar nichts hineingezogen ich habe ihm noch nicht mal erzählt bis jetzt was seine Mutter hinter meinem Rücken versucht hat den Luftröhrenschnitt zu verhindern. Er hat den Ärzten mittlerweile auch mittgeteilt das die nur noch mit mir reden sollen und nicht mehr mit ihr weil er von ihr genervt ist und das seit Jahren. Sie hat sich auch aufgeregt eben weil mein Ehemann wollte das ich mit komme zum Ultraschall für sein Herzen und der Defibrillator den er seit letzte Woche hat würde auch getestet. Ich habe ihm auch gesagt ich könnte ihm Zimmer auf ihn warten wollte er nicht. Er hat mittlerweile einfach die Schnauze von ihrem Verhalten voll und ich habe ihm deswegen das noch nicht mit dem Luftröhrenschnitt erzählt das seine Mutter das Verhindern wollte weil ich eben schon wusste das er sich aufregt. Ich habe ihn noch nicht mal erzählt das seine Mutter seinen Ehering verloren hat. Wo er im Krankenhaus eingeliefert wurde hat sie mir eine Tüte mit Sachen mit gegeben und gemeint da wäre alles drin von ihm da war es auch nur nicht sein Ehering. Und den hatte er angehabt.
 
Hatte hier eigentlich schon einiges geschrieben, dann aber wieder gelöscht.

Ich bin einfach froh, dass bei der lebensgefährlichen Situation, als meine Schwester auf der Intensivstation war, nach Lebensgefahr auf verschiedenen Stationen,

wir als Famile einfach zusammen gehalten haben, uns ständig gegenseitig informiert haben, und es okay war, dass jeder mal mit dem Arzt spricht, dass jeder auch verschiedene Aufgaben übernimmt, der eine kümmert sich überwiegend bezüglich der Rehasituation, spricht mit dem Sozialdienst, ach, und so weiter.

Ich kann es schwer verstehen, dass man sich an Kleinigkeiten aufhängt, dass man kein gegenseitiges Verständnis hat usw.

Sicher, die Schwiegermutter mag sehr schwierig sein, trotzdem könnte man versuchen, gemeinsam einen Konsens zu finden.

Gut, ich kann das natürlich nicht wirklich beurteilen.
 
Das ist der Punkt. Sie sieht nicht ein dass er kein Kleinkind mehr ist , über das sie bestimmen kann.
Trotzdem m. E. ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, um dazu jetzt in den Clinch zu gehen. Ich würde das dann mal ansprechen, wenn die akute Klinik-/Rehazeit überstanden ist. Das hat dann auch den Vorteil, dass man mehr Abstand hat und die Emotionen heruntergekocht sind. Eventuell hat der Sohn ja bisher auch immer stillgehalten und sich nur mit dir @Minimaus1990 über die Mutter echauffiert. Seht zu, dass ihr ne erwachsene Lösung hinkriegt, die möglichst alle Bedürfnisse berücksichtigt. Immerhin hängt da auch eine Oma-Enkelin-Beziehung dran.
 

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