Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

gelöscht

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 133523
  • Datum Start Datum Start
Die Belastung durch den 1. Job hat die Depression und die Angststörung nur ausgelöst, sonst gibt es da wahrscheinlich keinen näheren Zusammenhang. Du hast das als Möglichkeit in dir getragen, und nun ist es leider da.

Versuche deinem Tag wieder Struktur zu geben, in ganz kleinen Schritten. Aufstehen zu einer bestimmten Zeit, duschen, Zähne putzen, anziehen. Du musst nach dem Handeln, was du weisst. Keine Gedanken an die Ferne Zukunft und wie schlimm da alles sein wird, sondern hier und jetzt leben.

Wenn du so eine Veranlagung hast, wird dein Hirn dir immer sagen, wie aussichtslos und sinnlos alles ist. Lass dein Hirn machen. Aber ordne dich dem nicht unter, handle anders. Vergleiche mot früher sind auch nicht nützlich. So unbeschwert wie einst wird es so schnell nicht mehr werden.
 

Hallo Dalmatiner,

schau mal hier: gelöscht. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Danke für Deine Antworten. Gut, dass Du in Therapie bist. Du nimmst doch Antidepressiva? Dann scheinen sie aber nicht zu wirken, so wie Du klingst. Ich würde da mal suchen, dass Du ein Medikament findest - natürlich mit psychologischer Empfehlung - dass Dir hilft, etwas lebensfroher und aktiver zu werden und Dir etwas diese Schwere nimmt. Es gibt da ja viele, man muss manchmal ein paar unterschiedliche ausprobieren.

Eine Therapie dauert etwas, bis sie greift und nicht jeder Therapeut ist gut bzw. nicht jeder Therapieansatz hilft einem. Hast Du das Gefühl, dass Dir die Therapie etwas bringt?

Kleine Schritte sind wichtig, nicht überfordern.
Ich kann Dir das Buch empfehlen:

Dale Carnegie: Sorge Dich nicht, lebe

Darin findest Du viele Methoden und Geschichten von Menschen, denen es sehr schlecht ging und wie sie es geschafft haben.

Schön auf jeden Fall, dass Du hier so ausführlich und gut antwortest, das ist doch schon mal ein Anfang.
 
Darf ich fragen, wie du es rausgeschafft hast?
Hm.....wo fang ich an?

Akzeptanz der Erkrankung ist ganz wichtig - leider eher ein zum Teil wiederkehrender Prozess.

Ich bin JEDEN Tag lange spazieren gegangen. Selbst an sehr schlechten Tagen ging es mir hinterher etwas besser, als vorher!!!

Für 6 Wochen war ich stationär in einer psychosomatischen (Reha)Klinik. Da war u. a. mehrmals täglich Bewegung/Sport angesagt. In dem Maße hätte ich mich zuhause dazu nicht aufraffen können.

Klinik wäre auch mein Rat an dich - ggf. Tagesklinik.

Aus der Klinik wurde ich als arbeitsunfähig im Zusammenhang mit meinem damaligen Arbeitgeber entlassen (hatte seine Gründe). In der folgenden, relativ kurzen Arbeitslosigkeit, hatte ich bewusst um eine Weiterbildungsmaßnahme gebeten. Das war rückblickend noch wertvoller, als ich zuvor gedacht hatte. Nicht nur die Tagesstruktur war gut für mich, sondern es hat auch meine....hm....nicht mehr stimmende negative Selbsteinschätzung korrigiert...im positiven Sinne.

In ambulanter Psychotherapie war ich mehrere Jahre - gegen Ende hin mit längeren Abständen zwischen den Terminen.
 
Mit 50 hat er hingeschmissen.
Neu angefangen.
Sich getraut.
Heute ist er U-Bahn-Fahrer in Berlin.
Und total glücklich.
Im Grunde ja ein sozialer Abstieg, wenn man das so werten will.
Ja so einen Fall kenne ich auch, ist aber schon lange her.
Mein Physiklehrer in der Schule....
Der war bei uns allen beliebt, weil er so kumpelhaft und für Spässe zu haben war.
Also alles andere als der verknöcherte Oberlehrer-Typ.
Ich werde nie vergessen, wie der eines Tages in die Klasse kam und fröhlich rief....
Habt ihr Lust heute? Wir alle, NEEEIIINNNN im Chor. 😂
Und der darauf....ICH AUCH NICHT.
Das gab ein Gelächter ohne Ende.
Jedenfalls ist der dann nach einer Weile aus dem Lehrerberuf ausgestiegen und hat was handwerkliches gemacht, Hausmeister oder so.
Und war glücklich damit.
Manchmal ist das halt so, man hat studiert und der Beruf macht keine Freude, dann macht man eben was anderes, auch wenn man dabei weniger verdient.
 
Liebe/r Chris2025,
das Gute ist, daß es nicht so bleiben muss.
Die Freude kann wieder kommen. Neue Impulse. Neue Möglichkeiten.
Wenn du das was du beruflich machst so liebst und dir zusagt, dann gibt es bestimmt einen anderen Platz wo du deine Fähigkeiten einbringen kannst. Es ist wahrscheinlich eher die Regel, daß man im Beruf mit vielen Widerständen zu tun hat, aber es gibt auch im Großen und Ganzen Betriebe, Arbeitsplätze wo man gut klar kommen kann.
Mir haben Reha- Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken geholfen mich zu regenerieren.
Das wäre vielleicht eine Alternative zur Psychatrie?
Wenn man Abstand zu den Dingen hat, ergibt sich wieder so einiges, wo man im erschöpften Zustand garnicht zu träumen gewagt hat.
 
Chris, du scheinst tief in einer Depression zu stecken.
Das Gefühl, was man da hat, von sinnlos, keinen Antrieb, zu kraftlos usw.
Du musst da erstmal raus, ehe du an berufliches denken kannst.
Ich war selber mehrmals in so einem tiefen Loch.
Ich hab dann die Notbremse gezogen.
Deinem Arzt (kann auch der Hausarzt sein, Psychiater wäre natürlich besser)
ganz ernsthaft schildern, das du schwer depressiv bist, nicht weiter kannst und der Arzt dir eine Klinik-Einweisung geben soll. Bei Suizidgedanken wird man schnell aufgenommen, dafür gibt es Akut-Stationen. Ich meine jetzt nicht Tagesklinik, sondern stationär.
Bei mir war das die Rettung, ja ich war sehr lange dort.
Ja und, da liegt das "normale Leben" eben mal eine Weile auf Eis.
Da wird man aber richtig eingestellt mit Medikamenten, auch höher dosiert wie ambulant.
Und vorallem hilft einem der Umgang mit den Mitpatienten.
Da gibt es Verständnis, Trost, Zusammengehörigkeitsgefühl.
 
Stimmt.
Er schrieb er ist in Therapie und kommt nicht weiter.
Ich würde mir einen anderen Therapeuten suchen und eine Genogrammarbeit und Familienaufstellungen machen.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Gelöscht Ich 17

Ähnliche Themen

  • G
    Gelöscht

Thema gelesen (Total: 188) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben