Spannendes Thema, ich hinterlasse auch mal ein paar Zeilen:
Den Vergleich des Spiels zwischen Geldsherrin und Geldsklave mit dem, was in manchen Partnerschaften passiert, finde ich witzig, aber auch sehr zutreffend: Schon die gute Marilyn M. wusste: diamonds are a girls best friend" und so mancher Partner beschenkt seine Holde wirklich gern.
Zum Thema Steuern: Wenn eine Frau privat jemanden kennenlernt und sich den Mann als Geldsklaven hält, ist das Finanzamt außen vor. Aber wer im Netz gezielt Geldsklaven akquiriert, mit eigener Homepage und entsprechenden Einträgen in Foren, der macht das nicht privat, sondern gewerblich. Und dann ist im Zweifel nicht nur eine Gewerbeanmeldung fällig, sondern die Einnahmen müssen auch versteuert werden: Denn die Geldherrin erbringt durch ihr Tun die Dienstleistung "Demütigung" und bekommt dafür ein Honorar! Das kann man selbst noch so oft "Geschenk" nennen, das Finanzamt will auch einen Stück vom Kuchen. Ich komme selbst aus der Erotik-Branche (nein, nicht Geldherrin) und erlebe es immer wieder, wie Frauen erotische Dienstleistungen "schwarz" anbieten und dann früher oder später böse Post vom Finanzamt bekommen. Das Finanzamt beschäftigt dafür spezialisierte Mitarbeiter - sogenannte "Rotlichtfahnder" - die nicht nicht nur in der realen, sondern auch in der virtuellen Welt Schwarzarbeiterinnen suchen. Dazu suchen sie nach entsprechenden Homepages und Einträgen in den "Communities für Erwachsene".
Es wurde ja schon angesprochen: Geldherrinnen suchen nicht irgendwelche Dummköpfe oder wehrlose Personen, denen sie das Geld aus der Tasche ziehen können. "Moneyslavery" (so der Szenebegriff) ist eine SM-Spielart, bei der sich beide Seiten einvernehmlich Ihren Lustkick holen. Und auch wenn sich Geldherrinnen und Geldsklaven in aller Regel nicht persönlich treffen, ist es doch eine Kunst, via Internet so mit dem Geldsklaven zu kommunizieren, dass dieser auch den gewünschten Kick bekommt. Sonst geht nicht nur der Geldsklave, sondern auch die Geldherrin leer aus. Dazu genügt es eben nicht, ein paar ruppige Zeilen zu schreiben, frau muss schon wissen, was frau tut, wenn sie da erfolgreich sein will. Wer mehr über die Tätigkeit einer Geldherrin erfahren will, kann ja mal unter
www.geldherrin-werden.de schauen, da gibt eine ehemalige Geldherrin Einblicke.