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Gefühle. was will ich usw?

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Hallo,

ich glaube, dir geht es gar nicht so viel anders als vielen anderen Menschen, die sich noch nie mit sich selbst und ihren Bedürfnissen auseinander gesetzt haben. Und genau da würde ich an deiner Stelle anfangen:

Egal ob Bücher, Videos, Kurse.. alles was sich um "Selbstbewusstsein" oder auch "Selbstfindung" dreht dürfte dir weiterhelfen, denn das sind Maßnahmen, die dich anleiten, dich systematisch mit dir selber auseinanderzusetzen. Das Internet ist voll davon -allerdings ist es deshalb auch gar nicht so einfach, ein qualitativ hochwertiges Angebot zu finden. M. E. ist das aber gar nicht allzu schlimm, solange du nicht ein überteuertes Angebot einkaufst. Es gibt auch viele kostenlose Infos im Netz - du müsstest nur mal anfangen zu recherchieren. Hier ist beispielhaft so etwas, wobei ich nicht in die Tiefe gegangen bin, also nichts zur Qualität sagen kann. https://www.selbstbewusstsein-staerken.net/selbstfindung/

Wenn du dann eine große Richtung für dich hast, dürfte es auch nicht mehr schwerfallen, dir passende konkrete Maßnahmen zu überlegen.

Ach ja, und diese eine Maßnahme beim Sportverein würde ich auf jeden Fall beibehalten. Es ist etwas, was dir Freude macht. Und tatsächlich muss auch nicht alles auf den ersten Blick einen Sinn haben. Wenn etwas für schöne Gefühle sorgt, du dich wohl fühlst, dich gut aufgenommen fühlst ist es wertvoll, denn es wird damit zum Seelenstreichler.

Ich empfehle auch gerne die Forschung zur positiven Psychologie. (z. B. Das Buch Flourish - Wie wir aufblühen von Martin Seligmann). Sehr erhellend.
 
Wenn du dann eine große Richtung für dich hast, dürfte es auch nicht mehr schwerfallen, dir passende konkrete Maßnahmen zu überlegen.
Ich habe schon den passenden Weg 😉 Klar ist, dass ich mich beim Hobby nicht stressen brauche. Es darf einfach Spaß machen, weshalb nur ein Verein übrig bleibt. Da war ich so im Widerspruch. Wie getrieben bin ich dahin und habe mich rumgequält. Und da ich eine enorme Anfahrt habe reicht eben 1x die Woche.

Das ist das eine Thema und das andere ist noch mein Trauma und die Kontakte. Seit ich bei der Psychiaterin war ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Das eine Problem eben, dass ich so schwer fühle was mir Spaß macht und ich brauche usw.

Und das andere ist, dass sich die EInseitigkeit in Kontakten immerzu wiederholt. Immer das gleiche Muster und ich würde das schon gerne mal auflösen und Menschen um mich haben die nicht zur ziehen. Aber was da ein Therapeut machen kann? Ich habe 3 Verhaltenstherapeuten getestet:
die letzte hat mich bei meinem Honny so gestresst, dass ich fast die Freude verloren habe.
Die davor hat mich gestresst, weil sie einfach hysterisch und unfähig war und dann war da noch so eine alte Frau die mich permanent mit ihren Geschichten gelangweilt hat. Die hat teils 15 Minuten geredet . Geht gar nicht.
Aber vielleicht komme ich mit Übungen ja auch alleine weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also auf deine Frage, ob eine Therapie da helfen kann geb ich dir ein glasklare JA als Antwort.

In meinen Mitt-zwanzigern bin ich zur Therapie gegangen, weil ich kein Bauchgefühl hatte. Ich wusste nicht was richtig oder falsch für mein Leben ist.

Will ich nochmal eine Ausbildung machen? Will ich ausgehen? Will ich da arbeiten? Ist das gut für mein Leben? In mir war ein großes Nichts.

Und genau mit dies Thema bin ich zur Therapeuton: "Hallo, ich möchte gerne mein Bauchgefühl wiederhaben"

Und nu habe ich es wieder. Auch wenn du Bisher leider Pech hattest mit deinen Therapeuten, versuche es weiter bis du einen passendes findest! Das ist hilfreicher als es ganz alleine zu versuchen, wie du schon sagst, es sind schon Muster.
Da ist es manchmal schwierig, diese ganz allein zu durchbrechen.
Viel Erfolg!
 
Ob ein Therapeut dabei Dir hilft and Deine Gefühle und Bedürfnisse zu kommen, wird Dir wahrscheinlich niemand wirklich sagen können. Liegt erstens am Therapeuten, zweitens an Dir selbst.
Das Thema Gefühle und Bedürfnisse ist bei mir in der Therapie gerade ein sehr aktuelles und intensives Thema. Was mir eigentlich ganz gut hilft, um mir über meine Gefühle und Bedürfnisse klar zu werden ist tatsächlich das Aufschreiben. Dadurch setze ich mich bewusst damit auseinander. Ich gehe täglich am Abend nach dem gleichen Muster vor:
Was fühle ich?/Wie fühle ich mich?
Woran merke ich es?
Was könnte der Auslöser gewesen sein?
Wie gehe ich damit um?
Was brauche ich?

Tage, an denen etwas "spezielles" war, markiere ich mir dann und bespreche es in der nächsten Sitzung mit der Therapeutin.
Hast Du generell Probleme damit "zu fühlen" oder sind es bestimmte Gefühle, mit denen Du nicht umgehen kannst? Bei mir trifft zum Teil beides zu.
 
WIe habt ihr denn eure guten? Therapeuten gefunden. Ich habe bei einer Koordinationsstelle angerufen und die waren eben nichts.

Mir fehlt das Gefühl, wenn ich aufwache: Darauf habe ich heute Lust. Gehe ich zum Einkaufen: Was schmeckt mir. Oft landet dann nur Käse un Brot im Korb, weil ich null Anhnung habe was mir schmeckt. Ich weiß auch nicht, ob ich mir Menschen wünsche? Wie auch. Ich hatte ja nur schlechte Erfahrungen.

Was habt ihr denn in der Therapie gemacht, um da wieder ein Gespür zu bekommen @Sophien

Ich bin halt auch einfach noch bisschen zu jung um immerzu komplett allein zu sein. Aber gerade im Kontakt, wenn man nicht weiß was man will, wo die Grenzen sind, dann kann ja kein Kontakt gelingen oder wie immer nur zugunsten des anderen.
 
Wenn ich deine Herangehensweise mit meiner von früher vergleiche, dann fällt mir sofort auf, dass du alles durchdenkst und wenig spontan oder kreativ bist. Ich habe früher einfach gemacht und ausprobiert - so etwas läuft oft automatisch ab, aber natürlich kann man es auch gezielt steuern. Wenn ich z. B. keine Ahnung hatte, ob mir etwas schmeckt, dann habe ich mir ein Rezept aus einem Buch (damals gab es noch keine Chefkoch-Rezeptdatenbank) herausgesucht und das einfach mal gekocht. Oder auch einfach mal etwas gekauft, was mich im Regal angesprochen hat und es dann probiert.

Ich fand Gedanken des Alleineseins auch viel unangenehmer als das Zusammensein mit anderen Menschen. Also hab ich auch da intuitiv Kontakte gesucht, die teils zu Freunden, teils zu Partnern wurden.

Dieses Verkopfte ist m. E. ein Ausdruck von Angst. Überträgt man das mal auf die o. a. Beispiele würde ich bei Beispiel 1 schlimmstenfalls riskieren, dass mir ein Lebensmittel/Gericht nicht schmeckt - an solchen Erfahrungen stirbt man nicht, daher alles gut. Beim nächsten Mal kaufe ich eben etwas anderes.

Im 2. Fall könnte es sein, dass mich jemand enttäuscht oder ich feststelle, dass wir uns nicht gut tun. Dann trennen sich diese Wege ebenfalls, Gott sei Dank gibt es ja noch ein paar mehr Menschen auf der Welt. Selten tat das mal richtig weh, meistens ging es mir danach sogar besser. Also war auch das ein lösbares Problem ohne Folgeschäden.

Vielleicht könntest du versuchen, deinen Ängsten nicht mehr soviel Raum zu geben und dir eine optimistische Haltung anzugewöhnen. Jeder kann ein positives Mindset entwickeln, das lässt sich trainieren: Ganz banale Beispiele sind die gezielte Wahrnehmung schöner Dinge und die Vermeidung negativer Nachrichten. Achte doch mal auf deine Körperhaltung: Stehe aufrecht, nimm die Schultern zurück oder lächel einfach mal fremde Menschen an - ganz oft kommt da etwas zurück.

Einen guten Therapeuten zu finden ist oft schlicht Glücksache und es geht teilweise viel Zeit ins Land. Darauf würde ich gar nicht warten wollen, da man für viele Verhaltensänderungen oder Mindsets ohnehin eigetnlich keinen Therapeuten braucht, diese meist lediglich Impulse geben. Ich kann nur wiederholen, dass es viel Futter im Netz gibt zu allen möglichen Themen.
 
@Pfefferminzdrops ANgst und verkopft haben pauschal nichts mitein ander zu tun.
Ich dachte dann erst oje das hillft mir nicht, ABER Du hast Recht mit der Angst. Hinter allem steckt wohl Verlustangst. Das ist ein Trauma, dass ich allein nicht lösen kann und Therapeuten wohl auhc nicht. Vielleicht ein Guter, aber erst mal finden. Meist bleibt es bei dem Geeiere um die Kindheit und das wars.

Mir war das in Bezig auf den Verein nicht klar, aber auch da ist es der Knackpunkt. Obwohl ich immer wieder Optionen finde, klammere ich so an einem ANgebot und bleibe egal wie miserabel es ist oder auch wenn es mir keinen Spaß dort macht. So als würde ich dann nichts mehr finden. .Das erklärt alles.
Nun habe ich wegen einem Kurs überlegt gegen den nichts spricht. Kostet 500€. Selbst wenn alles doof ist, mehr als das Geld kann ich nicht verlieren und ich das würde ich auch verkraften.

Schimm ist, dass ich aus diesen Schleifen (Mustern) eben so schwer rauskomme. Statt gefällt mir nicht=ich gehe wird es ein Geeiere und ich verstehe nichts.

Und probiert habe ich immer viel . Es ist immer schlimmer geworden. Die letzte Bekannte war mir richtig unsymphatisch. Es hat wenig gepasst und trotzdem habe ich so viel gegeben aus Angst (Muster) sie zu verlieren. Wie immer bin ich dann gegangen und war froh die negative Person los zu haben. Aber ich finde das schlimm . Man braucht sich ja agr nicht mehr treffen mit einem Menschen der einem unangenehm ist.

Ich weiß nicht warum ich aus dem Schema nicht rauskomme und es immer wieder abläuft. Und was da ein Therapeut noch helfen könnte. Ich habe mich 10x in einen Verein geqäult wo ich mich so unwohl gefühlt habe. Warum?
 
Was mir halt fehlt, dass ich EINMAL gute Erfahrunf mache. Ich hatte immer viele Bekannte und es gab eben nie jemanden der für mich da war. NIE.
Was läuft da schief?
 
Wüsste ich was mir gut tut und was ich brauche und würde das dann so umsetzen hätte ich wohl zumindest keine schwereren Deprssionen.
Ich glaube man muss das Rad nicht neu erfinden.
Was ein Mensch braucht ist in etwa bekannt.
Doof wird es wenn die Gedanken verrückt spielen. Man mehr im Kopf ist als bewusst das Leben wahr nimmt.
Dann erschafft man sich seine eigene Welt im Kopf und lebt nur im Kopf. Was wirklich um einen herum ist, sieht man gar nicht mehr.
Und jetzt sag nicht die Welt ist scheußlich.
Wenn ich mich umsehen ist das so viel Schönes. Und es gibt noch so viel mehr. Gestern war ich auf einer Schloß Ruine, ganz oben auf dem Turm rundherum eine traumhafte Wow-Aussicht. Dazu hin und wieder eine erfrischende Brise. Gleitschirmflieger kreisen um den gegenüberliegend Berg. Das hatte ich auch mal gemacht.
So viele tolle Sachen die wir erleben können.

Aber ich kenne es wenn man den Zugang dazu nicht findet. Dann hängt man im Kopf und trauert irgendetwas hinterher oder?

Man muss die Schönheit nicht in großen Dingen suchen. Denn sie ist überall, auch in den kleinsten Dingen.
 
Aber ich kenne es wenn man den Zugang dazu nicht findet. Dann hängt man im Kopf und trauert irgendetwas hinterher oder?

Man muss die Schönheit nicht in großen Dingen suchen. Denn sie ist überall, auch in den kleinsten Dingen.
Meine Depr sind schon besser geworden, denn ich erfreue mich an den Dingen. Sehr sogar. Gester eine soo schöne Blumenwiese, heute City und Park usw,
Ich stecke noch in tiefer Trauer und das kann man nicht wegdrücken,
Eben, genau weil wir Menschen sind. Ich nehme mir die Zeit und lasse zu, dass es eben noch Monate schwer wird. Mit der neuen Therapeutin könnte ich da genauer hinsehen, was mich so aus der Bahn geworfen hat, denn da ist mein Seelenleben wirr und abgestumpft und eines Tages wird es besser.
Vielleicht auch ohne viel Kontakt, Das muss ich nun eben rausfinden.
 

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