Das Bezeichnende bei Klassentreffen ist ja, dass daraus keine Vertiefung oder Wiederaufnahme von Kontakten entsteht. Die Unsympathen bleiben einem unsympathisch. Und diejenigen, mit denen man sich an dem einen Abend nett oder zumindest neutral unterhalten hat, trifft man außerhalb dieser Klassentreffen auch nicht wieder, selbst dann nicht, wenn sie in der Nähe wohnen. Das wird von vornherein abgebogen, man ist ja immer sooo beschäftigt und "ausgebucht".
Ähnlich geht es ja auch oft bei größeren Familientreffen oder -feiern zu, wenn man sich nicht wirklich gut versteht. Ich halte auch von solchen Treffen nicht viel. Am besten trifft man sich nur mit denjenigen Verwandten privat, die einem wirklich sympathisch sind. Die netten Verwandten sieht man auch mal in kleinerer Runde, lädt sie ein oder wird von ihnen eingeladen. Die Angeber betreiben auf größeren Familienfeiern nur Selbstdarstellung oder sticheln, und wenn man Probleme hat, ziehen sie sich zurück. Das lassen sie lieber nicht so nah an sich heran, sonst könnten sie ihr eigenes Leben ja nicht mehr unbeschwert genießen. Mit ihnen sind, wenn überhaupt, nur oberflächliche Gespräche möglich. Mich interessiert nicht, wie oft wer wo eingeladen ist, mit wie vielen Gästen und Frikadellen jemand seinen runden Geburtstag feiert oder wie viele Patenkinder er hat. Ich investiere doch nicht ein oder zwei Tage und fahre Hunderte von Kilometern, um mir vornehmlich das anzuhören und mir Fotos von anderer Leute Enkelkinder anzusehen, während für meine Themen niemand Interesse aufbringt. Das war einmal. Ich habe genügend einschlägige negative Erfahrungen gemacht. Das kommt für mich heute nicht mehr infrage.
Ich weiß also nicht, was diese Treffen sollen, außer dass sie vielleicht die Neugier oder das Geltungsbedürfnis der Personen befriedigen, die hingehen. Kraft kann man daraus nicht schöpfen, und wenn man, aus welchen Gründen auch immer, in einer schwierigen Phase steckt, einen Schicksalsschlag erlitten hat, sollte man solche Treffen meiden wie die Pest. Zwar sind Kontakte gerade dann wichtig, aber das müssen wohlwollende Menschen sein, die einen verstehen und mit denen auch ehrliche und tiefgehende Gespräche möglich sind, zeitweise auch Gespräche über ernste und traurige Themen. In der Gesellschaft von Showmasterinnen und -mastern habe ich mich noch nie wohl gefühlt.
Ähnlich geht es ja auch oft bei größeren Familientreffen oder -feiern zu, wenn man sich nicht wirklich gut versteht. Ich halte auch von solchen Treffen nicht viel. Am besten trifft man sich nur mit denjenigen Verwandten privat, die einem wirklich sympathisch sind. Die netten Verwandten sieht man auch mal in kleinerer Runde, lädt sie ein oder wird von ihnen eingeladen. Die Angeber betreiben auf größeren Familienfeiern nur Selbstdarstellung oder sticheln, und wenn man Probleme hat, ziehen sie sich zurück. Das lassen sie lieber nicht so nah an sich heran, sonst könnten sie ihr eigenes Leben ja nicht mehr unbeschwert genießen. Mit ihnen sind, wenn überhaupt, nur oberflächliche Gespräche möglich. Mich interessiert nicht, wie oft wer wo eingeladen ist, mit wie vielen Gästen und Frikadellen jemand seinen runden Geburtstag feiert oder wie viele Patenkinder er hat. Ich investiere doch nicht ein oder zwei Tage und fahre Hunderte von Kilometern, um mir vornehmlich das anzuhören und mir Fotos von anderer Leute Enkelkinder anzusehen, während für meine Themen niemand Interesse aufbringt. Das war einmal. Ich habe genügend einschlägige negative Erfahrungen gemacht. Das kommt für mich heute nicht mehr infrage.
Ich weiß also nicht, was diese Treffen sollen, außer dass sie vielleicht die Neugier oder das Geltungsbedürfnis der Personen befriedigen, die hingehen. Kraft kann man daraus nicht schöpfen, und wenn man, aus welchen Gründen auch immer, in einer schwierigen Phase steckt, einen Schicksalsschlag erlitten hat, sollte man solche Treffen meiden wie die Pest. Zwar sind Kontakte gerade dann wichtig, aber das müssen wohlwollende Menschen sein, die einen verstehen und mit denen auch ehrliche und tiefgehende Gespräche möglich sind, zeitweise auch Gespräche über ernste und traurige Themen. In der Gesellschaft von Showmasterinnen und -mastern habe ich mich noch nie wohl gefühlt.
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