C
Catherine
Gast
Was ich immer noch nicht verstehe: Warum soll ich mir ständig von allen Seiten widerspruchslos den sauer verdienten und hart erkämpften "Wohlstand" beschneiden lassen, nur weil der Lebensstandard in anderen Ländern schlechtern ist als bei uns? Spielt da nicht auch ein wenig Neid mit, dass der andere mehr zur Verfügung hat, als man selbst? Schon mal darüber nachgedacht, dass der andere auch viel mehr dafür leisten muss?
Ich gönne Jedem sein Geld und seinen Wohlstand. Mein Bruder ist Mathematiker, verdient wirklich gut, kann sich im Gegensatz zu mir sehr viel leisten und ich habe null Problem damit.
Was mir ab und an zu schaffen macht ist, dass seine Kinder all das bekommen können und meine Kids nicht. Das fängt bei kleinen, aber evtl. nötigen Dingen an (Nachhilfe) und hört bei größeren Dingen auf (Hobbies, Urlaub, Klamotten).
Für meine Kinder hätte ich gerne mehr - nur wie?
Und was zum Thema Schulden mit 20:
Jeder Student, dessen Eltern ihn nicht gerade mit goldenen Löffeln gefüttert haben, ist am Ende seines Studiums mit Mitte 20 verschuldet! Und durch die Studiengebühren hat sich das noch weiter verschlimmert. BaFöG ist ja richtig toll... nur komisch, dass der Staat das wieder haben will nach dem Studium. Ganz zu Schweigen davon, dass die meisten Studenten noch arbeiten gehen müssen, um überhaupt was zu Essen zu haben... schon mal darüber nachgedacht?
Bildung und Chancengleichheit für alle - von wegen. Das mit der Studiengebühr ist so was von daneben. Wer hat sich das eigentlich einfallen lassen?
Wo landen denn all die Steuergelder?
Jaja, HartzIV - oder?