Ich habe bislang nur bis Seite 11 gelesen. Deine Erkrankung ist also nicht richtig diagnostiziert, oder? Hast du schon mal den Begriff "chronische Fatigue" gehört? Chronische Schmerzen und extreme Müdigkeit könnten darauf hindeuten. Das haben auch oft Menschen, die unter Langzeitfolgen von Covid leiden (was du ausgeschlossen hast, ich weiß). Seitdem sind die Ärzte etwas offener dieser Diagnose gegenüber, auch wenn sie nicht gerne gestellt wird. Hast du eine Schwerbehinderung? Darum würde ich mich nach der Diagnose kümmern, wenn du in einer Wohngruppe lebst, hast ud einen Pflegegrad? Falls du einen bekommst, kannst du dir davon Hilfe finanzieren, zb im Haushalt oder bei Erledigungen.
Bei dir ist so viel los, du sagst ja selbst, dass du erst mal deine Krankheit in den Griff bekommen musst. Wenn es aber wirklich chronisch ist, gibt es keine vollständige Genesung. Du kannst aber lernen, besser damit umzugehen.
Je nachdem, wie eingeschränkt du bist, wäre evt ein Job aus dem Homeoffice was für dich? Zuerst nur mit wenigen Stunden. Wenn du durch einen Pflegegrad von anderen Dingen entlastest werden kannst, hast du dafür ggf Kapazitäten übrig. Selbst, wenn du nur ein bisschen arbeitest, ist das gut fürs Selbstwertgefühl und für deine psychische Verfassung.
Leider antwortest du bislang nicht darauf, ob du in einer Gemeinde akiv bist. Da müsste es dann doch Gleichgesinnte geben? Hast du mit einem Priester über all das gesprochen? Ist er auch so strikt in der Auslegung der Religion wie du? Wie kam es dazu ,dass du so religiös geworden bist?
Wobei ich auch nicht verstehe, warum du eine Partnerin willst, wenn du eh keinen Sex möchtest und ohne Job auch keine Kinder willst. Auch deine evt zukünftige Partnerin hat doch das Recht auf Liebe und Nähe, und dazu gehört auch körperlicher Kontakt.
Also, ich würde mich an deiner Stelle erstmal um die gesundheitlichen Sachen kümmern, Hilfe in Anspruch nehmen, dann um einen Beruf (selbst, wenn es nur wenige Stunden pro Woche sind).
Liebst du dich überhaupt selbst?