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Gedankengänge Thema Emanzipation

  • Starter*in Starter*in pfefferjunge
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Bisher war alles gut und irgendwann kam die Frau und wollte , wie ein Kind , das was ein Mann hat .

Erstens wer sagt , dass alles gut war und zweitens hatte und in manch anderen Kulturen Frau schon was Mann hat.

Und ich möchte als Frau nicht mit einem Kind gleichgesetzt werden. Bitte.


Als ob das so erstrebenswert wäre , noch schlimmer , sie macht den Mann dadurch unwiederstehlich und merkt es aber nicht !


Vielleicht findest Du es nicht erstebenswert . Andere schon.


Warum greift "Mann" mich darum an ?
Bisher haben mich die Männer dafür bejubelt und trauen sich selbst nicht .


Kommt auf die Männer an, mit denen Du Dich umgibst, würde ich meinen.


Von meinen Geschlechtsgenossinnen kenne ich die Attacken ja !


Dann überrascht es Dich wenigstens nicht.


Soldatinnen haben in der Höhle des Löwen nichts verloren und werden da ja oft genug ''gefressen"

Und was hast Du - nach Deiner Theorie - in der Männerwelt der LKW-Fahrer verloren?

Mit gleichem Recht könnte man auch sagen

"Frauen haben in der Motorwelt nichts verloren und da oft genug "überfahren".
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum werden Frauenquoten eingeführt, ohne im gleichen Zug eine ebenso hohe Männerquote ein zu führen? Auch wenn es aberwitzig erscheint, dies kann durchaus mal relevant sein. Dies nicht zu machen, schießt über das Ziel hinaus.


Lieber Marcus,

weil man im Grunde genommen nicht wirklich eine Gleichberechtigung anstrebt, sondern eine BEVORTEILUNG! Was bereits nicht nur mit der Charakteristik der Frauenquote ja deutlich genug werden dürfte.
 
Ob das zur Bevorteilung führt oder zum Gegenteil wird sich noch herausstellen.

Ich würde eher meinen es ist ein Schuß ins Knie und völlig daneben.
 
Bisher war alles gut und irgendwann kam die Frau und wollte , wie ein Kind , das was ein Mann hat .

Nein, wie es früher war, das war nicht gut. Früher wurde das öffentliche Leben zum größten Teil von Männern gestaltet, bzw. es gab männliche und weibliche "Parallelgesellschaften". Frauen wurden nur aufgrund ihres Geschlechts von Bildung und politischem/gesellschaftlichen Einfluss ausgeschlossen.

Das war nicht gut, jetzt ist es schon besser.

Soldatinnen haben in der Höhle des Löwen nichts verloren und werden da ja oft genug ''gefressen"

Wer entscheidet das? Wenn eine Frau Soldatin werden will, sollte sie dieselbe Möglichkeit dazu haben, als wenn ein Mann Soldat werden will.

Eine moderne Gesellschaft sollte den Individuen die Möglichkeit geben sich frei zu entfalten, egal welchen Geschlechts.


Wo das Thema "Tür aufhalten" hier so oft angesprochen wird: Wenn ich einer Frau die Tür aufhalte, mache ich das aus freiem Willen, weil ich höflich sein will. Eine Erwartung von Seiten der Frau, dass ihr die Tür aufgehalten wird, würde ich nicht akzeptieren.
 
Rhenus, ok wenn du das so siehst. Ich tue es nicht und sag dir auch warum. Emanzipation ist für mich kein Endresultat, keine vollendete Tatsache, also nicht wenn alle Frauen das öffentlich tragen können was sie wollen, sondern wenn sie es tun, auf ihre Art und Weise, OBWOHL sie es nicht dürften, sondern ein Zustand des Bewußtseins, der bestimmte Handlungen zuläßt, die manche auch mutig und ungewöhnlich nennen würden und unter den gegebenen Umständen und sich somit bewusst weiterentwickeln und lösen von externen Einschränkungen.

Nein das ist eher ziviler Ungehorsam! 😉

Vielleicht erscheint mein Beispiel etwas "overkill".

Nein, vielleicht etwas unlogisch... (nett gemeint!)
Denn sie tun es nicht nach eigenem Gutdünken, sondern weil man ihnen zweifelhaften Schutz gibt.
Mehr noch, ich halte das für gefährlich, weil sie sich in Lebensgefahr begeben und weil westliche Politiker es nicht erreicht haben, Nachhaltigkeit zu schaffen, trotz Milliarden dafür auszugeben, um korrupte patriarchische Strukturen zu sichern.
Es wurde bei allem Geld nicht fertig gebracht, eine Staatsform zu schaffen, die nicht unter den Augen der Besatzer, frauenfeindliche Gesetze verabschiedet.


Jedoch hier meine Frage: Was haben sich die Männer und Frauen in unserer Gesellschaftsordung denn auszustehen? Mich mit einem Mann darüber zu streiten ob er mir die Tür aufhalten darf, obwohl ich für mich selbst sorgen kann und mein eigenes Geld verdiene und ihn dann noch verklage, weil er auf dem Arbeitsplatz sitzt, der mir as per Frauenquote zusteht?

Nun, dann verstehst du das eigentliche Problem nicht.
Unsere Gesellschaft ist voll im kapitalistischem Wandel der Globalisierung und das in weiten Teilen auf Kosten der Frauen.
Denn sie sind vornehmlich in Billigjobs und sie tragen die Doppelast von Geburten und Erwerbsarbeit, neben dem Haushalt.
Sie haben nicht mehr die Wahl zu arbeiten, sondern sie müssen“ Denn durch Lohndumping müssen sie arbeiten um nicht zu verelenden, zumindest im Alter.
Und so kann ich nicht verstehen, dass die Arbeit der Frauen, ihre Kinder zu erziehen, nichts wert ist, wenn sie es selbst tun und wenn Fremde das übernehmen, schon.
Man sieht also das Emanzipation nicht nur Geschlechterkampf bedeutet, sondern auch Gerechtigkeit!

In diesem Fall, wenn das das allgemeine Verständnis von Emanzipation und Fortschritt ist (und ja, ich bin jetzt etwas "erregt", aber nicht böse ), wundert es mich nicht, wenn wir uns immer im Kreise drehen.

Was meine "Almosen" betrifft, lieber Rhenus...Sie sind mir lieb und wertvoll. Ich hab jeden einzelnen davon verdient.
Die wahren Almosen sind für mich eher Dinge wie die Frauenquote.

Mit dem letzten Satz hast du Recht, es sollte die Normalität bedeuten gleichberechtigt zu sein. Doch wenn es Almosen sind, eine Quote zu erfüllen, dann dürfte es doch ein Leichtes sein, sie zu erfüllen. 🙂
 
"Denn sie sind vornehmlich in Billigjobs und sie tragen die Doppelast von Geburten und Erwerbsarbeit, neben dem Haushalt.
Sie haben nicht mehr die Wahl zu arbeiten, sondern sie müssen“ Denn durch Lohndumping müssen sie arbeiten um nicht zu verelenden, zumindest im Alter.
Und so kann ich nicht verstehen, dass die Arbeit der Frauen, ihre Kinder zu erziehen, nichts wert ist, wenn sie es selbst tun und wenn Fremde das übernehmen, schon.
Man sieht also das Emanzipation nicht nur Geschlechterkampf bedeutet, sondern auch Gerechtigkeit!"

Rhenus, die Platte leiert...!

Ich wusste nicht, dass Männer eine Wahl haben. Auch sie müssen arbeiten. Und auch Männer sind den Gefahren von Lohndumping ausgesetzt.

In deiner Welt bekommen Frauen keine Chance und Männer anscheinend alles in den Schoß gelegt. Wie herrlich!

Deine Gedankengänge sind dermaßen skurril, eigentlich sollte man diese einfach überlesen. Andererseits kann man so einen gequirlten Mist auch nicht einfach so stehen lassen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe nicht den ganzen Tread gelesen, möchte jedoch meine Einstellung einmal kund tun:

Emanzipation ist wichtig, das Ziel muss sein dass dass beide Geschlechter gleichberechtigt sind.
Die Gesellschaft krempelt sich in den letzten 20-30 Jahren massiv um was Gleichberechtigung angeht. Das Ziel ist zwar noch nicht erreicht, aber so etwas braucht Zeit.

In den 50er Jahren war unser Grundgesetz schon gültig und trotzdem durfte der Mann den Arbeitsplatz der Frau kündigen, wenn es ihm nicht passte. Es gab auch andere Unsitten aus Sicht der Emanzipation. Z.B. ein Video aus den 70ern: http://www.facebook.com/v/533295560036341
das ist nicht lange her... 😕

Aber für mich stellt sich die Frage, ob wir auf dem richtigen Weg sind.
Warum werden Frauenquoten eingeführt, ohne im gleichen Zug eine ebenso hohe Männerquote ein zu führen? Auch wenn es aberwitzig erscheint, dies kann durchaus mal relevant sein. Dies nicht zu machen, schießt über das Ziel hinaus.

Wie weit geht es mit der Kleidung? Für Männer gibt es manchmal Krawatten Pflicht, für Frauen nicht. Ist dieser Gedanke Schwachsinn, oder eine logische Konsequenz? Ich bin mir unsicher!

Man kann bestimmt noch weitere solche Beispiele konstruieren, doch denke ich es ist zu verstehen was ich meine.
Die Gesellschaft muss sich weiter aktiv am Prozess beteiligen.

Im Film "Das Leben des Bryan" fordert ein Mitglied der "Judäischen Volksfront" schwanger sein zu dürfen. Klar das ist ein Gag, aber zeigt auch die Absurdität der 100%igen und Geschlechter ignorierenden Gleichberechtigung.

Für mich ist nicht ganz klar, wie die vollendete Emanzipation aussieht, so dass es Sinn macht.

Wissen das die Leute die Gesetze, Regeln schaffen denn selbst wo die Grenzbereiche sind und wo das Ziel überhaupt ist?

Fragen über Fragen!

Grüße
Marcus

Hallo Marcus,

Sinn und Zweck einer Gleichberechtigung kann nicht sein sich über biologische und körperliche Bedürfnisse und Eigenheiten hinwegzusetzen, wie das einer hier süffisant fordert.
So schreibst du auch Dinge, die ich nicht zur Emanzipation zähle. Die Krawatte z.B. ist eine Form der Uniformität, sie hat nichts mit Emanzipation zu tun.
Mir fallen da einige Dinge ein, die mich gedanklich lachen lassen, wenn ich daran denke. Also mache dir keine Sorge, im Minirock musst du nicht auftreten.

Ich möchte dir auch widersprechen, dass wir in Sachen Emanzipation große Fortschritte machen. Denn das ist Bestandteil unserer über 60 Jahre alten Verfassung. Sollte also längst abgehakt sein.

Männerquote gäbe nur einen Sinn, wenn sie benachteiligt wären. Es gäbe keine Forderung der Frauenquote, wenn diese nicht tatsächlich benachteiligt wären. Zudem liegt diese Forderung real weit hinter einer tatsächlichen Gleichberechtigung.
Du musst dir nur Schweden oder die skandinavischen Länder anschauen, dann wir einem klar, dass noch viel Arbeit vor uns liegt.


Viele Männer verstehen einfach nicht, dass es ihnen auch selbst erheblich nutzt, wenn es Frau gesellschaftlich und im Arbeitsleben besser geht.
Während wir Banken finanzieren, bekommen in Schweden Eltern, die ihre Erwerbstätigkeit aussetzen, um Kinder zu erziehen, für insgesamt 480 Tage Elterngeld. Davon sind jeweils 60 Tage jedem Elternteil einzeln vorbehalten!
Für 390 Tage werden Lohnersatzleistung (80 % des bisherigen Bruttolohnes) gezahlt.
Dabei gilt noch ein besonderer Schutz. Es ist der Minimalbetrag von 180 Kronen und der Höchstsatz von 874 Kronen am Tag.
Bis zum achten Lebensjahr des Kindes hat man Anspruch auf Teilzeit.
 
[SUP]Es gibt einen Boy's Day:

Einrichtungen & Unternehmen | Boys Day

Die Krux bei der Sache ist, dass Buben hier in Frauendomänen wie beispielsweise die Pflege gedrängt werden sollen, die eher schlecht bezahlt sind, während Mädchen Männerdomänen wie Maschinenbau schmackhaft gemacht werden sollen.

Während man Mädchen fördern will, scheint mir, dass Buben bewußt in weniger lukrative Branchen gedrängt werden sollen.

Der Boy's Day ist damit eine Art Antiförderung für Buben.

BTW google mal nach gender equality paradox, ist sehr interessant.

Was die Frauenquote angeht, in der Stahlindustrie arbeiten vielleicht 3 % Frauen, wäre es da nicht unangemessen, wenn im Vorstand eine Quote von 30 % vorgeschrieben wäre? In großen Modeunternehmen ist die Frauenquote im Vorstand sicherlich höher. Das darf man nicht außer Acht lassen.







[/SUP]
 
"Denn sie sind vornehmlich in Billigjobs und sie tragen die Doppelast von Geburten und Erwerbsarbeit, neben dem Haushalt.
Sie haben nicht mehr die Wahl zu arbeiten, sondern sie müssen“ Denn durch Lohndumping müssen sie arbeiten um nicht zu verelenden, zumindest im Alter.
Und so kann ich nicht verstehen, dass die Arbeit der Frauen, ihre Kinder zu erziehen, nichts wert ist, wenn sie es selbst tun und wenn Fremde das übernehmen, schon.
Man sieht also das Emanzipation nicht nur Geschlechterkampf bedeutet, sondern auch Gerechtigkeit!"

Rhenus, die Platte leiert...!

Ich wusste nicht, dass Männer eine Wahl haben. Auch sie müssen arbeiten. Und auch Männer sind den Gefahren von Lohndumping ausgesetzt.

In deiner Welt bekommen Frauen keine Chance und Männer anscheinend alles in den Schoß gelegt. Wie herrlich!

Deine Gedankengänge sind dermaßen skurril, eigentlich sollte man diese einfach überlesen. Andererseits kann man so einen gequirlten Mist auch nicht einfach so stehen lassen...

Immer wieder erbauend dich zu lesen... 🙂
Und so fundiert!
Doch Verleugnung der Realitäten bestraft die Zukunft!😉
 
Hallo Marcus,
So schreibst du auch Dinge, die ich nicht zur Emanzipation zähle. Die Krawatte z.B. ist eine Form der Uniformität, sie hat nichts mit Emanzipation zu tun.
Es ist ein gesellschaftlicher Unterschied, den ich als Mann nicht akzeptiere! Nein ich will keine Röcke und Kleider tragen. 😉 Frauen können sich auch zu formalen Anlässen recht locker und luftig korrekt kleiden, Männer nicht!
Das ist für mich als Mann ein Stück Diskriminierung gegenüber der Frau!!

Ich möchte dir auch widersprechen, dass wir in Sachen Emanzipation große Fortschritte machen. Denn das ist Bestandteil unserer über 60 Jahre alten Verfassung. Sollte also längst abgehakt sein.
Man muss einer Gesellschaft Zeit geben sich zu wandeln und an zu passen. Ich finde schon dass wir ein ganzes Stück weiter sind als unsere Eltern, also 30 Jahre zurück. Für unsere Kinder und Enkel wird das Thema immer weniger zum Thema, sondern zur Normalität. Klar gibt es Länder in denen es schneller geht, aber auch welche wo dieses Thema Tabu ist...

Männerquote gäbe nur einen Sinn, wenn sie benachteiligt wären.
Es ist eine Prinzipielle Sache: Wenn ich Heute an einem Punkt eine Frauenquote einführe ist das zugunsten der frauen, was vom Prinzip her richtig ist. ABER am Ziel vorbei. Eine Unisex Quote wäre doch logisch. So könnte man z.B. sagen, von jedem Geschlecht müssen mindestens xx% vertreten sein. Somit ist keiner bevorzugt oder benachteiligt. Wobei die Quotensache eine Diskussion für sich ist...

Für mich ist Emanzipation im Alltag ein wichtiges Thema, in dem ich auch mal provoziere um es Gegebenheiten zu verdeutlichen. Zum Beispiel mache ich mir ab und an mal den Spaß und gebe demonstrativ den Herren zuerst die Hand und sage: "Im Rahmen der Emanzipation die Herren zuerst". Klar ein Date kann gerne konservativ laufen, das ist ein Rollenspiel, muss aber nicht.
Wie gesagt, wenn Emanzipation dann bitte bitte konsequent und nicht nur die Vorteile für eine Seite.

Grüße
Marcus
 
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