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Gehasstes Studium mit sehr guten Berufsaussichten aufgeben?

Die Behauptung mit den Berufsaussichten hat sich eher darauf bezogen, dass generell der Abschluss als gut angesehen ist bei vielen Arbeitgebern. Damit habe ich nicht gemeint, dass ich bei der jetzigen Firma Karrierechancen hätte, da werde ich danach zu 100% nicht übernommen werden. Und mit dem "sehr gut" habe ich übertrieben. Die Berufsaussichten sind ok, d.h. man würde irgendwo einen Arbeitsplatz in diesem Bereich sicher finden.
 
Ganz ehrlich? Ich würde mich nach Alternativen umschauen - und abbrechen. Nutze das Jahr bis zum nächsten Studien-/Ausbildungsbeginn, um Praktika/FSJ/BFD oder sowas zu machen.

Denk darüber nach, was dich wirklich interessiert, was dir Spaß macht und suche in dem Bereich Praktika.

Was bringt es dir, wenn dein Arbeitgeber unzufrieden ist und du auch? Ich habe zwar viele Freunde, die in der letzten Hälfte der Ausbildung sind und die Arbeit an sich gut, aber den Arbeitgeber furchtbar finden. Aber dir scheint es allgemein keinen Spaß zu machen.

Also entweder Zähne zusammenbeißen und weitermachen oder etwas machen, was dir Spaß macht. Jammern bringt dich nicht weiter.
 
Ein Mensch soll tun, was ihm liegt und was ihm gefällt. Arbeitest du dann später in diesem Bereich mit Bauchweh, dann hast du den Salat. Aber überlege dir gut, was du stattdessen machen möchtest und denke jetzt auch einmal darüber nach, ob dir tatsächlich dein jetziges Studium nicht gefällt. Schließlich kann es auch sein, dass dich der ganze Stress oder das viele Lernen an sich derzeit sehr nervt und du deswegen so über dein Studium denkst.

Bist du dir allerdings sicher, dass du es hasst, dann macht es doch keinen Sinn für dich.

Allerdings liest es sich für mich auch so, als wärst du schon etwas faul.
 
Es wird einfach nicht besser 🙁

tue was Dir Spaß macht und suche nach Alternativen. Ich finde es toll, wenn jmd Mathe kann - ich kann es nicht und würde nie Freude haben.

Orientiere Dich neu. Ich habe auch mal während der Probezeit gekündigt und sagte mir: jetzt nochmal Nägel mit Köpfen!

Alles Liebe

w.
 
Es liegt einem nicht.
Man hat kein Talent dafür.
Aufgaben auf den letzten Drücker machen.
Keine Motivation.
Noten bei 3,2.
verringertes Selbstbewußtsein
Desinteresse
Mit den Mitarbeitern nicht klar kommen.

Ich frage mich nur, ob das nicht auch im nächsten Job so oder ähnlich auftreten würde und das Problem weniger in dem spezifischen Job als vielmehr in einer grundlegenderen Problematik begründet liegt.

Daher meine auch ich, dass man zumindest eine wirklich bessere Alternative in Aussicht haben sollte. Etwas platt gesagt: manche Menschen sind aufgrund einer gewissen Problematik überhaupt nicht (mehr) für den Arbeitsmarkt geeignet.

Was bei der TE der wirkliche Grund ist, können wir wohl kaum sagen. Wer z. B. lieber mit Tieren arbeitet, darf sich nicht wundern, wenn ihm etwas businessmäßiges nicht liegt.

Nochmal: sind die Probleme eher thematisch und inhaltlich (Berufsfeld) bedingt oder betreffen sie eher den Bereich Arbeit allgemein (Leistung etc)? Wenn letzteres der Fall wäre, würde ein Wechsel auch nur bedingt etwas bringen.
 
Hallo an alle,

ich habe ein Problem, was mich seit einer Weile plagt. Ich versuche mich mal kurz zu fassen:

Ich mache gerade ein duales Studium bei einer ziemlich großen Firma und befinde mich gerade im dritten Semester.

Seit Anfang des Studiums habe ich gemerkt, dass mir das gesamte Studienfach nicht liegt. Das Interesse ist zwar vorhanden, aber ich besitze halt nicht das benötigte Talent. Das Lernen gestaltet sich bei mir auch ziemlich schwierig, da ich eher auf den letzten Drücker alles mache und ich generell unmotiviert bin etwas nach der Uni zu tun. Permanente Müdigkeit gehört bei mir schon zur Normalität und in den Vorlesungen verstehe ich meistens nicht wirklich, was erklärt wird. Mein Noten sich auch nicht gerade die besten, wenn nicht sogar schlecht (etwa 3,2 Schnitt).
Dazu kommt noch, dass ich mit vielen Kollegen in der Firma nicht klar komme und ich deswegen schon einen ziemlich schlechten Ruf dort habe. Die Arbeit dort interessiert mich auch nicht wirklich.
Außerdem merke ich immer wieder, dass durch dieses Studium mehr oder weniger mein Selbstbewusstsein und meine Persönlichkeit darunter leidet. Eigentlich bin bzw. war ich ein ausgelassener Mensch, der alles locker angegangen ist und in der Schule Erfolg hatte.
Jetzt mache ich mir permanent Sorgen über alles mögliche und bin bei einigen Problemen immer kurz davor in Tränen auszubrechen (was nie meine Art war). Ich hasse einfach das Gefül, dass eine riesige Firma hinter mir steht und mich komplett überwachen und kontrollien will und der ich bei jedem Misserfolg eine Rechenschaft ablegen muss. Ich brauche auch irgendwo Freiheiten.
Ich wollte deswegen schon zum Psychologen gehen, aber ist denn sowas ein ernstzunehmender Grund? Was soll ich da denn sagen? 🙁

Okay, der Text ist doch etwas länger geworden 🙄

Hättet ihr Ratschläge? Würde mich über jede Antwort sehr freuen 😀



Wo ist genau dein Schwerpunkt? Im Studium selbst oder in der Firma? Wenn im Studium - jetzt ist noch Zeit zu wechseln.
Und das solltest du tun, wenn du derart unglücklich bist.

Wenn aber in der Firmenbedingung (und dir das Studium an sich gefällt), dann solltest du nach Alternativen suchen, was man mit diesem Studiengang anfangen kann. Da gibts bestimnmt welche!

Überprüfe dich genau selbst. Und entscheide dann.
 

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