Deshalb das Frauen und Männer nicht die gleiche körperliche Arbeit leisten können bedeutet ja nicht, dass körperliche Arbeit nicht honoriert werden sollte.
Jede Arbeit sollte honoriert werden!
Wobei ich bezweifele, dass Frauen weniger körperlich arbeiten. Allerdings schlechter dafür bezahlt werden.
Zitat von
Rhenus
Es ist doch Fakt, dass sich Männer kaum an der Kindererziehung, der Pflege und Betreuung beteiligen. Von der Schwangerschaft ganz abgesehen.
Ja, das wurmt dich, oder? Letzteres würdest du gerne auch noch der Männerschaft aufs Auge drücken wenn du könntest. Gib doch den Männern für diesen biologischen Unterschied am besten auch noch die Schuld.
Nun, dass Männer lediglich bei der Zeugung dabei sind, ist mir wirklich zu wenig, wenn sich das darauf beschränken sollte.
Das Väter die komplette Familie versorgen scheint dir übrigens entgangen zu sein. Auch das sich sehr viele entsprechend dann am Abend mit ihren Kindern beschäftigen und auch das das Wochenende nicht mehr zur Erholung dient, sondern hier dann auch die Familie vorrang hat.
Nun offenbarst du deine patriarchische Denke...
Die Frau spielt also keine Rolle mit ihrer Arbeit für die Familie?
Du sprichst von Geld ich hingegen von Arbeitsleistung.
Ja, das soll es geben, dass sich Männer ihrer Verantwortung bewusst sind, ihrer Familie gegenüber.
Diese sind weder gemeint, noch dürfen sie für dich als Alibi herhalten, das alles in Ordnung wäre.
Zitat von
Rhenus
Schaut man in Haushalte mit
beider Berufstätigkeit, so ist es vielfach immer noch so, dass für den Mann die Arbeit vorbei ist, wenn er seinen Wohnungsschlüssel ans Schlüsselbrett hängt. Die Frau hingegen kocht, kauft ein, macht den Haushalt und steht in der Regel auch früher auf.
Sind Kinder im Haushalt, werden diese auch selten vom Mann versorgt.
Tut mir leid, das ist nonsense! Das ist Privatsache einer jeden Familie und hat weder mit dir, mir oder einer staatlichen Vorgabe etwas zu tun. Wenn jemand innerhalb einer Familie mit der sich automatisch eingeschlichenen Regelung nicht einverstanden ist, sollte man untereinander absprechen und regeln. Klappt das nicht hat man sich den falschen Partner ausgesucht - und das ist dann nicht die Schuld der übrigen Gesellschaft.
Darum geht es auch nicht. Der Staat hat dafür zu sorgen, dass eine grundsätzliche Emanzipation vorhanden ist. Damit diese Normalität vorhanden sein kann, muss er entsprechende Werte in die Bildung einfließen lassen.
Doch wenn ich aktuell die Brüderle Diskussion sehe, müssen dafür auch andere Politiker her!
Sexismus-Debatte: Koalitionspolitiker verteidigen Brüderle - SPIEGEL ONLINE
Buchhalter ist ein Lehrberuf, nicht Bilanzbuchhalter. Letzteres ist eine Zusatzqualifikation durch Studium oder FH. Ich weiss aber auch jetzt nicht inwiefern das Gegenstand unserer Diskussion ist.
Das kam so: 🙂
Portion Control:
Ich hatte ja auch zuvor schon mal 10 Jahre in einem Weltkonzern gearbeitet. Da gab es viele Bilanzbuchhalterinnen die deutlich mehr Gehalt als ich bekamen.
Wie haben die das geschafft, trotz das sie weiblich sind? Und wie haben sie es geschafft, nicht an der Kasse bei Lidl zu landen? Müsste dort nicht jede Frau landen, denn schließlich dürfen die ja nicht ohne weiteres aus dem Niedriglohnsektor raus?
Ja, das stimmt. Da drückt dir die Gesellschaft verschiedene Werte und damit ein anderes Ansehen und Entlohnung auf. Aber im Zuge der
Emanzipation und Frauenbenachteiligung steht jetzt das Argument deinerseits offen welches mir erklärt, dass es anscheinend keine weiblichen Bankangestellte gibt, sondern nur Reinemachefrauen. Also meine Bankberaterin ist weiblich. Keine Ahnung, vielleicht hat diese ja in ihrer Bewerbung angegeben das sie männlich sei und sich einen Drei-Tage Damenbart stehen lassen?!
Solch eine dumme Aussage würde ich nicht machen, dass es keine weibliche Bankangestellte geben würde.
Das musst du also falsch verstanden haben. Oder flüchtest du dich in deiner Not nun gar in Unterstellungen? 😉
Es geht um die zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit der Bezahlung.
Selbst die Agentur f. Arbeit bedient sich dazu perfide die Geschlechterungerechtigkeit.
Eine Frau, die keine Arbeit findet, landet schnell in einer Putzkolonne im Niedriglohn. Während der Mann weitgehend davon "unbelästigt" bleibt.
Des weiteren führst du zudem wieder Vergleiche auf, die Haltlos sind. Weiter oben teilst du so lieb in Ausbildungsberufe ein und jetzt vergleicht du eine Putzstelle mit dem Bankangestellten. Merkste was?
Wieso soll eine körperlich schwere und anstrengende Arbeit nicht mit der einer Bankangestellten verglichen werden können, zumal viele Frauen und Männer diese Arbeit nicht machen wollen?
Hast du nicht selbst weiter oben so argumentiert?
Die Arbeit einer Raumpflegerin ist lediglich nur schlecht dotiert, weil der Staat mit der Agenda 2010 den Weg dazu bereitete.
Wären diese Frauen tatsächlich in der Lage selbstbestimmt verhandeln zu können, bekämen sie mehr Lohn.
Ich verzeihe dir denn ich bin der Meinung, dass du dies als Schreibtischtöter nicht besser wissen kannst. Ich würde lieber mehrfach am Tag eine 200g Schokoladenpackung über den Tresen ziehen als von meinem Polier gesagt zu bekommen, ich solle die 5 Säcke Zement mit jeweils 25KG in die oberste Etage schleppen.
Nun, es soll mittlerweile Hebezüge für Lasten geben...
Doch kennst du die Gleichung von Arbeit?
Definition:
Unter der Arbeit W, der Kraft F, versteht man das Produkt aus dem Betrag des Kraftvektors F und dem zurückgelegten Weg s.
Also W = F × s
Daraus ergibt sich, dass, um deinem Beispiel zu folgern, es keiner größeren Leistung bedarf, 5 Säcke Zement in einer gewissen Zeit einer Strecke X zu transportieren, wenn im Gegenzug, ohne Unterbrechung, eine Kassiererin am Tag zentnerweise Lebensmittel umwuchtet.
Frag doch mal an der Kasse!
Die erbrachte Leistung dürfte am Abend wohl gleich sein.
Leider kommt es nämlich nicht nur auf die Kraftverteilung des ganzen Tages an, sondern auch darum ob irgendeine schwere Einzeltätigkeit überhaupt ausgeführt werden kann. Ferner erwartet man vom Hilfsarbeiter auch, dass er mit 60 Jahren noch auf der Baustelle herumstolpert.
Wenn du aber der Meinung bist, dass eine Verkäuferin täglich die gleiche, körperlich schwere Arbeit zu verrichten hat, warum wird sie dann nicht Hilfsarbeiter auf dem Bau wenn dieser Job besser bezahlt wird??
Was sollen immer so kindische vergleiche?
Wenn du meine Beiträge liest, wirst du meine Meinung dazu kennen, dass ich nicht der Meinung der Agenda 2010 bin, dass man beliebig seinen Beruf zum Alter hin wechseln kann.
Das die Tätigkeit des Verkäufers generell zu niedrig entlohnt wird sehe ich ja auch. Aber der Hilfsarbeiter bekommt für seine Leistung ebenfalls zu wenig. Und nicht nur die beiden, sondern noch sehr viele andere Menschen. Ich wüsste also nicht, weshalb ich bei dem Thema "Niedriglöhne" immer bloß die Emanzenkeule schwingen sollte. Das machen nur Leute welche sich anscheinend keinen neutralen Gesamtüberblick verschaffen können.