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Gedankengänge Thema Emanzipation

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Ha Ha, du hast wirklich keine Ahnung

Ich habe zusammen mit meine Frau das gemeinsame Sorgerecht über unserem Sohn. Dies ist übrigens bei die meisten geschiedene Elternteile der Fall, wenn der Vater nicht wegen Gewalt oder ähnliches ins aus geschossen hat.
Das Sorgerecht ist lediglich das recht zu entscheiden auf welche Schule das Kind gehen soll und und und. Wer wie viel Unterhalt bezahlt ist für das Sorgerecht unerheblich.

Wo das Kind sein Lebensmittelpunkt hat wird sehr oft vom Richter entschieden und grundsätzlich die Mutter zugeteilt. Derjenige der das Aufenthaltbestimmungsrecht hat bekommt von der Partner ein Kindesunterhalt zugewiesen nach Düsseldorfertabelle unter Berücksichtigung des Kindergeldes was damit angerechnet wird.

Meine Aussage das Frauen erst das Aufenthaltsbestimmungsrecht haben wollen und dann später jammern weil die Rente so bescheiden angerecht wird für die Zeit ist also richtig und korrekt.

Bei nicht verheiratete Paare, hat der Mann noch weniger Chancen das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu bekommen, zum Glück kann die Ex-Freundin im nicht unbegründet das Gemeinsame Sorgerecht abstreiten.

Ich geb es auf! 🙂
 
Wo das Kind sein Lebensmittelpunkt hat wird sehr oft vom Richter entschieden und grundsätzlich die Mutter zugeteilt. Derjenige der das Aufenthaltbestimmungsrecht hat bekommt von der Partner ein Kindesunterhalt zugewiesen nach Düsseldorfertabelle unter Berücksichtigung des Kindergeldes was damit angerechnet wird.

Meine Aussage das Frauen erst das Aufenthaltsbestimmungsrecht haben wollen und dann später jammern weil die Rente so bescheiden angerecht wird für die Zeit ist also richtig und korrekt.

Die Aussage mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht stimmt schon seit einigen Jahren nicht mehr.
Entschieden wird nach Kontinuität, wer bisher die Kinder betreut hat und Kindeswille.
Was auch im Sinne des Kindeswohls richtig ist.

Wenn eine Mutter jahrelang zum größten Teil für die Kinder gesorgt und somit ihren Beruf hintenangestellt hat, dann wäre es ein Hohn ihr nach der Trennung die Kinder wegzunehmen und ihr zu erklären, nun könne sie sich ja um ihre Rente kümmern ("Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen." In diesem Sinne kommt mir das vor.)
Männer, die sich in den Jahren zuvor nahezu gleich viel um die Kinder gekümmert haben, haben gute Chancen die Kinder auch zu bekommen. DAS meine ich mit Voraussetzungen. Dann ist das auch gerecht.

@ PC: Es wäre schön, wenn du das Scheidungsrecht, das seit 2009 besteht, mal zur Kenntnis nehmen würdest. Die Familie hat nach Scheidung kaum etwas davon, dass der Mann beruflich vorausgekommen ist. Unterhaltspflicht für die Frau besteht kaum mehr. Solltest du den Kindesunterhalt meinen... es wäre positiv, wenn zumindest denen zugestanden werden würde, dass bei Trennung das finanzielle Gefälle zumindest ein bißchen abgefangen wird.
 
Die Aussage mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht stimmt schon seit einigen Jahren nicht mehr. Entschieden wird nach Kontinuität, wer bisher die Kinder betreut hat und Kindeswille.

LOL

Deine gesamte Argumentation basiert permanent darauf, dass sich die Mutter fleissig kümmert und deshalb nicht vollumfänglich arbeiten könnte --> Benachteiligung!

In Bezug auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht möchtest du jetzt die These verkaufen, dass auch Männer die Kinderbetreuung übernehmen und deshalb die Kinder bekommen? Du drehst dich wie es dir passt, oder?
 
Die Aussage mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht stimmt schon seit einigen Jahren nicht mehr.
Entschieden wird nach Kontinuität, wer bisher die Kinder betreut hat und Kindeswille.
Was auch im Sinne des Kindeswohls richtig ist.

Tüürlich, und wenn ein Kind erst 3 Jahre alt ist, dann hat der Vater von vornhinein verloren. Egal ob die Mutter dann auch wieder Vollzeit arbeiten kann und der Vater bereit sein Arbeit anders zu organisieren. Ein 3 Jähriges Kind wird NICHT gefragt, es wäre noch schöner wenn ein 3-jähriges Kind auch noch eine Aussage für Gericht machen müsste um zu sagen wo es lieber ist, bei der Papa oder der Mama.
 
@ nessuno

Diabolo geht mit "ihrer" Regelung hier schon immer hausieren. Das ist diesbezüglich nicht die erste Debatte. Und wird leider auch nicht die letzte sein. 🙄

Ich habe keine Ahnung wie man auf das schmale Brett kommen kann zu behaupten, für den Vater würde es in Sachen Aufenthaltsrecht 50/50 in Deutschland stehen. Das kommt höchstens in den Fällen vor, in welchen sich die Mutter hat verschiedene Dinge zu Schulden kommen lassen.
 
Tüürlich, und wenn ein Kind erst 3 Jahre alt ist, dann hat der Vater von vornhinein verloren. Egal ob die Mutter dann auch wieder Vollzeit arbeiten kann und der Vater bereit sein Arbeit anders zu organisieren. Ein 3 Jähriges Kind wird NICHT gefragt, es wäre noch schöner wenn ein 3-jähriges Kind auch noch eine Aussage für Gericht machen müsste um zu sagen wo es lieber ist, bei der Papa oder der Mama.

Weißt du, nessuno, ich lese sooo oft, dass Frauen sich für etwas entschieden haben und dass sie danach nicht aufschreien sollen.
Die ersten drei Jahre sind nun mal die aufwendigsten. Das Kind hat eine feste Bezugsperson, die sich um es gekümmert hat. Es entstehen Bindungen.

Zum Glück gibt es heutzutage die Möglichkeit die Elternzeit zu teilen und ich kenne einige Männer, die das auch in Anspruch nehmen. Die Frauen haben dadurch die Möglichkeit nicht so lange aus ihrem Beruf aussteigen zu müssen, die Männer sehen mal, was es bedeutet ein kleines Kind zu versorgen und das Kind hat wirklich und wahrhaftig zwei Bezugspersonen.
Da wird dann sicher nicht so einfach entschieden.
 
weißt du Diablo,

ich kenne das komplett anders. Und ich war in der Anfangszeit für mein Kind da, weil mein Ex das aus Gesundheitliche Gründe nicht konnte. Es ist schön das du in Märchen glaubt, ich nicht.
 
weißt du Diablo,

ich kenne das komplett anders. Und ich war in der Anfangszeit für mein Kind da, weil mein Ex das aus Gesundheitliche Gründe nicht konnte. Es ist schön das du in Märchen glaubt, ich nicht.

Ich kenne deinen Fall nicht. Reden kann ich nur von den Fällen, die ich diesbezüglich in den Händen hatte. Dass Gerichtsverfahren nicht immer gerecht sind, ist bekannt. Das gilt jedoch in beide Richtungen.
 
....
Daher ist es auch wichtig eine weitergehende Emanzipation zu erreichen, um sich gemeinsam gegen Ungerechtigkeit Lohndumping und Sozialverschlechterung einer modernen Sklavenarbeit zur Wehr zu setzen.

Wir sehen doch deutlich am West-Ost Lohngefälle wie das funktioniert.
Während Neidmenschen im Westen das bejubeln und für "gerecht" halten, verlagern Westunternehmer Arbeitsplätze in den billigen Osten. (Muss man nur lesen hier im Forum)
Weil sie da eine Arbeitnehmerschaft vorfindet, die sich weder wehrt noch aufbegehrt und für weniger schufftet, weil sie meinen, so müsse es halt sein, im Kapitalismus.

Die Zeche zahlen zunehmend die Menschen mit ihrer Gesundheit und Altersarmut, damit die Allgemeinheit. Von der wiederum die Frauen höher....


So Rhenus,
Du meinst also, dass die Vorraussetzung für die Emanzipation der Gesellschaft ist, dass die soziale Ungerechtigkeit abgeschafft wird?
Dazu braucht man aber Menschen, die dies vorantreiben, sprich Organisationen, Politiker, Verbände und Individuen.
Diese treibenden Kräfte sind die, die die Ungerechtigkeiten identifizieren können und Veränderungen herbeiführen helfen, unter anderem auch in Form von Gesetzesveränderungen.
Das bedeutet, wenn dem so ist, dass die Emanzipation das Mittel zur Gleichstellung ist, also der Weg.
Und das würde bedeuten, dass die die sozial schwächer sind und mehr Hilfe brauchen als andere, von der Emanzipation profitieren?

Was das Ost-West Gefälle betrifft; Das ist nochmal eine ganz andere, auch sehr relevante Diskussion. Die Lebenshaltungskosten im Osten Deutschlands sind jedoch auch niedriger als im Westen Deutschlands. Und ich kenne einige Menschen, die zum Beispiel in Tschechien leben und in Deutschland arbeiten. Aber wie gesagt, darüber mal in einem anderen Thread. 🙂
 
Deine gesamte Argumentation basiert permanent darauf, dass sich die Mutter fleissig kümmert und deshalb nicht vollumfänglich arbeiten könnte --> Benachteiligung!

In Bezug auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht möchtest du jetzt die These verkaufen, dass auch Männer die Kinderbetreuung übernehmen und deshalb die Kinder bekommen? Du drehst dich wie es dir passt, oder?

Was ist denn jetzt, diabolo?

Also ich fasse nochmal zusammen: Frauen opfern sich im Rahmen der Kindererziehung auf während der Mann arbeiten geht und von all dem Stress nichts mitbekommt! Wäre die Rollenverteilung eine andere, gäbe es keine Benachteiligung die du hättest ansprechen können. Unterbrich´mich bitte wenn ich etwas falsch interpretiere.

Kommts zur Scheidung, haben plötzlich Väter die gleichen Möglichkeiten in Bezug auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht, da du dann von der üblichen fraulichen Benachteiligungsrolle abweicht und dann der Meinung bist, dass anscheinend haufenweise Männer in die Rolle geschlüpft sind, in welcher noch kurz vorher die Frauen zu finden waren.

Ich weiss nicht, beisst sich da nicht irgendetwas? *kopfkratz*
 
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