Da wir in Deutschland davon sprechen können, das Kinder Muttereigentum sind wären diese Ausnahmen aber gewaltig. 😉
Erkennt man ja auch nicht zuletzt an den vielen Rosenkriegen und das Gerangel ohne Maß und Vernunft, um die Kinder.
Welche denn genau? Soll der Mann künftig entbinden?
Genau das ist der weiter oben erwähnte Knackpunkt. Selbst bei einem 50/50 oder Nestmodell denkt Frau, sie habe die Kinder verloren. Ich gebe dir Recht, so ist kein Umdenken möglich.
Hat ja mit zerreden nix zu tun wenn ich dir vor Augen halte, dass die wenigsten Frauen überhaupt eine nennenswerte Karriere einschlagen und auch das der Mann nicht jedem beruflichen Aufstieg mit Familie in dem Maße fröhnen kann, wie du und andere es aber subjektiv darstellen. Des weiteren profitiert seine Familie von einem evtl. beruflichen Aufstieg. Insbesondere nach der Scheidung.
Aber alles was er tut, ist immer nur egoistisch zu betrachten und für ihn selbst. Die Tätigkeiten der Mutter natürlich ausschließlich für die Familie.
Keine Ahnung ob die sich beschweren würden. Aber das ist ja auch zweitrangig. Wichtig wäre doch, die Gleichberechtigung anzustreben. Und nebenbei glaube ich, wäre vielen Familienvätern geholfen, die sich Jahrzehntelang zum Zuchtbullen und Goldesel degradiert fühlen. Dieser Wind wäre dann aus den Segeln genommen.
Und?
Hör mal PC, kein Mann muss sein Genital in eine Frau einführen, kein Mann ist gezwungen ohne Verhütung Verkehr zu haben.
Mann macht sich, wenn überhaupt, selbst zum "Zuchtbullen"!
Ich frage mich manchmal, von welche Erfahrungen sprichst du hier, die dich leiten, so etwas zu schreiben?
Du scheinst Kinder mit einer Waschmaschine oder einem Auto zu vergleichen, welches man beliebig weiter geben kann.
Kinder, besonders in den ersten Lebensjahren, fordern viel persönlich Verzicht, Arbeit rund um die Uhr, Verantwortung und persönliche Zuwendung.
Das mag es auch bei Männern geben, doch die Realität sieht faktisch anders aus, weil Mann in seinem patriarchischen Rollenverhalten noch so tief drin steckt, dass er die Aufgaben, die sich absolut nur am Kindeswohl orientieren, nicht erfüllt oder überhaupt wegen Unfähigkeit erfüllen kann.
Daran wird sich nach der Gesetzesänderung auch nichts ändern.
Lediglich der Automatismus, schlechtes Kindeswohl bei der Mutter, lässt die Option zu, dass theoretisch der Vater an die Stelle treten kann, wenn er geeignet erscheint, bevor das Kind in eine Pflegefamilie kommt.
Das alles setzt voraus, dass der Mann in der Lage ist, komplett einen Haushalt zu führen, zu waschen und zu putzen, vor allen Dingen jedoch das Kind zu pflegen und zu versorgen.
Das dürften im Moment wenige Männer sein, die das können. Und wahrscheinlich noch weniger, die das überhaupt wollen.
Denn auch hier geht es vielfach lediglich um Machtausübung gegenüber der Frau.
Nach dem Motto: "Wenn ich für das Kind bezahlen muss, nehme ich dir das Kind ab!"
Doch das wird nicht funktionieren.